Justiz (OGH, OLG, LG, BG, OPMS, AUSL)

Verweis auf diese Darstellung: RIS - Justiz - Rechtssätze und Entscheidungstext 6Ob266/00m
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 4Ob162/89
    4Ob169/89
    1Ob...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0031815
    Geschäftszahl
    4Ob162/89; 4Ob169/89; 1Ob41/91; 4Ob6/93; 4Ob131/93; 4Ob171/93; 6Ob21/94; 4Ob139/94; 6Ob20/95; 4Ob2115/96z; 4Ob110/98z; 4Ob204/98y; 4Ob119/99z; 4Ob154/99x; 4Ob138/99v; 6Ob160/99v; 4Ob343/98i; 6Ob196/99p; 4Ob213/99y; 6Ob202/99w; 1Ob117/99h; 4Ob286/99h; 6Ob79/00m; 4Ob84/00g; 6Ob328/99z; 6Ob266/00m; 4Ob140/01v; 4Ob295/01p; 6Ob77/02w; 6Ob22/03h; 6Ob80/03p; 6Ob95/03v; 6Ob209/04k; 6Ob41/05f; 6Ob295/03f; 4Ob105/06d; 6Ob197/05x; 6Ob250/06t; 6Ob79/07x; 4Ob97/07d; 4Ob233/07d; 4Ob236/07w; 4Ob60/08i; 6Ob285/07s; 6Ob61/08a; 6Ob51/08f; 6Ob123/08v; 4Ob171/08p; 6Ob66/09p; 6Ob52/09d; 6Ob265/09b; 4Ob64/10f; 4Ob39/10d; 6Ob220/10m; 6Ob245/11i; 6Ob51/14i
    Entscheidungsdatum
    19.12.1989
    Norm
    ABGB §1330 BII
    MRK Art10 Abs2 IV3b
    MRK Art10 Abs2 IV3c
    UWG §1 D2d
    UWG §7 C
    Rechtssatz

    Eine und dieselbe Äußerung kann je nach dem Zusammenhang, in den sie gestellt wird, bald unter den Begriff der Tatsachenbehauptung, bald unter den Begriff des reinen Werturteils fallen; entscheidend ist dabei, wie die Äußerung von den Empfänger - zu einem nicht unerheblichen Teil - verstanden wird.

    Entscheidungstexte
    • 4 Ob 162/89
      Entscheidungstext OGH 19.12.1989 4 Ob 162/89
      Veröff: SZ 62/208 = MR 1990,60 = ÖBl 1990,253
    • 4 Ob 169/89
      Entscheidungstext OGH 09.01.1990 4 Ob 169/89
      Veröff: SZ 63/2 = MR 1990,68 = ÖBl 1990,205
    • 1 Ob 41/91
      Entscheidungstext OGH 18.12.1991 1 Ob 41/91
      Vgl auch; Beisatz: Das Verständnis des unbefangenen Durchschnittslesers ist maßgeblich. (T1); Veröff: SZ 64/182 = EvBl 1991/65 S 295 = JBl 1992,326
    • 4 Ob 6/93
      Entscheidungstext OGH 23.02.1993 4 Ob 6/93
      Auch
    • 4 Ob 131/93
      Entscheidungstext OGH 28.09.1993 4 Ob 131/93
      Beis wie T1; Beisatz: Hier: Arbeiterkammern - Mafia (T2)
    • 4 Ob 171/93
      Entscheidungstext OGH 14.12.1993 4 Ob 171/93
      Auch: Beisatz: Der Täter muss stets die für ihn ungünstigste Auslegung gegen sich gelten lassen. (T3)
    • 6 Ob 21/94
      Entscheidungstext OGH 10.08.1994 6 Ob 21/94
      Beis wie T1; Beisatz: Hier: "Psychosekte" (T4)
    • 4 Ob 139/94
      Entscheidungstext OGH 06.12.1994 4 Ob 139/94
    • 6 Ob 20/95
      Entscheidungstext OGH 18.05.1995 6 Ob 20/95
      Auch; Beis wie T3; Veröff: SZ 68/97
    • 4 Ob 2115/96z
      Entscheidungstext OGH 09.07.1996 4 Ob 2115/96z
      Auch; nur: Entscheidend ist dabei, wie die Äußerung von den Empfänger - zu einem nicht unerheblichen Teil - verstanden wird. (T5); Beisatz: Auch nach § 7 UWG zu beurteilende Mitteilungen sind so auszulegen, wie sie von den angesprochenen Verkehrskreisen bei ungezwungener Auslegung verstanden werden, nicht aber so, wie sie gemeint oder verstanden werden sollten. Eine missverständliche Fassung geht stets zu Lasten des Mitteilenden. (T6)
    • 4 Ob 110/98z
      Entscheidungstext OGH 21.04.1998 4 Ob 110/98z
      Auch; Beisatz: Entscheidend für die Qualifikation einer Äußerung als Tatsachenbehauptung ist, ob sich ihr Bedeutungsinhalt nach dem Verständnis der Adressaten (auf den subjektiven Willen des Äußernden kommt es nicht an) auf einen Tatsachenkern zurückführen lässt, der einem Beweis zugänglich ist. (T7)
    • 4 Ob 204/98y
