1. Zur Zulässigkeit:
[39] 1.1 Die Beklagte ist der Ansicht, dass der Rekurs ungeachtet seiner Zulassung durch das Berufungsgericht (§ 519 Abs 1 Z 2 ZPO) zurückzuweisen sei, weil der Streitwert der beiden Unterlassungsansprüche nicht zusammenzurechnen sei und jener des auf die Persönlichkeitsrechtsverletzung gestützten Anspruchs unter 5.000 EUR liege. [39] 1.1 Die Beklagte ist der Ansicht, dass der Rekurs ungeachtet seiner Zulassung durch das Berufungsgericht (Paragraph 519, Absatz eins, Ziffer 2, ZPO) zurückzuweisen sei, weil der Streitwert der beiden Unterlassungsansprüche nicht zusammenzurechnen sei und jener des auf die Persönlichkeitsrechtsverletzung gestützten Anspruchs unter 5.000 EUR liege.
[40] 1.2 Das Berufungsgericht erachtete eine Bewertung des Entscheidungsgegenstands gemäß § 500 Abs 2 ZPO für geboten (vgl RS0042418 [T17]), eine getrennte Bewertung jedoch für entbehrlich, weil beide Begehren auf derselben Veröffentlichung beruhen würden und damit ein tatsächlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 Z 1 JN bestehe. [40] 1.2 Das Berufungsgericht erachtete eine Bewertung des Entscheidungsgegenstands gemäß Paragraph 500, Absatz 2, ZPO für geboten vergleiche RS0042418 [T17]), eine getrennte Bewertung jedoch für entbehrlich, weil beide Begehren auf derselben Veröffentlichung beruhen würden und damit ein tatsächlicher Zusammenhang iSd Paragraph 55, Absatz eins, Ziffer eins, JN bestehe.
[41] 1.3 Dem ist beizupflichten: Auch wenn der Kläger hier zwei voneinander unabhängige Ansprüche geltend macht, beruhen beide doch auf der unterlassenen Löschung ein- und desselben Postings. Nach der Rechtsprechung besteht ein tatsächlicher Zusammenhang iSd § 55 Abs 1 Z 1 JN zwischen mehreren Unterlassungsansprüchen, die sich aus einer vom Verkehr als Einheit aufgefassten (Werbe-)Aussage ergeben (RS0042920). [41] 1.3 Dem ist beizupflichten: Auch wenn der Kläger hier zwei voneinander unabhängige Ansprüche geltend macht, beruhen beide doch auf der unterlassenen Löschung ein- und desselben Postings. Nach der Rechtsprechung besteht ein tatsächlicher Zusammenhang iSd Paragraph 55, Absatz eins, Ziffer eins, JN zwischen mehreren Unterlassungsansprüchen, die sich aus einer vom Verkehr als Einheit aufgefassten (Werbe-)Aussage ergeben (RS0042920).
[42] Der Rekurs ist sohin zulässig, ohne dass es hier einer gesonderten Bewertung der vor dem Berufungsgericht strittigen Unterlassungsansprüche bedürfte (vgl RS0043025 [T9]). [42] Der Rekurs ist sohin zulässig, ohne dass es hier einer gesonderten Bewertung der vor dem Berufungsgericht strittigen Unterlassungsansprüche bedürfte vergleiche RS0043025 [T9]).
2. Zur Ermittlung des anwendbaren Rechts:
[43] 2.1 Der Kläger argumentiert zunächst, dass der Verweis der Beklagten auf das Herkunftslandprinzip nach § 20 ECG verspätet sowie schikanös und die rechtliche Beurteilung im Provisorialverfahren bindend sei. [43] 2.1 Der Kläger argumentiert zunächst, dass der Verweis der Beklagten auf das Herkunftslandprinzip nach Paragraph 20, ECG verspätet sowie schikanös und die rechtliche Beurteilung im Provisorialverfahren bindend sei.
[44] 2.2 Richtig ist, dass die Anwendbarkeit fremden Rechts – bei entsprechenden Anhaltspunkten im Verfahren – gemäß § 2 IPRG grundsätzlich von Amts wegen zu prüfen ist (vgl RS0009230, RS0040189, RS0045126, RS0045163). [44] 2.2 Richtig ist, dass die Anwendbarkeit fremden Rechts – bei entsprechenden Anhaltspunkten im Verfahren – gemäß Paragraph 2, IPRG grundsätzlich von Amts wegen zu prüfen ist vergleiche RS0009230, RS0040189, RS0045126, RS0045163).
