BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2006

Ausgegeben am 9. November 2006

Teil römisch zwei

417. Verordnung:

Saatgutverordnung 2006

[CELEX-Nr.: 32006L0047, 32006L0055]

417. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der Durchführungsbestimmungen zum Saatgutgesetz 1997 erlassen werden (Saatgutverordnung 2006)

Auf Grund der Paragraphen 2, Absatz 4, 4, 5, Absatz 4, 10, Absatz 3, 28, Absatz 2, 36, Absatz 2, 39, Absatz 2 und 4 in Verbindung mit Paragraph 79, Ziffer eins, Litera c, sowie 40 Absatz 2, des Saatgutgesetzes 1997 (SaatG 1997), BGBl. I Nr. 72, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 83 aus 2004,, wird – hinsichtlich des Paragraph 7, im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen - verordnet:

Inhaltsverzeichnis

1. Abschnitt: Allgemeine Bestimmungen

Paragraph eins

Gegenstand

Paragraph 2

Artenverzeichnis

Paragraph 3

Termine für Anträge auf Anerkennung oder Zulassung

Paragraph 4

Saatgut für Züchtung, Forschung, Ausstellungen, amtliche und amtlich beauftragte                                           Prüfungen und für persönlichen Gebrauch sowie pflanzengenetische Ressourcen

Paragraph 5

Versuchssaatgut

Paragraph 6

Anzeige der Einfuhr und des Verbringens von Saatgut

2. Abschnitt: Geeignete Rechtsträger gemäß Paragraph 39, Absatz 4, SaatG 1997

Paragraph 7

Geltungsbereich

Paragraph 8

Anforderungen

Paragraph 9

Verfahren

3. Abschnitt: Ermächtigungen (Autorisierungen)

Paragraph 10

Geltungsbereich

Paragraph 11

Verfahren

Paragraph 12

Anforderungen

Paragraph 13

Überwachung

Paragraph 14

Pflichten

4. Abschnitt: Schlussbestimmung

Paragraph 15

In-Kraft-Treten

1. Abschnitt

Allgemeine Bestimmungen

Gegenstand

Paragraph eins,

  1. Absatz eins,Mit dieser Verordnung werden Durchführungsbestimmungen zum SaatG 1997 erlassen.
  2. Absatz 2,Neben den Bestimmungen dieser Verordnung und anderer auf Grund des SaatG 1997 erlassener Verordnungen sind im Rahmen der Vollziehung des SaatG 1997 folgende Rechtsvorschriften anzuwenden:
    1. Ziffer eins
      Richtlinie 66/401/EWG über den Verkehr mit Futterpflanzensaatgut, ABl. Nr. 125 vom 11.7.1966 S. 2298, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/117/EG, Amtsblatt Nummer L 14 vom 18.1.2005 Seite 18;
    2. Ziffer 2
      Richtlinie 66/402/EWG über den Verkehr mit Getreidesaatgut, ABl. Nr. 125 vom 11.7.1966 S. 2309, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2006/55/EG, Amtsblatt Nummer L 159 vom 13.6.2006 Seite 13;
    3. Ziffer 3
      Richtlinie 2002/53/EG über einen gemeinsamen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten, Amtsblatt Nummer L vom 20.7.2002 Seite 1, zuletzt geändert durch die Verordnung 2003 aus 1829,, ABl. Nr. L 268 vom 18.10.2003 S.1;
    4. Ziffer 4
      Richtlinie 2002/54/EG über den Verkehr mit Betarübensaat, Amtsblatt Nummer L 193 vom 20.7.2002 Seite 7, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/117/EG, Amtsblatt Nummer L 14 vom 18.1.2005 Seite 18;
    5. Ziffer 5
      Richtlinie 2002/55/EG über den Verkehr mit Gemüsesaatgut, Amtsblatt Nummer L 193 vom 20.7.2002 Seite 33, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/117/EG, Amtsblatt Nummer L 14 vom 18.1.2005 Seite 18;
    6. Ziffer 6
      Richtlinie 2002/56/EG über den Verkehr mit Pflanzkartoffeln, Amtsblatt Nummer L 193 vom 20.7.2002 Seite 60, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2003/61/EG, Amtsblatt Nummer L 165 vom 3.7.2003 Seite 23;
    7. Ziffer 7
      Richtlinie 2002/57/EG über den Verkehr mit Saatgut von Öl- und Faserpflanzen, Amtsblatt Nummer L 193 vom 20.7.2002 Seite 74, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2004/117/EG, Amtsblatt Nummer L 14 vom 18.1.2005 Seite 18;
    8. Ziffer 8
      Richtlinie 2003/90/EG mit Durchführungsbestimmungen zu Artikel 7, der Richtlinie 2002/53/EG des Rates hinsichtlich der Merkmale, auf welche sich die Prüfungen mindestens zu erstrecken haben, und der Mindestanforderungen für die Prüfung bestimmter Sorten landwirtschaftlicher Pflanzenarten, Amtsblatt Nummer L 254 vom 8.10.2003 Seite 7, zuletzt geändert durch die Richtlinie 2005/91/EG, Amtsblatt Nummer L 331 vom 17.12.2005 Seite 24;
    9. Ziffer 9
      Richtlinie 2003/91/EG mit Durchführungsbestimmungen zu Artikel 7 der Richtlinie 2002/55/EG des Rates hinsichtlich der Merkmale, auf welche sich die Prüfungen mindestens zu erstrecken haben, und der Mindestanforderungen für die Prüfung bestimmter Sorten von Gemüsearten, Amtsblatt Nummer L 254 vom 8.10.2003 Seite 11;
    10. Ziffer 10
      Entscheidung 2004/371/EG der Kommission über die Bedingungen für das Inverkehrbringen von Saatgutmischungen für Futterpflanzen, Amtsblatt Nummer L 116 vom 22.4.2004 Seite 39;
    11. Ziffer 11
      Entscheidung 2004/842/EG der Kommission über Durchführungsbestimmungen, nach denen die Mitgliedstaaten das Inverkehrbringen von Saatgut der Sorten genehmigen können, für die die Aufnahme in den einzelstaatlichen Sortenkatalog für landwirtschaftliche Pflanzenarten oder für Gemüsearten beantragt wurde, Amtsblatt Nummer L 362 vom 9.12.2004 Seite 21;
    12. Ziffer 12
      Verordnung 2006/217/EG mit Regeln für die Anwendung der Richtlinien 66/401/EWG, 66/402/EG, 2002/55/EG und 2002/57/EG des Rates hinsichtlich der Ermächtigung der Mitgliedstaaten, den Anforderungen in Bezug auf die Mindestkeimfähigkeit nicht entsprechendes Saatgut vorübergehend zum Verkehr zuzulassen, Amtsblatt Nummer L 38 vom 9.2.2006 Seite 17;
    13. Ziffer 13
      Richtlinie 2006/47/EG zur Festlegung besonderer Voraussetzungen im Hinblick auf das Vorhandensein von Avena fatua in Getreidesaatgut, Amtsblatt Nummer L 136 vom 24.5.2006 Seite 18.

