Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 7Ob678/76 7Ob823/76 2Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0032784

Geschäftszahl

7Ob678/76; 7Ob823/76; 2Ob133/78; 5Ob757/78; 4Ob598/79; 7Ob601/80; 2Ob540/80; 7Ob651/80; 2Ob533/79; 7Ob713/81; 6Ob825/82; 8Ob229/83 (8Ob230/83); 2Ob129/83; 7Ob538/84; 4Ob45/85; 7Ob570/85; 7Ob675/85; 4Ob545/89; 9ObA191/89; 9ObA261/89; 8Ob646/89; 7Ob25/89; 3Ob587/89; 6Ob548/90; 9ObA174/90; 1Ob623/91; 7Ob517/93; 4Ob177/97a; 2Ob344/00b; 7Ob257/01x; 9ObA18/02s; 7Ob126/03k; 7Ob136/04g; 4Ob173/06d; 5Ob218/10k; 7Ob192/13f; 7Ob9/15x; 6Ob228/16x

Entscheidungsdatum

02.12.1976

Norm

ABGB §1375 B

Rechtssatz

Das deklaratorische Anerkenntnis (Rechtsgeständnis) ist eine bloße Wissenserklärung des Schuldners, mit der dieser keine Rechtsfolgen herbeiführen will, sondern nur bekanntgibt, dass das Recht des Gläubigers seines Wissens nach besteht. Es bildet daher keinen neuen Verpflichtungsgrund, sondern im Rechtsstreit nur ein Beweismittel für das Bestehen der Forderung, das jedoch durch andere Beweise widerlegbar ist.

