Bundesrecht konsolidiert

Munitionslagerverordnung § 10

Diese Fassung ist nicht aktuell

Kurztitel

Munitionslagerverordnung

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 716/1988 aufgehoben durch BGBl. II Nr. 16/1997

Typ

V

§/Artikel/Anlage

§ 10

Inkrafttretensdatum

01.02.1989

Außerkrafttretensdatum

16.01.1997

Index

43/01 Wehrrecht allgemein

Text

§ 10. (1) In unterirdischen Munitionslagern ohne Gefährdungsbereich haben zwischen den Lagerkammern und den zu schützenden Räumen ober und unter Tage unverritzte Bergfesten zu bestehen, deren Stärke nach der Anlage 4, Formel 8, sofern aber ein Explosionsverschluß eingebaut wird, nach Anlage 4, Formel 9 zu berechnen ist.

(2) Besteht die Möglichkeit, daß Menschen oder Sachen über offene Verbindungen durch die Stoßwirkung oder Nachschwaden eines allfälligen Sprengschlages gefährdet werden, so ist diese offene Verbindung in einem Mindestabstand von der nächstgelegenen Lagerkammer durch einen automatischen Explosionsverschluß zu sichern. Der Mindestabstand ist nach Anlage 4, Formel 10 zu berechnen. Der Explosionsverschluß ist so auszuführen, daß er dem zu erwartenden Explosionsdruck, der nach der Anlage 4, Formel 11 zu berechnen ist, standhält und ein Wiederaufreißen durch den auf den Explosionsschlag folgenden Rückschlag verhindert wird.

Anmerkung

Ressorttext (Bundesministerium für Landesverteidigung)

Gesetzesnummer

10005649

Dokumentnummer

NOR12062170

Alte Dokumentnummer

N4198811271A

European Legislation Identifier (ELI)

https://www.ris.bka.gv.at/eli/bgbl/1988/716/P10/NOR12062170