Bundesrecht konsolidiert: Ermächtigungen des Österreichischen Gemeindebundes und des Österreichischen Städtebundes Art. 1, Fassung vom 03.01.2018

Ermächtigungen des Österreichischen Gemeindebundes und des Österreichischen Städtebundes Art. 1

Kurztitel

Ermächtigungen des Österreichischen Gemeindebundes und des Österreichischen Städtebundes

Kundmachungsorgan

BGBl. I Nr. 61/1998

Typ

BVG

§/Artikel/Anlage

Art. 1

Inkrafttretensdatum

01.05.1998

Außerkrafttretensdatum

Index

10/16 Sonstiges Verfassungsrecht

Beachte

Zum Außerkrafttreten vgl. Art. 4

Text

Artikel 1

(1) Bund, Länder und Gemeinden, diese vertreten durch den Österreichischen Gemeindebund und den Österreichischen Städtebund, sind ermächtigt, miteinander Vereinbarungen über einen Konsultationsmechanismus und einen Stabilitätspakt abzuschließen.

(2) Die Vereinbarung über den Konsultationsmechanismus regelt die wechselseitige Information der Gebietskörperschaften über rechtsetzende Maßnahmen einschließlich der Gelegenheit zur Stellungnahme, die Einrichtung von Konsultationsgremien zur Beratung über die Kosten solcher rechtsetzender Maßnahmen sowie die Kostentragung selbst.

(3) Der Stabilitätspakt regelt Verpflichtungen der Gebietskörperschaften zur nachhaltigen Einhaltung der Kriterien gemäß Art. 104c EG-Vertrag durch die öffentlichen Haushalte der Republik Österreich (Bund, Länder, Gemeinden und Träger der Sozialversicherung gemäß den Regeln des europäischen Systems der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung), insbesondere im Hinblick auf die Regeln des Sekundärrechts über die Haushaltsdisziplin; diese Vereinbarung hat auch die Schaffung einer Regelung über die Aufteilung der Lasten auf Bund, Länder und Gemeinden zu enthalten, die aus allfälligen Sanktionen gegen Österreich im Sinne des Art. 104c Abs. 9 bis 11 EG-Vertrag resultieren.

Zuletzt aktualisiert am

11.09.2012

Gesetzesnummer

10001522

Dokumentnummer

NOR12016668

Alte Dokumentnummer

N1199810805W