Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 9Ob59/19w 9Ob24/20z 4Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0133181

Geschäftszahl

9Ob59/19w; 9Ob24/20z; 4Ob109/20p; 5Ob167/20z; 1Ob188/20h; 8Ob72/20a; 8Ob34/20p; 1Ob155/20f

Entscheidungsdatum

25.06.2020

Norm

ABGB §231 B

Rechtssatz

Der Steuergesetzgeber wollte mit der Einführung des Familienbonus Plus die steuerliche Berücksichtigung der Unterhaltslast zur Gänze in das Steuerrecht verlagern. Diese gesetzgeberische Intention ist auch hinsichtlich volljähriger Unterhaltsberechtigter zu akzeptieren. Bei der Bemessung deren Unterhalts ist der Familienbonus Plus daher ebenfalls nicht zu berücksichtigen.

Entscheidungstexte

  • 9 Ob 59/19w
    Entscheidungstext OGH 25.06.2020 9 Ob 59/19w
  • 9 Ob 24/20z
    Entscheidungstext OGH 29.07.2020 9 Ob 24/20z
  • 4 Ob 109/20p
    Entscheidungstext OGH 11.08.2020 4 Ob 109/20p
    Vgl
  • 5 Ob 167/20z
    Entscheidungstext OGH 13.10.2020 5 Ob 167/20z
  • 1 Ob 188/20h
    Entscheidungstext OGH 20.10.2020 1 Ob 188/20h
  • 8 Ob 72/20a
    Entscheidungstext OGH 28.09.2020 8 Ob 72/20a
  • 8 Ob 34/20p
    Entscheidungstext OGH 28.09.2020 8 Ob 34/20p
  • 1 Ob 155/20f
    Entscheidungstext OGH 02.03.2021 1 Ob 155/20f
    Vgl; Beisatz: Der Familienbonus Plus ist auch im Verhältnis zum unterhaltsberechtigten Ehegatten nicht als Steuersparnis bzw Teil der Nettoeinkünfte in die Bemessungsgrundlage einzurechnen, sondern bleibt auch insoweit unterhaltsrechtlich neutral, weil es sich wegen seiner Zweckbestimmung nicht um einen allgemeinen Einkommensbestandteil handelt. (T1)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2020:RS0133181

Im RIS seit

03.08.2020

Zuletzt aktualisiert am

03.05.2021

Dokumentnummer

JJR_20200625_OGH0002_0090OB00059_19W0000_001