Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob81/85 5Ob10/87 5Ob98...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0077193

Geschäftszahl

5Ob81/85; 5Ob10/87; 5Ob98/90; 5Ob116/91; 5Ob7/96; 5Ob2323/96w; 2Ob67/99p; 6Ob251/00f; 5Ob278/07d; 5Ob266/07i; 5Ob190/14y; 5Ob35/15f; 5Ob178/17p

Entscheidungsdatum

22.10.1985

Norm

UHG §4 Abs2
UHG §7
UHG §9
UHG §19

Rechtssatz

Im Urkundenhinterlegungsverfahren bleibt unerörtert, ob das Bauwerk, auf das in den zu hinterlegenden Urkunden Bezug genommen wird, überhaupt rechtlich existent ist.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 81/85
    Entscheidungstext OGH 22.10.1985 5 Ob 81/85
    Veröff: NZ 1986,93
  • 5 Ob 10/87
    Entscheidungstext OGH 10.02.1987 5 Ob 10/87
    Veröff: NZ 1988,47
  • 5 Ob 98/90
    Entscheidungstext OGH 28.05.1991 5 Ob 98/90
    Vgl auch; Veröff: NZ 1992,66 (Hofmeister)
  • 5 Ob 116/91
    Entscheidungstext OGH 17.12.1991 5 Ob 116/91
    Veröff: NZ 1992,257 (Hofmeister, 260)
  • 5 Ob 7/96
    Entscheidungstext OGH 13.03.1996 5 Ob 7/96
    Beisatz: Das Hinterlegungsbegehren ist allerdings als durch den Inhalt der beigebrachten Urkunden nicht begründet anzusehen und daher gemäß § 9 Abs 1 Z 2 UHG abzuweisen, wenn aus diesen Urkunden selbst unzweifelhaft die Nichtexistenz des Bauwerkes hervorgeht. Demnach genügt die in der Urkunde enthaltene Behauptung, dass das zu übereignende Objekt als Bauwerk iSd § 435 ABGB bereits errichtet wurde. (T1)
  • 5 Ob 2323/96w
    Entscheidungstext OGH 10.12.1996 5 Ob 2323/96w
    Beis wie T1; Beisatz: Die Qualifikation eines Bauwerkes als Superädifikat würde aber das Fehlen der dauernden Belassungsabsicht spätestens zum Zeitpunkt des Beginnes der Arbeiten am Bauwerk voraussetzen; dies müsste sich entweder aus dem äußeren Erscheinungsbild des Bauwerkes oder aus dem zwischen dem Grundeigentümer und dem Errichter des Bauwerkes bestehenden Rechtsverhältnis ergeben. (T2)
  • 2 Ob 67/99p
    Entscheidungstext OGH 30.03.2000 2 Ob 67/99p
    Beis wie T1 nur: Das Hinterlegungsbegehren ist allerdings als durch den Inhalt der beigebrachten Urkunden nicht begründet anzusehen und daher gemäß § 9 Abs 1 Z 2 UHG abzuweisen, wenn aus diesen Urkunden selbst unzweifelhaft die Nichtexistenz des Bauwerkes hervorgeht. (T3)
  • 6 Ob 251/00f
    Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 251/00f
    Auch; Veröff: SZ 74/27
  • 5 Ob 278/07d
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 278/07d
    Vgl; Beis ähnlich wie T1; Beis ähnlich wie T3; Veröff: SZ 2008/26
  • 5 Ob 266/07i
    Entscheidungstext OGH 19.02.2008 5 Ob 266/07i
    Auch; Beis ähnlich wie T1; Beis wie T3; Beisatz: Hier: Die Nichtexistenz des Bauwerks geht aus den vorgelegten Urkunden hervor, da danach die Bestandnehmerin erst beabsichtigt, auf dem Vertragsobjekt ein Gebäude zu errichten. (T4)
  • 5 Ob 190/14y
    Entscheidungstext OGH 18.11.2014 5 Ob 190/14y
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 35/15f
    Entscheidungstext OGH 24.03.2015 5 Ob 35/15f
    Auch; Veröff: SZ 2015/26
  • 5 Ob 178/17p
    Entscheidungstext OGH 23.10.2017 5 Ob 178/17p
    Beis wie T1; Beis wie T3; Beisatz: § 10 Abs 1a UHG idF der Grundbuchsnovelle 2008 hat an dieser Voraussetzung nichts geändert. (T5)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1985:RS0077193

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

19.12.2017

Dokumentnummer

JJR_19851022_OGH0002_0050OB00081_8500000_003