Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob94/09a 8Ob35/13z 7Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0125618

Geschäftszahl

2Ob94/09a; 8Ob35/13z; 7Ob232/14i; 10Ob39/17h; 5Ob34/18p; 1Ob130/18a

Entscheidungsdatum

15.10.2009

Norm

ABGB §1325 E3

Rechtssatz

Die Bemessung des Schmerzengelds hat nicht nach starren Regeln zu erfolgen, sodass es auch nicht nach Art eines Tarifs für einzelne Tage oder sonstige Zeiteinheiten aufgrund festgestellter Schmerzperioden berechnet werden kann. Vielmehr ist jede Verletzung in ihrer Gesamtauswirkung nach den besonderen Umständen des jeweiligen Einzelfalls zu betrachten und auf dieser Basis eine Bemessung vorzunehmen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 94/09a
    Entscheidungstext OGH 15.10.2009 2 Ob 94/09a
  • 8 Ob 35/13z
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 8 Ob 35/13z
    nur: Bei der Bemessung des Schmerzengeldes ist jede Verletzung in ihrer Gesamtauswirkung nach den besonderen Umständen des jeweiligen Einzelfalls zu betrachten und auf dieser Basis eine Bemessung vorzunehmen. (T1)
  • 7 Ob 232/14i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2015 7 Ob 232/14i
    Auch; nur T1
  • 10 Ob 39/17h
    Entscheidungstext OGH 18.07.2017 10 Ob 39/17h
    Auch; nur T1
  • 5 Ob 34/18p
    Entscheidungstext OGH 10.04.2018 5 Ob 34/18p
  • 1 Ob 130/18a
    Entscheidungstext OGH 29.08.2018 1 Ob 130/18a

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2009:RS0125618

Im RIS seit

14.11.2009

Zuletzt aktualisiert am

25.10.2018

Dokumentnummer

JJR_20091015_OGH0002_0020OB00094_09A0000_001