Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Rechtssatz für 2012/17/0430

Gericht

Verwaltungsgerichtshof (VwGH)

Entscheidungsart

Erkenntnis

Dokumenttyp

Rechtssatz

Sammlungsnummer

VwSlg 18576 A/2013

Rechtssatznummer

5

Geschäftszahl

2012/17/0430

Entscheidungsdatum

27.02.2013

Index

10/01 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG)
34 Monopole

Norm

B-VG Art131 Abs1 Z1;
B-VG Art131 Abs2;
GSpG 1989 §50 Abs7;
GSpG 1989 §53;

Beachte

Miterledigung (miterledigt bzw zur gemeinsamen Entscheidung verbunden): 2012/17/0435

Rechtssatz

Die Regelungen über die Durchführung von Beschlagnahmen nach dem GSpG dienen dem öffentlichen Interesse, Eingriffe in das Glücksspielmonopol zu unterbinden. Öffentliche Interessen begründen in der Regel keine materiellen subjektiven Rechte einer Verfahrenspartei, sofern der Gesetzgeber dies nicht anordnet (vgl. das hg. Erkenntnis vom 25. Februar 2005, Zl. 2003/09/0110). Eine solche Anordnung enthält das Glücksspielgesetz nicht. Zur Überprüfung der objektiven Rechtmäßigkeit dient die ausdrückliche Berechtigung der Bundesministerin für Finanzen zur Erhebung der Amtsbeschwerde in § 50 Abs. 7 GSpG.

Im RIS seit

16.04.2013

Zuletzt aktualisiert am

12.12.2017

Dokumentnummer

JWR_2012170430_20130227X05