[45] Im Revisionsrekursverfahren zu 4 Ob 36/20b war allerdings die Rechtswidrigkeit der Postings unstrittig und nur die Frage zu klären, ob die konkreten Gebote mit §§ 16, 18 ECG als Umsetzung der Art 14 und 15 der EC-RL sowie der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union in Einklang zu bringen sind, sodass es auf nationales (österreichisches oder irisches) Recht nicht entscheidend ankam. [45] Im Revisionsrekursverfahren zu 4 Ob 36/20b war allerdings die Rechtswidrigkeit der Postings unstrittig und nur die Frage zu klären, ob die konkreten Gebote mit Paragraphen 16, 18, ECG als Umsetzung der Artikel 14 und 15 der EC-RL sowie der Rechtsprechung des Gerichtshofs der Europäischen Union in Einklang zu bringen sind, sodass es auf nationales (österreichisches oder irisches) Recht nicht entscheidend ankam.
[46] Die Ermittlungspflicht setzt in der Regel wenigstens allgemein gehaltene tatsächliche Behauptungen darüber voraus, welche besonderen, dem österreichischen Recht unbekannten Ansprüche aus dem fremden Recht abgeleitet werden (vgl RS0076880). [46] Die Ermittlungspflicht setzt in der Regel wenigstens allgemein gehaltene tatsächliche Behauptungen darüber voraus, welche besonderen, dem österreichischen Recht unbekannten Ansprüche aus dem fremden Recht abgeleitet werden vergleiche RS0076880).
[47] Im Übrigen sieht einerseits § 4 Abs 2 IPRG die subsidiäre Anwendbarkeit österreichischen Rechts vor, was insbesondere im Provisorialverfahren Bedeutung haben kann (vgl RS0040200). Andererseits ermöglicht § 48 Abs 1 IPRG für außervertragliche Schadenersatzansprüche, die nicht in den Anwendungsbereich der Rom II-VO fallen – wie Persönlichkeitsrechtsverletzungen einschließlich der Verleumdung (Art 1 Abs 2 lit g der Rom II-VO; 4 Ob 29/13p, 6 Ob 26/16s) – auch eine schlüssige Rechtswahl. Eine in einem anhängigen Verfahren bloß schlüssig getroffene Rechtswahl wäre gemäß § 11 Abs 2 IPRG zwar unbeachtlich. Eine Außerstreitstellung ist jedoch ausreichend (vgl 7 Ob 612/91). Haben die Parteien im Verfahren erster und zweiter Instanz die Anwendung österreichischen Rechts nicht in Zweifel gezogen, sondern sich vielmehr wechselseitig ausdrücklich darauf berufen, muss vom Obersten Gerichtshof nicht mehr darauf eingegangen werden, ob allenfalls ein anderes Sachrecht anzuwenden ist (vgl 3 Ob 168/11v). [47] Im Übrigen sieht einerseits Paragraph 4, Absatz 2, IPRG die subsidiäre Anwendbarkeit österreichischen Rechts vor, was insbesondere im Provisorialverfahren Bedeutung haben kann vergleiche RS0040200). Andererseits ermöglicht Paragraph 48, Absatz eins, IPRG für außervertragliche Schadenersatzansprüche, die nicht in den Anwendungsbereich der Rom II-VO fallen – wie Persönlichkeitsrechtsverletzungen einschließlich der Verleumdung (Artikel eins, Absatz 2, Litera g, der Rom II-VO; 4 Ob 29/13p, 6 Ob 26/16s) – auch eine schlüssige Rechtswahl. Eine in einem anhängigen Verfahren bloß schlüssig getroffene Rechtswahl wäre gemäß Paragraph 11, Absatz 2, IPRG zwar unbeachtlich. Eine Außerstreitstellung ist jedoch ausreichend vergleiche 7 Ob 612/91). Haben die Parteien im Verfahren erster und zweiter Instanz die Anwendung österreichischen Rechts nicht in Zweifel gezogen, sondern sich vielmehr wechselseitig ausdrücklich darauf berufen, muss vom Obersten Gerichtshof nicht mehr darauf eingegangen werden, ob allenfalls ein anderes Sachrecht anzuwenden ist vergleiche 3 Ob 168/11v).
[48] 2.3 Eine Außerstreitstellung – sowohl bezogen auf die Rechtswidrigkeit der Postings als auch die Anwendbarkeit materiellen österreichischen Rechts – kann grundsätzlich bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz widerrufen werden (vgl RS0040004, RS0039949; 7 Ob 612/91). [48] 2.3 Eine Außerstreitstellung – sowohl bezogen auf die Rechtswidrigkeit der Postings als auch die Anwendbarkeit materiellen österreichischen Rechts – kann grundsätzlich bis zum Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz widerrufen werden vergleiche RS0040004, RS0039949; 7 Ob 612/91).
