Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 4Ob109/83 6Ob680/82 6Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0040341

Geschäftszahl

4Ob109/83; 6Ob680/82; 6Ob547/83; 2Ob205/83; 5Ob601/84; 8Ob50/84; 8Ob627/84; 1Ob592/85; 2Ob22/85; 8Ob61/85 (8Ob62/85); 14Ob6/86; 7Ob1/87; 2Ob645/87; 1Ob610/87; 7Ob674/87 (7Ob675/87 -7Ob682/87); 3Ob587/87; 2Ob123/88; 2Ob32/90; 2Ob29/90; 1Ob669/90; 1Ob598/91; 9ObA2/92; 7Ob626/92 (7Ob627/92); 9ObA356/93 (9ObA357/93); 6Ob2083/96h; 4Ob49/98d; 5Ob312/00v; 1Ob51/01h; 5Ob261/01w; 8ObA62/02d; 9ObA155/02p; 7Ob209/02i; 8ObA54/03d; 8Ob100/04w; 10Ob110/05g; 7Ob162/06h; 2Ob207/06i; 7Ob42/07p; 3Ob216/06w; 10Ob88/07z; 2Ob175/07k; 2Ob165/08s; 9ObA173/08v; 1Ob152/09y; 6Ob237/09k; 9ObA35/09a; 7Ob71/10g; 9Ob49/10m; 9Ob51/11g; 2Ob68/13h; 2Ob94/13g; 3Ob47/14d; 1Ob173/15w; 10Ob84/16z; 1Ob110/17h; 8ObA55/16w; 2Ob96/17g; 8Ob33/18p; 4Ob213/18d; 1Ob140/18x

Entscheidungsdatum

04.10.1983

Norm

AußStrG 2005 §34
ZPO §273

Rechtssatz

Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist (so schon 3 Ob 512/79, 3 Ob 513/79). Bei dieser Überprüfung sind die für die Schadenshöhe maßgebenden Faktoren, zu denen die Tatsacheninstanzen Feststellungen treffen konnten, zugrundezulegen. Nur in jenem Rahmen, in dem der Beweis der Höhe des Schadens nicht erbracht werden konnte, also nur mehr oder weniger wahrscheinliche Annahmen möglich sind, ist der Schaden nach dem Ermessen des Gerichtes festzusetzen.