      Entscheidungstext OGH 04.02.1999 4 Ob 204/98y
      Vgl; Beis wie T3
    • 4 Ob 119/99z
      Entscheidungstext OGH 18.05.1999 4 Ob 119/99z
      Auch; Beis wie T1
    • 4 Ob 154/99x
      Entscheidungstext OGH 01.06.1999 4 Ob 154/99x
      Vgl auch; Beis wie T3; Beis wie T7
    • 4 Ob 138/99v
      Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 138/99v
      Vgl; Beis wie T7; Veröff: SZ 72/118
    • 6 Ob 160/99v
      Entscheidungstext OGH 15.07.1999 6 Ob 160/99v
      Vgl auch; Beis wie T1; Beisatz: Die Äußerung ist so auszulegen, wie sie von den angesprochenen Verkehrskreisen - hier über das Netz der Austria Presse Agentur angesprochene, am politischen Geschehen interessierte Leser - bei ungezwungener Auslegung verstanden wird, wobei die Ermittlung ihres Bedeutungsinhaltes im allgemeinen eine Rechtsfrage ist, die von den näheren Umständen des Einzelfalles, insbesondere der konkreten Formulierung und dem Zusammenhang, in dem sie geäußert wurde, abhängt. (T8)
    • 4 Ob 343/98i
      Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 343/98i
      Vgl auch; Beis wie T6 nur: Auch nach § 7 UWG zu beurteilende Mitteilungen sind so auszulegen, wie sie von den angesprochenen Verkehrskreisen bei ungezwungener Auslegung verstanden werden. (T9)
    • 6 Ob 196/99p
      Entscheidungstext OGH 16.09.1999 6 Ob 196/99p
      Vgl auch; Beis ähnlich wie T7
    • 4 Ob 213/99y
      Entscheidungstext OGH 19.10.1999 4 Ob 213/99y
      Vgl auch
    • 6 Ob 202/99w
      Entscheidungstext OGH 25.11.1999 6 Ob 202/99w
      Beis wie T1
    • 1 Ob 117/99h
      Entscheidungstext OGH 27.10.1999 1 Ob 117/99h
      Vgl auch; Beis wie T3; Beisatz: Der subjektive Wille des Erklärenden ist nicht maßgeblich, sondern eine Äußerung ist so auszulegen, wie sie von den angesprochenen Verkehrskreisen - hier den angestellten Apothekern - bei ungezwungener Auslegung verstanden wird. (T10)
    • 4 Ob 286/99h
      Entscheidungstext OGH 21.12.1999 4 Ob 286/99h
      Ähnlich
    • 6 Ob 79/00m
      Entscheidungstext OGH 29.03.2000 6 Ob 79/00m
      Vgl auch; Beisatz: Hier wird das Werturteil "dubiose Figur" als nicht exzessive Kritik beurteilt. (T11); Veröff: SZ 73/60
    • 4 Ob 84/00g
      Entscheidungstext OGH 12.04.2000 4 Ob 84/00g
      Vgl auch; Beis wie T6 nur: Auch nach § 7 UWG zu beurteilende Mitteilungen sind so auszulegen, wie sie von den angesprochenen Verkehrskreisen bei ungezwungener Auslegung verstanden werden. (T12)
    • 6 Ob 328/99z
      Entscheidungstext OGH 17.05.2000 6 Ob 328/99z
      Beis wie T1; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Zeugen Jehovas; aus den Behauptungen "häusliche Religionsausübung" und "Ablehnung des Heiligen Geistes" lassen weder nachteilige Folgen ableiten, noch ist in ihnen Verwerfliches zu erblicken. (T13)
    • 6 Ob 266/00m
      Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 266/00m
      Auch; Beisatz: Hier: Vorwurf "Rechtsbrecher". (T14)
    • 4 Ob 140/01v
      Entscheidungstext OGH 12.06.2001 4 Ob 140/01v
      Vgl auch; Beisatz: Hier: § 7 UWG; Die Beklagte hat die Klägerin gegenüber Dritten beschuldigt, durch die Übernahme von Meldungen anderer Nachrichtenagenturen und Medien urheberrechtswidrig und wettbewerbswidrig zu handeln. (T15)
    • 4 Ob 295/01p
      Entscheidungstext OGH 29.01.2002 4 Ob 295/01p
      Vgl auch; Beis wie T10; Beisatz: Die Äußerungen: die Produkte der Klägerin seien "GARANTiert genmanipuliert", unter anderem kann als eine durch das Recht auf freie Meinungsäußerung nicht gedeckte unwahre Tatsachenbehauptung beurteilt werden. (T16)
