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Rechtssatz für 5Ob209/71; ...

Gericht

OGH

Dokumenttyp

Rechtssatz

Rechtsgebiet

Zivilrecht

Rechtssatznummer

RS0026209

Geschäftszahl

5Ob209/71; 4Ob563/74; 1Ob502/77; 8Ob525/88 (8Ob526/88); 2Ob538/92; 4Ob554/95; 10Ob2348/96h; 10Ob2350/96b; 6Ob73/00d; 7Ob321/00g; 7Ob233/02v; 7Ob11/03y; 6Ob303/02f; 10Ob93/04f; 9Ob3/05i; 2Ob199/06p; 4Ob137/07m; 1Ob138/07m; 10Ob62/08b; 6Ob71/09y; 6Ob193/10s; 8Ob30/11m; 1Ob229/11z; 5Ob186/11f; 8Ob133/12k; 3Ob233/13f; 8Ob129/13y; 4Ob172/17y; 4Ob129/17z; 8Ob68/19m

Entscheidungsdatum

24.09.2019

Rechtssatz

Nach Paragraph 1299, ABGB hat der Geschädigte den Schaden, das Vorliegen eines Kunstfehlers und die Ursächlichkeit oder die Mitursächlichkeit zu beweisen (EvBl 1957/171). Für den Beweis des Kausalzusammenhangs genügt es allerdings, wenn ein sehr hoher Grad von Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Ist der ursächliche Zusammenhang nicht zu erweisen, geht das zu Lasten des Geschädigten, nicht des Schädigers.

