Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 7Ob15/66 1Ob308/68 3Ob1...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0012193

Geschäftszahl

7Ob15/66; 1Ob308/68; 3Ob18/82; 7Ob663/89; 5Ob543/94; 5Ob192/99t; 3Ob64/99d; 3Ob56/05i; 5Ob44/15d; 6Ob202/18a

Entscheidungsdatum

26.01.1966

Norm

ABGB §530 B
ABGB §1284 Ab

Rechtssatz

Im Zweifel können die im Übergabsvertrag vereinbarten Rechte nicht einzeln für sich betrachtet werden, sondern der ganze Vertrag muss als Einheit behandelt werden (Recht des Übergebers zum freien Eingang und Ausgang auf dem ganzen übergebenen Besitz).

Entscheidungstexte

  • 7 Ob 15/66
    Entscheidungstext OGH 26.01.1966 7 Ob 15/66
  • 1 Ob 308/68
    Entscheidungstext OGH 09.01.1969 1 Ob 308/68
    Beisatz: Hier: Verpflichtung des Übernehmers, die Liegenschaft dem Enkel des Übergebers zu hinterlassen. (T1) Veröff: EvBl 1969/253 S 391
  • 3 Ob 18/82
    Entscheidungstext OGH 28.04.1982 3 Ob 18/82
    Ähnlich; Beisatz: Hier: Ausgedinge (T2) Veröff: SZ 55/58 = NZ 1983,137
  • 7 Ob 663/89
    Entscheidungstext OGH 30.11.1989 7 Ob 663/89
    Veröff: NZ 1991/30
  • 5 Ob 543/94
    Entscheidungstext OGH 20.09.1994 5 Ob 543/94
    Vgl auch
  • 5 Ob 192/99t
    Entscheidungstext OGH 31.08.1999 5 Ob 192/99t
    Beis wie T2
  • 3 Ob 64/99d
    Entscheidungstext OGH 28.02.2000 3 Ob 64/99d
    nur: Im Zweifel können die im Übergabsvertrag vereinbarten Rechte nicht einzeln für sich betrachtet werden, sondern der ganze Vertrag muss als Einheit behandelt werden. (T3) Beis wie T2; Beisatz: Aus der Natur des Übergabsvertrags ergibt sich nicht, dass bei Nichterfüllung nur einzelner vertraglicher Verpflichtungen auf Zuhaltung des gesamten Vertrages, also auch solcher Verpflichtungen, die ohnedies erfüllt werden, geklagt werden könnte. (T4)
  • 3 Ob 56/05i
    Entscheidungstext OGH 23.05.2005 3 Ob 56/05i
    Auch; nur T3; Beisatz: Auf Grund dieser gebotenen Gesamtbetrachtung aller mit dem Begriff Ausgedinge zusammengefassten Pflichten, die regelmäßig auch ein Wohnungsrecht beinhalten, steht die rechtliche Beurteilung des Berufungsgerichts nicht mit der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs in Widerspruch, wonach die Unmöglichkeit der Ausübung eines Wohnungsgebrauchsrechts allein dem Berechtigten keinen Anspruch auf angemessene Vergütung in Geld gibt. (T5)
  • 5 Ob 44/15d
    Entscheidungstext OGH 14.07.2015 5 Ob 44/15d
    nur T3; Beis wie T2
  • 6 Ob 202/18a
    Entscheidungstext OGH 21.11.2018 6 Ob 202/18a
    Auch; nur T3

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1966:RS0012193

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

24.01.2019

Dokumentnummer

JJR_19660126_OGH0002_0070OB00015_6600000_001