BUNDESGESETZBLATT
FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2004

Ausgegeben am 16. August 2004

Teil römisch zwei

331. Verordnung:

Lehrpläne für höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht

331. Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Lehrpläne für höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten; Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht

Artikel 1
Verordnung der Bundesministerin für Bildung, Wissenschaft und Kultur über die Lehrpläne für höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten

Auf Grund des Land- und forstwirtschaftlichen Bundesschulgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 175 aus 1966,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr. 79 aus 2001,, insbesondere dessen Paragraphen 5, 17 und 18, wird verordnet:

Lehrpläne

Paragraph eins,

  1. Absatz eins,Für die nachstehend genannten höheren land- und forstwirtschaftlichen Lehranstalten werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Lehrpläne (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) erlassen:

1. Höhere Lehranstalt für Landwirtschaft ................................................

Anlagen 1 und 1.1

2. Höhere Lehranstalt für Wein- und Obstbau ...........................................

Anlagen 1 und 1.2

3. Höhere Lehranstalt für Garten- und Landschaftsgestaltung .........................

Anlagen 1 und 1.3

4. Höhere Lehranstalt für Gartenbau ......................................................

Anlagen 1 und 1.4

5. Höhere Lehranstalt für Landtechnik ...................................................

Anlagen 1 und 1.5

6. Höhere Lehranstalt für Forstwirtschaft .................................................

Anlagen 1 und 1.6

7. Höhere Lehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft ...........................

Anlagen 1 und 1.7

8. Höhere Lehranstalt für Lebensmittel- und Biotechnologie .........................

Anlagen 1 und 1.8

9. Vierjähriger Aufbaulehrgang der höheren Lehranstalt für Land- und Ernährungswirtschaft ...............................................................

Anlagen 1 und 1.9

10. Dreijähriger Aufbaulehrgang der höheren Lehranstalt für Landwirtschaft ......

Anlagen 1 und 1.10

  1. Absatz 2,Soweit an der Schule die erforderlichen schulautonomen Lehrplanbestimmungen nicht getroffen werden, sind diese von der Schulbehörde erster Instanz zu erlassen.

In-Kraft-Treten

Paragraph 2,

Diese Verordnung tritt (mit Ausnahme der Lehrpläne für den Religionsunterricht) hinsichtlich des römisch eins. Jahrganges mit 1. September 2004 und hinsichtlich der weiteren Jahrgänge jeweils mit 1. September der Folgejahre in Kraft.

Außer-Kraft-Treten

Paragraph 3,

Mit dem In-Kraft-Treten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Bundesministers für Unterricht, Kunst und Sport über Lehrpläne für höhere land- und forstwirtschaftliche Lehranstalten, Bundesgesetzblatt Nr. 491 aus 1988,, in der Fassung der Verordnungen Bundesgesetzblatt Nr. 604 aus 1990,, Bundesgesetzblatt Nr. 583 aus 1992,, Bundesgesetzblatt Nr. 496 aus 1995,, Bundesgesetzblatt Nr. 499 aus 1996,, Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 350 aus 2002, und Bundesgesetzblatt Teil 2, Nr. 283 aus 2003,, außer Kraft.

Artikel 2
Bekanntmachung der Lehrpläne für den Religionsunterricht

Auf Grund des Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 256 aus 1993,, wird bekannt gemacht:

Die in den Anlagen wiedergegebenen Lehrpläne für den Religionsunterricht wurden von den betreffenden Kirchen und Religionsgemeinschaften erlassen und werden gemäß Paragraph 2, Absatz 2, des Religionsunterrichtsgesetzes, Bundesgesetzblatt Nr. 190 aus 1949,, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz Bundesgesetzblatt Nr. 256 aus 1993,, bekannt gemacht.

Pröll1

1 Mit Entschließung des Bundespräsidenten, GZ 300.100/65-BEV/2004, war innerhalb des Zeitraumes vom 8. bis 24. August 2004 der Bundesminister für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Dipl. Ing. Josef Pröll, mit der Vertretung betraut.