Jahrgang 2006 |
Ausgegeben am 10. November 2006 |
Teil römisch zwei |
420. Verordnung: | Änderung der Verordnung zur Bestimmung der Justizanstalt Graz-Jakomini als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt |
Auf Grund der Paragraphen 17 a und 17 b des Bundeshaushaltsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 49 aus 2006,, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Bestimmung der Justizanstalt Graz-Jakomini als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 513 aus 2004,, wird wie folgt geändert:
Die Anlage lautet:
Der Justizanstalt Graz-Jakomini sind folgende Zielsetzungen des Bundesministeriums für Justiz übertragen:
Einleitung des Strafvollzuges gemäß Paragraph 2, der Sprengelverordnung.
in der jeweils geltenden Fassung.
4.1 Fachbezogene Ziele
Die verwendeten personenbezogenen Ausdrücke umfassen Frauen und Männer gleichermaßen.
4.2 Managementziele
Die Kosten pro Hafttag errechnen sich aus dem Saldo aus Einnahmen und Ausgaben dividiert durch die voraussichtliche Anzahl der Hafttage.
Für das Jahr 2006 errechnet sich aus dem erwarteten Saldo von 9 556.000 Euro und voraussichtlich 181 100 Hafttagen ein durchschnittlicher Betrag von 52,77 Euro pro Hafttag.
Ziel ist, diesen Betrag zu halten oder zu unterschreiten.
Der VQ ist eine Messgröße für das eingesetzte Personal im Verhältnis zu den Einschlusszeiten und enthält folgende Faktoren:
BS = Bedienstetenstand
IS = Insassenstand
EZ = Einschlusszeiten (Durchschnitt der Zeit, die ein Insasse im Haftraum eingeschlossen ist)
Formel: VQ = 1 – [(BS : IS) × ( Einschlusszeit : 24)]
Der VQ ergibt immer eine Zahl zwischen 1 und 0; eine Annäherung zum Wert 1 bedeutet den Einsatz von wenig Personal bei geringen Einschlusszeiten, eine Annäherung zum Wert 0 den Einsatz von viel Personal bei hohen Einschlusszeiten. Justizanstalt Graz-Jakomini: VQ = 1 – [(80 : 458) × (17,23 : 24)] = 0,88.
Der VQ am Stichtag 1. Juli 2004 hat den Wert 0,88.
Ziel ist bei möglichst sparsamem Personaleinsatz die Einschlusszeiten zu verringern.
In der Justizanstalt Graz-Jakomini waren mit Stichtag 1. Juli 2004 15 vH der Untersuchungshäftlinge und 60 vH der Strafgefangenen beschäftigt.
Ziel ist die Sicherstellung einer Beschäftigungsquote von mindestens 20 vH bei Untersuchungshäftlingen und 75 vH bei Strafgefangenen.
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Stellenplan Vorschau |
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2004 |
2005 |
2006 |
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|
Beamte/Verwendungsgruppe |
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A1 |
3 |
2 |
2 |
|
A2 |
1 |
1 |
1 |
|
A4 |
1 |
1 |
1 |
|
E1 |
4 |
5 |
5 |
|
E2a/E2b 1) |
148 |
148 |
148 |
|
Ausbildungsplanstellen |
5 |
3 |
3 |
|
Summe Beamte: |
162 |
160 |
160 |
|
Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe |
|||
|
v1 |
1,425 |
1,425 |
1,425 |
|
v2 |
3 |
3 |
3 |
|
v3 |
2 |
2 |
2 |
|
v4 |
1 |
2 |
2 |
|
h2 |
1 |
0 |
0 |
|
k4 |
0,625 |
0,625 |
0,625 |
|
Summe Vertragsbedienstete: |
9,05 |
9,05 |
9,05 |
|
Gesamtsumme: |
171,05 |
169,05 |
169,05 |
|
Anmerkungen |
erwarteter Erfolg |
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2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
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|
Ausgaben in Euro |
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|
UT 0 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
6 500 000 |
6 820 000 |
6 8200 000 |
7 480 000 |
|
UT 3 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
50 000 |
85 000 |
85 000 |
40 000 |
|
UT 7 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
130 000 |
135 000 |
135 000 |
155 000 |
|
UT 8 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
1 650 000 |
1 756 000 |
1 756 000 |
1 974 000 |
|
Kto. 7271-902 u. 903Vollzugkbei. |
950 000 |
950 000 |
950 000 |
950 000 |
|
|
Z - Posten |
90 000 |
94 000 |
94 000 |
94 000 |
|
|
Summe der Ausgaben: |
9 370 000 |
9 840 000 |
9 840 000 |
10 693 000 |
|
|
Einnahmen in Euro |
|||||
|
UT4 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
180 000 |
180 000 |
180 000 |
235 000 |
|
Kto. 8171 Vollzugkostenbeiträge |
900 000 |
900 000 |
900 000 |
900 000 |
|
|
UT 7 |
Bestandswirksame Einnahmen |
2 000 |
2 000 |
2 000 |
2 000 |
|
Summe der Einnahmen: |
1 082 000 |
1 082 000 |
1 082 000 |
1 137 000 |
|
|
S a l d o : |
-8 288 000 |
-8 758 000 |
-8 758 000 |
-9 556 000 |
|
Allgemein wird festgehalten, dass Zahlungen an die BIG und andere Ausgaben zur Gebäudeerhaltung sowie Aufwendungen für die Unterbringung gemäß Paragraph 21, Absatz eins, StGB und Paragraph 429, Absatz 4, StPO nicht saldenwirksam sind, sondern aus dem allgemeinen Budget der Justizanstalten zentral bezahlt werden.
Berechnungsbasis ist das Jahresergebnis 2003 bzw. die Prognose für das Jahr 2004 unter Berücksichtigung der Planstellenentwicklung.
Für die Aufstockung der Belagsfähigkeit werden ab 1.1.2006 bis zu 13 Beamte (E2b) dienstzugeteilt.
Der Personalaufwand für alle Dienstzuteilungen aus der Personaleinsatzgruppe beim OLG Graz wird von der Justizanstalt Graz-Jakomini ab Beginn der Dienstzuteilung und unabhängig von der Dauer der jeweiligen Dienstzuteilung geleistet.
Die Ausgaben wurden aufgrund des folgenden „Anschaffungsplanes“ budgetiert, wobei (E) für Ersatz- und (N) für Neuanschaffungen steht.
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2005 |
2006 |
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|
Ausgaben in Euro |
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Geschirrspüler |
N |
13.800 |
|
|
Abkantmaschine |
N |
12.100 |
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|
2 Wäschetrockner |
E |
11.600 |
|
|
2 Waschmaschinen |
E |
12.300 |
18.100 |
|
Combidämpfer |
E |
21.900 |
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|
Zahnarztstuhl |
E |
25.000 |
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Sonstiges |
E/N |
10.200 |
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Berechnungsbasis der Ausgaben bei diesem Ansatz sind das Jahresergebnis 2004 bzw. die Prognose für 2006. Die Erhöhung um 20.000 Euro für 2006 ist auf Grund der gestiegenen Insassenzahl notwendig.
Berechnungsbasis der Ausgaben bei diesem Ansatz ist das Jahresergebnis 2004 und die Prognose für 2006. Die Erhöhung um 218.000 Euro ist auf Grund der gestiegenen Insassenzahl notwendig.
Berechnungsbasis der Einnahmen bei diesem Ansatz sind das Jahresergebnis 2003 bzw. die Prognose für 2004.
Gastinger