    • 6 Ob 77/02w
      Entscheidungstext OGH 19.12.2002 6 Ob 77/02w
      Auch; Beis wie T1
    • 6 Ob 22/03h
      Entscheidungstext OGH 21.05.2003 6 Ob 22/03h
      Auch
    • 6 Ob 80/03p
      Entscheidungstext OGH 21.05.2003 6 Ob 80/03p
      Beis wie T7
    • 6 Ob 95/03v
      Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 95/03v
      Auch
    • 6 Ob 209/04k
      Entscheidungstext OGH 17.03.2005 6 Ob 209/04k
    • 6 Ob 41/05f
      Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 41/05f
    • 6 Ob 295/03f
      Entscheidungstext OGH 14.07.2005 6 Ob 295/03f
      Auch; Beisatz: Ob durch eine Äußerung Tatsachen verbreitet werden oder eine wertende Meinungsäußerung vorliegt, richtet sich nach dem Gesamtzusammenhang und dem dadurch vermittelten Gesamteindruck für den unbefangenen Durchschnittsadressaten. Wesentlich ist, ob sich ihr Bedeutungsinhalt auf einen Tatsachenkern zurückführen lässt, der einem Beweis zugänglich ist, sodass sie nicht nur subjektiv angenommen oder abgelehnt, sondern als richtig oder falsch beurteilt werden kann. Hier: Eine Artikelüberschrift, die offen lässt, was oder wer damit gemeint ist, ist nicht isoliert zu betrachten. (T17)
    • 4 Ob 105/06d
      Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 105/06d
      Auch; Beis ähnlich wie T7
    • 6 Ob 197/05x
      Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 197/05x
      Auch; Beis wie T7; Beisatz: Hier: Artikel in einer Studentenzeitung über ein von der Hochschülerschaft durchgeführtes Vergabeverfahren. (T18)
    • 6 Ob 250/06t
      Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 250/06t
      Auch; Beis wie T17 nur: Ob durch eine Äußerung Tatsachen verbreitet werden oder eine wertende Meinungsäußerung vorliegt, richtet sich nach dem Gesamtzusammenhang und dem dadurch vermittelten Gesamteindruck für den unbefangenen Durchschnittsadressaten. Wesentlich ist, ob sich ihr Bedeutungsinhalt auf einen Tatsachenkern zurückführen lässt, der einem Beweis zugänglich ist, sodass sie nicht nur subjektiv angenommen oder abgelehnt, sondern als richtig oder falsch beurteilt werden kann. (T19)
    • 6 Ob 79/07x
      Entscheidungstext OGH 21.06.2007 6 Ob 79/07x
      Beis wie T19
    • 4 Ob 97/07d
      Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 97/07d
      Auch; Beis wie T7
    • 4 Ob 233/07d
      Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 233/07d
      Auch; Beis wie T7
    • 4 Ob 236/07w
      Entscheidungstext OGH 22.01.2008 4 Ob 236/07w
      Auch; Beis wie T7
    • 4 Ob 60/08i
      Entscheidungstext OGH 20.05.2008 4 Ob 60/08i
      Auch; Beis wie T19
    • 6 Ob 285/07s
      Entscheidungstext OGH 10.04.2008 6 Ob 285/07s
    • 6 Ob 61/08a
      Entscheidungstext OGH 08.05.2008 6 Ob 61/08a
    • 6 Ob 51/08f
      Entscheidungstext OGH 05.06.2008 6 Ob 51/08f
      Beisatz: Die Mitteilung der eigenen wertenden Meinung an jenes Unternehmen, das das Produkt der Kläger vertreibt, ist auch keineswegs exzessiv. Wird ein Nahrungsergänzungsmittel zur Behandlung von Krankheiten unter Hinweis auf Testreihen öffentlich beworben, so muss es dem Anwender dieses Mittels erlaubt sein, sich gegenüber jenem Unternehmen, das den Vertrieb des Produkts vornimmt, kritisch über dessen Wirksamkeit zu äußern, und zwar insbesondere dann, wenn er von den Klägern eine entsprechende Information über die in der Werbung behaupteten Testreihen nicht erhält und deshalb an der Richtigkeit der Werbeaussage zweifeln durfte. (T20)