Entscheidungstexte

  • 4 Ob 109/83
    Entscheidungstext OGH 04.10.1983 4 Ob 109/83
  • 6 Ob 680/82
    Entscheidungstext OGH 24.11.1983 6 Ob 680/82
    nur: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist (so schon 3 Ob 512/79, 3 Ob 513/79). (T1)
  • 6 Ob 547/83
    Entscheidungstext OGH 01.12.1983 6 Ob 547/83
    nur T1
  • 2 Ob 205/83
    Entscheidungstext OGH 09.10.1984 2 Ob 205/83
    Auch
  • 5 Ob 601/84
    Entscheidungstext OGH 27.11.1984 5 Ob 601/84
    nur T1; Beisatz: Kann im Rahmen des § 16 AußStrG - sofern die Grenzen der Ermessensentscheidung nicht offenbar überschritten wurden - nicht an den OGH herangetragen werden. (T2)
  • 8 Ob 50/84
    Entscheidungstext OGH 13.12.1984 8 Ob 50/84
    Auch; nur T1
  • 8 Ob 627/84
    Entscheidungstext OGH 14.02.1985 8 Ob 627/84
    nur T1
  • 1 Ob 592/85
    Entscheidungstext OGH 10.07.1985 1 Ob 592/85
  • 2 Ob 22/85
    Entscheidungstext OGH 29.10.1985 2 Ob 22/85
  • 8 Ob 61/85
    Entscheidungstext OGH 27.11.1985 8 Ob 61/85
    Auch
  • 14 Ob 6/86
    Entscheidungstext OGH 02.12.1986 14 Ob 6/86
    Auch
  • 7 Ob 1/87
    Entscheidungstext OGH 15.01.1987 7 Ob 1/87
  • 2 Ob 645/87
    Entscheidungstext OGH 08.09.1987 2 Ob 645/87
  • 1 Ob 610/87
    Entscheidungstext OGH 02.09.1987 1 Ob 610/87
    Veröff: SZ 60/157
  • 7 Ob 674/87
    Entscheidungstext OGH 10.12.1987 7 Ob 674/87
    Beisatz: Als maßgebliche Faktoren der Bemessung sind nur jene heranzuziehen, die sich aus dem Gesetz oder aus Erfahrungssätzen ergeben, sowie jene, zu denen die Tatsacheninstanzen Feststellungen treffen konnten. (T3) Veröff: SZ 60/269
  • 3 Ob 587/87
    Entscheidungstext OGH 18.05.1988 3 Ob 587/87
    Auch
  • 2 Ob 123/88
    Entscheidungstext OGH 28.02.1989 2 Ob 123/88
    nur T1
  • 2 Ob 32/90
    Entscheidungstext OGH 28.03.1990 2 Ob 32/90
    nur T1
  • 2 Ob 29/90
    Entscheidungstext OGH 25.04.1990 2 Ob 29/90
    nur T1
  • 1 Ob 669/90
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 669/90
    Auch; nur T1
  • 1 Ob 598/91
    Entscheidungstext OGH 18.09.1991 1 Ob 598/91
    Auch; Beisatz: Hier: Entlohnung eines Rechtsanwaltes für anwaltliche und nichtanwaltliche Leistungen. (T4)
  • 9 ObA 2/92
    Entscheidungstext OGH 15.01.1992 9 ObA 2/92
    nur T1
  • 7 Ob 626/92
    Entscheidungstext OGH 10.12.1992 7 Ob 626/92
  • 9 ObA 356/93
    Entscheidungstext OGH 06.04.1994 9 ObA 356/93
    nur T1
  • 6 Ob 2083/96h
    Entscheidungstext OGH 04.07.1996 6 Ob 2083/96h
    nur T1
  • 4 Ob 49/98d
    Entscheidungstext OGH 24.02.1998 4 Ob 49/98d
    Vgl; Beisatz: Die Vorinstanzen durften ausgehend von dem Erfahrungssatz, dass ein im Leistungswettbewerb stehendes Unternehmen seine Verkaufspreise regelmäßig kostendeckend kalkuliert, den Umsatzverlust des Klägers als maßgeblichen Faktor für die Ausmittlung der Schadenshöhe gem. § 273 Abs 1 ZPO heranziehen. (T5)
  • 5 Ob 312/00v
    Entscheidungstext OGH 10.07.2001 5 Ob 312/00v
    nur T1
  • 1 Ob 51/01h
    Entscheidungstext OGH 07.08.2001 1 Ob 51/01h
    Auch; Beisatz: Die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung ist als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren. (T6)
  • 5 Ob 261/01w
    Entscheidungstext OGH 27.11.2001 5 Ob 261/01w
    Auch; nur T1
  • 8 ObA 62/02d
    Entscheidungstext OGH 18.04.2002 8 ObA 62/02d
    nur T1
  • 9 ObA 155/02p
    Entscheidungstext OGH 04.09.2002 9 ObA 155/02p
    Vgl; Beisatz: Im Rahmen der Ermessensübung nach § 273 ZPO sind die Ergebnisse der gesamten Verhandlung zu berücksichtigen, wobei die Tatsacheninstanzen auch gehalten sind, aus dem gewonnenen Beweismaterial - soweit dies eben wegen der Unmöglichkeit, einen strengen Beweis zu führen, möglich ist - Tatsachenfeststellungen zu treffen, die der Betragsfestsetzung nach § 273 ZPO zu Grunde gelegt werden können. Es entspricht nicht dem Zweck des § 273 ZPO, in den in Betracht kommenden Fällen von Tatsachenfeststellungen überhaupt abzusehen, wenn diese geeignet wären, Kriterien für die Ermessensübung zu liefern. (T7)
  • 7 Ob 209/02i
    Entscheidungstext OGH 25.09.2002 7 Ob 209/02i
    Vgl auch; nur T1; Beisatz: Eine ergänzende Beweisaufnahme ist auch bei Anwendung des § 273 Abs 1 ZPO möglich, etwa zur Feststellung von Tatsachen, die eine nähere Eingrenzung der Schadenshöhe ermöglichen, und kann in einem vertretbaren Ausmaß angezeigt sein. (T8)
