BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2004

Ausgegeben am 23. November 2004

Teil römisch eins

129. Kundmachung:

Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 4,, des Paragraph 32, Absatz 2, zweiter Satz, des Paragraph 5 a, Absatz eins, zweiter Satz und des Paragraph 34 b, Absatz eins, Ziffer 3, des Asylgesetzes 1997 in der Fassung der AsylG-Novelle 2003 durch den Verfassungsgerichtshof

129. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung einer Wortfolge in Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 4,, des Paragraph 32, Absatz 2, zweiter Satz, des Paragraph 5 a, Absatz eins, zweiter Satz und des Paragraph 34 b, Absatz eins, Ziffer 3, des Asylgesetzes 1997 in der Fassung der AsylG-Novelle 2003 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Artikel 140, Absatz 5, 6 und 7 B-VG und gemäß Paragraph 64, Absatz 2, des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, Bundesgesetzblatt Nr. 85, wird kundgemacht:

  1. Absatz eins,Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 15. Oktober 2004, G 237, 238/03-35, G 16, 17/04-28 und G 55/04-28, zugestellt am 15. November 2004, die Worte „auf Grund einer medizinisch belegbaren Traumatisierung“ in Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 4,, Paragraph 32, Absatz 2, zweiter Satz, Paragraph 5 a, Absatz eins, zweiter Satz und Paragraph 34 b, Absatz eins, Ziffer 3, des Asylgesetzes 1997, BGBl. römisch eins Nr. 76, in der Fassung der AsylG-Novelle 2003 Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 101 aus 2003,, als verfassungswidrig aufgehoben.
  2. Absatz 2,Die aufgehobenen Worte „auf Grund einer medizinisch belegbaren Traumatisierung“ in Paragraph 32, Absatz eins, Ziffer 4, sowie der zweite Satz des Paragraph 32, Absatz 2 und Paragraph 5 a, Absatz eins, zweiter Satz des Asylgesetzes sind nicht mehr anzuwenden.

    Die Aufhebung des Paragraph 34 b, Absatz eins, Ziffer 3, tritt mit Ablauf des 30. Juni 2005 in Kraft. Diese Bestimmung ist in den am 15. Oktober 2004 beim Verfassungsgerichtshof, beim Verwaltungsgerichtshof und beim unabhängigen Bundesasylsenat anhängigen Verfahren nicht mehr anzuwenden.

  3. Absatz 3,Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

Schüssel