Entscheidungstexte

  • 5 Ob 209/71
    Entscheidungstext OGH 08.09.1971 5 Ob 209/71
  • 4 Ob 563/74
    Entscheidungstext OGH 24.09.1974 4 Ob 563/74
    Vgl auch
  • 1 Ob 502/77
    Entscheidungstext OGH 02.03.1977 1 Ob 502/77
    Ähnlich; Veröff: NZ 1980,73
  • 8 Ob 525/88
    Entscheidungstext OGH 16.03.1989 8 Ob 525/88
    nur: Nach § 1299 ABGB hat der Geschädigte den Schaden, das Vorliegen eines Kunstfehlers und die Ursächlichkeit oder die Mitursächlichkeit zu beweisen. (T1)
    Veröff: SZ 62/53 = RZ 1990/101 S 276
  • 2 Ob 538/92
    Entscheidungstext OGH 17.06.1992 2 Ob 538/92
    Auch; Beisatz: Ansteckung eines Kindes während eines Krankenhausaufenthaltes mit einem gefährlichen Krankheitserreger. (T2)
  • 4 Ob 554/95
    Entscheidungstext OGH 07.11.1995 4 Ob 554/95
    nur T1; Veröff: SZ 68/207
  • 10 Ob 2348/96h
    Entscheidungstext OGH 03.09.1996 10 Ob 2348/96h
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 69/198
  • 10 Ob 2350/96b
    Entscheidungstext OGH 03.09.1996 10 Ob 2350/96b
    Auch; nur T1; Veröff: SZ 69/199
  • 6 Ob 73/00d
    Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 73/00d
    nur T1
  • 7 Ob 321/00g
    Entscheidungstext OGH 17.05.2001 7 Ob 321/00g
    Auch
  • 7 Ob 233/02v
    Entscheidungstext OGH 30.10.2002 7 Ob 233/02v
    Auch; nur: Nach § 1299 ABGB hat der Geschädigte die Ursächlichkeit oder die Mitursächlichkeit zu beweisen. Ist der ursächliche Zusammenhang nicht zu erweisen, geht das zu Lasten des Geschädigten, nicht des Schädigers. (T3)
    Beisatz: Auch im Arzthaftungsprozess. (T4)
  • 7 Ob 11/03y
    Entscheidungstext OGH 29.01.2003 7 Ob 11/03y
  • 6 Ob 303/02f
    Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 303/02f
    nur T1
  • 10 Ob 93/04f
    Entscheidungstext OGH 11.01.2005 10 Ob 93/04f
    Auch; Beisatz: Den Beweis des Vorliegens eines Behandlungsfehlers und seine Kausalität in Bezug auf den eingetretenen Schaden hat im Sinne der allgemeinen Schadenersatzregeln grundsätzlich der Patient zu führen. (T5)
  • 9 Ob 3/05i
    Entscheidungstext OGH 24.10.2005 9 Ob 3/05i
    Auch; Beis ähnlich wie T5
  • 2 Ob 199/06p
    Entscheidungstext OGH 21.12.2006 2 Ob 199/06p
    Auch
  • 4 Ob 137/07m
    Entscheidungstext OGH 07.08.2007 4 Ob 137/07m
    Veröff: SZ 2007/122
  • 1 Ob 138/07m
    Entscheidungstext OGH 29.01.2008 1 Ob 138/07m
    Vgl aber; Beisatz: Steht ein ärztlicher Behandlungsfehler fest und ist es unzweifelhaft, dass die Wahrscheinlichkeit eines Schadenseintritts durch den ärztlichen Kunstfehler nicht bloß unwesentlich erhöht wurde, hat der Belangte (Arzt oder Krankenanstaltenträger) zu beweisen, dass die ihm zuzurechnende Sorgfaltsverletzung „mit größter Wahrscheinlichkeit" nicht kausal für den Schaden des Patienten war. Es kehrt sich folglich die Beweislast für das (Nicht-)Vorliegen der Kausalität um. (T6)
  • 10 Ob 62/08b
    Entscheidungstext OGH 09.09.2008 10 Ob 62/08b
  • 6 Ob 71/09y
    Entscheidungstext OGH 14.05.2009 6 Ob 71/09y
  • 6 Ob 193/10s
    Entscheidungstext OGH 11.10.2010 6 Ob 193/10s
    Vgl auch; Beisatz: Für den vom Patienten zu führenden Beweis des ärztlichen Behandlungsfehlers genügt bereits eine (sehr) hohe Wahrscheinlichkeit; der Arzt haftet also bereits bei hochwahrscheinlicher und nicht erst bei unzweifelhafter Ursächlichkeit des Behandlungsfehlers. (T7)
  • 8 Ob 30/11m
    Entscheidungstext OGH 22.03.2011 8 Ob 30/11m
    Auch; Beis wie T5
  • 1 Ob 229/11z
    Entscheidungstext OGH 24.11.2011 1 Ob 229/11z
    Auch; nur T3; Beis wie T4
  • 5 Ob 186/11f
    Entscheidungstext OGH 09.11.2011 5 Ob 186/11f
    Vgl; Beis auch wie T6; Beisatz: Hier: Verletzung der ärztlichen Aufklärungspflicht. (T8)
  • 8 Ob 133/12k
    Entscheidungstext OGH 29.04.2013 8 Ob 133/12k
    Auch; Beis wie T5; Auch Beis wie T6
  • 3 Ob 233/13f
    Entscheidungstext OGH 19.12.2013 3 Ob 233/13f
    Auch; Beis wie T6; Beisatz: Hier: Behauptete Verletzung im Zuge einer Fußpflege. (T9)
  • 8 Ob 129/13y
    Entscheidungstext OGH 27.02.2014 8 Ob 129/13y
  • 4 Ob 172/17y
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 172/17y
    Auch; Beisatz: Hier: Psychotherapeutischer Behandlungsvertrag. (T10)
  • 4 Ob 129/17z
    Entscheidungstext OGH 24.10.2017 4 Ob 129/17z
    Auch; Beisatz: Tierärztlicher Behandlungsvertrag. (T11)
  • 8 Ob 68/19m
    Entscheidungstext OGH 24.09.2019 8 Ob 68/19m
    Vgl; nur T3; Beis wie T4; Beisatz: Auch eine allfällige Aufklärungspflichtverletzung im Arzthaftungsprozess ist dann unerheblich. (T12)

European Case Law Identifier (ECLI)

ECLI:AT:OGH0002:1971:RS0026209

Im RIS seit

15.06.1997

Zuletzt aktualisiert am

27.11.2023

Dokumentnummer

JJR_19710908_OGH0002_0050OB00209_7100000_001

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