Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

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Rechtssatz für Ra 2024/07/0197

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

Ra 2024/07/0197

Entscheidungsdatum

04.09.2025

Index

40/01 Verwaltungsverfahren
83 Naturschutz Umweltschutz

Norm

AVG §66 Abs4
AWG 2002 §26 Abs6
VStG §44a Z1
VStG §9
VwGVG 2014 §27
VwGVG 2014 §38
VwGVG 2014 §42

Beachte


Serie (erledigt im gleichen Sinn):
Ra 2024/07/0198 E 04.09.2025

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ra 2021/17/0068 E 27. Mai 2024 RS 1

Stammrechtssatz

Eine Unterstellung des vorgeworfenen Verhaltens unter eine andere Strafbestimmung durch das VwG ist zulässig (bzw. geboten), wenn es sich dabei lediglich um eine Konkretisierung des Tatvorwurfs bzw. die rechtlich richtige Subsumtion des der Bestrafung zu Grunde gelegten Verhaltens handelt und somit keine Auswechslung der vorgeworfenen Tat vorliegt. Eine (unzulässige) Auswechslung der Tat liegt dann nicht vor, wenn lediglich die rechtliche Beurteilung des vorgeworfenen Verhaltens geändert wird (VwGH 10.12.2008, 2004/17/0228; VwGH 17.2.2022, Ra 2021/07/0089).

Schlagworte

Beschränkungen der Abänderungsbefugnis Beschränkung durch die Sache Besondere Rechtsprobleme Verwaltungsstrafrecht "Die als erwiesen angenommene Tat" Begriff Umfang der Konkretisierung (siehe auch Tatbild)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2025:RA2024070197.L05

Im RIS seit

07.10.2025

Zuletzt aktualisiert am

13.10.2025

Dokumentnummer

JWR_2024070197_20250904L05

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