Artenverzeichnis

Paragraph 2,

  1. Absatz eins,Dem SaatG 1997 unterliegen die in der Anlage Spalte 2 genannten Arten in Form der in der Anlage Spalte 3 genannten Saatgutkategorien.
  2. Absatz 2,In der Anlage Spalte 3 steht die Abkürzung
    1. Ziffer eins
      ,,Vm“ für Vermehrungssaatgut,
    2. Ziffer 2
      ,,Z“ für Zertifiziertes Saatgut,
    3. Ziffer 3
      ,,Ziffer eins, für Zertifiziertes Saatgut erster Generation,
    4. Ziffer 4
      ,,Ziffer 2, für Zertifiziertes Saatgut zweiter Generation,
    5. Ziffer 5
      ,,Ziffer 3, für Zertifiziertes Saatgut dritter Generation,
    6. Ziffer 6
      ,,H“ für Handelssaatgut und
    7. Ziffer 7
      ,,S“ für Standardsaatgut.

Termine für Anträge auf Anerkennung oder Zulassung

Paragraph 3,

  1. Absatz eins,(1) Die Anträge auf Anerkennung oder Zulassung von Feldbeständen oder Pflanzenbeständen zur Produktion von Saatgut sind bis spätestens zu folgenden Terminen beim Bundesamt für Ernährungssicherheit zu stellen:
    1. Ziffer eins
      bis zum 30. September des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Winterraps, Winterrübsen sowie weiteren Öl- und Faserpflanzen mit Überwinterungsanbau,
      2. Litera b
        Kohlrübe, Futterkohl, Futterrübe und Zuckerrübe bei Samenernte von Samenträgern aus Überwinterungsanbau,
    2. Ziffer 2
      bis zum 30. November des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Wintergerste,
      2. Litera b
        Wintererbse und Winterackerbohne,
    3. Ziffer 3
      bis zum 31. März des dem Anbau folgenden Jahres bei Wintergetreidearten (Winterweizen, Winterroggen, Wintertriticale, Winterdurum, Winterdinkel, Winterhafer),
    4. Ziffer 4
      bis zum 15. April des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Gräsern außer Raygräsern mit Samenernte im zweiten Schnitt,
      2. Litera b
        kleinsamigen Leguminosen im Überwinterungsanbau außer Luzerne und Rotklee mit Samenernte im zweiten Schnitt,
      3. Litera c
        Ackerbohne, Körner- und Futtererbse,
    5. Ziffer 5
      bis zum 30. April des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Sommergetreidearten (Sommerhafer, Sommergerste, Sommerroggen, Sommerweizen, Sommerdurum, Sommertriticale, Sommerdinkel),
      2. Litera b
        kleinsamigen Leguminosen außer Überwinterungsanbau, Phazelie, Ölrettich,
      3. Litera c
        weiteren Öl- und Faserpflanzen im Frühjahrsanbau außer Sojabohne und Sonnenblume,
      4. Litera d
        Kohlrübe, Futterkohl, Futter- und Zuckerrübe bei Samenernte von Samenträgern aus Sommerstecklingen,
    6. Ziffer 6
      bis 15. Mai des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Mais, Sorghum und anderen Hirsearten,
      2. Litera b
        Sojabohne und Sonnenblume,
    7. Ziffer 7
      bis 31. Mai des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Raygräsern bei Samenernte im zweiten Schnitt,
      2. Litera b
        Kartoffeln,
      3. Litera c
        Ölkürbis
    8. Ziffer 8
      bis 30. Juni des Anbaujahres bei
      1. Litera a
        Kohlrübe, Futterkohl, Futter- und Zuckerrübe zur Prüfung des Aufwuchses bei Sommerstecklingen,
      2. Litera b
        Rotklee mit Samenernte im zweiten Schnitt,
      3. Litera c
        Zichorie,
    9. Ziffer 9
      bis 15. Juli des Anbaujahres bei Luzernen mit Samenernte im zweiten Schnitt.
  2. Absatz 2,Abweichend von den in Absatz eins, genannten Terminen kann das Bundesamt für Ernährungssicherheit auf begründeten Antrag spätere Termine festlegen.
  3. Absatz 3,Für alle nicht in Absatz eins, genannten Arten kann der Antrag auf Anerkennung oder Zulassung abhängig vom Vegetationsablauf und dem Erfordernis, Überprüfungen in bestimmten Entwicklungsphasen der Pflanzen durchzuführen, beim Bundesamt für Ernährungssicherheit eingebracht werden, es sei denn im Sorten- und Saatgutblatt werden andere vegetationsbedingte Termine veröffentlicht.

Saatgut für Züchtung, Forschung, Ausstellungen, amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen und für persönlichen Gebrauch sowie pflanzengenetische Ressourcen

Paragraph 4,

  1. Absatz eins,(1) Saatgut ist entsprechend seinem Verwendungszweck als „Saatgut für Züchtung“, „Saatgut für Forschung“, „Saatgut für Ausstellungen“, „Saatgut für Züchtungs-, Forschungs- oder Ausstellungszwecke“, „Saatgut für amtliche Prüfungen“, „Saatgut für amtlich beauftragte Prüfungen“ oder „Saatgut für amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen“ zu bezeichnen. Saatgut für den persönlichen Gebrauch bedarf keiner speziellen Kennzeichnung.
  2. Absatz 2,Saatgut für Züchtung, Forschung, Ausstellungen und für persönlichen Gebrauch darf ohne Einfuhrbescheinigung die in Spalte 5 der Anlage angeführten Mengen, Saatgut für amtliche und amtlich beauftragte Prüfungen die in Spalte 4 der Anlage angeführten Mengen nicht übersteigen. Diese Mengen gelten pro Person (Firma), Jahr und Sorte/Herkunft/Ökotyp/pflanzengenetischer Ressource.
  3. Absatz 3,Der Austausch von Saatgut nicht zugelassener Sorten und Ökotypen oder Herkünfte zum Schutz pflanzengenetischer Ressourcen zwischen Landwirten oder Saatgutanwendern im Sinne von Paragraph 2, Absatz 3, Ziffer 5, SaatG 1997 ist zulässig, wenn
    1. Ziffer eins
      die Landwirte oder Saatgutanwender sich nicht mit dem Saatguthandel befassen und
    2. Ziffer 2
      die Sorte des betreffenden Saatgutes nicht in der österreichischen Sortenliste, den gemeinschaftlichen Sortenkatalogen oder der OECD-Liste für den internationalen Saatgutverkehr zur Eintragung angemeldet oder eingetragen ist oder diese Sorte vor mehr als fünf Jahren aus einer dieser Listen gelöscht wurde und
    3. Ziffer 3
      die in der Anlage Spalte 4 genannten Mengen an Saatgut nicht überschritten werden.

