Jahrgang 2005 |
Ausgegeben am 20. Dezember 2005 |
Teil römisch zwei |
430. Verordnung: | Änderung der Verordnung zur Bestimmung der Justizanstalt Leoben als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt |
Auf Grund der Paragraphen 17 a und 17 b des Bundeshaushaltsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 213 aus 1986,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 71 aus 2003,, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Finanzen verordnet:
Die Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Bestimmung der Justizanstalt Leoben als Organisationseinheit, bei der die Flexibilisierungsklausel zur Anwendung gelangt, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 625 aus 2003,, wird wie folgt geändert:
Die Anlage lautet:
Der Justizanstalt Leoben sind folgende Zielsetzungen des Bundesministeriums für Justiz übertragen:
Einleitung des Strafvollzuges gemäß Paragraph 2, der Sprengelverordnung.
in der jeweils geltenden Fassung.
4.1 Fachbezogene Ziele
Die verwendeten personenbezogenen Ausdrücke umfassen Frauen und Männer gleichermaßen.
4.2 Managementziele
Die Kosten pro Hafttag errechnen sich aus dem Saldo aus Einnahmen und Ausgaben dividiert durch die voraussichtliche Anzahl der Hafttage.
Für das Jahr 2005 errechnet sich aus dem erwarteten Saldo von 3 253 000 Euro und voraussichtlich 79 200 Hafttagen ein durchschnittlicher Betrag von 41,1 Euro pro Hafttag, für das Jahr 2006 errechnet sich aus dem erwarteten Saldo von 3 319 000 Euro ein durchschnittlicher Betrag von 41,9 Euro.
Ziel ist, diesen Betrag zu halten oder zu unterschreiten.
Der VQ ist eine Messgröße für das eingesetzte Personal im Verhältnis zu den Einschlusszeiten und enthält folgende Faktoren:
BS = Bedienstetenstand
IS = Insassenstand
EZ = Einschlusszeiten (Durchschnitt der Zeit, die ein Insasse im Haftraum eingeschlossen ist)
Formel: VQ = 1 – [(BS : IS) × ( Einschlusszeit : 24)]
Der VQ ergibt immer eine Zahl zwischen 1 und 0; eine Annäherung zum Wert 1 bedeutet den Einsatz von wenig Personal bei geringen Einschlusszeiten, eine Annäherung zum Wert 0 den Einsatz von viel Personal bei hohen Einschlusszeiten. Justizanstalt Leoben: VQ = 1 – [(54,5 : 152) × (14,24 : 24)] = 0,79
Der VQ am Stichtag 1. Juli 2003 hat den Wert 0,79.
Ziel ist bei möglichst sparsamem Personaleinsatz die Einschlusszeiten zu verringern.
In der Justizanstalt Leoben waren mit Stichtag 2. Juli 2003 7 vH der Untersuchungshäftlinge und 81 vH der Strafgefangenen beschäftigt.
Ziel ist die Sicherstellung einer Beschäftigungsquote von mindestens 20 vH bei Untersuchungshäftlingen und 75 vH bei Strafgefangenen.
