Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Verweis auf diese Darstellung: RIS - Justiz - Rechtssätze und Entscheidungstext 9Ob11/11z
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 1Ob112/50
    1Ob13/73
    6Ob2...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0032402
    Geschäftszahl
    1Ob112/50; 1Ob13/73; 6Ob2031/96m; 5Ob295/01w; 9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    06.05.1950
    Norm
    ABGB §1371
    Rechtssatz

    Eine Vereinbarung, die dem Pfandgläubiger die bestmögliche Veräußerung des Pfandes gestattet, ist ungültig, anders wenn vereinbart wurde, dass zum Schätzpreis verkauft werden soll.

    Entscheidungstexte
    • 1 Ob 112/50
      Entscheidungstext OGH 06.05.1950 1 Ob 112/50
      Veröff: SZ 23/139
    • 1 Ob 13/73
      Entscheidungstext OGH 21.02.1973 1 Ob 13/73
      Veröff: SZ 46/24 = JBl 1974,90
    • 6 Ob 2031/96m
      Entscheidungstext OGH 21.11.1996 6 Ob 2031/96m
      Auch; Beisatz: Es muss sichergestellt sein, dass die Pfandsache nur zum Marktpreis oder Schätzwert verkauft wird. (T1)
    • 5 Ob 295/01w
      Entscheidungstext OGH 15.01.2002 5 Ob 295/01w
      Auch; Beisatz: Wird einer für den Liegenschaftseigentümer einschreitenden Bank eine umfassende Vollmacht zur Vorbereitung und Durchführung des privaten Verkaufs einer Liegenschaft erteilt, die der hypothekarischen Sicherung eines gewährten Kredits dient, deutet das auf eine Umgehung der Verbotsnorm des § 1371 ABGB hin.(T2); Veröff: SZ 2002/2
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl auch
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    18.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_19500506_OGH0002_0010OB00112_5000000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 3Ob104/73
    1Ob27/76
    3Ob5...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0016435
    Geschäftszahl
    3Ob104/73; 1Ob27/76; 3Ob541/78; 4Ob523/78; 3Ob588/78 (3Ob589/78); 5Ob748/79; 4Ob370/80; 1Ob578/81 (1Ob579/81); 3Ob658/81; 4Ob525/82; 7Ob732/81; 5Ob729/82; 3Ob583/83; 4Ob166/82; 7Ob21/85; 8Ob596/85; 2Ob594/86; 7Ob605/91; 4Ob112/91; 7Ob15/92; 8ObA320/94; 6Ob507/95; 1Ob2311/96a; 6Ob1/00s; 1Ob318/99t; 6Ob37/03i; 7Ob215/05a; 5Ob139/06m; 5Ob14/07f; 8Ob148/08k; 5Ob192/10m; 9Ob11/11z; 6Ob66/11s; 6Ob240/11d; 2Ob173/12y; 6Ob229/13i; 3Ob71/14h
    Entscheidungsdatum
    05.06.1973
    Norm
    ABGB §879 AIa
    EWG-RL 93/13/EWG - missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen 31993L0013 Art6 Abs1
    Rechtssatz

    Die Nichtigkeit einer Vereinbarung zufolge § 879 ABGB ist grundsätzlich nicht von Amts wegen zu beachten, namentlich wenn eine zugunsten eines bestimmten Personenkreises getroffene Schutznorm verletzt sein sollte.

    Entscheidungstexte
    • 3 Ob 104/73
      Entscheidungstext OGH 05.06.1973 3 Ob 104/73
      Veröff: EvBl 1973/277 S 574 = ImmZ 1973,219 = MietSlg 25076
    • 1 Ob 27/76
      Entscheidungstext OGH 22.12.1976 1 Ob 27/76
      Beisatz: Wasserrecht (T1)
    • 3 Ob 541/78
      Entscheidungstext OGH 23.05.1978 3 Ob 541/78
      nur: Die Nichtigkeit einer Vereinbarung zufolge § 879 ABGB ist grundsätzlich nicht von Amts wegen zu beachten. (T2)
    • 4 Ob 523/78
      Entscheidungstext OGH 13.06.1978 4 Ob 523/78
      nur T2
    • 3 Ob 588/78
      Entscheidungstext OGH 10.10.1979 3 Ob 588/78
      Beisatz: § 24 WEG 1975 (T3)
      Veröff: SZ 52/146
    • 5 Ob 748/79
      Entscheidungstext OGH 15.01.1980 5 Ob 748/79
      nur T2; Beisatz: § 24 WEG 1975, Sittenwidrigkeit (T4)
    • 4 Ob 370/80
      Entscheidungstext OGH 20.01.1981 4 Ob 370/80
      nur T2
    • 1 Ob 578/81
      Entscheidungstext OGH 03.06.1981 1 Ob 578/81
      nur T2
    • 3 Ob 658/81
      Entscheidungstext OGH 24.02.1982 3 Ob 658/81
      nur T2; Beisatz: Hier: Überdies unzulässige Neuerung. (T5)
    • 4 Ob 525/82
      Entscheidungstext OGH 30.03.1982 4 Ob 525/82
    • 7 Ob 732/81
      Entscheidungstext OGH 24.06.1982 7 Ob 732/81
      nur T2
    • 5 Ob 729/82
      Entscheidungstext OGH 29.10.1982 5 Ob 729/82
      nur T2
    • 3 Ob 583/83
      Entscheidungstext OGH 15.06.1983 3 Ob 583/83
      Auch; nur T2
    • 4 Ob 166/82
      Entscheidungstext OGH 20.12.1983 4 Ob 166/82
      nur T2; Beisatz: Die Partei braucht sich zwar nicht ausdrücklich auf diese Gesetzesstelle zu berufen, doch bedarf es neben dem erforderlichen Sachvorbringen jedenfalls auch eines Hinweises auf die (vermeintliche) Gesetzwidrigkeit oder Sittenwidrigkeit. (T6)
    • 7 Ob 21/85
      Entscheidungstext OGH 04.07.1985 7 Ob 21/85
      Auch; Beisatz: Sittenwidrigkeit (T7)
    • 8 Ob 596/85
      Entscheidungstext OGH 24.10.1985 8 Ob 596/85
      nur T2
    • 2 Ob 594/86
      Entscheidungstext OGH 17.06.1986 2 Ob 594/86
      nur T2; Beis wie T4 nur: Sittenwidrigkeit (T8)
      Veröff: ImmZ 1986,354
    • 7 Ob 605/91
      Entscheidungstext OGH 24.10.1991 7 Ob 605/91
      nur T2
    • 4 Ob 112/91
      Entscheidungstext OGH 14.01.1992 4 Ob 112/91
      Auch; nur T2
    • 7 Ob 15/92
      Entscheidungstext OGH 03.09.1992 7 Ob 15/92
      nur T2; Veröff: VersR 1993,1555
    • 8 ObA 320/94
      Entscheidungstext OGH 16.03.1995 8 ObA 320/94
      nur T2
    • 6 Ob 507/95
      Entscheidungstext OGH 12.10.1995 6 Ob 507/95
      nur T2
    • 1 Ob 2311/96a
      Entscheidungstext OGH 26.11.1996 1 Ob 2311/96a
      nur T1; Beis wie T6
    • 6 Ob 1/00s
      Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 1/00s
      nur T2
    • 1 Ob 318/99t
      Entscheidungstext OGH 25.05.2000 1 Ob 318/99t
      Auch; Beisatz: Die Sittenwidrigkeit eines Vertrags (oder einzelner seiner Bestimmungen) kann sowohl nach § 879 Abs 1 ABGB als auch nach § 879 Abs 3 ABGB nur dann vom Gericht beachtet und geprüft werden, wenn sie geltend gemacht wurde. Dem verletzten Vertragspartner steht es nämlich frei, ungeachtet des Vorliegens von Sittenwidrigkeit das Geschäft als gültig zu behandeln. (T9)
      Veröff: SZ 73/86
    • 6 Ob 37/03i
      Entscheidungstext OGH 23.10.2003 6 Ob 37/03i
      nur T2
    • 7 Ob 215/05a
      Entscheidungstext OGH 19.10.2005 7 Ob 215/05a
      nur T2
    • 5 Ob 139/06m
      Entscheidungstext OGH 29.08.2006 5 Ob 139/06m
      Beisatz: Die §§ 21 Abs 5, 24 Abs 7 WEG 2002 dienen dem spezifischen Schutz der einzelnen Wohnungseigentümer (der überstimmten Minderheit), die ihre Interessen in wohnrechtlichen außerstreitigen Verfahren wahrnehmen können. (T10)
    • 5 Ob 14/07f
      Entscheidungstext OGH 08.05.2007 5 Ob 14/07f
      Beisatz: 2.Rechtsgang zu 5 Ob 139/06m. (T11)
    • 8 Ob 148/08k
      Entscheidungstext OGH 16.12.2008 8 Ob 148/08k
      Vgl
    • 5 Ob 192/10m
      Entscheidungstext OGH 29.03.2011 5 Ob 192/10m
      Vgl auch; Beisatz: Hier: § 24 WEG 1975 bzw § 38 WEG 2002. (T12)
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl; Beis wie T9
    • 6 Ob 66/11s
      Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 66/11s
      nur T2
    • 6 Ob 240/11d
      Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 240/11d
      Beisatz: Der Europäische Gerichtshof hat in mehreren Entscheidungen ausgesprochen, dass Art 6 Abs 1 der Richtlinie 93/13/EWG des Rates vom 5. 4. 1993 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen dahin auszulegen ist, dass ein nationales Gericht verpflichtet ist, die Missbräuchlichkeit einer Vertragsklausel von Amts wegen zu prüfen, sobald es über die hierzu erforderlichen rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen verfügt. (T13)
      Beisatz: In der Entscheidung vom 22. 11. 2001, Rs C‑541/99 und C‑542/99, Cape Snc/Idealservice, Slg 2001 I‑9049, hat der Europäische Gerichtshof ausgesprochen, der Begriff „Verbraucher“, wie er in Art 2 lit b der RL 93/13 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen definiert werde, sei dahin auszulegen, dass er sich ausschließlich auf natürliche Personen beziehe. (T14)
    • 2 Ob 173/12y
      Entscheidungstext OGH 29.05.2013 2 Ob 173/12y
      Auch; Beisatz: Hier: Befahren eines die Schipiste kreuzenden Güterweges nur außerhalb der Betriebszeiten des Schleppliftes. (T15)
    • 6 Ob 229/13i
      Entscheidungstext OGH 20.02.2014 6 Ob 229/13i
      nur T2
    • 3 Ob 71/14h
      Entscheidungstext OGH 30.04.2014 3 Ob 71/14h
      Auch
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    10.07.2014
    Dokumentnummer
    JJR_19730605_OGH0002_0030OB00104_7300000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 5Ob77/73
    3Ob560/79
    7Ob6...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0040364
    Geschäftszahl
    5Ob77/73; 3Ob560/79; 7Ob600/81; 7Ob645/83; 7Ob583/84; 9ObA200/91 (9ObA201/91); 9ObA115/93; 2Ob2006/96f; 2Ob13/99x; 5Ob155/03k; 6Ob70/05w; 6Ob294/07i; 2Ob175/07k; 9ObA35/09a; 7Ob71/10g; 9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    13.06.1973
    Norm
    ZPO §273
    ZPO §503 E4c3
    Rechtssatz

    Die Frage, ob das Gericht § 273 ZPO anzuwenden hatte, ist revisibel. Eine Ermessensentscheidung nach dieser Gesetzesstelle kommt jedoch nur in Frage, wenn feststeht, "... dass eine Partei ... eine Forderung zu stellen hat".

