196. Verordnung des Bundesministers für Verkehr, Innovation und Technologie, mit der die Patent-, Gebrauchsmuster-, Marken- und Musterverordnung geändert wird
Auf Grund
des § 64 Abs. 4, des § 67 Abs. 1, der §§ 92 und 95 Abs. 3 des Patentgesetzes 1970, BGBl. Nr. 259, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 42/2005,des Paragraph 64, Absatz 4,, des Paragraph 67, Absatz eins,, der Paragraphen 92 und 95 Absatz 3, des Patentgesetzes 1970, BGBl. Nr. 259, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 42 aus 2005,,
des § 24 des Patentverträge-Einführungsgesetzes, BGBl. Nr. 52/1979, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 42/2005,des Paragraph 24, des Patentverträge-Einführungsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 52 aus 1979,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 42 aus 2005,,
des § 7 des Schutzzertifikatsgesetzes 1996, BGBl. I Nr. 11/1997, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 149/2004,des Paragraph 7, des Schutzzertifikatsgesetzes 1996, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 11 aus 1997,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 149 aus 2004,,
der §§ 15, 17 Abs. 3 und des § 33 Abs. 2 des Gebrauchsmustergesetzes, BGBl. Nr. 211/1994, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 42/2005,der Paragraphen 15, 17, Absatz 3 und des Paragraph 33, Absatz 2, des Gebrauchsmustergesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 211 aus 1994,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 42 aus 2005,,
des § 17 des Halbleiterschutzgesetzes, BGBl. Nr. 372/1988, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 42/2005,des Paragraph 17, des Halbleiterschutzgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 372 aus 1988,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 42 aus 2005,,
des § 24 Abs. 4 und des § 42 Abs. 1 des Markenschutzgesetzes 1970, BGBl. Nr. 260, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 149/2004,des Paragraph 24, Absatz 4 und des Paragraph 42, Absatz eins, des Markenschutzgesetzes 1970, BGBl. Nr. 260, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 149 aus 2004,,
des § 20 Abs. 3 und des § 26 Abs. 2 des Musterschutzgesetzes 1990, BGBl. Nr. 497, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 149/2004, unddes Paragraph 20, Absatz 3 und des Paragraph 26, Absatz 2, des Musterschutzgesetzes 1990, BGBl. Nr. 497, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 149 aus 2004,, und
des § 20 Z 5, des § 23 Z 2 und der §§ 29 und 30 des Patentamtsgebührengesetzes, BGBl. I Nr. 149/2004,des Paragraph 20, Ziffer 5,, des Paragraph 23, Ziffer 2 und der Paragraphen 29 und 30 des Patentamtsgebührengesetzes, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 149 aus 2004,,
wird verordnet:
Die Patent-, Gebrauchsmuster-, Marken- und Musterverordnung, BGBl. Nr. 226/1994, zuletzt geändert durch die Verordnung BGBl. II Nr. 459/2002, wird wie folgt geändert:Die Patent-, Gebrauchsmuster-, Marken- und Musterverordnung, Bundesgesetzblatt Nr. 226 aus 1994,, zuletzt geändert durch die Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 459 aus 2002,, wird wie folgt geändert:
1.Novellierungsanordnung 1, § 3 Abs. 2 lautet:Paragraph 3, Absatz 2, lautet:
„Absatz 2,(2) Eine Beglaubigung der gemäß Abs. 1 vorzulegenden Urkunde ist nicht erforderlich.“(2) Eine Beglaubigung der gemäß Absatz eins, vorzulegenden Urkunde ist nicht erforderlich.“
2.Novellierungsanordnung 2, § 5 Abs. 1 lautet:Paragraph 5, Absatz eins, lautet:
