Navigation im Suchergebnis

Rechtssatz für 1Ob144/97a; 4Ob102/98y; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0108816

Geschäftszahl

1Ob144/97a; 4Ob102/98y; 6Ob201/99y; 1Ob284/00x; 7Ob279/03k; 1Ob215/05g; 10Ob105/05x; 8Ob93/07w; 8ObA20/14w; 4Ob197/15x; 8ObA3/16y; 1Ob70/18b; 4Ob195/21m; 8Ob159/22y; 9ObA27/26z

Entscheidungsdatum

23.04.2026

Norm

ZPO §182
ZPO §182a
  1. ZPO § 182 heute
  2. ZPO § 182 gültig ab 01.01.1998 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 140/1997
  3. ZPO § 182 gültig von 01.05.1983 bis 31.12.1997 zuletzt geändert durch BGBl. Nr. 135/1983
  1. ZPO § 182a heute
  2. ZPO § 182a gültig ab 01.01.2003 zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 76/2002

Rechtssatz

Der Grundsatz, das Gericht dürfe die Parteien mit seiner Rechtsansicht nicht überraschen, wird für den österreichischen Rechtsbereich aus Paragraph 182, ZPO abgeleitet und erweitert - anders als Paragraph 278, Absatz 3, dZPO - die Anleitungspflicht nicht (in casu: Anleitung zur Klagsänderung).

Entscheidungstexte

  • 1 Ob 144/97a
    Entscheidungstext OGH 14.10.1997 1 Ob 144/97a
    Veröff: SZ 70/199
  • 4 Ob 102/98y
    Entscheidungstext OGH 05.05.1998 4 Ob 102/98y
    Auch; Beisatz: Das Erstgericht ist nicht verpflichtet, den Kläger darauf hinzuweisen, dass er mit seinem Anspruch nur durchdringen könne, wenn er das Klagebegehren ändere. (T1)
  • 6 Ob 201/99y
    Entscheidungstext OGH 21.10.1999 6 Ob 201/99y
    Vgl auch; Beisatz ähnlich T1
  • 1 Ob 284/00x
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 1 Ob 284/00x
    Auch; Beisatz: Die Anleitungspflicht ist im Anwaltsprozess keineswegs so weit gezogen, dass einer Partei die Möglichkeit eröffnet werden müsste, ihr Klagebegehren zu ändern. (T2)
  • 7 Ob 279/03k
    Entscheidungstext OGH 17.12.2003 7 Ob 279/03k
  • 1 Ob 215/05g
    Entscheidungstext OGH 31.01.2006 1 Ob 215/05g
    Vgl aber; Beisatz: Die durch die ZVN 2002 eingefügte Bestimmung des § 182a ZPO normiert die Pflicht des Gerichtes, das Sach- und Rechtsvorbringen der Parteien mit diesen zu erörtern und schreibt das von der Rechtsprechung schon bisher aus § 182 ZPO abgeleitete „Verbot von Überraschungsentscheidungen" fest. Danach darf das Gericht, sieht man von Nebenansprüchen (Zinsen, Kosten uä) ab, seine Entscheidung nur auf rechtliche Gesichtspunkte, die eine Partei erkennbar übersehen oder für unerheblich gehalten hat, stützen, wenn es sie zuvor mit den Parteien erörtert und ihnen Gelegenheit zur Äußerung gegeben hat. Damit wurde die Rechtsprechung, dass die Parteien von einer Rechtsansicht nicht überrascht werden dürfen, in das Gesetz aufgenommen. (T3)
  • 10 Ob 105/05x
    Entscheidungstext OGH 13.06.2006 10 Ob 105/05x
    Vgl aber; Beis wie T3
  • 8 Ob 93/07w
    Entscheidungstext OGH 03.04.2008 8 Ob 93/07w
    Vgl aber; Beis wie T3
  • 8 ObA 20/14w
    Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 ObA 20/14w
    Auch; Veröff: SZ 2014/27
  • 4 Ob 197/15x
    Entscheidungstext OGH 15.12.2015 4 Ob 197/15x
    Auch
  • 8 ObA 3/16y
    Entscheidungstext OGH 25.10.2016 8 ObA 3/16y
    Auch; Beis ähnlich wie T3
  • 1 Ob 70/18b
    Entscheidungstext OGH 17.10.2018 1 Ob 70/18b
    Auch
  • 4 Ob 195/21m
    Entscheidungstext OGH 25.01.2022 4 Ob 195/21m
    Beisatz: Hier: Mangelnde Schlüssigkeit erstmals im Berufungsverfahren releviert. (T4)
  • 8 Ob 159/22y
    Entscheidungstext OGH 23.02.2023 8 Ob 159/22y
    Vgl
  • 9 ObA 27/26z
    Entscheidungstext OGH Zurückweisung mangels erheblicher Rechtsfrage 23.04.2026 9 ObA 27/26z
    Beisatz wie T2

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1997:RS0108816

Im RIS seit

13.11.1997

Zuletzt aktualisiert am

20.05.2026

Dokumentnummer

JJR_19971014_OGH0002_0010OB00144_97A0000_001

Navigation im Suchergebnis