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Vorschau |
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2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
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Beamte/Verwendungsgruppe |
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E1 |
2 |
2 |
2 |
2 |
|
E2a/E2b |
51 |
50 |
48 |
48 |
|
A2 |
1 |
1 |
1 |
1 |
|
Summe Beamte: |
54 |
53 |
51 |
51 |
|
Vertragsbedienstete/Entlohnungsgruppe |
||||
|
v1 |
0 |
0,5 |
0,5 |
0,5 |
|
V4 |
1 |
1 |
1 |
1 |
|
K4 |
0 |
0,5 |
0,5 |
0,5 |
|
SV Paragraph 36, VBG |
0,25 |
0,25 |
0,425 |
0,425 |
|
Summe Vertragsbedienstete: |
1,25 |
2,25 |
2,425 |
2,425 |
|
Gesamtsumme: |
55,25 |
55,25 |
53,425 |
53,425 |
|
Anmerkungen |
erwarteter Erfolg |
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2003 |
2004 |
2005 |
2006 |
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|
Ausgaben in Euro |
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|
UT 0 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
2 071 000 |
2 071 000 |
2 245 000 |
2 325 000 |
|
UT 3 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
30 000 |
30 000 |
30 000 |
30 000 |
|
UT 7 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
50 000 |
50 000 |
80 000 |
80 000 |
|
UT 8 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
740 000 |
740 000 |
920 000 |
920 000 |
|
Kto. 7271-902 u. 903Vollzugkbei. |
523 000 |
523 000 |
523 000 |
523 000 |
|
|
Z - Posten |
66 000 |
66 000 |
66 000 |
66 000 |
|
|
Summe der Ausgaben: |
3 480 000 |
3 480 000 |
3 864 000 |
3 944 000 |
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|
Einnahmen in Euro |
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UT4 |
siehe Erläuterungen zu Punkt 7 |
102 000 |
102 000 |
116 000 |
130 000 |
|
Kto. 8171 Vollzugkostenbeiträge |
494 000 |
494 000 |
494 000 |
494 000 |
|
|
UT 7 |
Bestandswirksame Einnahmen |
1 000 |
1 000 |
1 000 |
1 000 |
|
Summe der Einnahmen: |
597 000 |
597 000 |
611 000 |
625 000 |
|
|
Saldo: |
- 2 883 000 |
- 2 883 000 |
- 3 253 000 |
- 3 319 000 |
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Allgemein wird festgehalten, dass Zahlungen an die BIG und andere Ausgaben zur Gebäudeerhaltung sowie Aufwendungen für die Unterbringung gemäß Paragraph 21, Absatz eins, StGB und Paragraph 429, Absatz 4, StPO nicht saldenwirksam sind, sondern aus dem allgemeinen Budget der Justizanstalten zentral bezahlt werden.
Berechnungsbasis ist das Jahresergebnis 2002 und die Prognose für das Jahr 2003 unter Berücksichtigung der Planstellenentwicklung und der im 1.Quartal 2005 erfolgten Übersiedlung in das neue Justizzentrum Leoben.
Der Personalaufwand für alle Dienstzuteilungen aus der Personaleinsatzgruppe beim OLG Graz wird von der Justizanstalt Leoben ab Beginn der Dienstzuteilung und unabhängig von der Dauer der jeweiligen Dienstzuteilung geleistet.
Für die Übersiedlung der Justizanstalt Leoben in das neue Anstaltsgebäude werden für hiefür notwendige Dienstzuteilungen aus der Personaleinsatzgruppe gesonderte Regelungen hinsichtlich einer allfälligen Kostentragung aus dem Ressortbudget getroffen.
Für die Dauer der Aufrechthaltung der Außenstelle Judenburg werden bis zu 4 Beamte (E2b) dienstzugeteilt.
Die Ausgaben wurden aufgrund des folgenden „Anschaffungsplanes“ budgetiert, wobei (E) für Ersatz- und (N) für Neuanschaffungen steht.
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2004 |
2005 |
2006 |
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Ausgaben in Euro |
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Kombi |
E |
27.000 |
27.000 |
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Flurförderzeug |
N |
15.000 |
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Sonstiges |
E/N |
3.000 |
15.000 |
3.000 |
Berechnungsbasis der Ausgaben bei diesem Ansatz sind das Jahresergebnis 2004 und die Prognose für 2005. Die Erhöhung um 30 000 Euro ist auf Grund der gestiegenen Zahl an Insassen notwendig.
Berechnungsbasis der Ausgaben bei diesem Ansatz sind das Jahresergebnis 2004 und die Prognose für 2005. Die Erhöhung um 180 000 Euro ist auf Grund der gestiegenen Zahl an Insassen notwendig.
Die für die Jahre 2005 bis 2006 ausgewiesenen Erhöhungen der Einnahmen beziehen sich auf die Mehreinnahmen durch Turnsaalvermietung um 28.000 Euro pro Jahr.
Für das Jahr 2005 werden nur 14.000 Euro projektiert, da die Übersiedelung in die Justizanstalt Leoben „Neu“ erst mit Februar 2005 geplant ist und somit eine Vermietung des Turnsaals erst in der zweiten Jahreshälfte realistisch erscheint.
Durch diese Erhöhung der Einnahmen verändert sich auch der Saldo für die Jahre 2005 und 2006.
Gastinger