    Entscheidungstexte
    • 5 Ob 77/73
      Entscheidungstext OGH 13.06.1973 5 Ob 77/73
    • 3 Ob 560/79
      Entscheidungstext OGH 08.10.1980 3 Ob 560/79
      Gegenteilig; nur: Die Frage, ob das Gericht § 273 ZPO anzuwenden hatte, ist revisibel. (T1)
    • 7 Ob 600/81
      Entscheidungstext OGH 11.06.1981 7 Ob 600/81
      Vgl; Beisatz: Falls das Berufungsgericht die für die Ausmessung erforderlichen Grundlagen für mangelhaft erachtet, kann der OGH dem nicht entgegentreten, wenn das Berufungsgericht von richtigen rechtlichen Erwägungen ausgegangen ist. (T2)
    • 7 Ob 645/83
      Entscheidungstext OGH 23.06.1983 7 Ob 645/83
    • 7 Ob 583/84
      Entscheidungstext OGH 20.06.1984 7 Ob 583/84
      Vgl; nur T1; Beis wie T2
    • 9 ObA 200/91
      Entscheidungstext OGH 23.10.1991 9 ObA 200/91
      Vgl; nur T1; Beisatz: Ob § 273 ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Frage; wurde eine diesbezügliche Mangelhaftigkeit vom Berufungsgericht verneint, ist diese Frage nicht revisibel. (T3)
    • 9 ObA 115/93
      Entscheidungstext OGH 08.07.1993 9 ObA 115/93
      Vgl aber; nur T1; Beis wie T3; Beisatz: § 48 ASGG (T4)
    • 2 Ob 2006/96f
      Entscheidungstext OGH 14.03.1996 2 Ob 2006/96f
      Vgl; nur T1; Beis wie T3
    • 2 Ob 13/99x
      Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 13/99x
      Gegenteilig; nur T1; Beisatz: Wenn das Berufungsgericht einen Mangel des Verfahrens erster Instanz verneint hat, dann kann dieser grundsätzlich nicht mehr mit Revision geltend gemacht werden. (T5); Beisatz: Wohl aber ist die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung selbst als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren. (T6)
    • 5 Ob 155/03k
      Entscheidungstext OGH 19.04.2004 5 Ob 155/03k
      Teilweise abweichend; Beis ähnlich wie T3
    • 6 Ob 70/05w
      Entscheidungstext OGH 25.08.2005 6 Ob 70/05w
      Vgl aber; Beisatz: Ob § 273 ZPO anzuwenden ist, ist eine verfahrensrechtliche Entscheidung, die mit Mängelrüge zu bekämpfen ist. Soweit das Berufungsgericht die Anwendung des § 273 ZPO billigte, ist daher eine nochmalige Überprüfung im Revisionsverfahren (Rekursverfahren vor dem Obersten Gerichtshof) nicht möglich. (T7)
    • 6 Ob 294/07i
      Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 294/07i
      Vgl aber; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T6; Beis wie T7; Bem: Vgl RS0040282; RS0111576; RS0040341. (T8)
    • 2 Ob 175/07k
      Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 175/07k
      Abweichend; Beis wie T3; Beis wie T7
    • 9 ObA 35/09a
      Entscheidungstext OGH 03.03.2010 9 ObA 35/09a
      Vgl aber; Beis ähnlich wie T3; Beis ähnlich wie T6; Beis ähnlich wie T7
    • 7 Ob 71/10g
      Entscheidungstext OGH 30.06.2010 7 Ob 71/10g
      Vgl; Beis wie T3; Beis wie T5; Beis wie T7
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl aber; Beis wie T5; Beis wie T6
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    18.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_19730613_OGH0002_0050OB00077_7300000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 5Ob200/75
    5Ob531/76
    1Ob...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0022686
    Geschäftszahl
    5Ob200/75; 5Ob531/76; 1Ob522/79; 5Ob769/80; 6Ob512/81; 4Ob558/81; 5Ob799/81; 6Ob783/81; 1Ob587/82; 2Ob2/84; 1Ob11/84; 6Ob1547/84; 2Ob544/85; 7Ob572/85; 8Ob526/87; 1Ob600/87; 7Ob708/87; 3Ob623/86; 5Ob627/88; 5Ob555/89; 2Ob596/89; 3Ob625/89; 5Ob515/90; 2Ob16/90; 4Ob512/90; 1Ob10/93; 3Ob545/94; 2Ob17/94 (2Ob18/94); 7Ob629/95; 1Ob2029/96f; 6Ob2174/96s; 8Ob371/97k; 6Ob280/97p; 9Ob114/98z; 9ObA215/98b; 9ObA289/98k; 3Ob51/98s; 1Ob14/00s; 8Ob253/99k; 1Ob278/99k; 10Ob167/00g; 6Ob308/00p; 1Ob93/00h; 7Ob301/00s; 6Ob292/00k; 9Ob31/01a; 10Ob38/00m; 1Ob151/01i; 6Ob53/01i; 1Ob129/02f; 9ObA200/02f; 3Ob304/02f; 2Ob131/03h; 2Ob193/03a; 7Ob276/03v; 6Ob145/03x; 5Ob155/03k; 9Ob66/04b; 10Ob76/05g; 3Ob295/05m; 5Ob275/06m; 1Ob226/07b; 2Ob262/07d; 1Ob233/07g; 4Ob75/08w; 8Ob15/09b; 5Ob38/05g; 5Ob52/09x; 1Ob68/09w; 1Ob74/09b; 3Ob39/11y; 9Ob59/10g; 9Ob11/11z; 17Ob11/11h; 1Ob63/11p; 7Ob170/11t; 9Ob50/11k; 4Ob67/12z; 1Ob172/12v; 7Ob162/12t; 7Ob189/12p; 1Ob23/13h; 8Ob125/13k
    Entscheidungsdatum
    16.12.1975
    Norm
    ABGB §1295 Ia3a
    ABGB §1298
    ABGB §1319
    ZPO §503 E4c21
    Rechtssatz

    Grundsätzlich trifft den Geschädigten die Beweislast für den Kausalzusammenhang; dies gilt auch nach § 1298 ABGB. Die Beweislastumkehrung dieser Bestimmung betrifft nur den Verschuldensbereich.