Versuchssaatgut

Paragraph 5,

Für Versuchssaatgut hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit die Entscheidung 2004/842/EG, Amtsblatt Nummer L 362 vom 9.12.2004 Seite 21, anzuwenden. Sind Maßnahmen im Sinne des Artikel 14, oder des Artikel 33, der Entscheidung 2004/842/EG erforderlich, so werden diese vom Bundesamt für Ernährungssicherheit ergriffen. Das Bundesamt für Ernährungssicherheit erstattet Mitteilungen an die Kommission und die anderen Mitgliedstaaten im Sinne von Artikel 17 und von Artikel 36, der Entscheidung 2004/842/EG.

Anzeige der Einfuhr und des Verbringens von Saatgut

Paragraph 6,

  1. Absatz eins,Die Einfuhr und das Verbringen von aus Drittstaaten stammenden Saatgutmengen über 2 kg ist dem Bundesamt für Ernährungssicherheit vom Empfänger unverzüglich anzuzeigen. Diese Anzeige hat folgende Angaben zu enthalten:
    1. Ziffer eins
      die Art und Kategorie des Saatgutes,
    2. Ziffer 2
      die Sorte des Saatgutes,
    3. Ziffer 3
      die Menge des Saatgutes,
    4. Ziffer 4
      das Erzeugerland oder das Versandland,
    5. Ziffer 5
      die Bezeichnung und Adresse der für die Anerkennung oder Zulassung zuständigen Behörde,
    6. Ziffer 6
      der Name oder die Firma sowie die Adresse des Einführers oder Verbringers.
  2. Absatz 2,Die Einfuhr oder das Verbringen von Pflanzgut von Kartoffeln ist in jedem Fall unabhängig von der Menge anzuzeigen.

2. Abschnitt

Geeignete Rechtsträger gemäß Paragraph 39, Absatz 4, SaatG 1997

Geltungsbereich

Paragraph 7,

  1. Absatz eins,Für folgende Aufgaben kann das Bundesamt für Ernährungssicherheit Rechtsträger gemäß Paragraph 39, Absatz 4, SaatG 1997 heranziehen, die sich ihrerseits fachlich befähigter Personen im Sinne des Paragraph 39, SaatG 1997 zu bedienen haben:
    1. Ziffer eins
      Prüfung der Anforderungen an den Feldbestand der Vermehrungsfläche (Feldbesichtigung) einschließlich Überprüfung des Ausgangssaatgutes,
    2. Ziffer 2
      die Überwachung der Betriebe und der Aufzeichnungen zur Nachvollziehbarkeit der Nämlichkeit des Saatgutes von dem Feldbestand der Vermehrungsfläche bis zum gekennzeichneten, verschlossenen und verpackten Saatgut und der Probe,
    3. Ziffer 3
      amtliche, repräsentative Probenahme einschließlich Kontrolle der Verpackung, Verschließung und Kennzeichnung.
  2. Absatz 2,Rechtsträger, die gemäß Absatz eins, herangezogen werden können, sind:
    1. Ziffer eins
      die Burgenländische Landwirtschaftskammer,
    2. Ziffer 2
      die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Kärnten,
    3. Ziffer 3
      die Niederösterreichische Landes-Landwirtschaftskammer,
    4. Ziffer 4
      die Landwirtschaftskammer für Oberösterreich,
    5. Ziffer 5
      die Kammer für Land- und Forstwirtschaft in Salzburg,
    6. Ziffer 6
      die Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft in Steiermark,
    7. Ziffer 7
      die Landeslandwirtschaftskammer für Tirol,
    8. Ziffer 8
      die Landwirtschaftskammer für Vorarlberg,
    9. Ziffer 9
      die Wiener Landwirtschaftskammer.
  3. Absatz 3,Für Aufgaben gemäß Absatz eins, können weiters herangezogen werden:
    1. Ziffer eins
      das Landwirtschaftliche Versuchszentrum Steiermark,
    2. Ziffer 2
      Amt der Tiroler Landesregierung.
  4. Absatz 4,Darüberhinaus kann jeder Private herangezogen werden, der als fachlich befähigte Person gemäß Paragraph 39, Absatz 5, SaatG 1997 bestellt wurde, sofern die in Absatz 2, Ziffer eins bis 9 und Absatz 3, Ziffer eins und 2 genannten Stellen die Aufgaben nicht oder nicht vollständig durchführen.

Anforderungen

Paragraph 8,

Zur Erreichung der fachlichen Befähigung gemäß Paragraph 39, Absatz eins, Ziffer 2, SaatG 1997 ist eine theoretische und praktische Prüfung vor dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unter Vorsitz eines Vertreters des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft abzulegen. Darüber hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit eine Bescheinigung auszustellen.

Verfahren

Paragraph 9,

  1. Absatz eins,Das Bundesamt für Ernährungssicherheit beauftragt eine in Paragraph 7, genannte Stelle im Rahmen ihres Wirkungsbereiches mit der Durchführung einzelner oder aller in Paragraph 7, Absatz eins, genannten Aufgaben und übermittelt fristgerecht die notwendigen Unterlagen.
  2. Absatz 2,Die Annahme eines Auftrages ist zu bestätigen; den herangezogenen Stellen werden die Methoden für Saatgut und Sorten gemäß Paragraph 5, SaatG 1997 (in der Folge Methoden genannt) vom Bundesamt für Ernährungssicherheit zur Verfügung gestellt. Angenommene Aufträge sind nach den Methoden auszuführen.
  3. Absatz 3,Kann eine herangezogene Stelle einen ihr vom Bundesamt für Ernährungssicherheit erteilten Auftrag nicht durchführen, so hat sie dies unverzüglich dem Bundesamt für Ernährungssicherheit mitzuteilen und die Unterlagen zurückzuübermitteln.
  4. Absatz 4,Die herangezogenen Stellen haben dem Bundesamt für Ernährungssicherheit innerhalb einer angemessenen Frist die Untersuchungsergebnisse und Protokolle zu übermitteln; bei Gefahr im Verzug hat die Benachrichtigung unverzüglich zu erfolgen. Gezogene Proben sind dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unverzüglich zu übermitteln.
  5. Absatz 5,Die Abgeltung der Durchführung der in Absatz eins, genannten Aufgaben erfolgt gemäß dem in den Amtlichen Nachrichten des Bundesamtes für Ernährungssicherheit kundgemachten Gebührentarif.

3. Abschnitt

Ermächtigungen (Autorisierungen)

Geltungsbereich

Paragraph 10,

Für folgende Tätigkeiten kann das Bundesamt für Ernährungssicherheit als Autorisierungsbehörde eine Ermächtigung gemäß Paragraph 40, SaatG 1997 (in der Folge Autorisierung genannt) vornehmen:

  1. Ziffer eins
    Prüfung der Anforderungen an den Feldbestand der Vermehrungsfläche (Feldbesichtigung) einschließlich Überprüfung des Ausgangssaatgutes,
  2. Ziffer 2
    Laboruntersuchungen, die zur Prüfung der Beschaffenheit im Anerkennungs- oder Zulassungsverfahren von Saatgut notwendig sind,
  3. Ziffer 3
    Beschaffung und Anwendung amtlicher Etiketten,
  4. Ziffer 4
    Betreiben automatischer Probenahmeanlagen,
  5. Ziffer 5
    Untersuchungen im Rahmen von Nachprüfungen,
  6. Ziffer 6
    Durchführung von Laboruntersuchungen und Feldversuchen im Rahmen der Sortenzulassungsprüfung,
  7. Ziffer 7
    Betreiben von Mischungseinrichtungen inklusive geeigneter Verfahren für alle Mischvorgänge,
  8. Ziffer 8
    Durchführung der repräsentativen Probenahme inklusive Überprüfung der Kennzeichnung, Verpackung und Verschließung.

