Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

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Rechtssatz für Ra 2019/02/0054

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Beschluss

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

1

Geschäftszahl

Ra 2019/02/0054

Entscheidungsdatum

01.04.2019

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
10/07 Verwaltungsgerichtshof

Norm

B-VG Art133 Abs4;
VwGG §28 Abs3;
VwGG §34 Abs1;
VwGG §42 Abs2 Z3 litc;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): Ra 2019/02/0055

Hinweis auf Stammrechtssatz

GRS wie Ro 2018/22/0011 B 4. Oktober 2018 RS 1

Stammrechtssatz

Ein Verfahrensmangel führt nur dann zur Aufhebung des angefochtenen Erkenntnisses, wenn das VwG bei Vermeidung des Mangels zu einem anderen, für den Revisionswerber günstigeren Ergebnis hätte gelangen können. Der Revisionswerber hat daher die Relevanz des Mangels durch ein konkretes tatsächliches Vorbringen aufzuzeigen. Im Fall einer unterbliebenen (bzw. auch unzureichenden) Vernehmung hat der Revisionswerber konkret darzulegen, was die betreffende Person im Fall ihrer (hinreichenden) Vernehmung ausgesagt hätte bzw. welche anderen Feststellungen auf Grund dessen zu treffen gewesen wären (vgl. VwGH 23.5.2018, Ra 2018/22/0074; VwGH 3.8.2016, Ra 2016/07/0040).

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:VWGH:2019:RA2019020054.L01

Im RIS seit

17.04.2019

Zuletzt aktualisiert am

26.04.2019

Dokumentnummer

JWR_2019020054_20190401L01