[49] Die Beklagte stützte sich sogar noch vor der vorbereitenden Tagsatzung auf Rechtfertigungsgründe sowie das Herkunftslandprinzip, sodass entgegen den Rekursausführungen keineswegs von einer Verspätung iSd § 179 ZPO oder einem Rechtsmissbrauch gesprochen werden kann (vgl RS0119743, RS0026265). [49] Die Beklagte stützte sich sogar noch vor der vorbereitenden Tagsatzung auf Rechtfertigungsgründe sowie das Herkunftslandprinzip, sodass entgegen den Rekursausführungen keineswegs von einer Verspätung iSd Paragraph 179, ZPO oder einem Rechtsmissbrauch gesprochen werden kann vergleiche RS0119743, RS0026265).
[50] Schließlich entfaltet eine Entscheidung über eine einstweilige Verfügung nach ständiger Rechtsprechung keine Bindungswirkung für das Hauptverfahren (vgl RS0043717, RS0088984). [50] Schließlich entfaltet eine Entscheidung über eine einstweilige Verfügung nach ständiger Rechtsprechung keine Bindungswirkung für das Hauptverfahren vergleiche RS0043717, RS0088984).
[51] Das Berufungsgericht war sohin berechtigt, die Frage des nach § 20 ECG anwendbaren Rechts im Hauptverfahren aufzugreifen. [51] Das Berufungsgericht war sohin berechtigt, die Frage des nach Paragraph 20, ECG anwendbaren Rechts im Hauptverfahren aufzugreifen.
3. Zum Herkunftslandprinzip:
[52] 3.1 Dem Kläger kann auch nicht beigepflichtet werden, dass hier eine Ausnahme vom Herkunftslandprinzip nach § 21 ECG vorläge. [52] 3.1 Dem Kläger kann auch nicht beigepflichtet werden, dass hier eine Ausnahme vom Herkunftslandprinzip nach Paragraph 21, ECG vorläge.
[53] Er stützt sich dafür auf § 21 Z 1 ECG, wonach das Herkunftslandprinzip in Belangen des Urheberrechts und verwandter Schutzrechte, der gewerblichen Schutzrechte sowie des Datenbank- und Halbleiterschutzes nicht anzuwenden ist. [53] Er stützt sich dafür auf Paragraph 21, Ziffer eins, ECG, wonach das Herkunftslandprinzip in Belangen des Urheberrechts und verwandter Schutzrechte, der gewerblichen Schutzrechte sowie des Datenbank- und Halbleiterschutzes nicht anzuwenden ist.
[54] Diese Bestimmung beruht auf Art 3 Abs 3 EC-RL iVm deren Anhang, wonach (unter anderem) die Bereiche „Urheberrecht, verwandte Schutzrechte, Rechte im Sinne der Richtlinie 87/54/EWG (1) und der Richtlinie 96/9/EG (2) sowie gewerbliche Schutzrechte“ ausgenommen sind. [54] Diese Bestimmung beruht auf Artikel 3, Absatz 3, EC-RL in Verbindung mit deren Anhang, wonach (unter anderem) die Bereiche „Urheberrecht, verwandte Schutzrechte, Rechte im Sinne der Richtlinie 87/54/EWG (1) und der Richtlinie 96/9/EG (2) sowie gewerbliche Schutzrechte“ ausgenommen sind.
[55] Daher sind die Ausnahmen europarechtlich autonom auszulegen (vgl auch C-376/22, Google Ireland ua gegen KommAustria), sodass der Umstand, dass national der Bildnisschutz etwa in § 78 UrhG geregelt ist und die Zuständigkeitsnorm des § 83c JN auch Ansprüche nach § 1330 ABGB umfasst, nicht für den Standpunkt des Klägers ins Treffen geführt werden kann (wobei auch national der Bildnisschutz den Persönlichkeits- und nicht den Immaterialgüterrechten zugerechnet wird, vgl RS0077106). [55] Daher sind die Ausnahmen europarechtlich autonom auszulegen vergleiche auch C-376/22, Google Ireland ua gegen KommAustria), sodass der Umstand, dass national der Bildnisschutz etwa in Paragraph 78, UrhG geregelt ist und die Zuständigkeitsnorm des Paragraph 83 c, JN auch Ansprüche nach Paragraph 1330, ABGB umfasst, nicht für den Standpunkt des Klägers ins Treffen geführt werden kann (wobei auch national der Bildnisschutz den Persönlichkeits- und nicht den Immaterialgüterrechten zugerechnet wird, vergleiche RS0077106).
[56] Eine einen Host-Provider treffende Verpflichtung zur Unterlassung der Verbreitung von Persönlichkeitsrechte verletzenden Inhalten fällt nach ständiger Rechtsprechung vielmehr in den koordinierten Bereich nach Art 2 lit h sublit i EC-RL bzw § 3 Z 8 ECG (vgl jüngst 6 Ob 180/21w, 6 Ob 166/22p mwN). [56] Eine einen Host-Provider treffende Verpflichtung zur Unterlassung der Verbreitung von Persönlichkeitsrechte verletzenden Inhalten fällt nach ständiger Rechtsprechung vielmehr in den koordinierten Bereich nach Artikel 2, Litera h, sublit i EC-RL bzw Paragraph 3, Ziffer 8, ECG vergleiche jüngst 6 Ob 180/21w, 6 Ob 166/22p mwN).
