Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 1Ob787/53 2Ob505/85 3Ob...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0014820

Geschäftszahl

1Ob787/53; 2Ob505/85; 3Ob588/85; 7Ob542/86; 1Ob511/87; 1Ob544/87; 1Ob529/92 (1Ob530/92); 1Ob548/92; 4Ob510/93; 1Ob1538/95; 1Ob617/95; 4Ob301/97m; 2Ob382/97h; 2Ob509/96; 5Ob104/99a; 1Ob168/02s; 9Ob17/06z; 3Ob111/09h; 2Ob7/11k; 8ObA36/10t; 9ObA140/12x; 9ObA8/19w

Entscheidungsdatum

08.10.1953

Norm

ABGB §870 CII
ABGB §879 Abs1 BI
ABGB §1295 IIf7f

Rechtssatz

Eine allgemeine Aufklärungspflicht über alle Umstände, die den Vertragsgegner vom Vertragsabschluss abhalten könnten, besteht nicht. Das Verschweigen von Umständen kann nur dann sittenwidrig sein, wenn der Vertragsgegner nach Treu und Glauben mit Rücksicht auf die Verkehrssitte eine Mitteilung erwarten durfte.

(Reichsgericht vom 31.01.1944, II 130/43)

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 787/53
    Entscheidungstext OGH 08.10.1953 1 Ob 787/53
  • 2 Ob 505/85
    Entscheidungstext OGH 11.06.1985 2 Ob 505/85
  • 3 Ob 588/85
    Entscheidungstext OGH 18.12.1985 3 Ob 588/85
    Auch
  • 7 Ob 542/86
    Entscheidungstext OGH 24.04.1986 7 Ob 542/86
  • 1 Ob 511/87
    Entscheidungstext OGH 18.02.1987 1 Ob 511/87
    Auch; Veröff: MietSlg XXXIX/12
  • 1 Ob 544/87
    Entscheidungstext OGH 25.03.1987 1 Ob 544/87
    Veröff: JBl 1987,657
  • 1 Ob 529/92
    Entscheidungstext OGH 18.03.1992 1 Ob 529/92
    Auch
  • 1 Ob 548/92
    Entscheidungstext OGH 24.04.1992 1 Ob 548/92
    Beisatz: Jeder Teil muss somit grundsätzlich die eigenen Interessen selbst wahrnehmen. (T1)
    Veröff: JBl 1992,711 = ecolex 1993,157 = ÖBA 1993,408 (Koch)
  • 4 Ob 510/93
    Entscheidungstext OGH 09.03.1993 4 Ob 510/93
    Beisatz: Hier: Gerichtlicher Vergleich (T2)
  • 1 Ob 1538/95
    Entscheidungstext OGH 17.10.1995 1 Ob 1538/95
    Auch; Beis wie T1
  • 1 Ob 617/95
    Entscheidungstext OGH 23.10.1995 1 Ob 617/95
    Auch; Beis wie T1
  • 4 Ob 301/97m
    Entscheidungstext OGH 28.10.1997 4 Ob 301/97m
    Auch; Beis wie T1
  • 2 Ob 382/97h
    Entscheidungstext OGH 20.01.1998 2 Ob 382/97h
    Auch; Beisatz: Generelle Aussagen darüber, wann und in welchem Umfang eine Aufklärungspflicht besteht, sind kaum möglich; es kommt hiebei vor allem auf die Übung des redlichen Verkehrs an. (T3)
  • 2 Ob 509/96
    Entscheidungstext OGH 17.03.1998 2 Ob 509/96
    nur: Eine allgemeine Aufklärungspflicht über alle Umstände, die den Vertragsgegner vom Vertragsabschluss abhalten könnten, besteht nicht. (T4); Beis wie T1
  • 5 Ob 104/99a
    Entscheidungstext OGH 25.01.2000 5 Ob 104/99a
    Vgl
  • 1 Ob 168/02s
    Entscheidungstext OGH 28.02.2003 1 Ob 168/02s
    nur T4
  • 9 Ob 17/06z
    Entscheidungstext OGH 28.03.2007 9 Ob 17/06z
    Auch; Beis wie T3
  • 3 Ob 111/09h
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 111/09h
    Auch; Beis wie T3
  • 2 Ob 7/11k
    Entscheidungstext OGH 29.03.2011 2 Ob 7/11k
    Beisatz: Hier: Keine Aufklärungspflicht über die (mutmaßliche) Höhe des Werklohns. (T5)
  • 8 ObA 36/10t
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 ObA 36/10t
    nur T4
  • 9 ObA 140/12x
    Entscheidungstext OGH 29.05.2013 9 ObA 140/12x
    Vgl auch; Beisatz: Hier: Aufklärungspflicht des Arbeitgebers gegenüber seinen ehemaligen Arbeitnehmern im Zusammenhang mit Vorschlägen, die auf eine Befreiung des Arbeitgebers von direkten Leistungsverpflichtungen aus seiner Pensionsvereinbarung hinauslaufen. (T6)
  • 9 ObA 8/19w
    Entscheidungstext OGH 27.02.2019 9 ObA 8/19w
    nur T4

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1953:RS0014820

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

25.04.2019

Dokumentnummer

JJR_19531008_OGH0002_0010OB00787_5300000_001