Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 2Ob36/98b 5Ob31/99s 1Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0109295

Geschäftszahl

2Ob36/98b; 5Ob31/99s; 1Ob326/98t; 8Ob100/03v; 3Ob125/04k; 6Ob100/05g; 7Ob220/05m; 9Ob59/06a; 3Ob248/06a; 8Ob15/07z; 2Ob212/08b; 5Ob32/09f; 8ObA62/09i; 9Ob41/10k; 2Ob11/10x; 6Ob142/10s; 3Ob117/11v; 9ObA132/11v; 5Ob237/13h; 9ObA132/13x; 8ObA9/14b; 6Ob125/14x; 9ObA138/14f; 3Ob237/16y

Entscheidungsdatum

27.01.1998

Norm

ABGB §914 I
ABGB §915

Rechtssatz

Die Auslegungsregel des § 915 ABGB ist erst dann für die Auslegung heranzuziehen, wenn die Ermittlung der erklärten Absicht der Parteien (auch unter Einschluss der ergänzenden Verkehrsübung) ohne eindeutiges Ergebnis geblieben ist; man kann (arg: "im Zweifel") § 915 ABGB insofern als subsidiär bezeichnen.

Entscheidungstexte

  • 2 Ob 36/98b
    Entscheidungstext OGH 27.01.1998 2 Ob 36/98b
  • 5 Ob 31/99s
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 5 Ob 31/99s
    Vgl auch; Veröff: SZ 72/34
  • 1 Ob 326/98t
    Entscheidungstext OGH 23.02.1999 1 Ob 326/98t
    Auch
  • 8 Ob 100/03v
    Entscheidungstext OGH 25.11.2003 8 Ob 100/03v
    Auch
  • 3 Ob 125/04k
    Entscheidungstext OGH 29.06.2004 3 Ob 125/04k
  • 6 Ob 100/05g
    Entscheidungstext OGH 03.11.2005 6 Ob 100/05g
    Beisatz: Hier: § 915 zweiter Fall ABGB nicht anwendbar: Wie die Entstehungsgeschichte des Vertrags zeigt, wirkten beide Parteien maßgebend an dessen Formulierungen mit; Energieversorgungsvertrag nach ElWOG. (T1)
  • 7 Ob 220/05m
    Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 220/05m
  • 9 Ob 59/06a
    Entscheidungstext OGH 07.06.2006 9 Ob 59/06a
  • 3 Ob 248/06a
    Entscheidungstext OGH 22.02.2007 3 Ob 248/06a
    Auch; Veröff: SZ 2007/29
  • 8 Ob 15/07z
    Entscheidungstext OGH 18.04.2007 8 Ob 15/07z
    Beisatz: Trotz § 915 bleibt oberste Auslegungsmaxime die Ermittlung dessen, was ein redlicher Erklärungsgegner als geäußerten Willen ansehen durfte. (T2)
    Beisatz: Die Frage, ob die subsidiäre Bestimmung des § 915 überhaupt heranzuziehen ist, ist anhand der Umstände des jeweiligen Einzelfalls zu beurteilen. (T3)
  • 2 Ob 212/08b
    Entscheidungstext OGH 22.01.2009 2 Ob 212/08b
    Auch
  • 5 Ob 32/09f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2009 5 Ob 32/09f
    Beisatz: § 915 ABGB kommt nur subsidiär in Ermangelung eines ermittelbaren Erklärungsinhalts zum Tragen. (T4)
  • 8 ObA 62/09i
    Entscheidungstext OGH 28.01.2010 8 ObA 62/09i
    Auch
  • 9 Ob 41/10k
    Entscheidungstext OGH 22.10.2010 9 Ob 41/10k
  • 2 Ob 11/10x
    Entscheidungstext OGH 11.11.2010 2 Ob 11/10x
    Vgl; Veröff: SZ 2010/142
  • 6 Ob 142/10s
    Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 142/10s
    Vgl; Beisatz: § 1353 Satz 1 ABGB ist nur auf unentgeltliche und allenfalls auf entgeltliche Sicherungsgeschäfte ohne ein ausgeprägtes eigenwirtschaftliches Interesse des Sicherungsgebers anzuwenden. (T5)
  • 3 Ob 117/11v
    Entscheidungstext OGH 24.08.2011 3 Ob 117/11v
    Auch
  • 9 ObA 132/11v
    Entscheidungstext OGH 30.01.2012 9 ObA 132/11v
    Vgl auch
  • 5 Ob 237/13h
    Entscheidungstext OGH 21.01.2014 5 Ob 237/13h
    Auch
  • 9 ObA 132/13x
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 9 ObA 132/13x
  • 8 ObA 9/14b
    Entscheidungstext OGH 25.08.2014 8 ObA 9/14b
  • 6 Ob 125/14x
    Entscheidungstext OGH 17.09.2014 6 Ob 125/14x
  • 9 ObA 138/14f
    Entscheidungstext OGH 29.04.2015 9 ObA 138/14f
  • 3 Ob 237/16y
    Entscheidungstext OGH 26.01.2017 3 Ob 237/16y
    Auch; Veröff: SZ 2017/7

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1998:RS0109295

Im RIS seit

26.02.1998

Zuletzt aktualisiert am

26.02.2019

Dokumentnummer

JJR_19980127_OGH0002_0020OB00036_98B0000_001