[57] Schließlich liegt hier auch kein einheitlicher und untrennbarer Sachverhalt vor wie vom Kläger behauptet. Zwar resultieren die Rechtsverletzungen aus einem Posting, sodass ein tatsächlicher Zusammenhang im Sinn des nationalen Verfahrensrechts nach § 55 Abs 1 Z 1 JN bejaht werden kann (Punkt 1.3). Die Rechtsansprüche aus der Verwendung des Fotos und dem konkreten Text sind aber grundsätzlich voneinander unabhängig. Das auf die Persönlichkeitsrechtsverletzung gestützte Begehren nimmt hier tatsächlich überhaupt keinen Bezug auf das Lichtbild oder Urheberrechte, sodass eine unterschiedliche Anknüpfung keineswegs zu unlösbaren Verwicklungen führt, wie vom Rekurs unterstellt. [57] Schließlich liegt hier auch kein einheitlicher und untrennbarer Sachverhalt vor wie vom Kläger behauptet. Zwar resultieren die Rechtsverletzungen aus einem Posting, sodass ein tatsächlicher Zusammenhang im Sinn des nationalen Verfahrensrechts nach Paragraph 55, Absatz eins, Ziffer eins, JN bejaht werden kann (Punkt 1.3). Die Rechtsansprüche aus der Verwendung des Fotos und dem konkreten Text sind aber grundsätzlich voneinander unabhängig. Das auf die Persönlichkeitsrechtsverletzung gestützte Begehren nimmt hier tatsächlich überhaupt keinen Bezug auf das Lichtbild oder Urheberrechte, sodass eine unterschiedliche Anknüpfung keineswegs zu unlösbaren Verwicklungen führt, wie vom Rekurs unterstellt.
[58] 3.2 § 22 ECG ermöglicht Abweichungen vom Herkunftslandprinzip (Art 3 Abs 4 lit a sublit i EC-RL). Gemäß § 22 Abs 1 ECG kann ein Gericht im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse unter den dort geregelten Voraussetzungen Maßnahmen ergreifen, die den freien Verkehr der Dienste der Informationsgesellschaft aus einem anderen Mitgliedstaat einschränken. Gründe sind gemäß § 22 Abs 2 ECG etwa der Schutz der öffentlichen Ordnung (Z 1) oder der Schutz der Würde einzelner Menschen (Z 2). [58] 3.2 Paragraph 22, ECG ermöglicht Abweichungen vom Herkunftslandprinzip (Artikel 3, Absatz 4, Litera a, sublit i EC-RL). Gemäß Paragraph 22, Absatz eins, ECG kann ein Gericht im Rahmen seiner gesetzlichen Befugnisse unter den dort geregelten Voraussetzungen Maßnahmen ergreifen, die den freien Verkehr der Dienste der Informationsgesellschaft aus einem anderen Mitgliedstaat einschränken. Gründe sind gemäß Paragraph 22, Absatz 2, ECG etwa der Schutz der öffentlichen Ordnung (Ziffer eins,) oder der Schutz der Würde einzelner Menschen (Ziffer 2,).
[59] Diese Gründe sind allerdings taxativ aufgezählt, eng auszulegen und erfassen nach der bisherigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs keine Ansprüche von juristischen Personen nach § 1330 ABGB, § 152 StGB (vgl 7 Ob 189/11m, 6 Ob 180/21w mwN). [59] Diese Gründe sind allerdings taxativ aufgezählt, eng auszulegen und erfassen nach der bisherigen Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofs keine Ansprüche von juristischen Personen nach Paragraph 1330, ABGB, Paragraph 152, StGB vergleiche 7 Ob 189/11m, 6 Ob 180/21w mwN).
[60] Der Rekurs bietet keinen Anlass, davon abzugehen. Daran ändert auch das Vorbringen nichts, dass von der Äußerung, wonach beim Kläger Lügen zu Nachrichten würden, dessen Organe, Journalisten und Moderatoren (insbesondere der abgebildete) mitbetroffen seien, weil der Kläger im Verfahren ausschließlich eigene Ansprüche im eigenen Namen geltend macht (vgl 6 Ob 180/21w [Rz 30]). [60] Der Rekurs bietet keinen Anlass, davon abzugehen. Daran ändert auch das Vorbringen nichts, dass von der Äußerung, wonach beim Kläger Lügen zu Nachrichten würden, dessen Organe, Journalisten und Moderatoren (insbesondere der abgebildete) mitbetroffen seien, weil der Kläger im Verfahren ausschließlich eigene Ansprüche im eigenen Namen geltend macht vergleiche 6 Ob 180/21w [Rz 30]).
