Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2002/15/0041

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

4

Geschäftszahl

2002/15/0041

Entscheidungsdatum

22.05.2002

Index

L34008 Abgabenordnung Vorarlberg
10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
32/01 Finanzverfahren allgemeines Abgabenrecht

Norm

AbgVG Vlbg 1984 §27 Abs3 lita;
AbgVG Vlbg 1984 §58;
AbgVG Vlbg 1984 §8;
BAO §135;
BAO §20;
BAO §93 Abs3 lita;
B-VG Art130 Abs2;

Beachte

Serie (erledigt im gleichen Sinn): 2002/15/0042 E 22. Mai 2002 2002/15/0043 E 22. Mai 2002

Rechtssatz

Bei der Vorschreibung des Verspätungszuschlages handelt es sich um eine Ermessensentscheidung, wobei als Voraussetzung in rechtlicher Gebundenheit zu beurteilen ist, ob die Verspätung entschuldbar ist oder nicht. Das Vorliegen eines Verschuldens (Hinweis E 27. Februar 1997, 95/16/0275), das die Vorschreibung des Verspätungszuschlages in Höhe von 10 vH als Ermessensentscheidung ermöglicht, sowie die Ermessensübung selbst, sind nachvollziehbar zu begründen.

Im RIS seit

19.09.2002

Zuletzt aktualisiert am

15.11.2011

Dokumentnummer

JWR_2002150041_20020522X04