    Entscheidungstexte
    • 5 Ob 200/75
      Entscheidungstext OGH 16.12.1975 5 Ob 200/75
    • 5 Ob 531/76
      Entscheidungstext OGH 11.05.1976 5 Ob 531/76
    • 1 Ob 522/79
      Entscheidungstext OGH 31.01.1979 1 Ob 522/79
      Veröff: SZ 52/15
    • 5 Ob 769/80
      Entscheidungstext OGH 13.01.1981 5 Ob 769/80
    • 6 Ob 512/81
      Entscheidungstext OGH 08.07.1981 6 Ob 512/81
      Auch
    • 4 Ob 558/81
      Entscheidungstext OGH 01.12.1981 4 Ob 558/81
      Auch; Veröff: SZ 54/179
    • 5 Ob 799/81
      Entscheidungstext OGH 26.01.1982 5 Ob 799/81
      Auch; nur: Grundsätzlich trifft den Geschädigten die Beweislast für den Kausalzusammenhang; dies gilt auch nach § 1298 ABGB. (T1)
    • 6 Ob 783/81
      Entscheidungstext OGH 21.04.1982 6 Ob 783/81
      Auch
    • 1 Ob 587/82
      Entscheidungstext OGH 21.04.1982 1 Ob 587/82
      Veröff: SZ 55/53
    • 2 Ob 2/84
      Entscheidungstext OGH 31.01.1984 2 Ob 2/84
      nur T1; Veröff: SZ 57/27 = ZVR 1984/297 S 308
    • 1 Ob 11/84
      Entscheidungstext OGH 27.06.1984 1 Ob 11/84
      nur: Grundsätzlich trifft den Geschädigten die Beweislast für den Kausalzusammenhang. (T2)
    • 6 Ob 1547/84
      Entscheidungstext OGH 24.01.1985 6 Ob 1547/84
      Vgl auch
    • 2 Ob 544/85
      Entscheidungstext OGH 07.05.1985 2 Ob 544/85
      nur T1; Veröff: JBl 1986,576 (Deutsch)
    • 7 Ob 572/85
      Entscheidungstext OGH 11.07.1985 7 Ob 572/85
      nur: Die Beweislastumkehrung dieser Bestimmung betrifft nur den Verschuldensbereich. (T3)
      Veröff: SZ 58/127 = RdW 1985,307 = JBl 1986,173
    • 8 Ob 526/87
      Entscheidungstext OGH 26.02.1987 8 Ob 526/87
      Auch; nur T3; Veröff: WBl 1987,239
    • 1 Ob 600/87
      Entscheidungstext OGH 10.06.1987 1 Ob 600/87
      nur T3
    • 7 Ob 708/87
      Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 708/87
      nur T1
    • 3 Ob 623/86
      Entscheidungstext OGH 11.11.1987 3 Ob 623/86
      Veröff: JBl 1988,243
    • 5 Ob 627/88
      Entscheidungstext OGH 29.11.1988 5 Ob 627/88
      nur T3
    • 5 Ob 555/89
      Entscheidungstext OGH 18.04.1989 5 Ob 555/89
      nur T3; Beisatz: Haftungsansatzpunkt ist in jedem Fall die vom Gläubiger zu beweisende Nichterfüllung oder Schlechterfüllung. (T4) Veröff: ecolex 1991,306
    • 2 Ob 596/89
      Entscheidungstext OGH 19.12.1989 2 Ob 596/89
      nur T1; Beisatz: Im Falle einer Schutzgesetzverletzung im Sinne des § 1311 ABGB. (T5)
    • 3 Ob 625/89
      Entscheidungstext OGH 24.01.1990 3 Ob 625/89
    • 5 Ob 515/90
      Entscheidungstext OGH 30.01.1990 5 Ob 515/90
      Auch; Beis wie T4
    • 2 Ob 16/90
      Entscheidungstext OGH 14.03.1990 2 Ob 16/90
      nur T1
    • 4 Ob 512/90
      Entscheidungstext OGH 08.05.1990 4 Ob 512/90
      nur T2
    • 1 Ob 10/93
      Entscheidungstext OGH 25.08.1993 1 Ob 10/93
      Auch; Beisatz: Im Haftungsverfahren den Amtshaftungskläger. (T6)
      Veröff: SZ 66/97
    • 3 Ob 545/94
      Entscheidungstext OGH 28.06.1994 3 Ob 545/94
      nur T1; Beisatz: Verbleibende Unklarheiten gehen zu seinen Lasten. (T7)
    • 2 Ob 17/94
      Entscheidungstext OGH 22.12.1994 2 Ob 17/94
      nur T2
    • 7 Ob 629/95
      Entscheidungstext OGH 08.11.1995 7 Ob 629/95
      Auch; nur T2
    • 1 Ob 2029/96f
      Entscheidungstext OGH 11.03.1996 1 Ob 2029/96f
      Auch; nur T2
    • 6 Ob 2174/96s
      Entscheidungstext OGH 18.12.1996 6 Ob 2174/96s
    • 8 Ob 371/97k
      Entscheidungstext OGH 27.11.1997 8 Ob 371/97k
      Auch; nur T2
    • 6 Ob 280/97p
      Entscheidungstext OGH 16.10.1997 6 Ob 280/97p
      Beis wie T7
    • 9 Ob 114/98z
      Entscheidungstext OGH 10.06.1998 9 Ob 114/98z
      Auch
    • 9 ObA 215/98b
      Entscheidungstext OGH 21.10.1998 9 ObA 215/98b
      nur T2
    • 9 ObA 289/98k
      Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 289/98k
      nur T1
    • 3 Ob 51/98s
      Entscheidungstext OGH 15.09.1999 3 Ob 51/98s
      Beisatz: Bei erwiesenem Verschulden des Bevollmächtigten trifft den Geschädigten die Beweislast für den Kausalzusammenhang zwischen dem vertragswidrigen Verhalten und dem eingetretenen Schaden, auch wenn es sich um eine Unterlassung handelte. (T8)
    • 1 Ob 14/00s
      Entscheidungstext OGH 22.02.2000 1 Ob 14/00s
      Auch; Beis wie T6; Veröff: SZ 73/34
    • 8 Ob 253/99k
      Entscheidungstext OGH 11.05.2000 8 Ob 253/99k
      Auch; nur T2; Veröff: SZ 73/79
    • 1 Ob 278/99k
      Entscheidungstext OGH 21.06.2000 1 Ob 278/99k
      Beis ähnlich wie T8
    • 10 Ob 167/00g
      Entscheidungstext OGH 24.10.2000 10 Ob 167/00g
      Auch; nur T2
    • 6 Ob 308/00p
      Entscheidungstext OGH 14.12.2000 6 Ob 308/00p
      Auch; nur T2; Beisatz: Auch die Behauptungslast. (T9)
    • 1 Ob 93/00h
      Entscheidungstext OGH 19.12.2000 1 Ob 93/00h
      nur T3; Beisatz: Dies gilt für die Haftung aus Vertrag genauso wie aus § 1319 ABGB. (T10)
      Beisatz: Der Geschädigte hat nach § 1319 ABGB den Schaden, dessen Verursachung durch den Einsturz des Werks oder die Ablösung eines Teiles davon, den Besitz des Beklagten und die mangelhafte Beschaffenheit als Schadensursache zu behaupten und zu beweisen. Der Besitzer kann sich - gelingen dem Geschädigten diese Beweise - nur durch den Beweis entlasten, dass er Vorkehrungen getroffen hat, die vernünftigerweise nach der Auffassung des Verkehrs erwartet werden können. (T11)
    • 7 Ob 301/00s
      Entscheidungstext OGH 14.02.2001 7 Ob 301/00s
      nur T2
    • 6 Ob 292/00k
      Entscheidungstext OGH 22.02.2001 6 Ob 292/00k
      nur T1
    • 9 Ob 31/01a
      Entscheidungstext OGH 14.02.2001 9 Ob 31/01a
      Auch
    • 10 Ob 38/00m
      Entscheidungstext OGH 10.07.2001 10 Ob 38/00m
      Auch
    • 1 Ob 151/01i
      Entscheidungstext OGH 25.09.2001 1 Ob 151/01i
      Auch; Beisatz: Die Beweislast dafür, dass der Schaden bei gebotenem Verhalten nicht eingetreten wäre, trifft den Geschädigten auch im Fall der Anwendbarkeit des § 1298 ABGB. (T12)
      Veröff: SZ 74/159
    • 6 Ob 53/01i
      Entscheidungstext OGH 08.11.2001 6 Ob 53/01i
      Auch; Beisatz: Die Beweispflicht für mangelndes Verschulden an der Schlechtleistung trifft den Schuldner; dies gilt auch für die Verletzung der Aufklärungspflicht als Nebenleistungspflicht. (T13)
    • 1 Ob 129/02f
      Entscheidungstext OGH 25.06.2002 1 Ob 129/02f
      Vgl; Beisatz: Diese Haftung, die als "Verschuldenshaftung mit verschobener Beweislast" bezeichnet wird, ist in Wahrheit eine Gefährdungshaftung, von der sich der Halter nur durch den Beweis, alle zur Gefahrenabwehr erforderliche Sorgfalt angewendet zu haben, befreien kann. (T14)
      Beisatz: Eine solche Haftung kann unter Umständen auch bei fehlendem Verschulden eintreten. (T15)
      Veröff: SZ 2002/87
    • 9 ObA 200/02f
      Entscheidungstext OGH 04.12.2002 9 ObA 200/02f
      nur T3; Beis wie T4; Beisatz: Der Geschädigte hat daher zunächst die Pflichtverletzung und dann den dadurch verursachten Schaden zu beweisen. (T16)
    • 3 Ob 304/02f
      Entscheidungstext OGH 24.06.2003 3 Ob 304/02f
      Auch; nur T1
    • 2 Ob 131/03h
      Entscheidungstext OGH 10.07.2003 2 Ob 131/03h
      nur T1; Beisatz: Die Schlechterfüllung und die Kausalität der Schlechterfüllung für den Unfall sind daher vom Kläger zu beweisen. (T17)
    • 2 Ob 193/03a
      Entscheidungstext OGH 12.09.2003 2 Ob 193/03a
    • 7 Ob 276/03v
      Entscheidungstext OGH 14.01.2004 7 Ob 276/03v
      Beis wie T5; Beisatz: Hier: Unfall auf einer Sommerrodelbahn. (18)
    • 6 Ob 145/03x
      Entscheidungstext OGH 19.02.2004 6 Ob 145/03x
    • 5 Ob 155/03k
      Entscheidungstext OGH 19.04.2004 5 Ob 155/03k
      Vgl auch
    • 9 Ob 66/04b
      Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 66/04b
    • 10 Ob 76/05g
      Entscheidungstext OGH 06.09.2005 10 Ob 76/05g
      Auch; Beis wie T12
    • 3 Ob 295/05m
      Entscheidungstext OGH 26.04.2006 3 Ob 295/05m
      Vgl auch; nur T3; Beis wie T13
    • 5 Ob 275/06m
      Entscheidungstext OGH 17.04.2007 5 Ob 275/06m
      nur T2; Beis wie T8
    • 1 Ob 226/07b
      Entscheidungstext OGH 26.02.2008 1 Ob 226/07b
      Auch; nur T1
    • 2 Ob 262/07d
      Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 262/07d
      nur T3
    • 1 Ob 233/07g
      Entscheidungstext OGH 10.06.2008 1 Ob 233/07g
      Auch; nur T1; Beisatz: Hier: Beratungsfehler eines Steuerberaters. (T19)
    • 4 Ob 75/08w
      Entscheidungstext OGH 10.06.2008 4 Ob 75/08w
      Veröff: SZ 2008/80
    • 8 Ob 15/09b
      Entscheidungstext OGH 23.02.2009 8 Ob 15/09b
      Auch; Beis ähnlich wie T10
    • 5 Ob 38/05g
      Entscheidungstext OGH 15.03.2005 5 Ob 38/05g
      nur T2; Beis wie T12; Beis ähnlich wie T8
    • 5 Ob 52/09x
      Entscheidungstext OGH 28.04.2009 5 Ob 52/09x
      Beis wie T18
    • 1 Ob 68/09w
      Entscheidungstext OGH 06.07.2009 1 Ob 68/09w
      Auch; nur T2; Beis wie T6
    • 1 Ob 74/09b
      Entscheidungstext OGH 08.09.2009 1 Ob 74/09b
      Auch
    • 3 Ob 39/11y
      Entscheidungstext OGH 22.03.2011 3 Ob 39/11y
      Auch; nur T2
    • 9 Ob 59/10g
      Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 Ob 59/10g
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
    • 17 Ob 11/11h
      Entscheidungstext OGH 09.08.2011 17 Ob 11/11h
      Auch; Beisatz: Hier: Anwaltshaftung. (T20)
      Veröff: SZ 2011/105
    • 1 Ob 63/11p
      Entscheidungstext OGH 21.06.2011 1 Ob 63/11p
      nur T1; Vgl auch Beis wie T10
    • 7 Ob 170/11t
      Entscheidungstext OGH 28.03.2012 7 Ob 170/11t
    • 9 Ob 50/11k
      Entscheidungstext OGH 29.05.2012 9 Ob 50/11k
      Vgl auch
    • 4 Ob 67/12z
      Entscheidungstext OGH 02.08.2012 4 Ob 67/12z
      Vgl; Beisatz: Hier: fehlerhafte Anlageberatung. (T21)
    • 1 Ob 172/12v
      Entscheidungstext OGH 11.10.2012 1 Ob 172/12v
      Auch
    • 7 Ob 162/12t
      Entscheidungstext OGH 14.11.2012 7 Ob 162/12t
      nur T2; Auch Beis wie T8
    • 7 Ob 189/12p
      Entscheidungstext OGH 23.01.2013 7 Ob 189/12p
      nur T2
    • 1 Ob 23/13h
      Entscheidungstext OGH 07.03.2013 1 Ob 23/13h
      Vgl; Beis wie T9; Beis wie T16
    • 8 Ob 125/13k
      Entscheidungstext OGH 17.12.2013 8 Ob 125/13k
      Auch; Beisatz: Auch im Rahmen der Anwaltshaftung muss die Pflichtverletzung sowie der Kausalzusammenhang zwischen pflichtwidrigem Verhalten und schadensbegründendem Prozessverlust vom Geschädigten dargelegt und bewiesen werden. (T22)
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    04.03.2014
    Dokumentnummer
    JJR_19751216_OGH0002_0050OB00200_7500000_003
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 1Ob593/81
    1Ob2342/96k
    7...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0020118
    Geschäftszahl
    1Ob593/81; 1Ob2342/96k; 7Ob68/03f; 9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    17.06.1981
    Norm
    ABGB §1058
    EVHGB Art8 Nr15
    HGB §373
    HGB §376
    HGB §400
    Rechtssatz

    Der Börsenpreis ist nichts anderes als eine Unterart des Marktpreises. Ein Marktpreis kommt für den Kleinhandel nicht in Betracht, er gilt in der Austauschstufe unter Kaufleuten. Der Marktpreis, ist aber der Durchschnittspreis, der sich unabhängig von besonderen zufälligen Umständen der Preisbildung aus der Vergleichung einer größeren Anzahl an diesem Ort zur maßgebenden Zeit geschlossener Kaufverträge über Waren der betreffenden Beschaffenheit ergibt.