[61] Ob aus der – allerdings wieder nur nationalen – Klageberechtigung von Arbeit- bzw Dienstgebern laut § 20 Abs 2 ABGB idF BGBl I Nr 148/2020 (Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz) etwas anderes abgeleitet werden kann, muss schon deswegen nicht näher untersucht werden, weil diese Bestimmung nur auf Fälle anzuwenden ist, in denen die verletzende Handlung nach dem 31. 12. 2020 gesetzt wurde (§ 1503 Abs 17 ABGB). [61] Ob aus der – allerdings wieder nur nationalen – Klageberechtigung von Arbeit- bzw Dienstgebern laut Paragraph 20, Absatz 2, ABGB in der Fassung Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 148 aus 2020, (Hass-im-Netz-Bekämpfungs-Gesetz) etwas anderes abgeleitet werden kann, muss schon deswegen nicht näher untersucht werden, weil diese Bestimmung nur auf Fälle anzuwenden ist, in denen die verletzende Handlung nach dem 31. 12. 2020 gesetzt wurde (Paragraph 1503, Absatz 17, ABGB).
[62] 3.3 Damit kommt im Sinne der Beklagten und des Berufungsgerichts im Verhältnis zwischen Österreich und Irland das Herkunftslandprinzip nach § 20 ECG zur Anwendung (vgl § 1 Abs 2 ECG). [62] 3.3 Damit kommt im Sinne der Beklagten und des Berufungsgerichts im Verhältnis zwischen Österreich und Irland das Herkunftslandprinzip nach Paragraph 20, ECG zur Anwendung vergleiche Paragraph eins, Absatz 2, ECG).
[63] Nach § 20 Abs 1 ECG richten sich im koordinierten Bereich (§ 3 Z 8 ECG) die rechtlichen Anforderungen an einen in einem Mitgliedstaat niedergelassenen Diensteanbieter nach dem Recht dieses Staats. [63] Nach Paragraph 20, Absatz eins, ECG richten sich im koordinierten Bereich (Paragraph 3, Ziffer 8, ECG) die rechtlichen Anforderungen an einen in einem Mitgliedstaat niedergelassenen Diensteanbieter nach dem Recht dieses Staats.
[64] Der Rekurs zeigt grundsätzlich zutreffend auf, dass der Regelungsinhalt von § 20 Abs 1 ECG und dessen Verhältnis zu anderen kollisionsrechtlichen Vorgaben der Europäischen Union, insbesondere der Rom II-VO, im Detail strittig ist (vgl 6 Ob 180/21w [Rz 23 ff] mwN). Auch die Entscheidung 4 Ob 29/13p, die entgegen 7 Ob 189/11m nicht von einer generellen Sachnormverweisung ausgeht, räumt jedoch ein, dass ein solches Verständnis außerhalb des Anwendungsbereichs der kollisionsrechtlichen Verordnungen der Europäischen Union möglich ist, insbesondere daher – wegen der Ausnahme in Art 1 Abs 2 lit g Rom II-VO – bei Verletzungen der Privatsphäre und des Persönlichkeitsrechts. (Wie die Herabsetzung eines Unternehmens zu Zwecken des Wettbewerbs, die national in § 7 UWG geregelt ist, einzuordnen wäre, muss hier mangels Relevanz nicht weiter untersucht werden.) [64] Der Rekurs zeigt grundsätzlich zutreffend auf, dass der Regelungsinhalt von Paragraph 20, Absatz eins, ECG und dessen Verhältnis zu anderen kollisionsrechtlichen Vorgaben der Europäischen Union, insbesondere der Rom II-VO, im Detail strittig ist vergleiche 6 Ob 180/21w [Rz 23 ff] mwN). Auch die Entscheidung 4 Ob 29/13p, die entgegen 7 Ob 189/11m nicht von einer generellen Sachnormverweisung ausgeht, räumt jedoch ein, dass ein solches Verständnis außerhalb des Anwendungsbereichs der kollisionsrechtlichen Verordnungen der Europäischen Union möglich ist, insbesondere daher – wegen der Ausnahme in Artikel eins, Absatz 2, Litera g, Rom II-VO – bei Verletzungen der Privatsphäre und des Persönlichkeitsrechts. (Wie die Herabsetzung eines Unternehmens zu Zwecken des Wettbewerbs, die national in Paragraph 7, UWG geregelt ist, einzuordnen wäre, muss hier mangels Relevanz nicht weiter untersucht werden.)
[65] Das Berufungsgericht ließ die rechtliche Qualifikation von § 20 Abs 1 ECG offen, weil es angesichts des hier erstatteten Vorbringens in jedem Fall die Ermittlung irischen Rechts für erforderlich hielt. [65] Das Berufungsgericht ließ die rechtliche Qualifikation von Paragraph 20, Absatz eins, ECG offen, weil es angesichts des hier erstatteten Vorbringens in jedem Fall die Ermittlung irischen Rechts für erforderlich hielt.