    • 6 Ob 123/08v
      Entscheidungstext OGH 07.08.2008 6 Ob 123/08v
    • 4 Ob 171/08p
      Entscheidungstext OGH 18.11.2008 4 Ob 171/08p
      Vgl auch; Beis ähnlich wie T7
    • 6 Ob 66/09p
      Entscheidungstext OGH 05.08.2009 6 Ob 66/09p
      Auch; Beis wie T19; Beisatz: Hier: Vorwurf der zweckfremden Verwendung von Subventionen. (T21)
    • 6 Ob 52/09d
      Entscheidungstext OGH 18.12.2009 6 Ob 52/09d
      Vgl; Beis wie T1; Beis wie T10; Beis wie T19; Bem: Hier: Die Bezeichnung „verdorben" für die der Speiseeisverordnung nicht entsprechenden Speiseeisproben ist im gegebenen Zusammenhang unter dem Blickwinkel der Freiheit der Meinungsäußerung eine zulässige Wertung eines nicht der einschlägigen Rechtsvorschrift entsprechenden Zustands, der in der Medieninformation wahrheitsgemäß dargestellt wird. (T22)
    • 6 Ob 265/09b
      Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 265/09b
      Vgl; Beis wie T19;In der politischen Debatte ist kein streng juristisches Begriffsverhältnis anzulegen. (T23); Beisatz: Hier: Bei dem Vorwurf mangelnder Wirtschaftskompetenz einer politischen Partei im Kontext einer politischen Debatte handelt es sich um ein Werturteil. (T24); Bem: Ausführliche Darstellung der Judikatur des EGMR zu Art 10 Abs 2 MRK. (T25)
    • 4 Ob 64/10f
      Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 64/10f
      Vgl auch; Beis ähnlich wie T8
    • 4 Ob 39/10d
      Entscheidungstext OGH 13.07.2010 4 Ob 39/10d
      Vgl; Beis wie T7
    • 6 Ob 220/10m
      Entscheidungstext OGH 17.12.2010 6 Ob 220/10m
      Vgl
    • 6 Ob 245/11i
      Entscheidungstext OGH 21.12.2011 6 Ob 245/11i
      Vgl
    • 6 Ob 51/14i
      Entscheidungstext OGH 26.06.2014 6 Ob 51/14i
      Auch; Beisatz: Welcher Bedeutungsinhalt einer bestimmten Äußerung beizumessen ist, ob es sich um die Verbreitung von Tatsachen, die Verbreitung einer auf einem wahren Tatsachenkern beruhenden wertenden Meinungsäußerung oder eines Werturteils handelt, richtet sich nach dem Zusammenhang und dem dadurch vermittelten Gesamteindruck, den ein redlicher Mitteilungsempfänger gewinnt. (T26)
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    21.08.2014
    Dokumentnummer
    JJR_19891219_OGH0002_0040OB00162_8900000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 4Ob75/94
    6Ob24/95
    4Ob10...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0075552
    Geschäftszahl
    4Ob75/94; 6Ob24/95; 4Ob1009/96; 6Ob2060/96a; 4Ob2247/96m; 6Ob171/99m; 6Ob88/00k; 6Ob266/00m; 6Ob109/00y; 6Ob41/01z; 1Ob260/01v; 6Ob273/05y; 6Ob159/06k; 6Ob110/08g; Bsw49418/99; 6Ob244/09i; 6Ob128/10g; 6Ob114/11z; 6Ob216/11z; 6Ob162/12k; 4Ob166/12h
    Entscheidungsdatum
    28.06.1994
    Norm
    ABGB §1330 A
    ABGB §1330 B
    MRK §10
    Rechtssatz

    Da die Freiheit der politischen Debatte einer der Pfeiler des Konzeptes einer demokratischen Gesellschaft ist, sind die Grenzen einer vertretbaren Kritik in Bezug auf einen Politiker, der in seiner öffentlichen Eigenschaft auftritt, weiter zu ziehen als in Bezug auf eine Privatperson. Jeder Politiker setzt sich selbst unvermeidlich und willentlich einer genauen Beurteilung jeder seiner Worte und Taten nicht nur durch Journalisten und das breitere Publikum, sondern insbesondere auch durch den politischen Gegner aus. Der Kläger muss sich daher als Spitzenkandidat einer wahlwerbenden Partei eine humorvoll-satirische Kritik gefallen lassen.