Verfahren

Paragraph 11,

  1. Absatz eins,Folgende Personen und technische Einrichtungen können autorisiert werden:
    1. Ziffer eins
      Personen:
      1. Litera a
        unabhängige natürliche Personen,
      2. Litera b
        Bedienstete natürlicher oder juristischer Personen, die sich nicht mit der Erzeugung, Vermehrung oder Aufbereitung von Saatgut oder dem Saatguthandel befassen,
      3. Litera c
        Bedienstete natürlicher oder juristischer Personen, die sich mit der Erzeugung, Vermehrung oder Aufbereitung von Saatgut oder dem Saatguthandel befassen; diese Personen dürfen nur die für ihren Arbeitgeber erzeugten Saatgutpartien bearbeiten, sofern zwischen ihrem Arbeitgeber, dem Antragsteller und dem Bundesamt für Ernährungssicherheit keine andere Vereinbarung getroffen wurde;
    2. Ziffer 2
      technische Einrichtungen: Anlagen und Einrichtungen zur Durchführung der in Paragraph 10, Ziffer 2 bis 8 genannten Tätigkeiten, das sind insbesondere
      1. Litera a
        Untersuchungslaboratorien;
        1. Sub-Litera, a, a
          ein unabhängiges Saatgutuntersuchungslaboratorium,
        2. Sub-Litera, b, b
          ein Saatgutuntersuchungslaboratorium eines Saatgutunternehmens; in diesem Fall darf das Laboratorium nur durch ermächtigte Personen Saatgutpartien untersuchen, die für das betreffende Unternehmen erzeugt wurden, sofern zwischen dem Saatgutunternehmen, dem Antragsteller und dem Bundesamt für Ernährungssicherheit keine andere Vereinbarung getroffen wurde;
      2. Litera b
        automatische Probenahmeanlagen: ein geschlossenes Probenahmesystem zur Herstellung von partierepräsentativen Proben;
      3. Litera c
        technische Einrichtungen zur Durchführung von Feldversuchen und Untersuchungen im Laboratorium zur Vor- und Nachkontrolle, der Kontrolle der Erhaltungszüchtung (Nachprüfungen) und der Sortenzulassungsprüfung;
      4. Litera d
        Mischungseinrichtungen inklusive geeigneter Verfahren für alle Mischvorgänge.
  2. Absatz 2,Der Antrag auf Autorisierung ist beim Bundesamt für Ernährungssicherheit nach den in den Methoden angeführten Anforderungen einzubringen.
  3. Absatz 3,Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat die Anforderungen, insbesondere die technischen Einrichtungen, zusätzlich zu den Überwachungsmaßnahmen in einem erstmaligen Audit und weiteren Audits gemäß den Methoden an Ort und Stelle zu prüfen.
  4. Absatz 4,Die Autorisierung ist mit Auflagen und Bedingungen zu erteilen, soweit dies zur Erreichung der Voraussetzungen für die Autorisierung notwendig ist. Die Autorisierung ist befristet zu erteilen, wenn auf Grund der wissenschaftlichen und technischen Erkenntnisse im Zusammenhang mit den Anforderungen an die Autorisierung eine neuerliche Prüfung innerhalb dieser Frist erforderlich ist.
  5. Absatz 5,Autorisierte Personen oder technische Einrichtungen können unter Einhaltung einer zwölfmonatigen Frist jeweils zum Monatsletzten durch schriftliche Benachrichtigung des Bundesamtes für Ernährungssicherheit auf ihre Autorisierung verzichten.
  6. Absatz 6,Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat die Erteilung, den Umfang und eine allfällige Entziehung einer Autorisierung im Sorten- und Saatgutblatt gemäß Paragraph 6, SaatG 1997 zu veröffentlichen.

Anforderungen

Paragraph 12,

  1. Absatz eins,Die zu autorisierenden Personen haben die fachlichen Voraussetzungen gemäß Paragraph 39, Absatz eins, SaatG 1997 zu erfüllen. Zur Erreichung der fachlichen Befähigung gemäß Paragraph 39, Absatz eins, Ziffer 2, SaatG 1997 ist eine theoretische und praktische Prüfung vor dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unter Vorsitz eines Vertreters des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft abzulegen.
  2. Absatz 2,Technische Einrichtungen müssen innerhalb des antragstellenden Unternehmens als organisatorische Einheit definierbar sein und so organisiert sein, dass das Personal den Umfang und die Grenzen seines Verantwortungsbereiches kennt. Technische Einrichtungen müssen mit allen Räumlichkeiten, Einrichtungen und notwendigen Prüf- und Messeinrichtungen für eine ordnungsgemäße Durchführung der ermächtigten Tätigkeiten ausgestattet sein. Sie haben über ausreichend Personal zu verfügen, das über die zur Erfüllung der autorisierten Tätigkeiten notwendige Ausbildung, Schulung, technische Kenntnis und Erfahrung verfügt.
  3. Absatz 3,Die technischen Durchführungsbestimmungen zur Autorisierung sind, sofern sie nicht bereits in dieser Verordnung geregelt werden, in den Methoden festzulegen.