[66] Dagegen wendet sich der Rekurs nur insofern, als er behauptet, dass sich die deutschsprachige Veröffentlichung nicht in Irland auswirken würde. Damit wird vom Kläger allerdings bloß das – wettbewerbsrechtliche und sohin nicht gegenständliche – Marktortprinzip angesprochen und kein Günstigkeitsvergleich. Bei letzterem geht es darum, dass der Diensteanbieter keinen strengeren Anforderungen unterworfen werden darf, als sie im Recht des Herkunftslands vorgesehen sind (vgl 4 Ob 29/13p; C-509/09 und C-161/10, eDate Advertising und Martinez; vom Marktortprinzip zu trennen ist weiters die Frage, ob allenfalls das irische Recht für die Beurteilung der Rechtswidrigkeit der Postings, die Grundlage für die Haftung der Beklagten sind, wegen einer engeren Beziehung zu Österreich auf österreichisches Recht [rück-]verweist). [66] Dagegen wendet sich der Rekurs nur insofern, als er behauptet, dass sich die deutschsprachige Veröffentlichung nicht in Irland auswirken würde. Damit wird vom Kläger allerdings bloß das – wettbewerbsrechtliche und sohin nicht gegenständliche – Marktortprinzip angesprochen und kein Günstigkeitsvergleich. Bei letzterem geht es darum, dass der Diensteanbieter keinen strengeren Anforderungen unterworfen werden darf, als sie im Recht des Herkunftslands vorgesehen sind vergleiche 4 Ob 29/13p; C-509/09 und C-161/10, eDate Advertising und Martinez; vom Marktortprinzip zu trennen ist weiters die Frage, ob allenfalls das irische Recht für die Beurteilung der Rechtswidrigkeit der Postings, die Grundlage für die Haftung der Beklagten sind, wegen einer engeren Beziehung zu Österreich auf österreichisches Recht [rück-]verweist).
[67] Der koordinierte Bereich umfasst auch die (privat-)rechtliche Verantwortlichkeit der Diensteanbieter (vgl 7 Ob 189/11m; § 3 Z 8 ECG). Ansprüche aus Persönlichkeitsrechtsverletzungen sind in der Union keineswegs vollharmonisiert, und die Beklagte hat konkret vorgebracht, dass und warum sie nach irischem Recht für die Postings nicht verantwortlich gemacht werden könne. [67] Der koordinierte Bereich umfasst auch die (privat-)rechtliche Verantwortlichkeit der Diensteanbieter vergleiche 7 Ob 189/11m; Paragraph 3, Ziffer 8, ECG). Ansprüche aus Persönlichkeitsrechtsverletzungen sind in der Union keineswegs vollharmonisiert, und die Beklagte hat konkret vorgebracht, dass und warum sie nach irischem Recht für die Postings nicht verantwortlich gemacht werden könne.
[68] Dem tritt der Rekurs nicht entgegen, sodass es bei der Aufhebung zur Ermittlung und Erörterung irischen Sachrechts zu bleiben hat.
[69] 3.4 Auch eine Sachentscheidung zu Lasten des Klägers, wie in der Rekursbeantwortung beantragt, kommt im derzeitigen Verfahrensstadium nicht in Betracht.
[70] Geht man im Sinne der Beklagten von der Anwendbarkeit irischen Rechts aus, ist das klägerische Vorbringen zu prüfen, laut dem sie ebenso nach diesem hafte. Diese Beurteilung kann hier keineswegs erstmals im Rekursverfahren erfolgen, auch wenn beide Parteien zum irischen Recht Vorbringen erstatteten, ist doch die im Ursprungsland durch die herrschende Rechtsprechung geprägte Anwendungspraxis zu erheben (vgl RS0080958). Die fehlende Ermittlung durch das Erstgericht begründet, wie das Berufungsgericht zutreffend festhielt, vielmehr einen Verfahrensmangel eigener Art, der zur Aufhebung und Zurückverweisung führt (vgl RS0116580). [70] Geht man im Sinne der Beklagten von der Anwendbarkeit irischen Rechts aus, ist das klägerische Vorbringen zu prüfen, laut dem sie ebenso nach diesem hafte. Diese Beurteilung kann hier keineswegs erstmals im Rekursverfahren erfolgen, auch wenn beide Parteien zum irischen Recht Vorbringen erstatteten, ist doch die im Ursprungsland durch die herrschende Rechtsprechung geprägte Anwendungspraxis zu erheben vergleiche RS0080958). Die fehlende Ermittlung durch das Erstgericht begründet, wie das Berufungsgericht zutreffend festhielt, vielmehr einen Verfahrensmangel eigener Art, der zur Aufhebung und Zurückverweisung führt vergleiche RS0116580).