    Entscheidungstexte
    • 1 Ob 593/81
      Entscheidungstext OGH 17.06.1981 1 Ob 593/81
      Veröff: SZ 54/95 = EvBl 1982/36 S 123
    • 1 Ob 2342/96k
      Entscheidungstext OGH 15.12.1997 1 Ob 2342/96k
      nur: Der Marktpreis ist jener der Durchschnittspreis, der sich unabhängig von besonderen zufälligen Umständen der Preisbildung aus der Vergleichung einer größeren Anzahl an diesem Ort zur maßgebenden Zeit geschlossener Kaufverträge über Waren der betreffenden Beschaffenheit ergibt. (T1); Beisatz: Selbstverständliche Voraussetzung der Feststellung des "Marktpreises" ist das Vorhandensein eines entsprechenden Markts. (T2)
    • 7 Ob 68/03f
      Entscheidungstext OGH 28.04.2003 7 Ob 68/03f
      Auch; Beisatz: Das Bestehen eines (wenngleich eingeschränkten) Marktpreises wird dann angenommen, wenn infolge ausreichenden Umsatzes ein Durchschnittspreis feststellbar ist, derartige Sachen also am Markt so häufig verkauft werden, dass sich laufende Preise (Durchschnittspreise) bilden - auch bei einer nur bestimmte Käuferschichten bzw Liebhaber ansprechenden und demgemäß eingeschränkt nachgefragten Alkoholmarke. (T3); Veröff: SZ 2003/47
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Auch; Beis wie T2
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    18.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_19810617_OGH0002_0010OB00593_8100000_002
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 7Ob655/82
    7Ob507/85
    9Ob...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0016795
    Geschäftszahl
    7Ob655/82; 7Ob507/85; 9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    14.10.1982
    Norm
    ABGB §879 BIIo
    ABGB §1063
    Rechtssatz

    Eine Vereinbarung, wonach dem Vorbehaltseigentümer das Recht auf Verwertung (Verkauf) der Sache ohne Kontrolle und ohne Wahrung der Interessen des Schuldners zukommen soll, ist unwirksam.

    Entscheidungstexte
    • 7 Ob 655/82
      Entscheidungstext OGH 14.10.1982 7 Ob 655/82
      Veröff: SZ 55/152
    • 7 Ob 507/85
      Entscheidungstext OGH 07.03.1985 7 Ob 507/85
      Auch; Veröff: SZ 58/39 = EvBl 1985/137 S 654 = JBl 1986,307 (Reidinger)
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl auch
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    18.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_19821014_OGH0002_0070OB00655_8200000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 7Ob507/85
    1Ob641/86 (1Ob...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0020714
    Geschäftszahl
    7Ob507/85; 1Ob641/86 (1Ob642/86); 8Ob1504/90; 8Ob7/91; 6Ob526/94; 6Ob201/00b; 3Ob84/05g; 8Ob78/07i; 8Ob94/09w; 9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    07.03.1985
    Norm
    ABGB §1063 C
    KSchG §18
    KSchG §22
    Rechtssatz

    Die Rückforderung der Sache ist im Zweifel als Rücktritt vom Vertrag anzusehen (HS V 16). Etwas anderes gilt nur, wenn vertraglich eine Rücknahmeklausel vereinbart ist, die dem Verkäufer das Recht einräumt, dem Käufer im Falle des Verzuges die Sache unter Aufrechterhaltung des Vertrages bis zur Vollzahlung abzunehmen, allenfalls mit der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Verkäufer berechtigt sein soll, die Vorbehaltssache freihändig unter Anrechnung auf die Kaufpreisforderung zu veräußern. Eine derartige Klausel ist außerhalb der Abzahlungsgeschäfte des KSchG grundsätzlich zulässig (im Anwendungsbereich des KSchG gemäß § 22 ausdrücklich nur für den Drittfinanzierer bei Geschäften nach § 18 KSchG).

    Entscheidungstexte
    • 7 Ob 507/85
      Entscheidungstext OGH 07.03.1985 7 Ob 507/85
      Veröff: SZ 58/39 = EvBl 1985/137 S 654 = JBl 1986,307 (Reidinger)
    • 1 Ob 641/86
      Entscheidungstext OGH 17.11.1986 1 Ob 641/86
      nur: Eine Rücknahmeklausel, die dem Verkäufer das Recht einräumt, dem Käufer im Falle des Verzuges die Sache unter Aufrechterhaltung des Vertrages bis zur Vollzahlung abzunehmen, allenfalls mit der zusätzlichen Vereinbarung, dass der Verkäufer berechtigt sein soll, die Vorbehaltssache freihändig unter Anrechnung auf die Kaufpreisforderung zu veräußern. Ist außerhalb der Abzahlungsgeschäfte des KSchG grundsätzlich zulässig. (T1)
    • 8 Ob 1504/90
      Entscheidungstext OGH 15.02.1990 8 Ob 1504/90
    • 8 Ob 7/91
      Entscheidungstext OGH 29.10.1992 8 Ob 7/91
      nur: Die Rückforderung der Sache ist im Zweifel als Rücktritt vom Vertrag anzusehen (HS V 16). (T2)
    • 6 Ob 526/94
      Entscheidungstext OGH 10.03.1994 6 Ob 526/94
    • 6 Ob 201/00b
      Entscheidungstext OGH 30.08.2000 6 Ob 201/00b
      Vgl auch
    • 3 Ob 84/05g
      Entscheidungstext OGH 26.07.2006 3 Ob 84/05g
      Vgl auch
    • 8 Ob 78/07i
      Entscheidungstext OGH 22.11.2007 8 Ob 78/07i
      Vgl auch; Beisatz: Die Rückforderung der unter Eigentumsvorbehalt verkauften Sache ist im Zweifel als Rücktritt vom Vertrag anzusehen, wenn nicht eine Rücknahmeklausel vereinbart wurde, die dem Verkäufer das Recht einräumt, dem Käufer im Falle des Verzuges die Sache unter Aufrechterhaltung des Vertrages bis zur Vollzahlung abzunehmen. (T3)
    • 8 Ob 94/09w
      Entscheidungstext OGH 18.02.2010 8 Ob 94/09w
      Vgl; Beisatz: Im Zweifel ist die Rückforderung einer Sache als Rücktritt vom Vertrag anzusehen. Daraus kann jedoch nicht der Umkehrschluss gezogen werden, dass in der Einbringung der Hausgabeklage in jedem Fall die Ausübung des Rücktrittsrechts liegen muss. Dies kann, muss aber nicht der Fall sein und ist nach den Umständen des konkreten Falls zu beurteilen. (T4)
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    18.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_19850307_OGH0002_0070OB00507_8500000_004
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 6Ob633/85
    7Ob669/87
    8Ob...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0016432
    Geschäftszahl
    6Ob633/85; 7Ob669/87; 8ObA320/94; 9ObA338/98s; 9ObA34/99m; 9ObA80/00f; 9Ob83/01y; 6Ob311/01f; 4Ob252/02s; 8Ob174/02z; 7Ob135/03h; 9Ob64/04h; 6Ob123/04p; 10Ob87/04y; 6Ob142/05h; 3Ob198/10d; 9Ob11/11z; 6Ob29/11z; 6Ob240/11d; 9ObA133/12t; 3Ob50/13v; 2Ob173/12y; 2Ob231/13d
    Entscheidungsdatum
    03.10.1985
    Norm
    ABGB §879 AIa
    AusbildungsvorbehaltsG §1
    GewO §9
    GewO §39 Abs3
    EWG-RL 93/13/EWG - missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen 31993L0013 Art6 Abs1
    Rechtssatz

    Das Geschäft, das gegen ein gesetzliches Verbot (oder die guten Sitten) verstößt, ist grundsätzlich absolut nichtig, sodass sich jedermann, ohne dass es einer besonderen Anfechtung bedürfte, auf die Nichtigkeit berufen kann.

