Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 3Ob205/07d 3Ob172/09d 3...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0123123

Geschäftszahl

3Ob205/07d; 3Ob172/09d; 3Ob206/09d; 3Ob195/09m; 3Ob127/10p; 3Ob235/10w; 3Ob237/10i; 3Ob236/10t; 3Ob100/11v; 4Ob88/11m; 3Ob240/11g; 3Ob75/12v (3Ob87/12h); 3Ob201/12y; 3Ob115/13b; 4Ob71/14s; 3Ob12/14g; 3Ob89/14f; 3Ob242/14f; 3Ob262/15y; 3Ob263/15w; 4Ob30/17s; 3Ob132/17h

Entscheidungsdatum

19.12.2007

Norm

EO §36 Ad
EO §36 D
EO §36 E
EO §65 E
EO §355 II

Rechtssatz

Bestreitet der Verpflichtete, dass der behauptete Sachverhalt rechtlich ein Zuwiderhandeln gegen das titelmäßige Duldungs- oder Unterlassungsgebot darstellt, steht ihm dafür nur der Rekurs, nicht auch die Impugnationsklage zur Verfügung. Bestreitet er hingegen, den als Zuwiderhandlung behaupteten Sachverhalt verwirklicht zu haben, kann er sowohl gegen die Exekutionsbewilligung als auch gegen den Strafbeschluss Impugnationsklage nach § 36 Abs 1 Z 1 EO erheben.

Entscheidungstexte

  • 3 Ob 205/07d
    Entscheidungstext OGH 19.12.2007 3 Ob 205/07d
  • 3 Ob 172/09d
    Entscheidungstext OGH 22.10.2009 3 Ob 172/09d
    nur: Bestreitet der Verpflichtete, dass der behauptete Sachverhalt rechtlich ein Zuwiderhandeln gegen das titelmäßige Duldungs- oder Unterlassungsgebot darstellt, steht ihm dafür nur der Rekurs, nicht auch die Impugnationsklage zur Verfügung. (T1)
  • 3 Ob 206/09d
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 206/09d
  • 3 Ob 195/09m
    Entscheidungstext OGH 25.11.2009 3 Ob 195/09m
    Auch
  • 3 Ob 127/10p
    Entscheidungstext OGH 01.09.2010 3 Ob 127/10p
  • 3 Ob 235/10w
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 235/10w
  • 3 Ob 237/10i
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 237/10i
  • 3 Ob 236/10t
    Entscheidungstext OGH 19.01.2011 3 Ob 236/10t
  • 3 Ob 100/11v
    Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 100/11v
    nur: Bestreitet er hingegen, den als Zuwiderhandlung behaupteten Sachverhalt verwirklicht zu haben, kann er sowohl gegen die Exekutionsbewilligung als auch gegen den Strafbeschluss Impugnationsklage nach § 36 Abs 1 Z 1 EO erheben. (T2)
  • 4 Ob 88/11m
    Entscheidungstext OGH 09.08.2011 4 Ob 88/11m
    Auch
  • 3 Ob 240/11g
    Entscheidungstext OGH 18.01.2012 3 Ob 240/11g
  • 3 Ob 75/12v
    Entscheidungstext OGH 14.06.2012 3 Ob 75/12v
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 201/12y
    Entscheidungstext OGH 14.11.2012 3 Ob 201/12y
    nur T1
  • 3 Ob 115/13b
    Entscheidungstext OGH 21.08.2013 3 Ob 115/13b
    Beisatz: Die Vertretbarkeit der Titelauslegung durch die verpflichtete Partei selbst bildet keinen Impugnationsgrund, denn sie vermag nicht das „Verschulden“ zu beseitigen. (T3)
  • 4 Ob 71/14s
    Entscheidungstext OGH 24.06.2014 4 Ob 71/14s
    Auch; nur T2; Veröff: SZ 2014/59
  • 3 Ob 12/14g
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 12/14g
    Beis wie T3
  • 3 Ob 89/14f
    Entscheidungstext OGH 23.07.2014 3 Ob 89/14f
    Auch; nur T1
  • 3 Ob 242/14f
    Entscheidungstext OGH 21.04.2015 3 Ob 242/14f
    Auch
  • 3 Ob 262/15y
    Entscheidungstext OGH 17.02.2016 3 Ob 262/15y
    Auch
  • 3 Ob 263/15w
    Entscheidungstext OGH 16.03.2016 3 Ob 263/15w
    Auch
  • 4 Ob 30/17s
    Entscheidungstext OGH 28.03.2017 4 Ob 30/17s
    Vgl; Beisatz: Ist nach Exekutionsbewilligung das Vorliegen eines Titelverstoßes strittig, ist das Rekursverfahren auf reine Rechtsfragen beschränkt, im Fall der Notwendigkeit, strittige Tatumstände zu klären (etwa die Anwendungsvoraussetzungen des Unionsrechts, dass der innerstaatlichen Verbotsnorm entgegenstehen könnte), ist infolge der Notwendigkeit, neues Tatsachenvorbringen zu erstatten, nur das Klageverfahren möglich. (T4)
  • 3 Ob 132/17h
    Entscheidungstext OGH 30.08.2017 3 Ob 132/17h

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:2007:RS0123123

Im RIS seit

18.01.2008

Zuletzt aktualisiert am

09.10.2017

Dokumentnummer

JJR_20071219_OGH0002_0030OB00205_07D0000_001