[71] Im Übrigen ist beiden Parteien gemäß §§ 182, 182a ZPO Gelegenheit zu geben, Vorbringen zur neuen Rechtslage zu erstatten (dazu sogleich). Die Ausführungen in der Rekursbeantwortung, wonach das Gebot in Umfang, Dauer und geografischer Reichweite wegen eines Verstoßes gegen Art 15 EC-RL begrenzt werden sollte, können schon wegen der Aufhebung dieser Bestimmung dahingestellt bleiben (zu sinngleichen Verboten mit weltweiter Wirkung nach der bisherigen Rechtslage s jüngst 6 Ob 166/22p). [71] Im Übrigen ist beiden Parteien gemäß Paragraphen 182, 182 a, ZPO Gelegenheit zu geben, Vorbringen zur neuen Rechtslage zu erstatten (dazu sogleich). Die Ausführungen in der Rekursbeantwortung, wonach das Gebot in Umfang, Dauer und geografischer Reichweite wegen eines Verstoßes gegen Artikel 15, EC-RL begrenzt werden sollte, können schon wegen der Aufhebung dieser Bestimmung dahingestellt bleiben (zu sinngleichen Verboten mit weltweiter Wirkung nach der bisherigen Rechtslage s jüngst 6 Ob 166/22p).
[72] Mangels Anfechtung des Aufhebungsbeschlusses mit Wirkung für Deutschland und die Schweiz ist schließlich das diesbezügliche Rechtsmittelvorbringen der Beklagten irrelevant (und daher auch nicht näher auf den Umstand einzugehen, dass das Herkunftslandprinzip gemäß § 1 Abs 2 ECG nur „auf den Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums“ anzuwenden ist, dem die Schweiz nicht angehört, vgl 4 Ob 32/20i). [72] Mangels Anfechtung des Aufhebungsbeschlusses mit Wirkung für Deutschland und die Schweiz ist schließlich das diesbezügliche Rechtsmittelvorbringen der Beklagten irrelevant (und daher auch nicht näher auf den Umstand einzugehen, dass das Herkunftslandprinzip gemäß Paragraph eins, Absatz 2, ECG nur „auf den Verkehr von Diensten der Informationsgesellschaft innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums“ anzuwenden ist, dem die Schweiz nicht angehört, vergleiche 4 Ob 32/20i).
4. Zum Digital Services Act
[73] 4.1 Wurde aufgrund eines Gesetzesverstoßes ein Unterlassungstitel geschaffen, und kam es während des Rechtsmittelverfahrens zu einer Rechtsänderung, ist die Berechtigung des Gebots auch am neuen Recht zu messen, weil dieses seinem Wesen nach ein in der Zukunft liegendes Verhalten erfassen soll und nur dann aufrecht bleiben kann, wenn das darin umschriebene Verhalten schon im Zeitpunkt des Verstoßes verboten war und nach neuer Rechtslage weiterhin verboten ist (vgl RS0008715
[T25], RS0123158). [73] 4.1 Wurde aufgrund eines Gesetzesverstoßes ein Unterlassungstitel geschaffen, und kam es während des Rechtsmittelverfahrens zu einer Rechtsänderung, ist die Berechtigung des Gebots auch am neuen Recht zu messen, weil dieses seinem Wesen nach ein in der Zukunft liegendes Verhalten erfassen soll und nur dann aufrecht bleiben kann, wenn das darin umschriebene Verhalten schon im Zeitpunkt des Verstoßes verboten war und nach neuer Rechtslage weiterhin verboten ist vergleiche
RS0008715 [T25], RS0123158).
[74] 4.2 Seit 17. 2. 2024 gilt die Verordnung (EU) 2022/2065 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Oktober 2022 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste und zur Änderung der Richtlinie 2000/31/EG (Gesetz über digitale Dienste; auch Digital Services Act bzw DSA; zur gestaffelten Geltung s Art 92 f DSA). [74] 4.2 Seit 17. 2. 2024 gilt die Verordnung (EU) 2022 aus 2065, des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Oktober 2022 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste und zur Änderung der Richtlinie 2000/31/EG (Gesetz über digitale Dienste; auch Digital Services Act bzw DSA; zur gestaffelten Geltung s Artikel 92, f DSA).
[75] Diese Verordnung gilt für Vermittlungsdienste, die für Nutzer mit Niederlassungsort oder Sitz in der Union angeboten werden, ungeachtet des Niederlassungsorts des Anbieters (Art 2 Abs 1 DSA). [75] Diese Verordnung gilt für Vermittlungsdienste, die für Nutzer mit Niederlassungsort oder Sitz in der Union angeboten werden, ungeachtet des Niederlassungsorts des Anbieters (Artikel 2, Absatz eins, DSA).
