BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2005

Ausgegeben am 7. Jänner 2005

Teil römisch zwei

4. Verordnung:

Umstellung der Urkundensammlung des Grundbuchs des Bezirksgerichtes St. Pölten

4. Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Umstellung der Urkundensammlung des Grundbuchs des Bezirksgerichtes St. Pölten

Auf Grund des Paragraph eins, Absatz 3, des Grundbuchsumstellungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 550 aus 1980,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 94 aus 2003,, wird im Einvernehmen mit dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit verordnet:

Paragraph eins,

Die Umstellung der Urkundensammlung des Grundbuchs des Bezirksgerichtes St. Pölten auf automationsunterstützte Datenverbarbeitung wird für diejenigen Urkunden angeordnet, die mit nach dem 31. Dezember 2004 einlangenden Grundbuchsanträgen vorgelegt werden.

Paragraph 2,

Die für die Urkundensammlung bestimmten Urkunden sind

  1. Ziffer eins
    zu erfassen
    • Strichaufzählung
      durch Übernahme aus dem Urkundenarchiv einer Körperschaft öffentlichen Rechts, wenn sich der Antragsteller auf die Speicherung der Urkunde in diesem Archiv beruft und dem Grundbuchsgericht den Zugang zu der Speicherung ermöglicht, oder
    • Strichaufzählung
      durch elektronisches Festhalten des Schriftbildes (Scannen) in allen anderen Fällen,
    und
  2. Ziffer 2
    in einem revisionssicheren Langzeitarchiv der Bundesrechenzentrum GesmbH zu speichern; die Auffindbarkeit der Urkunden ist nach der Tagebuchzahl sicherzustellen.

Miklautsch