    Entscheidungstexte
    • 6 Ob 633/85
      Entscheidungstext OGH 03.10.1985 6 Ob 633/85
      Veröff: SZ 58/150
    • 7 Ob 669/87
      Entscheidungstext OGH 12.11.1987 7 Ob 669/87
      Beisatz: Bei Verstößen gegen solche Gesetze, die dem Schutz von Allgemeininteressen, der öffentlichen Ordnung und der Sicherheit dienen, ist die Nichtigkeit von Amts wegen wahrzunehmen. (T1)
      Veröff: JBl 1988,250 (M Karollus)
    • 8 ObA 320/94
      Entscheidungstext OGH 16.03.1995 8 ObA 320/94
      Auch; Beis wie T1
    • 9 ObA 338/98s
      Entscheidungstext OGH 20.01.1999 9 ObA 338/98s
      Auch; Beis wie T1; Beisatz: Auf die Nichtigkeit kann sich auch der Vertragspartner berufen, der diese beim Vertragsabschluß gekannt hat, weil anders der Zweck solcher Verbotsnormen kaum zu erreichen wäre. (T2)
    • 9 ObA 34/99m
      Entscheidungstext OGH 24.02.1999 9 ObA 34/99m
      Beis wie T2
    • 9 ObA 80/00f
      Entscheidungstext OGH 05.04.2000 9 ObA 80/00f
      Auch; Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: § 36 RL-BA 1977. (T3)
      Veröff: SZ 73/65
    • 9 Ob 83/01y
      Entscheidungstext OGH 25.04.2001 9 Ob 83/01y
      nur: Das Geschäft, das gegen ein gesetzliches Verbot verstößt, ist grundsätzlich absolut nichtig. (T4)
      Beis wie T1; Beis wie T2; Beisatz: Hier: Dienstverschaffungsverträge zwischen ausländischem Überlasser und inländischen Beschäftiger, die sowohl gegen § 16 Abs 3 AÜG als auch § 4 AuslBG verstoßen, sind absolut nichtig. (T5)
      Veröff: SZ 74/77
    • 6 Ob 311/01f
      Entscheidungstext OGH 20.06.2002 6 Ob 311/01f
      Beis wie T1
    • 4 Ob 252/02s
      Entscheidungstext OGH 19.11.2002 4 Ob 252/02s
      Auch; Beis wie T1; Beisatz: Die absolute Nichtigkeit einer Vereinbarung wegen eines Verstoßes gegen das Verbot der Einlagenrückgewähr des § 82 Abs 1 GmbHG ist nur dann von Amts wegen wahrzunehmen, wenn Anzeichen bestehen, dass von der Gesellschaft erbrachte Leistungen für den Gesellschafter nicht Gewinnverwendung sind und ihnen auch keine gleichwertige Gegenleistung des Gesellschafters gegenübersteht. (T6)
    • 8 Ob 174/02z
      Entscheidungstext OGH 19.12.2002 8 Ob 174/02z
      Auch; Beis wie T1; Beis wie 2; Beisatz: Der Normzweck des Ausbildungsvorbehaltsgesetzes, insbesondere die Sicherung der Allgemeinheit, erfordert die Nichtigkeit eines Vertrages über Ausbildung zum Heilpraktiker in Österreich, soweit dies zur Effektuierung des (zulässigen; vgl. EuGH 11. 7. 2002 Rechtssache C-294/00) Ausbildungsvorbehalts notwendig ist. (T7)
    • 7 Ob 135/03h
      Entscheidungstext OGH 30.06.2003 7 Ob 135/03h
      Auch; Beis wie T2; Beisatz: Verstoß gegen §§ 9, 39 GewO 1994 durch Umgehung des Fehlens einer Erlaubnis zur Ausübung eines Gewerbes durch einen vorgetäuschten Anstellungs- bzw. Gesellschaftsvertrags mit einem Konzessionsinhaber als (gewerberechlichen) Geschäftsführer - absolut nichtig. (T8)
    • 9 Ob 64/04h
      Entscheidungstext OGH 15.09.2004 9 Ob 64/04h
      Auch; Beis wie T1; Beis wie T7
    • 6 Ob 123/04p
      Entscheidungstext OGH 23.09.2004 6 Ob 123/04p
      Vgl auch; Beisatz: Hier: Ausbildungsvertrag zum Heilpraktiker. (T9)
    • 10 Ob 87/04y
      Entscheidungstext OGH 08.03.2005 10 Ob 87/04y
      Vgl auch
    • 6 Ob 142/05h
      Entscheidungstext OGH 16.03.2007 6 Ob 142/05h
      Vgl auch; Beisatz: Die durch sittenwidrige Gläubigerbenachteiligung begründete Nichtigkeit einer Abfindungsklausel im Gesellschaftsvertrag einer GmbH ist von Amts wegen wahrzunehmen. (T10)
      Veröff: SZ 2007/33
    • 3 Ob 198/10d
      Entscheidungstext OGH 09.06.2011 3 Ob 198/10d
      Vgl; Beis wie T1
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl auch
    • 6 Ob 29/11z
      Entscheidungstext OGH 14.09.2011 6 Ob 29/11z
    • 6 Ob 240/11d
      Entscheidungstext OGH 16.11.2012 6 Ob 240/11d
      Beisatz: Der Europäische Gerichtshof hat in mehreren Entscheidungen ausgesprochen, dass Art 6 Abs 1 der Richtlinie 93/13/EWG des Rates vom 5. 4. 1993 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen dahin auszulegen ist, dass ein nationales Gericht verpflichtet ist, die Missbräuchlichkeit einer Vertragsklausel von Amts wegen zu prüfen, sobald es über die hierzu erforderlichen rechtlichen und tatsächlichen Grundlagen verfügt. (T11)
      Beisatz: In der Entscheidung vom 22. 11. 2001, Rs C‑541/99 und C‑542/99, Cape Snc/Idealservice, Slg 2001 I‑9049, hat der Europäische Gerichtshof ausgesprochen, der Begriff „Verbraucher“, wie er in Art 2 lit b der RL 93/13 über missbräuchliche Klauseln in Verbraucherverträgen definiert werde, sei dahin auszulegen, dass er sich ausschließlich auf natürliche Personen beziehe. (T12)
    • 9 ObA 133/12t
      Entscheidungstext OGH 19.03.2013 9 ObA 133/12t
      nur T4; Beis wie T2; Beisatz: Eine den Schutzzweck der §§ 115 bis 117 ArbVG beeinträchtigende Vereinbarung ist absolut nichtig. (T13)
    • 3 Ob 50/13v
      Entscheidungstext OGH 17.07.2013 3 Ob 50/13v
      Auch; nur T4; Beisatz: Hier: Verstoß gegen § 82 Abs 1 GmbHG. (T14)
    • 2 Ob 173/12y
      Entscheidungstext OGH 29.05.2013 2 Ob 173/12y
      Auch; Beis wie T1
    • 2 Ob 231/13d
      Entscheidungstext OGH 13.02.2014 2 Ob 231/13d
      nur T4
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    19.03.2014
    Dokumentnummer
    JJR_19851003_OGH0002_0060OB00633_8500000_008
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 10ObS56/90
    10ObS130/92 (...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0039895
    Geschäftszahl
    10ObS56/90; 10ObS130/92 (10ObS131/92, 10ObS132/92); 10ObS233/92; 10ObS161/91; 10ObS152/91; 6Ob602/93; 2Ob108/07g; 7Ob24/09v; 6Ob44/09b; 3Ob69/10h; 9Ob59/10g; 9Ob11/11z; 7Ob94/12t; 2Ob67/12k; 7Ob26/13v; 7Ob99/13d; 1Ob218/13k; 8Ob18/14a; 8Ob53/14y
    Entscheidungsdatum
    27.03.1990
    Norm
    ZPO §266 B
    ZPO §272 C
    Rechtssatz

    Eine Verschiebung der Beweislast kann nur dann in Betracht kommen, wenn ein allgemein, also für jedermann in gleicher Weise bestehender Beweisnotstand gegeben ist und wenn objektiv typische, also auf allgemein gültigen Erfahrungssätzen beruhende Geschehensabläufe für den Anspruchswerber sprechen.

    Entscheidungstexte
    • 10 ObS 56/90
      Entscheidungstext OGH 27.03.1990 10 ObS 56/90
      Veröff: SSV-NF 4/50
    • 10 ObS 130/92
      Entscheidungstext OGH 16.06.1992 10 ObS 130/92
      Vgl auch; Veröff: SSV-NF 6/72
    • 10 ObS 233/92
      Entscheidungstext OGH 30.03.1993 10 ObS 233/92
      Auch; Beisatz: Der in der Regel nicht strittige Verzicht des Versicherten oder Pensionisten auf Ansprüche mit Einkommenscharakter ergibt noch keinen Beweis des ersten Anscheins (Prima-Facie-Beweis) für ein unlauteres Motiv des Verzichtes oder für ein eindeutiges Überwiegen solcher Motive, weil die typische formelhafte Verknüpfung fehlt. (T1)
      Veröff: SZ 66/45
    • 10 ObS 161/91
      Entscheidungstext OGH 23.02.1993 10 ObS 161/91
      Auch; Beis wie T1; Veröff: DRdA 1994,47 (Binder)
    • 10 ObS 152/91
      Entscheidungstext OGH 04.03.1993 10 ObS 152/91
      Auch; Beis wie T1
    • 6 Ob 602/93
      Entscheidungstext OGH 21.10.1993 6 Ob 602/93
    • 2 Ob 108/07g
      Entscheidungstext OGH 29.11.2007 2 Ob 108/07g
      Veröff: SZ 2007/190
    • 7 Ob 24/09v
      Entscheidungstext OGH 30.03.2009 7 Ob 24/09v
      Veröff: SZ 2009/42
    • 6 Ob 44/09b
      Entscheidungstext OGH 26.03.2009 6 Ob 44/09b
      Vgl aber; Beisatz: Beweisnähe ist grundsätzlich kein Sachgrund für eine Umkehrung der objektiven Beweislast. Es führt auch nicht grundsätzlich zur Beweislastumkehr, wenn mangels Kenntnis der Tatumstände unverhältnismäßige Beweisschwierigkeiten gegeben sind, dem Gegner hingegen diese Kenntnisse zur Verfügung stehen und es ihm daher nicht nur leicht möglich, sondern nach Treu und Glauben auch ohneweiteres zumutbar ist, die erforderlichen Aufklärungen zu geben. (T2)
      Bem: Ebenso nunmehr 9 Ob 12/05p SZ 2005/73 = JBl 2005, 738; 4 Ob 180/07k). (T3)
    • 3 Ob 69/10h
      Entscheidungstext OGH 30.06.2010 3 Ob 69/10h
    • 9 Ob 59/10g
      Entscheidungstext OGH 27.04.2011 9 Ob 59/10g
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
      Vgl auch
    • 7 Ob 94/12t
      Entscheidungstext OGH 04.07.2012 7 Ob 94/12t
    • 2 Ob 67/12k
      Entscheidungstext OGH 30.08.2012 2 Ob 67/12k
    • 7 Ob 26/13v
      Entscheidungstext OGH 27.03.2013 7 Ob 26/13v
    • 7 Ob 99/13d
      Entscheidungstext OGH 19.06.2013 7 Ob 99/13d
    • 1 Ob 218/13k
      Entscheidungstext OGH 19.12.2013 1 Ob 218/13k
      Vgl auch
    • 8 Ob 18/14a
      Entscheidungstext OGH 24.03.2014 8 Ob 18/14a
    • 8 Ob 53/14y
      Entscheidungstext OGH 26.06.2014 8 Ob 53/14y
      Vgl auch; Beisatz: Allein durch die Nähe zum Beweis oder durch, wenn auch erhebliche, Beweisschwierigkeiten ist eine Verschiebung der Beweislast nicht gerechtfertigt. Der Anscheinsbeweis wird nur in jenen Fällen als sachgerecht angesehen, in denen konkrete Beweise vom Beweispflichtigen billigerweise nicht erwartet werden können und gleichsam ein Beweisnotstand gegeben ist. (T4)
    European Case Law Identifier (ECLI)
    ECLI:AT:OGH0002:1990:RS0039895
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    20.10.2014
    Dokumentnummer
    JJR_19900327_OGH0002_010OBS00056_9000000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 2Ob13/99x
    9ObA101/99i
    7...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0111576
    Geschäftszahl
    2Ob13/99x; 9ObA101/99i; 7Ob68/03f; 8Ob100/04w; 10Ob110/05g; 7Ob84/06p; 7Ob162/06h; 7Ob42/07p; 6Ob294/07i; 2Ob175/07k; 9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    28.01.1999
    Norm
    ZPO §273
    Rechtssatz

    Die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung ist als revisible rechtliche Beurteilung zu qualifizieren.

    Entscheidungstexte
    • 2 Ob 13/99x
      Entscheidungstext OGH 28.01.1999 2 Ob 13/99x
    • 9 ObA 101/99i
      Entscheidungstext OGH 01.09.1999 9 ObA 101/99i
    • 7 Ob 68/03f
      Entscheidungstext OGH 28.04.2003 7 Ob 68/03f
      Auch; Veröff: SZ 2003/47
    • 8 Ob 100/04w
      Entscheidungstext OGH 20.10.2004 8 Ob 100/04w
    • 10 Ob 110/05g
      Entscheidungstext OGH 29.11.2005 10 Ob 110/05g
      Auch
    • 7 Ob 84/06p
      Entscheidungstext OGH 31.05.2006 7 Ob 84/06p
    • 7 Ob 162/06h
      Entscheidungstext OGH 07.09.2006 7 Ob 162/06h
    • 7 Ob 42/07p
      Entscheidungstext OGH 08.03.2007 7 Ob 42/07p
    • 6 Ob 294/07i
      Entscheidungstext OGH 24.01.2008 6 Ob 294/07i
    • 2 Ob 175/07k
      Entscheidungstext OGH 24.01.2008 2 Ob 175/07k
      Auch
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
    Im RIS seit
    27.02.1999
    Zuletzt aktualisiert am
    18.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_19990128_OGH0002_0020OB00013_99X0000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 9Ob11/11z
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0127015
    Geschäftszahl
    9Ob11/11z
    Entscheidungsdatum
    28.06.2011
    Norm
    ABGB §466a ff
    Rechtssatz

    Bei der Frage, ob die Verwertung auf Basis des Händler- oder des Privatankaufspreises vorgenommen werden kann, kann es in Abwägungen der beiderseitigen Interessen von Sicherungsnehmer und Sicherungsgeber nicht als sorgfaltswidrig angesehen werden, wenn eine Vorbehaltssache vom Sicherungsnehmer im Rahmen eines Freihandverkaufs zu jenem Marktpreis verwertet wird, der dem Händlerankaufspreis entspricht.