Überwachung

Paragraph 13,

  1. Absatz eins,Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat autorisierte Personen und autorisierte technische Einrichtungen regelmäßig zu überwachen und stichprobenartig Paralleluntersuchungen durchzuführen. Dabei sind die im Rahmen der Saatgutverkehrskontrolle durchgeführten Untersuchungen in den Stichprobenumfang einzubeziehen. Wurden bei den Paralleluntersuchungen über die statistischen Toleranzen hinaus Abweichungen festgestellt, so gelten die Untersuchungsergebnisse des Bundesamtes für Ernährungssicherheit.
  2. Absatz 2,Bei mangelhafter Durchführung der autorisierten Tätigkeiten hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit geeignete Maßnahmen zur Sicherstellung der Konformität mit den Anforderungen an die Autorisierung einzuleiten und die Herstellung des ordnungsgemäßen Zustandes aufzutragen.
  3. Absatz 3,Ergeben sich wiederholt Mängel, sodass die Untersuchungsergebnisse der überwachten autorisierten Personen oder technischen Einrichtungen auch unter Anwendung statistischer Toleranzen überschritten werden oder die Untersuchungsergebnisse nicht gemäß den Methoden erarbeitet wurden, so
    1. Ziffer eins
      sind sämtliche durch autorisierte Personen und autorisierte technische Einrichtungen erarbeiteten Untersuchungsergebnisse ungültig,
    2. Ziffer 2
      ist die Autorisierung zu entziehen,
    3. Ziffer 3
      hat das Bundesamt für Ernährungssicherheit einen Antrag auf Anerkennung oder Zulassung abzuweisen, wenn die Durchführung der notwendigen Untersuchung gemäß den Methoden technisch und organisatorisch, insbesondere im Rahmen der Feldbesichtigung, nicht möglich ist.
  4. Absatz 4,Kann der Antragsteller eine autorisierte Tätigkeit nicht selbst durchführen, so hat er dies unverzüglich dem Bundesamt für Ernährungssicherheit mitzuteilen und deren Durchführung durch das Bundesamt für Ernährungssicherheit zu beantragen. Das Bundesamt für Ernährungssicherheit hat die notwendigen Untersuchungen durchzuführen, soweit dies technisch und organisatorisch gemäß den Methoden möglich ist.
  5. Absatz 5,Ergeben sich wiederholt Mängel durch eine zur Leitung eines Untersuchungslaboratoriums autorisierte Person, so hat das Unternehmen dem Bundesamt für Ernährungssicherheit innerhalb von vier Monaten eine andere zur Leitung des Untersuchungslaboratoriums geeignete Person zu nennen. Liegen die Anforderungen an die Autorisierung dieser Person nicht vor, so ist dem Untersuchungslaboratorium unverzüglich die Autorisierung zu entziehen.
  6. Absatz 6,Dem Unternehmen sind die aus den zusätzlichen Maßnahmen des Bundesamtes für Ernährungssicherheit erwachsenen Kosten gemäß dem in den Amtlichen Nachrichten des Bundesamtes für Ernährungssicherheit kundgemachten Gebührentarif vorzuschreiben, wenn die autorisierten Tätigkeiten mangelhaft durchgeführt wurden.

Pflichten

Paragraph 14,

Die autorisierten Personen und technischen Einrichtungen haben zusätzlich zu den in Paragraph 44, Absatz eins und 3 SaatG 1997 genannten Pflichten

  1. Ziffer eins
    bei autorisierten Tätigkeiten die Methoden anzuwenden,
  2. Ziffer 2
    die im Rahmen des Anerkennungs- oder Zulassungsverfahrens von Saatgut und Sorten erarbeiteten Untersuchungsergebnisse in einem Bericht dem Bundesamt für Ernährungssicherheit unverzüglich zu übermitteln, wobei sich die Form des Berichtes an den Berichten des Bundesamtes für Ernährungssicherheit zu orientieren hat,
  3. Ziffer 3
    über autorisierte Personen und technische Einrichtungen im Rahmen der autorisierten Tätigkeiten und über alle Daten, die maßgeblich zur Erzielung von Untersuchungsergebnissen in ermächtigten Bereichen führen, Aufzeichnungen zu führen und diese sieben Jahre aufzubewahren,
  4. Ziffer 4
    die Teilnahme an einem geeigneten und angemessenen Programm für Eignungs- oder Vergleichsuntersuchungen sowie Schulungskursen des Bundesamtes für Ernährungssicherheit zu gewährleisten,
  5. Ziffer 5
    dem Bundesamt für Ernährungssicherheit Einsicht in alle Unterlagen zur genauen Untersuchung der Ergebnisse und Tätigkeiten der von autorisierten Personen oder autorisierten Einrichtungen selbst durchgeführten internen Audits oder der Eignungsuntersuchung zu gewähren und damit im Zusammenhang stehende Auskünfte zu erteilen,
  6. Ziffer 6
    Angaben und Ergebnisse, die im Zusammenhang mit der Autorisierung erstellt werden, mit einem Hinweis auf die Autorisierung ausschließlich im Verkehr mit dem Bundesamt für Ernährungssicherheit zu verwenden,
  7. Ziffer 7
    das Bundesamt für Ernährungssicherheit unverzüglich über jede Änderung zu unterrichten, die Auswirkungen auf die Erfüllung der Anforderungen an die Autorisierung hat und die Kompetenz, Leistungsfähigkeit oder den Tätigkeitsbereich der autorisierten Person oder autorisierten technischen Einrichtung berührt.

4. Abschnitt

Schlussbestimmung

In-Kraft-Treten

Paragraph 15,

  1. Absatz eins,Diese Verordnung tritt mit 15. November 2006 in Kraft.
  2. Absatz 2,Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung treten außer Kraft:
    1. Ziffer eins
      die Saatgutverordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 299 aus 1997,;
    2. Ziffer 2
      der Saatgutgebührentarif, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr.  203 aus 1998,, zuletzt geändert durch Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 221 aus 2003,;
    3. Ziffer 3
      die Saatgut-Organisations-Verordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 204 aus 1998,;
    4. Ziffer 4
      die Saatgut-Autorisierungs-Verordnung, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 209 aus 1999,.

Pröll

Anlage zu Paragraph 2 und Paragraph 4

1.

Landwirtschaftliche Arten

1.1.

Getreide (inklusive Mais und Hirsearten)

1.2.

Futterpflanzen (inklusive Körnerleguminosen)

1.2.1.

Gräser (inklusive Rasengräser)

1.2.2.

Leguminosen (Groß- und kleinsamige Leguminosen)

1.2.3.

Sonstige Futterpflanzen

1.3.

Öl- und Faserpflanzen (inklusive Handelspflanzen)

1.4.

Rüben (Beta-Rüben)

1.5.

Kartoffel

2.

Gemüse

Spalte 1

Artencode

Spalte 2

Art (österreichischer/deutscher pflanzenkundlicher Name, wissenschaftliche lateinische Bezeichnung der Art, wissenschaftliche lateinische Kurzbezeichnung der Art)

Spalte 3

Saatgutkategorie

Spalte 4

Menge für amtliche oder amtlich beauftragte Prüfungen in kg gemäß Paragraph 4,

(Die Menge gilt pro Person (Firma), Jahr und Sorte/Herkunft/Ökotyp/pflanzengenetischer Ressource)

Spalte 5

Menge für Züchtungs-, Forschungs- und Ausstellungszwecke und für den persönlichen Gebrauch in kg gemäß Paragraph 4,

(Die Menge gilt pro Person (Firma), Jahr und Sorte/Herkunft/Ökotyp/pflanzengenetischer Ressource)

Spalte 1

Spalte 2

Spalte 3

Spalte 4

Spalte 5

Arten-, Code

Art

Saatgutkategorie

Amtliche/amtlich beauftragte Prüfungen

kg

Züchtung, Forschung, Ausstellungen, persönl. Gebrauch

kg

1.

Landwirtschaftliche Arten

1.1.

Getreide (inklusive Mais und Hirsearten)

1.1.1.

Hafer

Avena sativa L.,

Avena sativa

römisch fünf m, Z1, Z2

200

2,00

1.1.2.

Gerste

Hordeum vulgare L. sensu lato

Hordeum vulgare

römisch fünf m, Z1, Z2

200

2,00

1.1.3.

Reis

Oryza sativa L.,

Oryza sativa

römisch fünf m, Z1, Z2

200

2,00

1.1.4.

