Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob22/12t 8Ob135/17m

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0128729

Geschäftszahl

2Ob22/12t; 8Ob135/17m

Entscheidungsdatum

24.01.2013

Norm

KSchG §6 Abs1 Z5
KSchG §6 Abs2 Z3

Rechtssatz

Die Frage, ob die Berechtigung des Kreditgebers zur einseitigen Änderung seiner eigenen Leistungspflichten zulässig vereinbart wurde, ob also dieser zu einer Konvertierung in eine andere Währung berechtigt war, wird von der Regelung des § 6 Abs 1 Z 5 KSchG nicht erfasst; einschlägig  ist hierfür der in § 6 Abs 2 Z 3 KSchG geregelte Tatbestand. Eine solche Vertragsbestimmung ist auch dann am Maßstab des § 6 Abs 2 Z 3 KSchG zu messen, wenn das Recht zur Konvertierung nach Vorgabe durch den Unternehmer „automatisch“ ausgeübt wird.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 22/12t
    Entscheidungstext OGH 24.01.2013 2 Ob 22/12t
    Veröff: SZ 2013/8
  • 8 Ob 135/17m
    Entscheidungstext OGH 27.04.2018 8 Ob 135/17m
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2013:RS0128729

Im RIS seit

04.06.2013

Zuletzt aktualisiert am

19.06.2018

Dokumentnummer

JJR_20130124_OGH0002_0020OB00022_12T0000_003