  • 8 ObA 54/03d
    Entscheidungstext OGH 07.08.2003 8 ObA 54/03d
    Auch
  • 8 Ob 100/04w
    Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 100/04w
    Auch
  • 10 Ob 110/05g
    Entscheidungstext OGH 29.11.2005 10 Ob 110/05g
    Auch; nur: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist (so schon 3 Ob 512/79, 3 Ob 513/79). Bei dieser Überprüfung sind die für die Schadenshöhe maßgebenden Faktoren, zu denen die Tatsacheninstanzen Feststellungen treffen konnten, zugrundezulegen. (T9); Beis wie T6
  • 7 Ob 162/06h
    Entscheidungstext OGH 07.09.2006 7 Ob 162/06h
    Auch; nur T1
  • 2 Ob 207/06i
    Entscheidungstext OGH 05.10.2006 2 Ob 207/06i
    Auch
  • 7 Ob 42/07p
    Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 42/07p
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 216/06w
    Entscheidungstext OGH 25.04.2007 3 Ob 216/06w
    Auch
  • 10 Ob 88/07z
    Entscheidungstext OGH 06.11.2007 10 Ob 88/07z
    Auch; Beis wie T6
  • 2 Ob 175/07k
    Entscheidungstext OGH 24.01.2007 2 Ob 175/07k
    nur T1
  • 2 Ob 165/08s
    Entscheidungstext OGH 30.10.2008 2 Ob 165/08s
    Auch; Vgl Beis wie T7; Vgl Beis wie T8; Beisatz: Die Tatsacheninstanzen haben auch bei Anwendung des § 273 ZPO Feststellungen von Tatsachen, die eine nähere Eingrenzung zum Beispiel der Schadenshöhe ermöglichen, zu treffen. (T10)
  • 9 ObA 173/08v
    Entscheidungstext OGH 01.04.2009 9 ObA 173/08v
    Auch; nur T1; Beisatz: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist. Wegen unrichtiger Beweiswürdigung kann die Anwendung des § 273 ZPO nicht bekämpft werden. Daher ist bei der rechtlichen Überprüfung einer nach § 273 ZPO vorgenommenen Betragsfestsetzung von jenen Umständen auszugehen, die die Tatsacheninstanzen als feststehend angenommen haben. (T11)
  • 1 Ob 152/09y
    Entscheidungstext OGH 13.10.2009 1 Ob 152/09y
    Vgl auch; Veröff: SZ 2009/136
  • 6 Ob 237/09k
    Entscheidungstext OGH 18.02.2010 6 Ob 237/09k
    nur T1; Beisatz: Dieses Ergebnis hängt jedoch dermaßen von den Umständen des jeweiligen Einzelfalls ab, dass Fragen in diesem Zusammenhang regelmäßig keine über den konkreten Rechtsstreit hinausgehende Bedeutung zukommt. (T12)
  • 9 ObA 35/09a
    Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 ObA 35/09a
    nur T1 nur: Mit Rechtsrüge ist nur überprüfbar, ob das Ergebnis der Anwendung des § 273 ZPO richtig ist. (T13)
  • 7 Ob 71/10g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 71/10g
    Auch; nur T1
  • 9 Ob 49/10m
    Entscheidungstext OGH 28.02.2011 9 Ob 49/10m
    Vgl; nur T1; Beisatz: Gleiches gilt auch für § 34 AußStrG. (T14)
  • 9 Ob 51/11g
    Entscheidungstext OGH 25.11.2011 9 Ob 51/11g
    nur: Nur in jenem Rahmen, in dem der Beweis der Höhe des Schadens nicht erbracht werden konnte, also nur mehr oder weniger wahrscheinliche Annahmen möglich sind, ist der Schaden nach dem Ermessen des Gerichtes festzusetzen. (T15)
  • 2 Ob 68/13h
    Entscheidungstext OGH 25.04.2013 2 Ob 68/13h
    Vgl; Beisatz: Hier: Bemessung eines entgangenen Trinkgelds. (T16)
  • 2 Ob 94/13g
    Entscheidungstext OGH 28.03.2014 2 Ob 94/13g
    Auch
  • 3 Ob 47/14d
    Entscheidungstext OGH 19.11.2014 3 Ob 47/14d
    Auch; Beis wie T14
  • 1 Ob 173/15w
    Entscheidungstext OGH 24.11.2015 1 Ob 173/15w
    Auch; nur T13
  • 10 Ob 84/16z
    Entscheidungstext OGH 24.01.2017 10 Ob 84/16z
    Auch
  • 1 Ob 110/17h
    Entscheidungstext OGH 12.07.2017 1 Ob 110/17h
    Vgl; Beis wie T14
  • 8 ObA 55/16w
    Entscheidungstext OGH 24.08.2017 8 ObA 55/16w
    nur T1
  • 2 Ob 96/17g
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 2 Ob 96/17g
    Auch; nur T1; Beis wie T14
  • 8 Ob 33/18p
    Entscheidungstext OGH 29.05.2018 8 Ob 33/18p
    Auch; Beis wie T12
  • 4 Ob 213/18d
    Entscheidungstext OGH 29.01.2019 4 Ob 213/18d
    Auch; nur T9; Beis wie T11
  • 1 Ob 140/18x
    Entscheidungstext OGH 23.01.2019 1 Ob 140/18x
    Vgl; nur T1; Beis wie T14

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1983:RS0040341

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.03.2019

Dokumentnummer

JJR_19831004_OGH0002_0040OB00109_8300000_002