Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Rechtssatz für 5Ob27/86 5Ob61/87 5Ob89...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtssatznummer

RS0083371

Geschäftszahl

5Ob27/86; 5Ob61/87; 5Ob89/88; 5Ob87/90; 5Ob101/90; 5Ob185/98m; 5Ob103/99d; 5Ob263/99h; 5Ob282/00g; 5Ob81/01z; 5Ob98/01z; 5Ob231/02k; 5Ob143/07a; 5Ob246/09a; 5Ob50/18s

Entscheidungsdatum

16.12.1986

Norm

WEG 1975 §24 Abs1
WEG 2002 §38 Abs1

Rechtssatz

Die Generalklausel des § 24 Abs 1 WEG kann sich nur auf unbillige Aufhebungen und Beschränkungen beziehen, nicht aber auch auf solche, die ein Wohnungseigentumsbewerber auch bei Gleichgewicht der Vertragslage auf sich nehmen würde.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 27/86
    Entscheidungstext OGH 16.12.1986 5 Ob 27/86
    Veröff: NZ 1987,106 (Hofmeister, 109) = MietSlg XXXVIII/56
  • 5 Ob 61/87
    Entscheidungstext OGH 30.06.1987 5 Ob 61/87
    Veröff: WoBl 1988,96 (Call)
  • 5 Ob 89/88
    Entscheidungstext OGH 21.02.1989 5 Ob 89/88
    WoBl 1989,146
  • 5 Ob 87/90
    Entscheidungstext OGH 23.10.1990 5 Ob 87/90
    Veröff: ImmZ 1991,270 = MietSlg XLII/32
  • 5 Ob 101/90
    Entscheidungstext OGH 11.12.1990 5 Ob 101/90
    Veröff: EvBl 1991/68 S 314 = NZ 1992,135 = WoBl 1991,194 (Call)
  • 5 Ob 185/98m
    Entscheidungstext OGH 15.12.1998 5 Ob 185/98m
    Auch
  • 5 Ob 103/99d
    Entscheidungstext OGH 27.04.1999 5 Ob 103/99d
    Auch; Beisatz: Nur unbillige, einer vernünftigen Interessenabwägung widersprechende Beschränkungen. (T1)
  • 5 Ob 263/99h
    Entscheidungstext OGH 28.09.1999 5 Ob 263/99h
    Auch
  • 5 Ob 282/00g
    Entscheidungstext OGH 21.11.2000 5 Ob 282/00g
    Beis wie T1
  • 5 Ob 81/01z
    Entscheidungstext OGH 24.04.2001 5 Ob 81/01z
  • 5 Ob 98/01z
    Entscheidungstext OGH 04.09.2001 5 Ob 98/01z
    Auch; Beis wie T1
  • 5 Ob 231/02k
    Entscheidungstext OGH 03.12.2002 5 Ob 231/02k
    Beis wie T1; Beisatz: Zu letzteren zählt jedenfalls nicht die Überwälzung des Risikos von Baumängeln, die nicht in die Ingerenz des Wohnungseigentumsbewerbers fallen. Dem Wohnungseigentumsbewerber bleibt aus dem Titel der Gewährleistung also ein verschuldensunabhängiger Verbesserungsanspruch bestehen. Die unüberschaubaren und gravierenden Folgen für einen derart Verzichtenden würden den Rahmen des Verkehrsüblichen verlassen und nicht nur eine unbillige, sondern auch eine jeder vernünftigen Interessensabwägung widersprechende Beschränkung der dem Wohnungseigentumsbewerber nach dem Gesetz zustehenden Rechte, wie sich in § 24 Abs 1 WEG 1975 (§ 38 Abs 1 WEG 2002) angeführt sind, betreffen. (T2)
  • 5 Ob 143/07a
    Entscheidungstext OGH 13.07.2007 5 Ob 143/07a
    Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Dies ist nicht nur auf neu errichtete Objekte anwendbar. (T3)
  • 5 Ob 246/09a
    Entscheidungstext OGH 25.03.2010 5 Ob 246/09a
    Vgl
  • 5 Ob 50/18s
    Entscheidungstext OGH 12.06.2018 5 Ob 50/18s

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1986:RS0083371

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

07.08.2018

Dokumentnummer

JJR_19861216_OGH0002_0050OB00027_8600000_001