Rispenhirse

Panicum miliaceum L.,

Panicum miliaceum

römisch fünf m, Z1, Z2, H

15,0

0,15

1.1.5.

Kanariengras

Phalaris canariensis L.,

Phalaris canariensis

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.1.6.

Roggen

Secale cereale L.,

Secale cereale

römisch fünf m, Z

200

2,00

1.1.7.

Sorghum, Mohrenhirse

Sorghum bicolor (L.) Moench,

Sorghum bicolor

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.1.8.

Sorghum x Sudangras

Sorghum bicolor (L.) Moench x

Sorghum sudanense (Piper) Stapf,

Sorghum bicolor x

Sorghum sudanense

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.1.9.

Sudangras

Sorghum sudanense (Piper) Stapf,

Sorghum sudanense

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.1.10.

Weizen, Weichweizen

Triticum aestivum L. emend. Fiori et Paol,

Triticum aestivum

römisch fünf m, Z1, Z2

200

2,00

1.1.11.

Durumweizen,

Hartweizen

Triticum durum Desf.,

Triticum durum

römisch fünf m, Z1, Z2

100

2,00

1.1.12.

Dinkel, Spelz

Triticum spelta L.,

Triticum spelta

römisch fünf m, Z1, Z2

200

2,00

1.1.13.

Triticale

x Triticosecale Wittm.,

x Triticosecale

römisch fünf m, Z1, Z2

200

2,00

1.1.14.

Mais (ausgenommen Perl-, Puff- [Popcorn], Zucker- und Ziermais)

Zea mays L.,

Zea mays

römisch fünf m, Z

40 (20*)

0,4 (0,2*)

 

*= Erbkomponenten

1.2.

Futterpflanzen (inklusive Körnerleguminosen)

1.2.1.

Gräser (inklusive Rasengräser)

1.2.1.1.

Hundsstraußgras

Agrostis canina L.,

Agrostis canina

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.2.

Rotes Straußgras

Agrostis capillaris L.,

Agrostis capillaris

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.3.

Weißes Straußgras, Fioringras

Agrostis gigantea Roth,

Agrostis gigantea

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.4.

Flechtstraußgras

Agrostis stolonifera L.,

Agrostis stolonifera

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.5.

Wiesenfuchsschwanz

Alopecurus pratensis L.,

Alopecurus pratensis

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.6.

Glatthafer

Arrhenatherum elatius (L.) P.

Beauv. ex.J.S.et K.B Presl,

Arrhenatherum elatius

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.7.

Horntrespe

Bromus catharticus Vahl.,

Bromus catharticus

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.8.

Alaskatrespe

Bromus sitchensis,

Bromus sitchensis

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.9.

Hundszahngras, Bermudagras

Cynodon dactylon (L.) Pers.,

Cynodon dactylon

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.10.

Knaulgras

Dactylis glomerata L.,

Dactylis glomerata

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.11.

Rohrschwingel

Festuca arundinacea Schreber,

Festuca arundinacea

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.12.

Schafschwingel

Festuca ovina L. sensu lato,

Festuca ovina

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.12.1.

Härtlicher Schwingel

Festuca ovina L. ssp. duriuscula

(L.) Koch,

Festuca ovina L. ssp. duriuscula

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.12.2.

Feinblättriger Schwingel

Festuca ovina L. ssp. tenuifolia Sibth.,

Festuca ovina L. ssp. tenuifolia

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.13.

Wiesenschwingel

Festuca pratensis Hudson,

Festuca pratensis

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.14.

Rotschwingel

Festuca rubra L. sensu lato,

Festuca rubra

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.14.1.

Horstrotschwingel

Festuca rubra ssp. commutata L.

Festuca rubra ssp. commutata

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.14.2.

Ausläuferrotschwingel

Festuca rubra ssp. genuina L.,

Festuca rubra ssp. genuina

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.14.3.

Rotschwingel mit kurzen Ausläufern

Festuca rubra ssp. trichophylla L.,

Festuca rubra ssp. trichophylla

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.15.

Italienisches Raygras, Welsches Weidelgras

Lolium mulitflorum Lam. ssp. non

alternativum,

Lolium multiflorum ssp. non alternativum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.15.1.

Westerwoldisches Raygras, Einjähriges Weidelgras

Lolium multiflorum Lam. ssp. alternativum,

Lolium multiflorum ssp. alternativum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.16.

Englisches Raygras, Deutsches Weidelgras

Lolium perenne L.,

Lolium perenne

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.17.

Bastardraygras, Bastardweidelgras

Lolium x boucheanum Kunth,

Lolium x boucheanum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.1.18.

Glanzgras,

Knolliges Glanzgras

Phalaris stenoptera Hackel, included in Phalaris aquatica,

Phalaris aquatica

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.19.

Knollentimothe,

Zwiebellieschgras

Phleum bertolonii DC.,

Phleum bertolonii

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.20.

Timothe, Wiesenlieschgras

Phleum pratense L.,

Phleum pratense

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.21.

Einjährige Rispe

Poa annua L.,

Poa annua

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.22.

Hainrispe

Poa nemoralis L.,

Poa nemoralis

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.23.

Sumpfrispe

Poa palustris L.,

Poa palustris

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.24.

Wiesenrispe

Poa pratensis L.,

Poa pratensis

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.25.

Gemeine Rispe

Poa trivialis L.,

Poa trivialis

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.26.

Goldhafer

Trisetum flavescens (L.) P. Beauv.,

Trisetum flavescens

römisch fünf m, Z

10,0

0,10

1.2.1.27.

x Festulolium braunii, oder

Festuca spp. x Lolium spp.

x Festulolium braunii (K. Richter)

A. Camus,

x Festulolium braunii

oder

Festuca spp. x Lolium spp.

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.

Leguminosen (Groß- und kleinsamige Leguminosen)

1.2.2.1.

Spanische Esparsette

Hedysarum coronarium L.,

Hedysarum coronarium

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.2.

Hornklee

Lotus corniculatus L.,

Lotus corniculatus

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.3.

Weiße Lupine

Lupinus albus L.,

Lupinus albus

römisch fünf m, Z1, Z2

250

2,00

1.2.2.4.

Blaue Lupine

Lupinus angustifolius L.,

Lupinus angustifolius

römisch fünf m, Z1, Z2

250

2,00

1.2.2.5.

Gelbe Lupine

Lupinus luteus L.,

Lupinus luteus

römisch fünf m, Z1, Z2

250

2,00

1.2.2.6.

Hopfenklee, Gelbklee

Medicago lupulina L.,

Medicago lupulina

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.7.

Luzerne, Blaue Luzerne

Medicago sativa L.,

Medicago sativa

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.8.

Bastardluzerne

Medicago x varia T. Martyn,

Medicago x varia

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.9.

Esparsette

Onobrychis viciifolia Scop.,

Onobrychis viciifolia

römisch fünf m, Z, H

15,0

0,15

1.2.2.10.

Erbse

Pisum sativum L. sensu lato,

Pisum sativum

römisch fünf m, Z1, Z2

250

2,00

1.2.2.10.1.

