Entscheidungstext 5Ob153/15h

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Entscheidungstext

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Fundstelle

immolex 2015/105 S 342 (Cerha) - immolex 2015,342 (Cerha) = bbl 2016,22/29 - bbl 2016/29 = MietSlg 67.440

Geschäftszahl

5Ob153/15h

Entscheidungsdatum

25.08.2015

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Dr. Hradil als Vorsitzenden, den Hofrat Dr. Höllwerth, die Hofrätin Dr. Grohmann sowie die Hofräte Mag. Wurzer und Mag. Painsi als weitere Richter in der außerstreitigen Wohnrechtssache der Antragstellerin E***** S*****, vertreten durch Dr. Carl C. Knittl, Rechtsanwalt in Wien, gegen die Antragsgegner 1. DI E***** J*****, 2. P***** N*****, 3. Dr. K***** S*****, 4. R***** F*****, 5. Dr. S***** E*****, 6. H***** B*****, 7. Dr. E***** T*****, 8. M***** T*****, beide *****, 9. Mag. A***** L*****, 10. Mag. A***** L*****, beide *****, 11. S***** H*****, 12. W***** Gesellschaft mbH, *****, 13. DI F***** K*****, 14. K***** C*****, 15. S***** C*****, 16. J***** S*****, 17. M***** S*****, beide *****, 18. U***** K*****, 19. A***** K*****, beide *****, 20. D***** K*****, 21. U***** K*****, beide ***** und 22. R***** V*****, 7. und 8. Antragsgegner vertreten durch Dr. Hanns-Christian Baldinger, Rechtsanwalt in Wien, 1., 4., 11., 13., 16. und 18. bis 22. Antragsgegner vertreten durch Hausmann & Hausmann Rechtsanwälte GmbH in Wien, wegen Paragraphen 16, Absatz 2, 52, WEG, über den außerordentlichen Revisionsrekurs der Antragstellerin gegen den Sachbeschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 22. April 2015, GZ 38 R 2/15y-24, den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des Paragraph 52, Absatz 2, WEG in Verbindung mit Paragraph 62, Absatz eins, AußStrG zurückgewiesen (Paragraph 71, Absatz 3, AußStrG).

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

1. Im Verfahren über die Genehmigung einer Änderung nach (Paragraph 13, Absatz 2, WEG 1975), Paragraph 16, Absatz 2, WEG 2002, können Hindernisse, die sich aus den Vorschriften der jeweiligen Bauordnung ergeben, für sich alleine nur dann zur Versagung der gerichtlichen Genehmigung führen, wenn von vornherein feststeht, dass mit einer Bewilligung der Baubehörde keinesfalls gerechnet werden kann (5 Ob 93/92; 5 Ob 58/99m; RIS-Justiz RS0118808).

2. Die Frage, ob das bei einem Abweichen vom Bebauungsplan (Paragraph 69, Wiener BauO) tatsächlich der Fall ist, muss aber nicht beantwortet werden. Das Rekursgericht hat nämlich mit seiner - im Revisionsrekurs gar nicht angegriffenen - Beurteilung, dass die Voraussetzungen des Paragraph 16, Absatz 2, Ziffer 2, WEG 2002 bei dem Ausbau eines Dachbodens zu einer zweigeschoßigen Wohnung mit Dachterrasse nicht erfüllt sind, den in derartigen Verfahren über die Genehmigung von Änderungen eingeräumten weiten Ermessensspielraum (5 Ob 86/14d) nicht überschritten (RIS-Justiz Vorheriger SuchbegriffRS0083345).

Textnummer

E112340

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2015:0050OB00153.15H.0825.000

Im RIS seit

14.10.2015

Zuletzt aktualisiert am

10.03.2021

Dokumentnummer

JJT_20150825_OGH0002_0050OB00153_15H0000_000

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