    Entscheidungstexte
    • 4 Ob 75/94
      Entscheidungstext OGH 28.06.1994 4 Ob 75/94
      Veröff: SZ 67/114
    • 6 Ob 24/95
      Entscheidungstext OGH 13.10.1995 6 Ob 24/95
      nur: Da die Freiheit der politischen Debatte einer der Pfeiler des Konzeptes einer demokratischen Gesellschaft ist, sind die Grenzen einer vertretbaren Kritik in Bezug auf einen Politiker, der in seiner öffentlichen Eigenschaft auftritt, weiter zu ziehen als in Bezug auf eine Privatperson. (T1)
    • 4 Ob 1009/96
      Entscheidungstext OGH 26.02.1996 4 Ob 1009/96
      Auch; Beisatz: Die Verbreitung von Bildnissen solcher Personen ist aber dennoch nicht schrankenlos zulässig. (T2)
    • 6 Ob 2060/96a
      Entscheidungstext OGH 28.09.1996 6 Ob 2060/96a
    • 4 Ob 2247/96m
      Entscheidungstext OGH 17.09.1996 4 Ob 2247/96m
      nur: Da die Freiheit der politischen Debatte einer der Pfeiler des Konzeptes einer demokratischen Gesellschaft ist, sind die Grenzen einer vertretbaren Kritik in Bezug auf einen Politiker, der in seiner öffentlichen Eigenschaft auftritt, weiter zu ziehen als in Bezug auf eine Privatperson. Jeder Politiker setzt sich selbst unvermeidlich und willentlich einer genauen Beurteilung jeder seiner Worte und Taten nicht nur durch Journalisten und das breitere Publikum, sondern insbesondere auch durch den politischen Gegner aus. (T3); Beisatz: Als Spitzenkandidat einer wahlwerbenden Partei muss sich der Kläger eine Kritik seiner Wahlkampfaussagen gefallen lassen, auch wenn sie, um besonders einprägsam zu sein, seinen Wahlkampfstil nachahmt und seine Aussagen persifliert. Die Grenzen zulässiger politischer Kritik werden dadurch nicht überschritten. (T4)
    • 6 Ob 171/99m
      Entscheidungstext OGH 29.09.1999 6 Ob 171/99m
      Vgl auch; Beisatz: Wenn auch das Recht auf freie Meinungsäußerung keinen Freibrief bedeutet, den guten Ruf des Betroffenen herabzusetzen und ihn zu beleidigen (6 Ob 32/95; 4 Ob 302/98h), können doch selbst Beschimpfungen im Rahmen politischer Debatten durch das Recht auf freie Meinungsäußerung gerechtfertigt sein, wenn ein entsprechender Sachbezug gegeben ist. (T5)
    • 6 Ob 88/00k
      Entscheidungstext OGH 13.04.2000 6 Ob 88/00k
      Vgl auch; Beisatz: Eine in die Ehre eingreifende politische Kritik auf Basis unwahrer Tatsachenbehauptungen verstoßt gegen § 1330 ABGB. Behauptung, dass die Heime der Klägerin Heimstätte illegalen Drogenhandels seien, in einem derartigen Heim Suchtgift in näher bezeichnetem Wert sichergestellt worden sei und durch die Kläger Drogenhändler gedeckt würden. (T6)
    • 6 Ob 266/00m
      Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 266/00m
      nur T1
    • 6 Ob 109/00y
      Entscheidungstext OGH 23.11.2000 6 Ob 109/00y
      nur T3; Beisatz: Das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung ist großzügig auszulegen, insbesondere wenn es um zur Debatte stehende politische Verhaltensweisen geht. (T7); Veröff: SZ 73/181
    • 6 Ob 41/01z
      Entscheidungstext OGH 15.03.2001 6 Ob 41/01z