Körnererbse

Pisum sativum L.,

Pisum sativum

römisch fünf m, Z1, Z2

250

2,00

1.2.2.10.2.

Futtererbse

Pisum sativum convar. speciosum (Dierb.) Alef.,

Pisum sativum convar. speciosum

römisch fünf m, Zl, Z2

250

2,00

1.2.2.11.

Alexandrineklee

Trifolium alexandrinum L.,

Trifolium alexandrinum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.12.

Schwedenklee

Trifolium hybridum L.,

Trifolium hybridum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.13.

Inkarnatklee

Trifolium incarnatum L.,

Trifolium incarnatum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.14.

Rotklee

Trifolium pratense L.,

Trifolium pratense

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.15.

Weißklee

Trifolium repens L.,

Trifolium repens

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.16.

Persischer Klee

Trifolium resupinatum L.,

Trifolium resupinatum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.17.

Bockshornklee

Trigonella foenum-graecum L.,

Trigonella foenum-graecum

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.2.18.

Ackerbohne

Vicia faba L. (partim),

Vicia faba

römisch fünf m, Z1, Z2

250

2,00

1.2.2.19.

Pannonische Wicke

Vicia pannonica Crantz,

Vicia pannonica

römisch fünf m, Z1, Z2, H

250

2,00

1.2.2.20.

Saatwicke

Vicia sativa L.,

Vicia sativa

römisch fünf m, Z1, Z2

100

2,00

1.2.2.21.

Zottelwicke

Vicia villosa Roth,

Vicia villosa

römisch fünf m, Z1, Z2

100

2,00

1.2.3.

Sonstige Futterpflanzen

1.2.3.1.

Kohlrübe

Brassica napus L. var napobrassica (L.) Rchb.,

Brassica napus L. var. napobrassica

römisch fünf m, Z

5,00

0,15

1.2.3.2.

Futterkohl

Brassica oleracea L. convar. acephala (DC.) Alef. var. medullosa Thell. und var. viridis L.,

Brassica oleracea convar. acephala

römisch fünf m, Z

5,00

0,15

1.2.3.3.

Phazelie

Phacelia tanacetifolia Benth.,

Phacelia tanacetifolia

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.2.3.4.

Ölrettich

Raphanus sativus L. var. oleiformis Pers.,

Raphanus sativus var. oleiformis

römisch fünf m, Z

30,0

0,15

1.3.

Öl- und Faserpflanzen (inklusive Handelspflanzen)

1.3.1.

Erdnuss

Arachis hypogaea L.,

Arachis hypogaea

römisch fünf m, Z1, Z2

15,0

0,15

1.3.2.

Sareptasenf

Brassica juncea (L.) Czernj. et Cosson,

Brassica juncea

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.3.

Raps

Brassica napus L. (partim),

Brassica napus

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.3.1.

Körnerraps

Brassica napus L.,

Brassica napus

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.3.2.

Futterraps

Brassica napus L.,

Brassica napus

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.4.

Schwarzsenf, Schwarzer Senf

Brassica nigra (L.) Koch,

Brassica nigra

römisch fünf m, Z, H

10,0

0,15

1.3.5.

Rübsen

Brassica rapa L. var. silvestris (Lam.) Briggs,

Brassica rapa var. silvestris

römisch fünf m, Z

10,0

0,15

1.3.5.1.

Körnerrübsen

Brassica rapa L. var. silvestris (Lam.) Briggs,

Brassica rapa var. silvestris

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.5.2.

Futterrübsen

Brassica rapa L. var. silvestris (Lam.) Briggs,

Brassica rapa var. silvestris

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.6.

Hanf

Cannabis sativa L.,

Cannabis sativa

römisch fünf m, Z1, Z2

15,0

Forschung, Züchtung 0,15, Ausstellungen, persönl. Gebrauch , 0,00

1.3.7.

Saflor

Carthamus tinctorius L.,

Carthamus tinctorius

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.3.8.

Kümmel

Carum carvi L.,

Carum carvi

römisch fünf m, Z

10,0

0,15

1.3.9.

Buchweizen

Fagopyrum esculentum Moench,

Fagopyrum esculentum

römisch fünf m, Z1, Z2, H

50,0

1,00

1.3.10.

Sojabohne

Glycine max (L.) Merr.,

Glycine max

römisch fünf m, Z1, Z2

80,0

1,00

1.3.11.

Baumwolle

Gossypium ssp.,

Gossypium

römisch fünf m, Z1, Z2

15,0

0,15

1.3.12.

Sonnenblume

Helianthus annuus L.,

Helianthus annuus

römisch fünf m, Z

10,0

0,50

1.3.13.

Lein

Linum usitatissimum L.,

Linum usitatissimum

römisch fünf m, Z1, Z2, Z3

50,0

1,00

1.3.13.1.

Faserlein

Linum usitatissimum L.,

Linum usitatissimum

römisch fünf m, Z1, Z2, Z3

50,0

1,00

1.3.13.2.

Öllein und sonstiger Lein

Linum usitatissimum L.,

Linum usitatissimum

römisch fünf m, Z1, Z2, Z3

50,0

1,00

1.3.14.

Mohn

Papaver somniferum L.,

Papaver somniferum

römisch fünf m, Z

1,00

0,05

1.3.15.

Gelbsenf, Weißer Senf

Sinapis alba L.,

Sinapis alba

römisch fünf m, Z

15,0

0,15

1.4.

Rüben (Beta-Rüben)

1.4.1.

Zuckerrübe

Beta vulgaris L. var. altissima Döll,

Beta vulgaris var. altissima

römisch fünf m, Z

2,00 U*

0,10 U*

1.4.2.

Futterrübe, Runkelrübe

Beta vulgaris L. var. crassa Mansf.,

Beta vulgaris var. crassa

römisch fünf m, Z

2,00 U*

0,10 U*

 

* 1 Unit (U) = 100 000 Samen

1.5.

Kartoffel

1.5.

Kartoffel

Solanum tuberosum L.,

Solanum tuberosum

römisch fünf m, Z

2 000

200

2.

Gemüse

2.1.

Zwiebel

Allium cepa L.,

Allium cepa

römisch fünf m, Z, S

1,00

0,50

2.2.

Porree

Allium porrum L.,

Allium porrum

römisch fünf m, Z, S

0,50

0,10

2.3.

Kerbel

Anthriscus cerefolium (L.) Hoffm.,

Anthriscus cerefolium

römisch fünf m, Z, S

1,50

0,20

2.4.

Sellerie

Apium graveolens L.,

Apium graveolens

römisch fünf m, Z, S

0,03

0,01

2.5.

Spargel

Asparagus officinalis L.,

Asparagus officinalis

römisch fünf m, Z, S

0,50

0,10

2.6.

Rote Rübe

Beta vulgaris L. var. conditiva Lef.,

Beta vulgaris var. conditiva

römisch fünf m, Z, S

1,50

0,50

2.7.

Mangold

Beta vulgaris L. var. vulgaris,

Beta vulgaris var. vulgaris

römisch fünf m, Z, S

1,50

0,50

2.8.