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 678/76
    Entscheidungstext OGH 02.12.1976 7 Ob 678/76
  • 7 Ob 823/76
    Entscheidungstext OGH 13.01.1977 7 Ob 823/76
  • 2 Ob 133/78
    Entscheidungstext OGH 07.12.1978 2 Ob 133/78
    Veröff: SZ 51/176 = EvBl 1979/101 S 320 = JBl 1980,39
  • 5 Ob 757/78
    Entscheidungstext OGH 06.02.1979 5 Ob 757/78
    Beisatz: Hier: Widerlegung durch Vaterschaftsbestreitung. (T1)
    Veröff: EFSlg 33837
  • 4 Ob 598/79
    Entscheidungstext OGH 15.01.1980 4 Ob 598/79
  • 7 Ob 601/80
    Entscheidungstext OGH 12.06.1980 7 Ob 601/80
    Auch
  • 2 Ob 540/80
    Entscheidungstext OGH 16.09.1980 2 Ob 540/80
    Auch
  • 7 Ob 651/80
    Entscheidungstext OGH 09.10.1980 7 Ob 651/80
    Auch
  • 2 Ob 533/79
    Entscheidungstext OGH 26.06.1979 2 Ob 533/79
  • 7 Ob 713/81
    Entscheidungstext OGH 26.11.1981 7 Ob 713/81
  • 6 Ob 825/82
    Entscheidungstext OGH 29.09.1983 6 Ob 825/82
    nur: Das deklaratorische Anerkenntnis (Rechtsgeständnis) ist eine bloße Wissenserklärung des Schuldners, mit der dieser keine Rechtsfolgen herbeiführen will, sondern nur bekanntgibt, dass das Recht des Gläubigers seines Wissens nach besteht. (T2)
  • 8 Ob 229/83
    Entscheidungstext OGH 12.04.1984 8 Ob 229/83
  • 2 Ob 129/83
    Entscheidungstext OGH 26.06.1984 2 Ob 129/83
  • 7 Ob 538/84
    Entscheidungstext OGH 21.02.1985 7 Ob 538/84
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 58/29 = JBl 1986,175
  • 4 Ob 45/85
    Entscheidungstext OGH 23.04.1985 4 Ob 45/85
    Auch; Veröff: Arb 10448
  • 7 Ob 570/85
    Entscheidungstext OGH 30.05.1985 7 Ob 570/85
    nur T2; Beisatz: Maßgeblich sind vor allem die mit dem Anerkenntnis verfolgten Zwecke, die beiderseitige Interessenlage und die allgemeine Verkehrsauffassung über die Bedeutung eines solchen Anerkenntnisses. (T3)
  • 7 Ob 675/85
    Entscheidungstext OGH 16.01.1986 7 Ob 675/85
    nur: Das deklaratorische Anerkenntnis (Rechtsgeständnis) ist eine bloße Wissenserklärung des Schuldners, mit der dieser keine Rechtsfolgen herbeiführen will, sondern nur bekanntgibt, dass das Recht des Gläubigers seines Wissens nach besteht. Es bildet daher keinen neuen Verpflichtungsgrund. (T4)
    Beisatz: Es kann daher auch nicht angefochten werden. (T5)
  • 4 Ob 545/89
    Entscheidungstext OGH 27.06.1989 4 Ob 545/89
  • 9 ObA 191/89
    Entscheidungstext OGH 30.08.1989 9 ObA 191/89
  • 9 ObA 261/89
    Entscheidungstext OGH 27.09.1989 9 ObA 261/89
    Beisatz: § 48 ASGG (T6)
  • 8 Ob 646/89
    Entscheidungstext OGH 27.10.1989 8 Ob 646/89
    Beis wie T3
  • 7 Ob 25/89
    Entscheidungstext OGH 19.10.1989 7 Ob 25/89
    nur T2; Veröff: VersR 1990,683 = VersRdSch 1990,185
  • 3 Ob 587/89
    Entscheidungstext OGH 28.02.1990 3 Ob 587/89
  • 6 Ob 548/90
    Entscheidungstext OGH 26.04.1990 6 Ob 548/90
  • 9 ObA 174/90
    Entscheidungstext OGH 12.09.1990 9 ObA 174/90
  • 1 Ob 623/91
    Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 623/91
    Veröff: NZ 1992,153
  • 7 Ob 517/93
    Entscheidungstext OGH 21.04.1993 7 Ob 517/93
  • 4 Ob 177/97a
    Entscheidungstext OGH 26.06.1997 4 Ob 177/97a
    Auch; nur T2; Beisatz: Hier: Rechnungslegung durch den Kommissionär gemäß § 384 Abs 2 HGB. (T7)
  • 2 Ob 344/00b
    Entscheidungstext OGH 11.01.2001 2 Ob 344/00b
    Beisatz: Im Zusammenhang mit Verkehrsunfällen ist es also die einseitige Tatsachenerklärung beziehungsweise Wissenserklärung eines der Beteiligten in Gestalt des Bekenntnisses eines bestimmten unfallkausalen Fehlverhaltens. (T8)
    Veröff: SZ 74/1
  • 7 Ob 257/01x
    Entscheidungstext OGH 14.11.2001 7 Ob 257/01x
    Vgl auch
  • 9 ObA 18/02s
    Entscheidungstext OGH 20.02.2002 9 ObA 18/02s
  • 7 Ob 126/03k
    Entscheidungstext OGH 28.05.2003 7 Ob 126/03k
  • 7 Ob 136/04g
    Entscheidungstext OGH 30.06.2004 7 Ob 136/04g
    nur T2
  • 4 Ob 173/06d
    Entscheidungstext OGH 17.10.2006 4 Ob 173/06d
    Auch; Beisatz: Ist kein Verpflichtungswille anzunehmen, liegt nur ein deklaratives Anerkenntnis vor, dass keinen neuen Verpflichtungsgrund schafft. (T9)
  • 5 Ob 218/10k
    Entscheidungstext OGH 20.12.2010 5 Ob 218/10k
  • 7 Ob 192/13f
    Entscheidungstext OGH 29.01.2014 7 Ob 192/13f
    Auch; Beisatz: Ein deklaratives Anerkenntnis (Rechtsgeständnis) ist kein Leistungsversprechen, sondern eine durch Gegenbeweis widerlegbare Wissenserklärung. (T10)
  • 7 Ob 9/15x
    Entscheidungstext OGH 12.03.2015 7 Ob 9/15x
    Beis wie T10
  • 6 Ob 228/16x
    Entscheidungstext OGH 29.08.2017 6 Ob 228/16x
    Auch

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1976:RS0032784

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

08.11.2017

Dokumentnummer

JJR_19761202_OGH0002_0070OB00678_7600000_001