    Entscheidungstexte
    • 9 Ob 11/11z
      Entscheidungstext OGH 28.06.2011 9 Ob 11/11z
    Im RIS seit
    25.08.2011
    Zuletzt aktualisiert am
    25.08.2011
    Dokumentnummer
    JJR_20110628_OGH0002_0090OB00011_11Z0000_001
Verweis auf diesen Entscheidungstext: RIS - Justiz - Entscheidungstext 9Ob11/11z
Gericht
OGH
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Fundstelle
Zak 2011/622 S 335 - Zak 2011,335 = Jus-Extra OGH-Z 5018 = EvBl 2011/145 S 1014 - EvBl 2011,1014 = RdW 2011/677 S 655 - RdW 2011,655 = Spitzer, ÖBA 2013,473 = ÖBA 2013,520/1929 - ÖBA 2013/1929
Geschäftszahl
9Ob11/11z
Entscheidungsdatum
28.06.2011
Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht durch den Vizepräsidenten des Obersten Gerichtshofs Dr. Rohrer als Vorsitzenden, die Hofräte des Obersten Gerichtshofs Dr. Hopf, Hon.-Prof. Dr. Kuras, Mag. Ziegelbauer und die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Dr. Dehn als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei M***** G*****, landwirtschaftlicher Facharbeiter, *****, vertreten durch Dr. Hans Böck, Rechtsanwalt in Wien, gegen die beklagte Partei V*****bank AG, *****, vertreten durch Univ.-Prof. Dr. Bruno Binder, Dr. Josef Broinger, Mag. Markus Miedl und Mag. Klaus F. Lughofer, Rechtsanwälte in Linz, wegen 18.000 EUR (Revisionsinteresse des Klägers: 7.935 EUR sA; Revisionsinteresse der Beklagten: 10.065 EUR sA), über die Revisionen der Streitteile gegen das Urteil des Oberlandesgerichts Linz vom 30. November 2010, GZ 3 R 163/10a-65, mit dem den Berufungen der Streitteile gegen das Urteil des Landesgerichts Linz vom 30. April 2010, GZ 2 Cg 88/07z-58, nicht Folge gegeben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung

1. den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Revision des Klägers wird zurückgewiesen.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei binnen 14 Tagen die mit 744,43 EUR (darin 124,07 USt) bestimmten Kosten ihrer Revisionsbeantwortung zu ersetzen.

 

2. zu Recht erkannt:

 

Der Revision der Beklagten wird teilweise Folge gegeben. Die Urteile der Vorinstanzen werden dahin abgeändert, dass das Ersturteil zu lauten hat:

„Die Klagsforderung besteht mit 4.340 EUR zu Recht.

Sie ist durch Aufrechnung mit der rechtskräftig durch Zahlungsbefehl des Landesgerichtes Wiener Neustadt vom 14. Oktober 2005, 20 Cg 221/05v, festgestellten Gegenforderung der beklagten Partei gegen die klagende Partei über 21.913,70 EUR samt Nebengebühren getilgt.

Das Begehren der klagenden Partei, die beklagte Partei sei schuldig, ihr 18.000 EUR samt 4  % Zinsen seit 1. 9. 2005 zu zahlen, wird abgewiesen.

Die klagende Partei ist schuldig, der beklagten Partei binnen 14 Tagen die mit 9.852,90 EUR (darin 57 EUR Barauslagen, 1633,55 EUR USt) bestimmten Verfahrenskosten zu zahlen.“

Die klagende Partei ist weiter schuldig, der beklagten Partei binnen 14 Tagen die mit 3.156,18 EUR (darin 986 EUR Barauslagen, 361,70 EUR USt) bestimmten Kosten des Berufungsverfahrens und die mit 1.978,43 EUR (darin 1.234 EUR Barauslagen, 124,07 EUR USt) bestimmten Kosten der Revision zu ersetzen.

Text

Begründung:

Die Beklagte gewährte dem Kläger mit Kreditvertrag vom 5. 5. 2001 einen Kredit über 600.000 ATS zur teilweisen Finanzierung des Ankaufs eines Motorboots samt Trailer. Zur Besicherung des Kredits wurde der Beklagten von der Verkäuferin der Eigentumsvorbehalt am Boot und am Trailer abgetreten.

Die „Erklärung des Käufers“ vom 5. 5. 2001, mit der der Kläger den Vertrag über die Abtretung des Eigentumsvorbehalts zur Kenntnis nahm, enthält folgende Klausel:

„6. Die V*****-Bank ist berechtigt, falls eine der mit dem Käufer vereinbarten Kreditbedingungen nicht eingehalten wird, Terminsverlust eingetreten ist oder die gesamte Forderung fällig gestellt wird, dem Käufer das Benützungsrecht am Kaufgegenstand zu entziehen und den Kaufgegenstand ohne Intervention von Gerichten oder Verwaltungsbehörden sowohl in Gewahrsam zu nehmen wie auch zu verwerten. Solche Maßnahmen bedeuten keinen Rücktritt der V*****-Bank vom Vertrag und keine Übernahme des Kaufgegenstands an Zahlungs statt, sondern dienen lediglich zur Sicherstellung und Verwertung für Rechnung des Käufers. Die V*****-Bank ist daher im Falle der Rücknahme des Kaufgegenstands nicht verpflichtet, bisher geleistete Zahlungen herauszugeben, sondern sie kann diese vielmehr zur Abdeckung der nach Verwertung des Kaufgegenstands verbleibenden Kreditforderung verwenden.“

Als der Kläger mit der Kreditrückzahlung in Rückstand kam, wurde er von der Beklagten mehrfach gemahnt und ihm ein Terminsverlust in Aussicht gestellt. Mit Schreiben vom 1. 6. 2005 forderte die Beklagte den Kläger „letztmalig“ auf, das unter ihrem Vorbehaltseigentum stehende Motorboot bis spätestens 17. 6. 2005 an sie herauszugeben und das aushaftende Obligo in Höhe von 45.760 EUR bei sonstigem Terminsverlust zu begleichen.

Mit Schreiben vom 20. 6. 2005 legte die Firma Marina R*****, bei der das Boot eingestellt war und die es gut kannte, über telefonische Anfrage der Beklagten ein Anbot für Boot und Trailer in Höhe von 23.000 EUR inkl USt. Mit e-mail vom 1. 7. 2005 teilte die Firma M***** Boote ***** GmbH NfG KG über Anfrage der Beklagten mit, nach rein optischer und ohne technische Überprüfung Boot und Anhänger mit 22.000 EUR inkl. USt zu bewerten. Mit e-mail vom 13. 7. 2005 bot die Firma Capt'n H***** über Anfrage der Beklagten an, Boot und Trailer ohne vorherige Besichtigung um 20.000 EUR inkl. USt anzukaufen.

Mit Schreiben vom 13. 7. 2005 teilte die Beklagte dem Kläger mit, über ein Kaufanbot in Höhe von 22.000 EUR inklusive USt zu verfügen und forderte ihn auf, ihr bis 29. 7. 2005 ein besseres schriftliches Kaufanbot zukommen zu lassen, widrigenfalls sie ohne ihn davon gesondert zu verständigen, die notwendigen Verwertungsschritte in die Wege leiten werde. Ein innerhalb der Frist von einem Bekannten des Klägers gelegtes Kaufanbot über 25.000 EUR lehnte sie ab, weil der Ankauf des Boots wegen etwaiger Gewährleistungsansprüche sowie wegen Berichtigung der Umsatzsteuer nicht durch eine Privatperson zu erfolgen habe. Am 5. 8. 2005 veräußerte sie das Boot samt Trailer zum Preis von 25.000 EUR an die Firma Marina R***** und gab dem Kläger die Veräußerung bekannt. Diese Firma veräußerte das Boot samt Trailer nach Investitionen um 43.000 EUR (inkl. USt) an eine Bootsfahrschule weiter.

Ein von der Beklagten gegen den Kläger zu 20 Cg 221/05v des Landesgerichts Wiener Neustadt erwirkter Zahlungsbefehl über die nach Verwertung des Boots samt Trailer noch unberichtigt aushaftende Forderung von 21.913,70 EUR sA wurde rechtskräftig und vollstreckbar.

Der Kläger begehrte mit seiner am 27. 4. 2007 eingelangten Klage von der Beklagten 18.000 EUR samt 4 % Zinsen seit 1. 9. 2005 als Schadenersatz im Wesentlichen mit dem Vorbringen, dass der von der Beklagten für das Boot erzielte Preis nicht dem Zeitwert des Boots von zumindest 43.000 EUR entsprochen und sie nicht versucht habe, den bestmöglichen Verkaufspreis zu erzielen.

Die Beklagte bestritt dies und beantragte Klagsabweisung, weil sie bei der Verwertung des Boots nicht rechtswidrig oder schuldhaft vorgegangen sei. Eine längere als zweiwöchige Frist für die Namhaftmachung eines Käufers sei nicht einzuräumen gewesen, weil der Kläger seit der Fälligstellung gewusst habe, dass die Verwertung des Motorboots anstehe. Eine längere Frist hätte den Verkauf noch weiter in Richtung Saisonende verzögert, was sich nachteilig auf den Preis ausgewirkt hätte. Die Beklagte habe sich nur an gewerbliche Händler wenden können, weil sie einen Gewährleistungsausschluss habe vereinbaren müssen. Unter Berücksichtigung der Schäden und des allgemeinen Zustands des Boots sei der Preis von 25.000 EUR der marktübliche Händlereinkaufspreis gewesen. Es obliege dem Kläger, einen 25.000 EUR übersteigenden Verkehrswert, der am Markt nach den damaligen Gegebenheiten mit Sicherheit erzielt worden wäre, nachzuweisen. Der Zeitwert des Boots könne nicht mit dem im Verwertungsverfahren erzielbaren Verkaufspreis gleichgesetzt werden, zumal auch im Falle einer gerichtlichen Verwertung das geringste Gebot in der Regel mit der Hälfte des Schätzwerts (= Zeitwert) festgelegt werde. Hilfsweise werde eine Gegenforderung von 32.340,71 EUR sA eingewandt.

Das Erstgericht traf noch Feststellungen zum Zustand des Boots und des Trailers und stellte fest, dass es samt Trailer im beschriebenen Zustand einen Händlerankaufspreis von 28.440 EUR sowie einen Privatankaufspreis von 34.165 EUR gehabt habe.

