Jahrgang 2005 |
Ausgegeben am 12. Mai 2005 |
Teil römisch drei |
67. Rotterdamer Übereinkommen über das Verfahren der vorherigen Zustimmung nach Inkenntnissetzung für bestimmte gefährliche Chemikalien sowie Pestizide im internationalen Handel samt Anlagen und Erklärung | |
| Nationalrat:, Gesetzgebungsperiode römisch 21 Regierungsvorlage 1144 Ausschussbericht 1236 Sitzung 110. Bundesrat:, Ausschussbericht 6730 Sitzung 690.) |
Der Nationalrat hat beschlossen:
[deutscher und englischer Vertragstext siehe Anlagen]
Die Republik Österreich erklärt gemäß Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, dass sie beide der in Absatz 2 angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die eine Verpflichtung hinsichtlich eines oder beider dieser Mittel zur Streitbeilegung eingeht.
The Republic of Austria declares in accordance with Article 20 (2) of the Convention that it accepts both of the means of dispute settlement mentioned in Paragraph 2 as compulsory in relation to any party accepting an obligation concerning one or both of these means of dispute.
Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde gemäß Artikel 25, Absatz eins, des Übereinkommens am 27. August 2002 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Artikel 26, Absatz eins, mit 24. Februar 2004 in Kraft getreten.
Nach Mitteilungen des Generalsekretärs der Vereinten Nationen haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert, angenommen, genehmigt bzw. sind diesem beigetreten:
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Äquatorialguinea |
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Argentinien |
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Armenien |
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Äthiopien |
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Australien |
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Belgien |
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Belize |
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Benin |
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Bolivien |
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Brasilien |
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Bulgarien |
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Burkina Faso |
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Burundi |
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Chile |
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China (einschließlich SVR Macao, ohne SVR Hongkong) |
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Cook Inseln |
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Côte d' Ivoire |
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Dänemark ( ohne Färöer und Grönland) |
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Deutschland |
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Dschibuti |
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Ecuador |
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El Salvador |
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Eritrea |
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Europäische Gemeinschaft |
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Finnland |
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Frankreich |
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Gabun |
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Gambia |
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Ghana |
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Griechenland |
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Guinea |
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Iran – Islamische Republik |
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Italien |
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Jamaika |
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Japan |
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Jordanien |
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Kamerun |
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Kanada |
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Katar |
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Kenia |
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Kirgisistan |
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Korea - Demokratische Volksrepublik |
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Korea - Republik |
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Kongo - Demokratische Republik |
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Lettland |
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Liberia |
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Libysch-Arabische Dschamahirija |
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Liechtenstein |
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Litauen |
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Luxemburg |
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Madagaskar |
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Malaysia |
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Mali |
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Marshallinseln |
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Moldau |
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Mongolei |
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Neuseeland (ohne Tokelau) |
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Niederlande (für das Königreich in Europa) |
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Nigeria |
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Norwegen |
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Oman |
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Panama |
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Paraguay |
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Portugal |
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Ruanda |
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Rumänien |
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Samoa |
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Saudi-Arabien |
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Schweden |
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Schweiz |
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Senegal |
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Slowenien |
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Spanien |
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Südafrika |
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Sudan |
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Suriname |
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Syrien - Arabische Republik |
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Tansania - Vereinigte Republik |
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Thailand |
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Togo |
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Tschad |
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Tschechische Republik |
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Ukraine |
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Ungarn |
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Uruguay |
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Venezuela |
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Vereinigte Arabische Emirate |
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Vereinigtes Königreich |
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Zypern |
Anlässlich der Hinterlegung ihrer Ratifikations-, Annahme-, Genehmigungs- bzw. Beitrittsurkunde haben nachstehende Staaten folgende Erklärungen und Vorbehalte abgegeben:
Erklärung gemäß Artikel 25 Absatz 3 des Rotterdamer Übereinkommens:
Die Europäische Gemeinschaft erklärt, dass sie gemäß dem Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft, insbesondere gemäß Artikel 175 Absatz 1, befugt ist, internationale Übereinkommen zu schließen und den sich daraus ergebenden Verpflichtungen nachzukommen, die zur Verfolgung der nachstehenden Ziele beitragen:
Ferner erklärt die Europäische Gemeinschaft, dass sie bereits rechtliche Instrumente zu in diesem Übereinkommen geregelten Angelegenheiten angenommen hat, die für die Mitgliedstaaten verbindlich sind, darunter die Verordnung (EG) Nr. 304 aus 2003, des Europäischen Parlaments und des Rates über die Aus- und Einfuhr gefährlicher Chemikalien, und dass sie dem Sekretariat des Übereinkommens eine gegebenenfalls aktualisierte Aufstellung dieser rechtlichen Instrumente übermitteln wird.
Die Europäische Gemeinschaft ist für die Erfüllung derjenigen Verpflichtungen aus dem Übereinkommen zuständig, die unter geltendes Gemeinschaftsrecht fallen.
Ausübung der Gemeinschaftszuständigkeit unterliegt naturgemäß einer ständigen Weiterentwicklung.
Norwegen erklärt gemäß Artikel 20 Absatz 2 des Übereinkommens, dass es in bezog auf jede Streitigkeit über die Auslegung oder die Anwendung dieses Übereinkommens (b) die Vorlage der Streitigkeit beim Internationalen Gerichtshof anerkennt.
Die Republik Moldau erklärt gemäß Artikel 20, des Übereinkommens, dass sie beide der in Absatz 2, angeführten Mittel zur Streitbeilegung als verbindlich gegenüber jeder Partei anerkennt, die die gleiche Verpflichtung eingeht.
Schüssel