Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 8Ob265/69 5Ob84/73 6Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0016592

Geschäftszahl

8Ob265/69; 5Ob84/73; 6Ob160/75; 3Ob268/75; 7Ob585/77; 7Ob637/77; 4Ob531/81; 7Ob746/81; 5Ob696/81; 5Ob524/83; 6ob561/84; 7Ob535/85; 1Ob702/86 (1Ob703/86); 3Ob540/92; 1Ob277/98m; 1Ob101/00k; 8Ob37/04f; 7Ob215/05a; 6Ob107/08s; 9Ob80/09v

Entscheidungsdatum

13.01.1970

Norm

ABGB §879 BIId
ABGB §879 BIIm
ABGB §879 BIIn
ABGB §922
ABGB §932 IIIc
ABGB §1438 D

Rechtssatz

Zulässigkeit einer Vereinbarung, wonach der Käufer nicht Zahlungen wegen Gewährleistungsansprüche oder vom Verkäufer nicht anerkannten Gegenansprüchen zurückhalten darf.

Entscheidungstexte

  • 8 Ob 265/69
    Entscheidungstext OGH 13.01.1970 8 Ob 265/69
    Veröff: SZ 43/7 = EvBl 1970/247 S 434 = QuHGZ 1970 3/74
  • 5 Ob 84/73
    Entscheidungstext OGH 13.06.1973 5 Ob 84/73
    Beisatz: Hier: Gegenforderungen (T1) Veröff: HS 8225
  • 6 Ob 160/75
    Entscheidungstext OGH 04.03.1976 6 Ob 160/75
  • 3 Ob 268/75
    Entscheidungstext OGH 19.03.1976 3 Ob 268/75
  • 7 Ob 585/77
    Entscheidungstext OGH 23.06.1977 7 Ob 585/77
    Vgl
  • 7 Ob 637/77
    Entscheidungstext OGH 22.09.1977 7 Ob 637/77
  • 4 Ob 531/81
    Entscheidungstext OGH 19.05.1981 4 Ob 531/81
  • 7 Ob 746/81
    Entscheidungstext OGH 14.01.1982 7 Ob 746/81
  • 5 Ob 696/81
    Entscheidungstext OGH 02.03.1982 5 Ob 696/81
    nur: Zulässigkeit einer Vereinbarung, wonach der Käufer nicht Zahlungen wegen Gewährleistungsansprüche zurückhalten darf. (T2) Beisatz: Ebenso beim Werkvertrag. Sittenwidirg ist es aber, sich auf diese Vereinbarung zu berufen, wenn nach gerichtlichem Sachverständigenbefund bereits feststeht, dass die Ware beziehungsweise das Werk mangelhaft ist und die Gewährleistungsansprüche begründet sind. (T3) Veröff: SZ 55/27 = JBl 1984,147
  • 5 Ob 524/83
    Entscheidungstext OGH 14.02.1984 5 Ob 524/83
  • 6 Ob 561/84
    Entscheidungstext OGH 24.05.1984 6 Ob 561/84
    Vgl; nur T2; Beisatz: Klausel, dass Reklamationen nicht zur Zurückhaltung des Werklohnes berechtigten, ist dem Verbraucher gegenüber ungewöhnlich. (T4)
  • 7 Ob 535/85
    Entscheidungstext OGH 28.03.1985 7 Ob 535/85
    Veröff: JBl 1985,547
  • 1 Ob 702/86
    Entscheidungstext OGH 14.01.1987 1 Ob 702/86
  • 3 Ob 540/92
    Entscheidungstext OGH 26.08.1992 3 Ob 540/92
  • 1 Ob 277/98m
    Entscheidungstext OGH 24.11.1998 1 Ob 277/98m
    nur T2
  • 1 Ob 101/00k
    Entscheidungstext OGH 06.10.2000 1 Ob 101/00k
    Vgl; Beisatz: Steht fest, dass ein Werk dermaßen unverbesserbar mangelhaft ist, dass damit dessen Unbrauchbarkeit verbunden ist, ist die Berufung des gewährleistungspflichtigen Unternehmers auf die vertraglich festgelegte Vorleistungspflicht des Werkbestellers sittenwidrig und unbeachtlich. (T5)
  • 8 Ob 37/04f
    Entscheidungstext OGH 27.05.2004 8 Ob 37/04f
    Vgl aber; nur T2; Beis ähnlich wie T3 nur: Sittenwidirg ist es aber, sich auf diese Vereinbarung zu berufen, wenn nach gerichtlichem Sachverständigenbefund bereits feststeht, dass die Ware beziehungsweise das Werk mangelhaft ist und die Gewährleistungsansprüche begründet sind. (T6)
  • 7 Ob 215/05a
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 215/05a
    Auch; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 6 Ob 107/08s
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 107/08s
    Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6
  • 9 Ob 80/09v
    Entscheidungstext OGH 28.07.2010 9 Ob 80/09v
    Vgl; nur T2; Beis ähnlich wie T5; Beisatz: Hier kein an die Unbrauchbarkeit heranreichender gravierender Mangel. (T7)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1970:RS0016592

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

03.09.2010

Dokumentnummer

JJR_19700113_OGH0002_0080OB00265_6900000_001