BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2005

Ausgegeben am 12. Mai 2005

Teil römisch zwei

128. Verordnung:

Saatgut-Anbaugebiete-Verordnung

128. Verordnung des Bundesministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, mit der Bestimmungen über Anbaugebiete bei der Saatguterzeugung erlassen werden (Saatgut-Anbaugebiete-Verordnung)

Aufgrund des Paragraph 18, Absatz 3, des Saatgutgesetzes 1997, BGBl. römisch eins Nr. 72, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 83 aus 2004,, wird verordnet:

Anbaugebiete für die Saatgutvermehrung

Paragraph eins,

  1. Absatz eins,Geschlossene Anbaugebiete sind – nach Maßgabe landesrechtlicher Regelungen – bei folgenden Arten zum Zwecke der Saatgutproduktion Voraussetzung für die Anerkennung, sofern dies zur Sicherung der Saatgutqualität entsprechend den Methoden erforderlich ist:
    1. Ziffer eins
      Kohlrübe (Brassica napus L. var. napobrassica),
    2. Ziffer 2
      Mais (Zea mays),
    3. Ziffer 3
      Raps (Brassica napus),
    4. Ziffer 4
      Rübsen (Brassica rapa),
    5. Ziffer 5
      Stoppelrübe, Herbstrübe, Mairübe (Brassica rapa L. var. rapa),
    6. Ziffer 6
      Zucker- und Futterrübe (Beta vulgaris).
  2. Absatz 2,Im Rahmen der landesrechtlichen Festlegung von Anbaugebieten für die Saatgutvermehrung können Sachverständige der Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit mit der Beurteilung der technischen und biologischen Kriterien insbesondere im Zusammenhang mit der Koexistenz verschiedener landwirtschaftlicher Produktionsformen beauftragt werden.

Hinweis auf die Notifikation

Paragraph 2,

  1. Absatz eins,Diese Verordnung wurde unter Einhaltung der Bestimmungen der Richtlinie 98/34/EG über ein Informationsverfahren auf dem Gebiet der Normen und technischen Vorschriften, Amtsblatt Nummer L 204 vom 21.07.1998 Seite 37, in der Fassung der Richtlinie 98/48/EG, Amtsblatt Nummer L 217 vom 05.08.1998 Seite 18, notifiziert (Notifikationsnummer 2005/0012/A).

In-Kraft-Treten

Paragraph 3,

Diese Verordnung tritt am 1. Juni 2005 in Kraft.

Pröll