[4] Damit zeigt die Klägerin keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung iSd § 502 Abs 1 ZPO auf. [4] Damit zeigt die Klägerin keine Rechtsfrage von erheblicher Bedeutung iSd Paragraph 502, Absatz eins, ZPO auf.
[5] 1. Den behaupteten Verstoß des Erstgerichts gegen seine Pflicht zur amtswegigen Beweisaufnahme (vgl RIS-Justiz RS0042477) hat bereits das Berufungsgericht verneint. Der aus einer vermeintlichen Verletzung des § 87 Abs 1 ASGG abgeleitete Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens kann daher nicht neuerlich an den Obersten Gerichtshof herangetragen werden (RS0042963; RS0043061). Anderes könnte nur gelten, wenn das Berufungsgericht die Mängelrüge infolge einer unrichtigen Anwendung verfahrensrechtlicher Vorschriften nicht erledigt (RS0043086 [T8]; RS0043144) oder mit einer durch die Aktenlage nicht gedeckten Begründung verworfen hätte (RS0043086 [T4, T7]; RS0043166). Ein solcher Ausnahmefall lässt sich der Revision nicht entnehmen. [5] 1. Den behaupteten Verstoß des Erstgerichts gegen seine Pflicht zur amtswegigen Beweisaufnahme vergleiche RIS-Justiz RS0042477) hat bereits das Berufungsgericht verneint. Der aus einer vermeintlichen Verletzung des Paragraph 87, Absatz eins, ASGG abgeleitete Mangel des erstinstanzlichen Verfahrens kann daher nicht neuerlich an den Obersten Gerichtshof herangetragen werden (RS0042963; RS0043061). Anderes könnte nur gelten, wenn das Berufungsgericht die Mängelrüge infolge einer unrichtigen Anwendung verfahrensrechtlicher Vorschriften nicht erledigt (RS0043086 [T8]; RS0043144) oder mit einer durch die Aktenlage nicht gedeckten Begründung verworfen hätte (RS0043086 [T4, T7]; RS0043166). Ein solcher Ausnahmefall lässt sich der Revision nicht entnehmen.
[6] 2. Nach § 482 Abs 2 ZPO sind nur solche Neuerungen zulässig, die sich auf die Berufungsgründe selbst beziehen, nicht aber auf die behaupteten Ansprüche und Gegenansprüche als solche (RS0041812
; RS0041965). Das ist bei einer erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz erfolgten Vorlage neuer Befunde über den Gesundheitszustand des Versicherten aber in der Regel der Fall (
RS0041812
[T16]; 10 ObS 130/19v; vgl RS0105484). Die Ansicht des Berufungsgerichts, die mit der Berufung erfolgte Vorlage des Ambulanzbriefs vom 25. Oktober 2022 verstoße gegen das Neuerungsverbot, hält sich im Rahmen dieser Rechtsprechung. Selbst die Klägerin bringt in der Revision – so wie in der Berufung – vor, dass sich daraus ergebe, ihr sei „nunmehr nach der Operation eine körperliche Arbeit nicht mehr zumutbar“. [6] 2. Nach Paragraph 482, Absatz 2, ZPO sind nur solche Neuerungen zulässig, die sich auf die Berufungsgründe selbst beziehen, nicht aber auf die behaupteten Ansprüche und Gegenansprüche als solche (
RS0041812
; RS0041965). Das ist bei einer erst nach Schluss der mündlichen Verhandlung erster Instanz erfolgten Vorlage neuer Befunde über den Gesundheitszustand des Versicherten aber in der Regel der Fall (
RS0041812 [T16]; 10 ObS 130/19v; vergleiche RS0105484). Die Ansicht des Berufungsgerichts, die mit der Berufung erfolgte Vorlage des Ambulanzbriefs vom 25. Oktober 2022 verstoße gegen das Neuerungsverbot, hält sich im Rahmen dieser Rechtsprechung. Selbst die Klägerin bringt in der Revision – so wie in der Berufung – vor, dass sich daraus ergebe, ihr sei „nunmehr nach der Operation eine körperliche Arbeit nicht mehr zumutbar“.
[7] 3. Insgesamt wird somit keine Rechtsfrage von der Qualität des § 502 Abs 1 ZPO aufgezeigt, weshalb die außerordentliche Revision zurückzuweisen ist. [7] 3. Insgesamt wird somit keine Rechtsfrage von der Qualität des Paragraph 502, Absatz eins, ZPO aufgezeigt, weshalb die außerordentliche Revision zurückzuweisen ist.