[76] Auch wenn diese Verordnung grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Anwendung der EC-RL hat (vgl Art 2 Abs 3 DSA; ErwGr 16), und damit primär festgelegt werden soll, wann der Diensteanbieter nicht haftet (vgl Art 3 lit h DSA; ErwGr 17, 30 ff), hebt Art 89 Abs 1 DSA die Art 12 bis 15 der EC-RL auf; das Haftungsprivileg ist nunmehr in den Art 4 bis 6 und 8 DSA geregelt. Weiters enthält Art 9 DSA (s auch ErwGr 31) Vorgaben für „Anordnungen zum Vorgehen gegen rechtswidrige Inhalte“, ua zum räumlichen Geltungsbereich. [76] Auch wenn diese Verordnung grundsätzlich keine Auswirkungen auf die Anwendung der EC-RL hat vergleiche Artikel 2, Absatz 3, DSA; ErwGr 16), und damit primär festgelegt werden soll, wann der Diensteanbieter nicht haftet vergleiche Artikel 3, Litera h, DSA; ErwGr 17, 30 ff), hebt Artikel 89, Absatz eins, DSA die Artikel 12 bis 15 der EC-RL auf; das Haftungsprivileg ist nunmehr in den Artikel 4 bis 6 und 8 DSA geregelt. Weiters enthält Artikel 9, DSA (s auch ErwGr 31) Vorgaben für „Anordnungen zum Vorgehen gegen rechtswidrige Inhalte“, ua zum räumlichen Geltungsbereich.
[77] Aus Erwägungsgrund 38 Satz 2 und 3 des DSA wird zudem teils abgeleitet, dass das Herkunftslandprinzip und dessen Ausnahmen für eine konkrete Anordnung eines Mitgliedstaats, der nicht Sitzstaat ist, gegen einen bestimmten rechtswidrigen Inhalt nicht (mehr) gelten soll (s etwa Luca Mischensky/Stephan Denk, Digital Services Act und das Herkunftslandprinzip der E-Commerce-Richtlinie, ecolex 2024/121; Kuhlmann, Simone/Aydik, Olcay: Regulierung digitaler Dienste zwischen DSA und E-Commerce-Richtlinie: Welchen Spielraum hat der nationale Gesetzgeber im europäischen Mehrebenensystem noch?, ZUM 2024, 244 [248 f]). Diese Frage wäre dann relevant, wenn das (neben dem DSA anwendbare) irische Recht auch für die pro futuro wirkende Unterlassungspflicht für die Beklagte günstiger wäre (national erfolgten Umsetzungen mit dem DSA-Begleitgesetz, BGBl I Nr 182/2023). Das kann derzeit jedoch mangels Ermittlung des bisher anwendbaren irischen Rechts und Vorbringens der Parteien zu dieser neuen Problematik nicht beurteilt werden. [77] Aus Erwägungsgrund 38 Satz 2 und 3 des DSA wird zudem teils abgeleitet, dass das Herkunftslandprinzip und dessen Ausnahmen für eine konkrete Anordnung eines Mitgliedstaats, der nicht Sitzstaat ist, gegen einen bestimmten rechtswidrigen Inhalt nicht (mehr) gelten soll (s etwa Luca Mischensky/Stephan Denk, Digital Services Act und das Herkunftslandprinzip der E-Commerce-Richtlinie, ecolex 2024/121; Kuhlmann, Simone/Aydik, Olcay: Regulierung digitaler Dienste zwischen DSA und E-Commerce-Richtlinie: Welchen Spielraum hat der nationale Gesetzgeber im europäischen Mehrebenensystem noch?, ZUM 2024, 244 [248 f]). Diese Frage wäre dann relevant, wenn das (neben dem DSA anwendbare) irische Recht auch für die pro futuro wirkende Unterlassungspflicht für die Beklagte günstiger wäre (national erfolgten Umsetzungen mit dem DSA-Begleitgesetz, Bundesgesetzblatt Teil eins, Nr 182 aus 2023,). Das kann derzeit jedoch mangels Ermittlung des bisher anwendbaren irischen Rechts und Vorbringens der Parteien zu dieser neuen Problematik nicht beurteilt werden.
[78] 5. Im Ergebnis hat es daher bei einer Aufhebung und Zurückverweisung des auf Persönlichkeitsrechtsverletzungen gestützten Unterlassungsgebots (mit Wirkung für Österreich sowie – unangefochten – Deutschland und die Schweiz) an die erste Instanz zwecks Ermittlung und Erörterung des nationalen irischen Rechts zur Beurteilung der Rechtsverletzung im Jahr 2018 zu bleiben sowie zur Ermöglichung von Vorbringen zum Unterlassungsgebot nach Inkrafttreten des DSA.
[79] 6. Der Kostenvorbehalt beruht auf § 52 ZPO (vgl RS0035976, RS0036035). [79] 6. Der Kostenvorbehalt beruht auf Paragraph 52, ZPO vergleiche RS0035976, RS0036035).