„Absatz eins,(1) Die im § 64 Abs. 4 des Patentgesetzes 1970 vorgesehene Möglichkeit, Ausfertigungen des Patentamtes durch die Kanzlei beglaubigen zu lassen, besteht nur bei solchen Ausfertigungen, denen ein Geschäftsstück des Patentamtes zugrunde liegt, das die betreffende von dem hiezu berufenen Organ genehmigte Erledigung enthält.“(1) Die im Paragraph 64, Absatz 4, des Patentgesetzes 1970 vorgesehene Möglichkeit, Ausfertigungen des Patentamtes durch die Kanzlei beglaubigen zu lassen, besteht nur bei solchen Ausfertigungen, denen ein Geschäftsstück des Patentamtes zugrunde liegt, das die betreffende von dem hiezu berufenen Organ genehmigte Erledigung enthält.“
3.Novellierungsanordnung 3, § 9 Abs. 2 lautet:Paragraph 9, Absatz 2, lautet:
„Absatz 2,(2) In der Beschreibung ist anzugeben:
das technische Gebiet, auf das sich die Erfindung bezieht;
der bisherige Stand der Technik, soweit er für das Verständnis der Erfindung als nützlich anzusehen ist;
die technische Aufgabe der Erfindung;
die Erfindung, wie sie in den Patentansprüchen (Ansprüchen) gekennzeichnet ist;
falls Zeichnungen vorhanden sind, eine Aufzählung der in den Zeichnungen enthaltenen Figuren;
eine ausführliche Beschreibung des Erfindungsgegenstandes, falls Zeichnungen vorhanden sind, an Hand dieser, unter Verwendung der darin eingetragenen Bezugszeichen.“
4.Novellierungsanordnung 4, § 12 Abs. 3 lautet:Paragraph 12, Absatz 3, lautet:
„Absatz 3,(3) Enthält die Anmeldung Zeichnungen, so hat der Anmelder für die Veröffentlichung in der Zusammenfassung diejenige Figur anzugeben, welche die Erfindung am besten kennzeichnet. Enthält diese Figur Bezugszeichen, ist bei der entsprechenden Bezeichnung in der Zusammenfassung das jeweilige Bezugszeichen anzuführen.“
5.Novellierungsanordnung 5, § 13 Abs. 3 und 4 lautet:Paragraph 13, Absatz 3 und 4 lautet:
„Absatz 3,(3) Für die Beschreibung, die Patentansprüche (Ansprüche) und die Zusammenfassung ist Papier im Format DIN A4 zu verwenden. Die Seiten sind fortlaufend zu nummerieren. Ein mindestens 2 cm breiter Rand ist freizulassen. Zwischen den Zeilen ist genügend Raum zum Einfügen von Berichtigungen zu lassen.
(4)Absatz 4,Ändert der Anmelder während des Anmeldeverfahrens die Patentansprüche, so hat er eine neue Fassung aller aufrechterhaltenen Ansprüche in zwei Ausfertigungen vorzulegen.“
6.Novellierungsanordnung 6, § 14 Abs. 4 lautet:Paragraph 14, Absatz 4, lautet:
„Absatz 4,(4) Die Zeichnungen sind auf Blättern im Format DIN A4 einseitig auszuführen. Ein ungefähr 2 cm breiter Rand ist freizulassen.“
7.Novellierungsanordnung 7, § 17 samt Überschrift entfällt.Paragraph 17, samt Überschrift entfällt.
8.Novellierungsanordnung 8, Nach § 23 Abs. 5 wird folgender Abs. 6 angefügt:Nach Paragraph 23, Absatz 5, wird folgender Absatz 6, angefügt:
„Absatz 6,(6) § 3 Abs. 2, § 5 Abs. 1, § 9 Abs. 2, § 12 Abs. 3, § 13 Abs. 3 und 4 sowie § 14 Abs. 4 in der Fassung der Verordnung BGBl. II Nr. 196/2005 treten mit 1. Juli 2005 in Kraft. Zugleich tritt § 17 samt Überschrift in der bisherigen Fassung außer Kraft. Für Patentanmeldungen, hinsichtlich der der Bekanntmachungsbeschluss vor dem 1. Juli 2005 gefasst worden ist, ist § 17 samt Überschrift in der vor dem In-Kraft-Treten der genannten Verordnung geltenden Fassung anzuwenden.“(6) Paragraph 3, Absatz 2,, Paragraph 5, Absatz eins,, Paragraph 9, Absatz 2,, Paragraph 12, Absatz 3,, Paragraph 13, Absatz 3 und 4 sowie Paragraph 14, Absatz 4, in der Fassung der Verordnung Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 196 aus 2005, treten mit 1. Juli 2005 in Kraft. Zugleich tritt Paragraph 17, samt Überschrift in der bisherigen Fassung außer Kraft. Für Patentanmeldungen, hinsichtlich der der Bekanntmachungsbeschluss vor dem 1. Juli 2005 gefasst worden ist, ist Paragraph 17, samt Überschrift in der vor dem In-Kraft-Treten der genannten Verordnung geltenden Fassung anzuwenden.“
Gorbach