Karfiol Blumenkohl

Brassica oleracea L. convar. botrytis (L.) Alef. var. botrytis L.,

Brassica oleracea convar. botrytis var. botrytis

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,04

2.9.

Kohl (andere als Karfiol)

Brassica oleracea L.

Brassica oleracea

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,04

2.9.1.

Kohlrabi

Brassica oleracea L. convar. acephala (DC.) Alef. var. gongylodes,

Brassica oleracea convar. acephala var. gongylodes

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,04

2.9.2.

Krauskohl, Grünkohl

Brassica oleracea L. convar. acephala (DC.) Alef. var. sabellica L.,

Brassica oleracea convar. acephala var. sabellica

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,10

2.9.3.

Brokkoli

Brassica oleracea L. convar. botrytis (L.) Alef. var. cymosa Duch.,

Brassica oleracea convar. botrytis var. cymosa

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,10

2.9.4.

Weißkraut, Weißkohl

Brassica oleracea L. convar. capitata (L.) Alef. var. alba DC.,

Brassica oleracea convar. capitata var. alba

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,10

2.9.5.

Rotkraut,

Rotkohl

Brassica oleracea L. convar. capitata (L.) Alef. var. rubra DC.,

Brassica oleracea convar. capitata var. rubra

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,10

2.9.6.

Wirsing,

Wirsingkohl

Brassica oleracea L. convar. capitata (L.) Alef. var. sabauda L.,

Brassica oleracea convar. capitata var. sabauda

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,10

2.9.7.

Sprossenkohl,

Rosenkohl

Brassica oleracea (L.) convar. oleracea var. gemmifera DC.,

Brassica oleracea convar. oleracea var. gemmifera

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,10

2.10.

Chinakohl

Brassica pekinensis (Lour.) Rupr.,

Brassica pekinensis

römisch fünf m, Z, S

0,25

0,10

2.11.

Stoppelrübe,Herbstrübe,Mairübe

Brassica rapa L. var. rapa,

Brassica rapa var. rapa

römisch fünf m, Z, S

1,50

0,20

2.12.

Paprika, Pfefferoni

Capsicum annuum L.,

Capsicum annuum

römisch fünf m, Z, S

0,03

0,01

2.13.

Endivie, Winterendivie

Cichorium endivia L.,

Cichorium endivia

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,05

2.14.

Zichorie

Cichorium intybus L.,

Cichorium intybus

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,05

2.14.1.

Gemüse-, Blattzichorie

Cichorium intybus L. (partim),

Cichorium intybus

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,05

2.14.2.

Wurzel-, Industrie-zichorie

Cichorium intybus L. (partim),

Cichorium intybus

römisch fünf m, Z

0,10

0,05

2.15.

Wassermelone

Citrullus lanatus (Thunb.) Matsum. et Nakai,

Citrullus lanatus

römisch fünf m, Z, S

0,30

0,10

2.16.

Zuckermelone, Melone

Cucumis melo L.,

Cucumis melo

römisch fünf m, Z, S

0,30

0,10

2.17.

Gurke

Cucumis sativus L.,

Cucumis sativus

römisch fünf m, Z, S

0,15

0,08

2.18.

Riesenkürbis

Cucurbita maxima Duchesne,

Cucurbita maxima

römisch fünf m, Z, S

0,30

0,10

2.19.

Gartenkürbis,Zucchini

Cucurbita pepo L.,

Cucurbita pepo

römisch fünf m, Z, S

0,30

0,10

2.19.1.

Ölkürbis, Schalenloser Kürbis

Cucurbita pepo L.,

Cucurbita pepo

römisch fünf m, Z

1,00

0,10

2.20.

Kardonen-Artischocke,Cardy, Kardonenartischocke

Cynara cardunculus L.,

Cynara cardunculus

römisch fünf m, Z, S

3,00

0,50

2.21.

Karotte, Möhre

Daucus carota L.,

Daucus carota

römisch fünf m, Z, S

1,00

0,50

2.22.

Fenchel

Foeniculum vulgare Miller,

Foeniculum vulgare

römisch fünf m, Z, S

1,50

0,20

2.23.

Salat

Lactuca sativa L.,

Lactuca sativa

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,03

2.23.1.

Kopfsalat

Lactuca sativa var. capitata L.,

Lactuca sativa var. capitata

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,03

2.23.2.

Schnittsalat

Lactuca sativa var. crispa L.,

Lactuca sativa var. crispa

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,03

2.23.3.

Kochsalat

Lactuca sativa var. longifolia Lam.,

Lactuca sativa var. longifolia

römisch fünf m, Z, S

0,10

0,03

2.24.

Tomate

Lycopersicon lycopersicum (L.)

Karsten ex Farw.,

Lycopersicon lycopersicum

römisch fünf m, Z, S

0,03

0,01

2.25.

Petersilie

Petroselinum crispum (Miller) Nyman ex A. W. Hill,

Petroselinum crispum

römisch fünf m, Z, S

0,50

0,10

2.26.

Feuerbohne, Prunkbohne

Phaseolus coccineus L.,

Phaseolus coccineus

römisch fünf m, Z, S

5,00

2,00

2.27.

Gartenbohne

Phaseolus vulgaris L.,

Phaseolus vulgaris

römisch fünf m, Z, S

5,00

2,00

2.27.1.

Buschbohne

Phaseolus vulgaris var. nanus (L.) Aschers.,

Phaseolus vulgaris var. nanus

römisch fünf m, Z, S

10,0

2,00

2.27.2.

Stangenbohne

Phaseolus vulgaris var. vulgaris L.,

Phaseolus vulgaris var. vulgaris

römisch fünf m, Z, S

5,00

2,00

2.28.

Erbse

Pisum sativum L. sensu lato,

Pisum sativum

römisch fünf m, Z, S

15,0

2,00

2.29.

Radieschen, Rettich

Raphanus sativus L.,

Raphanus sativus

römisch fünf m, Z, S

5,00

2,00

2.29.1.

Rettich

Raphanus sativus L. var. niger (Miller) S. Kerner,

Raphanus sativus var. niger

römisch fünf m, Z, S

5,00

2,00

2.29.2.

Radieschen

Raphanus sativus L. var. sativus,

Raphanus sativus var. sativus

römisch fünf m, Z, S

5,00

2,00

2.30.

Schwarzwurzel

Scorzonera hispanica L.,

Scorzonera hispanica

römisch fünf m, Z, S

0,50

0,10

2.31.

Eierfrucht, Aubergine

Solanum melongena L.,

Solanum melongena

römisch fünf m, Z, S

0,03

0,01

2.32.

Spinat

Spinacia oleracea L.,

Spinacia oleracea

römisch fünf m, Z, S

10,0

2,00

2.33.

Feldsalat

Valerianella locusta (L.),

Valerianella locusta

römisch fünf m, Z, S

1,00

0,10

2.34.

Puffbohne, Dicke Bohne

Vicia faba L. (partim),

Vicia faba

römisch fünf m, Z, S

15,0

2,00