Es erkannte die Klags- und die Gegenforderung jeweils mit 10.065 EUR als zu Recht bestehend und wies das Klagebegehren ab. Die Unwirksamkeit der Verwertungsabrede sei vom Kläger nicht eingewandt worden, sodass zu prüfen sei, ob die Beklagte bei der Verwertung des Boots samt Trailer die Interessen des Klägers ausreichend gewahrt habe. Die Anforderungen der Rechtsprechung dazu seien streng. Insbesondere bestehe die Verpflichtung, den Wert der Kaufsache durch einen Sachverständigen erheben zu lassen und dem Schuldner vor dem Verkauf Gelegenheit zu geben, Kaufinteressenten namhaft zu machen. Dass die Beklagte dem nicht entsprochen habe, begründe ein sorgfaltswidriges Verhalten. Die Beklagte wäre zur Veräußerung an einen Unternehmer nicht gezwungen gewesen. Ihr wäre auch eine Exekutionsführung und gerichtliche Versteigerung der Sache freigestanden, womit die Gewährleistungsproblematik kein Thema gewesen wäre. Auch die dem Kläger gesetzte 14-tägige Frist zur Namhaftmachung eines besseren Käufers sei zu kurz gewesen, weil es sich bei dem Boot samt Trailer um ein Luxusgut mit einem eingeschränkten Kreis potenzieller Kaufinteressenten handle und - erschwerend - die Motorbootsaison bereits dem Ende zugegangen sei. Aus schiffstechnischer Sicht hätte es keinen Unterschied gemacht, wenn die Beklagte das Boot samt Trailer einen Monat später verkauft hätte. Vergleichsweise sehe die (am 1. 1. 2007 in Kraft getretene) Bestimmung des § 466b Abs 1 ABGB ausdrücklich die Frist von einem Monat ab Verkaufsandrohung als notwendig, um dem Sicherheitengeber die Gelegenheit zur Abwehr der Verwertung zu eröffnen. Der Schaden sei unter Anwendung des § 273 ZPO mit 10.065 EUR (offenkundig: 34.165 EUR + 2 x 450 EUR [zu Unrecht abgezogene Beträge für Motorservices] - 25.000 EUR) festzusetzen. Dass die Beklagte keinen höheren Verkaufspreis als 25.000 EUR hätte erzielen können, habe sie nicht nachgewiesen.

Das Berufungsgericht gab den Berufungen beider Streitteile nicht Folge. Die Schadensausmittlung durch das Erstgericht sei nicht rechtsirrig erfolgt. Zur Interessenwahrungspflicht sei nach 6 Ob 54/66 eine Vorsorge zur hinlänglichen Wahrung der Interessen des Klägers getroffen, wenn der Vorbehaltseigentümer verpflichtet sei, den Wert des Gegenstands durch einen Sachverständigen zu erheben und vor dem Verkauf dem Schuldner Gelegenheit zu geben, Kaufinteressenten namhaft zu machen. Nach den Entscheidungen SZ 23/13, 46/24 und 6 Ob 2031/96m müsse in Vereinbarungen über eine außergerichtliche Verwertung sichergestellt sein, dass die Pfandsache nur zum Marktpreis oder Schätzwert verkauft werde. Nach 5 Ob 295/01w hätten dem Pfandschuldner effektivere Möglichkeiten zur Optimierung des Verkaufserlöses als eine „bestmögliche“ Pfandverwertung eingeräumt werden müssen, etwa die Einschaltung eines Sachverständigen zur Ermittlung des Verkehrswerts oder die Namhaftmachung von Kaufinteressenten. Die (im Einzelnen dargelegte) Literatur verlange zum Teil die Erhebung des Werts der Pfandsache durch einen Sachverständigen, zum Teil die Sicherstellung, dass der Verkauf zumindest zum Marktpreis oder Schätzwert erfolgt.

Die dem Kläger eröffnete Möglichkeit, einen Kaufinteressenten namhaft zu machen, habe die Beklagte zumindest im gegenständlichen Fall nicht ihrer Verpflichtung entbunden, vor dem Verkauf der Sache ein Schätzgutachten einzuholen. Die dem Kläger gesetzte Frist sei in Anbetracht des Preises und der Art der zu verwertenden Sache (Luxusgut mit eingeschränktem Interessentenkreis) jedenfalls unangemessen kurz gewesen. Wenn dem Kläger auch aus dem vorangehenden Schreiben der Beklagten die Pflicht zur Rückstellung des Motorboots und des Trailers bekannt gewesen sein möge, habe sich für ihn daraus noch keine erkennbare Absicht der Beklagten ergeben, das Boot freihändig und überdies ohne Schätzung durch einen Sachverständigen verwerten zu wollen, sehe doch die Vereinbarung der Streitteile als mögliche Konsequenz eines eingetretenen Terminsverlusts nur das Entziehen des Benützungsrechts am Kaufgegenstand vor. Es liege ein rechtswidriger und schuldhafter Eingriff der Beklagten in das Anwartschaftsrecht des Klägers als Vorbehaltskäufer vor. Nach Apathy/Iro/Koziol, Österreichisches Bankvertragsrecht I² Rz 1/301 f, hafte das Kreditinstitut, wenn es die Sicherheit unter dem Schätzwert veräußere, dem Sicherungsgeber wegen Verletzung seiner Pflicht aus der Sicherungsabrede für den Mindererlös, es sei denn, es könne nachweisen, dass die Sache zum Schätzwert nicht hätte verwertet werden können und ein höherer als der vereinbarte Kaufpreis nicht zu erzielen gewesen wäre. Diesen Nachweis hätte daher die Beklagte erbringen müssen. Ein Abstellen auf den Händlerankaufspreis sei schon deshalb nicht gerechtfertigt, weil die Beklagte nicht nur an Händler, sondern auch an andere Unternehmer unter Vereinbarung eines wirksamen Gewährleistungsausschlusses, etwa an die Motorbootfahrschule, die das Motorboot von der Käuferin erworben hatte, veräußern hätten können. Auch entspreche nur ein Abstellen auf den Privatankaufspreis dem gemeinen Wert der Sache. Die Revision sei zulässig, weil zur Frage der Beweislastverteilung und Schadensberechnung bei einer freihändigen Verwertung einer Vorbehaltssache höchstgerichtliche Rechtsprechung fehle und auch keine neuere und einheitliche Judikatur zu den Anforderungen an die Interessenwahrungspflicht des Verkäufers oder Drittfinanzierers bei der außergerichtlichen Verwertung einer Vorbehaltssache vorhanden sei.

Rechtliche Beurteilung

Die Revision des Klägers ist unzulässig, jene der Beklagten zulässig und teilweise auch berechtigt.

1. Zur Revision des Klägers:

1.1. Soweit der Kläger in der Anwendung des § 273 ZPO einen Verfahrensmangel sieht, wurde dieser bereits vom Berufungsgericht verneint. Er kann damit im Revisionsverfahren keiner neuerlichen Überprüfung unterzogen werden. Demgegenüber ist die nach § 273 ZPO erfolgte Betragsfestsetzung zwar als revisible Rechtsfrage zu qualifizieren (RIS-Justiz RS0111576; RS0040341); sie lässt hier aber keinen an die Grenze des Missbrauchs gehenden Fehler, keine eklatante Überschreitung des Ermessensspielraums und auch sonst keine in ihrer Bedeutung über den Einzelfall hinausgehende Fehlbeurteilung erkennen, ist daher nicht korrekturwürdig. Die an den von der Käuferin erzielten Weiterverkaufspreis von 43.000 EUR (inkl USt) anknüpfenden Berechnungen des Klägers entfernen sich vom festgestellten Zustand und Marktpreis des Boots samt Trailer zum Zeitpunkt der Veräußerung durch die Beklagte.

1.2. Unzutreffend ist auch seine Ansicht, dass eine - von ihm nicht eingewandte - Unwirksamkeit der Verwertungsabrede von Amts wegen zu beachten gewesen wäre, weil es dem verletzten Vertragspartner grundsätzlich freisteht, ungeachtet des Vorliegens von Sittenwidrigkeit ein Geschäft als gültig zu behandeln (RIS-Justiz RS0016435 [T9]) und keine darüber hinausgehenden amtswegig wahrzunehmenden Interessen der Allgemeinheit oder der öffentlichen Ordnung und Sicherheit vorliegen (vgl RIS-Justiz RS0016432).

Die Revision des Klägers ist daher in Ermangelung einer Rechtsfrage von der Qualität des § 502 Abs 1 ZPO zurückzuweisen.

2. Zur Revision der Beklagten:

Die Frage, ob der Vorbehaltsverkäufer bei der Verwertung einer Vorbehaltssache Sorgfaltspflichten verletzt hat, bestimmt sich nach den Umständen des Einzelfalls, begründet daher idR keine erhebliche Rechtsfrage. Allerdings erachtet die Beklagte schon den an ihre Sorgfaltsanforderungen angelegten Maßstab für unrichtig. In Ergänzung zu den ausführlichen Beurteilungen der Vorinstanzen, auf die zunächst verwiesen wird (§ 510 Abs 3 ZPO), ist dazu Folgendes zu erwägen:

2.1. Klauseln, mit denen der freihändige Verkauf der Vorbehaltssache durch den Vorbehaltsverkäufer unter Anrechnung auf die Kaufpreisforderung vereinbart wird, sind zwar außerhalb der Abzahlungsgeschäfte des KSchG (nunmehr: VKrG) zulässig (RIS-Justiz RS0020714). Jedoch muss dafür vorgesorgt sein, dass die Vorbehaltssache nicht ohne Kontrolle und ohne Wahrung der Interessen des Schuldners verkauft wird (RIS-Justiz RS0016795; 5 Ob 295/01w [zu Pfandschuldner]; Aicher in Rummel, ABGB3 § 1063 Rz 52 aE; Bydlinski in Klang2 IV/2, 504).

Dazu hat bereits Bydlinski aaO, darauf hingewiesen, dass die Interessenlage bei Vorliegen der beschriebenen, mit dem Eigentumsvorbehalt verbundenen Klauseln bezüglich der willkürlichen Veräußerung dieselbe wie bei der Pfandverwertung ist und der Gesetzesgrund, die Vermögensinteressen des Schuldners vor der Willkür der Gläubiger zu schützen, in vollem Umfang zutrifft. Auch bei der Verwertung einer Vorbehaltssache ist daher ein strenger Maßstab anzulegen (vgl 5 Ob 295/01w; Mader/W. Faber in Schwimann, ABGB3 §§ 1371, 1372 ABGB Rz 9; Hofmann in Rummel, ABGB3 § 1371 Rz 4).

Beispielhaft sei hervorgehoben, dass ein dem Pfandgläubiger eingeräumtes Ermessen bei der Verwertung der Pfandsache bereits als Willkür iSd § 1371 ABGB angesehen wird (SZ 46/24). Ebenso wird die Vereinbarung der bloß „bestmöglichen“ Veräußerung des Pfands für ungültig erachtet, nicht aber des Verkaufs zum Schätzpreis (RIS-Justiz RS0032402).

2.2. Die Beklagte meint, die sachkundige Schätzung der Sache und die dem Schuldner einzuräumende Gelegenheit zur Namhaftmachung von Kaufinteressenten seien nach Rechtsprechung und Literatur keine kumulativen, sondern alternative Erfordernisse.

