Jahrgang 2005 |
Ausgegeben am 30. September 2005 |
Teil römisch zwei |
318. Verordnung: | Freigabe von Pflichtnotstandsreserven, die bei Lagerhaltern gemäß Paragraph 5, Absatz 2, Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetz 1982 gelagert sind |
Gemäß Paragraph 2, des Energielenkungsgesetzes 1982, BGBl. Nr. 545, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 151 aus 2004,, in Verbindung mit Paragraph 3, Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetz 1982, BGBl. Nr. 546, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 151 aus 2004,, wird im Einvernehmen mit dem Hauptausschuss des Nationalrates verordnet:
Die Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. wird angewiesen, für einen Zeitraum von 30 Tagen aus ihren Rohölbeständen oder aus Rohölbeständen, die von einem Dritten für die Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. gemäß Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetz 1982 gelagert werden, 63 000 Tonnen dem Erdölmarkt zur unbeschränkten Verwendung zuzuführen.
Im Falle, dass diese Mengen dem Vertragspartner gemäß Paragraph 4, Absatz eins, Ziffer 3, Erdöl-Bevorratungs- und Meldegesetz 1982 zur unbeschränkten Verwendung überlassen werden, ist vertraglich sicher zu stellen, dass diese Mengen zur Versorgung des Erdölmarktes verwendet werden.
Der Nachweis vom Abbau der Pflichtnotstandsreserven und die Zuführung dieser Mengen zur Versorgung des Erdölmarktes hat durch die Erdöl-Lagergesellschaft m.b.H. gegenüber dem Bundesminister für Wirtschaft und Arbeit zu erfolgen.