Dies trifft nur zum Teil zu, weil diese Voraussetzungen in der - bereits vom Berufungsgericht eingehend dargestellten - Lehre teilweise auch kumulativ genannt werden (Mader/W. Faber in Schwimann aaO Rz 9). Auch die Entscheidung 5 Ob 295/01w stützt die Ansicht der Beklagten nicht, weil darin nur ausgesprochen wurde, dass dem Pfandschuldner effektivere Möglichkeiten zur Optimierung des Verkaufserlöses einzuräumen gewesen wären, etwa die Einschaltung eines Sachverständigen zur Ermittlung des Verkehrswerts oder die Namhaftmachung von Kaufinteressenten. Daraus kann aber nicht geschlossen werden, dass auch der Gläubiger seinen Sorgfaltsanforderungen alleine mit der zuletzt genannten Alternative gerecht würde.

Diese könnte zur Wahrung der Interessen des Schuldners auch nicht ausreichen. Vielmehr bestehen schon gesetzliche Anhaltspunkte dafür, dass der Gläubiger grundsätzlich bestrebt sein muss, die Verwertung zum Börsen- oder Marktpreis vorzunehmen:

So sieht die für vor dem 1. 1. 2007 verwirklichte Sachverhalte weiter geltende Bestimmung des Art 8 Nr 14 Abs 1 EVHGB iVm § 1221 BGB (Art XXIX HaRÄG BGBl I 120/2005) - die auch für einseitige Handelsgeschäfte gilt (Kerschner in Jabornegg, HGB, Art 8 Nr 15 Rz 5) - vor, dass der Pfandgläubiger dann, wenn das Pfand einen Börsen- oder Marktpreis hat, den Verkauf aus freier Hand durch einen zu solchen Verkäufen öffentlich ermächtigten Handelsmäkler oder durch eine zur öffentlichen Versteigerung befugte Person - sohin durch Einschaltung eines professionellen Intermediärs - zum laufenden Preis bewirken kann. Auf die Beobachtung dieser Vorschrift kann vor dem Eintritt der Verkaufsberechtigung auch nicht verzichtet werden (Art 8 Nr 14 Abs 1 iVm §§ 1245 Abs 2, 1235 Abs 2, 1221 BGB).

§ 466b Abs 4 erster Satz ABGB (in der am 1. 1. 2007 in Kraft getretenen Fassung HaRÄG, BGBl I 120/2005) verzichtet nun auf den Verkauf durch einen „öffentlich ermächtigten Handelsmäkler oder durch eine zur öffentlichen Versteigerung befugte Person“, verlangt vom Pfandgläubiger aber explizit den Verkauf zum Börsen- oder Marktpreis, womit die Gefahr einer „unterpreisigen Veräußerung“ minimiert ist (RV 1058 BlgNR 22. GP, zu § 466b ABGB).

Vergleichsweise sah auch § 22 Abs 1 KSchG in der zuletzt gültigen Fassung bei drittfinanzierten Abzahlungsgeschäften vor, dass die Geltendmachung von Rechten aus einer Entziehungs- und Verkaufsabrede durch den Geldgeber unter den dort genannten Voraussetzungen nicht als Rücktritt vom Vertrag anzusehen ist, wenn die Voraussetzungen des § 13 für den Terminsverlust vorliegen und dem Verbraucher für den Fall des Verkaufs der gesamte Erlös, mindestens aber der gemeine Wert, den die Sache zur Zeit des Verkaufs gehabt hat, angerechnet wird. Unter dem gemeinen Wert war der nach objektiven Kriterien bestimmte Schätzwert der Sache zum Verkaufszeitpunkt zu verstehen (Krejci in Rummel, ABGB3, KSchG, § 22 Rz 26).

Aus diesen Bestimmungen geht sohin das Ansinnen des Gesetzgebers hervor, beim Freihandverkauf im Interesse des Schuldners grundsätzlich eine Verwertung zum „laufenden Preis“ bzw zum Börsen- oder Marktpreis - und nicht nur zur Hälfte des jeweiligen Schätzwerts (§§ 151, 277 EO) - anzustreben.

In der Literatur vertreten auch Apathy/Iro/Koziol, Bankvertragsrecht I2 Rz 1/301 mwN, für zur Sicherung übereignete Sachen (zu Z 54 ABB), dass hinsichtlich der vom Sicherungsnehmer zu beobachtenden Verwertungsregeln die §§ 466a ff ABGB bzw die durch Art 8 Nr 14 EVHGB übernommenen Pfandverwertungsvorschriften des BGB als Maßstab für eine interessenwahrende Befriedigung aus dem Sicherungsgut herangezogen werden können.

Die Frage, ob für die Feststellung des Börsen- oder Marktpreises in jedem Fall die Einholung eines Sachverständigengutachtens durch den Sicherungsnehmer einer Vorbehaltssache notwendig ist oder die Verwertung auch dann erfolgen kann, wenn sonst eine fachkundige Bewertung dieser Sache - etwa durch eigene Sachkunde oder eigene ausreichende Markterhebungen des Sicherungsnehmers - sichergestellt wird, ist daneben sekundär, kann aber auch dahin gestellt bleiben, weil die Beklagte keiner dieser Anforderungen entsprochen hat:

Dass sie über eigene Sachkunde für den Markt für Gebrauchtmotorboote verfüge, hat sie gar nicht behauptet. Dennoch hat sie auch sonst keine ausreichenden Maßnahmen für eine fachkundige Wertermittlung getroffen, den Verkauf nicht inseriert, keine Internetrecherchen oder sonstige Markterkundungen oä angestellt, sondern hat sich ausschließlich auf die telefonischen Auskünfte dreier Anbieter verlassen, von denen zwei das Boot nicht näher untersucht oder gar nicht besichtigt hatten. Damit lagen keine Umstände vor, aus denen sie auf eine zuverlässige Wertermittlung schließen hätte können.

2.3. Angesichts dessen bedarf es keiner Stellungnahme dazu, ob die dem Kläger gesetzte 14-tägige Frist zur Namhaftmachung eines besseren Käufers von den Vorinstanzen zu Unrecht als zu kurz erachtet wurde.

2.4. Die Beklagte meint, das Berufungsgericht hätte ihr zu Unrecht die Beweislast für den Nachweis des Fehlens besserer Käufer auferlegt; vielmehr hätte der Geschädigte zu beweisen gehabt, dass der Schaden bei Einhaltung der gebotenen Sorgfalt nicht eingetreten wäre. Richtig ist, dass der Nachweis des Schadens und des Kausalzusammenhangs vom Geschädigten zu erbringen ist, während sich die Beweislastumkehr des § 1298 ABGB nur auf das Verschulden bezieht (RIS-Justiz RS0022686) und eine Beweislastverschiebung auf Ausnahmefälle zu beschränken ist (vgl RIS-Justiz RS0039895).

Der Kläger vermochte zu beweisen, dass der Marktpreis über dem tatsächlich erzielten Verkaufserlös lag. Da selbstverständliche Voraussetzung der Feststellung des „Marktpreises“ das Vorhandensein eines entsprechenden Markts ist (RIS-Justiz RS0020118 [T 2]), hat er damit auch eben diesen nachgewiesen, während die Beklagte unter Verletzung ihrer Sorgfaltspflichten das Boot unter dem festgestellten Marktpreis verkaufte. Diesen Beweis vermochte die Beklagte nicht zu erschüttern.

Ähnlich vertreten auch Apathy/Iro/Koziol aaO, Rz 1/306 (zu Z 54 ABB), dass bei einem wirksamen Kaufvertrag über das Sicherungsgut mit dem Dritten das Kreditinstitut dem Sicherungsgeber wegen Verletzung seiner Pflicht aus der Sicherungsabrede für den Mindererlös haftet, es sei denn, es kann nachweisen, dass die Sache zum Schätzwert nicht verwertet werden hätte können und ein höherer als der vereinbarte Kaufpreis nicht zu erzielen gewesen wäre.

Zutreffend ist das Berufungsgericht daher davon ausgegangen, dass die Beklagte für die Unverwertbarkeit des Boots zum festgestellten Marktpreis beweispflichtig gewesen wäre.

2.5. Allerdings bedarf die Rechtsansicht der Vorinstanzen zur Schadensberechnung einer Korrektur.

Auch in diesem Punkt stehen die Interessen des Schuldners an einem möglichst hohen Verkaufserlös einerseits und jene des Gläubigers an einer raschen und abschließenden Verwertung der Vorbehaltssache andererseits einander gegenüber (vgl nunmehr § 466a Abs 2 ABGB: „Der Pfandgläubiger hat bei der Verwertung der Sache angemessen auf die Interessen des Pfandgebers Bedacht zu nehmen.“).

Bei Beurteilung der Frage, ob die Verwertung auf Basis des Händler- oder des Privatankaufspreises vorgenommen werden kann, ist zu berücksichtigen, dass von Privaten zwar meist höhere Preise gezahlt werden, für den Verkäufer damit idR aber auch ein höherer Suchaufwand (höhere Suchkosten, längere Suchdauer) einhergeht, um überhaupt potenzielle Käufer ausfindig zu machen. Noch mehr wiegt jedoch sein Interesse an einer gewährleistungsfreien Veräußerung der Vorbehaltssache, weil er zur Befriedigung von Gewährleistungsansprüchen (Verbesserung der Sache, Austausch) meist nicht imstande sein wird oder bei einem Preisminderungs- oder Wandungsbegehren die Tilgungswirkung der Verwendung des Verwertungserlöses für die noch offene Kreditforderung gefährdet sein könnte. Einem Ausschluss von Gewährleistungsansprüchen steht im Verhältnis zu Verbrauchern aber § 9 Abs 1 KSchG entgegen. Zwar könnte der Sicherungsnehmer mit diesem Interesse auf die exekutive Verwertung der Vorbehaltssache verwiesen werden. Damit bliebe aber außer Acht, dass auch der Sicherungsgeber Interesse an einem Freihandverkauf haben kann, weil er damit die Verwertung zum Marktpreis erhoffen darf. In Abwägung der beiderseitigen Interessen kann es danach nicht als sorgfaltswidrig angesehen werden, wenn eine Vorbehaltssache vom Sicherungsnehmer im Rahmen eines Freihandverkaufs zu jenem Marktpreis verwertet wird, der dem Händlerankaufspreis entspricht.

Die Berücksichtigung des Händlerankaufspreises führt hier zu einem ersatzfähigen Schaden des Klägers von 4.340 EUR (28.440 + 2 x 450 [zu Unrecht abgezogene Beträge für Motorservices]) = 29.340 EUR abzüglich 25.000 EUR) und damit zu der aus dem Spruch ersichtliche Korrektur der Entscheidungen der Vorinstanzen.

3. Die Kostenentscheidung beruht auf den §§ 41, 50 ZPO.

Schlagworte
Streitiges Wohnrecht,Gruppe: Konsumentenschutz,Produkthaftungsrecht
Textnummer
E97924
Im RIS seit
17.08.2011
Zuletzt aktualisiert am
16.07.2013
Dokumentnummer
JJT_20110628_OGH0002_0090OB00011_11Z0000_000