      nur: Die Freiheit der politischen Debatte ist einer der Pfeiler des Konzeptes einer demokratischen Gesellschaft. (T8); Beisatz: Die Freiheit der politischen Debatte, die unter Umständen sogar verletzende oder beunruhigende Äußerungen als gerechtfertigt ansieht, lässt umso mehr als harmlos oder indifferent anzusehende Äußerungen zu. (T9)
    • 1 Ob 260/01v
      Entscheidungstext OGH 22.10.2001 1 Ob 260/01v
      Vgl; Beisatz: Die Urteile des EGMR [Oberschlick II], [Oberschlick I] und [Lingens]) sind nicht so zu verstehen, dass im Interesse der durch die Konvention gewährleisteten Freiheit der Meinungsäußerung der in der Rechtsordnung vorgesehene Persönlichkeitsschutz gegen eine nach dem Strafgesetzbuch (objektiv) tatbildliche üble Nachrede oder Beleidigung bei allen Akten staatlicher Vollziehung unter allen Umständen zurückzutreten habe, sobald sich die üble Nachrede oder Beleidigung gegen einen Politiker richtet. Die innerstaatlichen Behörden haben bei ihren Entscheidungen einen gewissen Ermessensspielraum, ob und in welchem Ausmaß eine Notwendigkeit für einen Eingriff in die Freiheit der Meinungsäußerung besteht. (T10)
    • 6 Ob 273/05y
      Entscheidungstext OGH 26.01.2006 6 Ob 273/05y
      Beisatz: Das Recht auf freie Meinungsäußerung findet in der Interessenabwägung gegenüber der ehrenbeleidigenden Rufschädigung seine Grenze in einer unwahren Tatsachenbehauptung. Hier: Herabsetzung durch unwahre Tatsachenbehauptungen, mit denen jemand eines verwerflichen Verhaltens - des „Durchdrehens" und der Verschleuderung von Gemeindevermögen - bezichtigt wird. (T11)
    • 6 Ob 159/06k
      Entscheidungstext OGH 12.10.2006 6 Ob 159/06k
      Auch; Beisatz: Hier: Inserat in einer Faschingszeitung im Zuge einer politischen Auseinandersetzung. (T12)
    • 6 Ob 110/08g
      Entscheidungstext OGH 07.07.2008 6 Ob 110/08g
      Vgl; Beisatz: Hauptverfahren zum Provisorialverfahren 6 Ob 159/06k mit Bezugnahme auf die Entscheidung MR2007, 419 (Lindon und Otchakovsky-Laurens/Frankreich) des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte. (T13)
    • Bsw 49418/99
      Entscheidungstext AUSL EGMR 20.07.2004 Bsw 49418/99
      nur T3; Veröff: NL 2004,188
    • 6 Ob 244/09i
      Entscheidungstext OGH 19.03.2010 6 Ob 244/09i
      nur T1; Beisatz: Für Beschränkungen von politischen Aussagen oder einer Debatte über Fragen des öffentlichen Interesses besteht dabei nach der ständigen Rechtsprechung nur ein sehr enger Ermessensspielraum (vgl EGMR Pfeifer, Nr 12556/03; Lingens, MR 1986, H 4, 11 = EuGRZ 1986, 424). (T14); Beisatz: Ob eine politische Äußerung nach Art 10 EMRK gerechtfertigt erscheint, ist zusammengefasst an der politischen Bedeutung der Stellungnahme, am Gewicht des Anlassfalls, an der Form und Ausdrucksweise sowie dem danach zu unterstellenden Verständnis der Erklärungsempfänger zu messen. (T15)
    • 6 Ob 128/10g
      Entscheidungstext OGH 17.11.2010 6 Ob 128/10g
      nur T1; Beisatz: Dem Beklagten darf nicht das Risiko der Unrichtigkeit der Medienberichterstattung auferlegt werden. (T16); Beisatz: Anderes gilt naturgemäß für den Fall, dass dem Äußernden die Unrichtigkeit der Berichterstattung bekannt war oder leicht erkennbar war. (T17)
    • 6 Ob 114/11z
      Entscheidungstext OGH 18.07.2011 6 Ob 114/11z
      nur T1
    • 6 Ob 216/11z
      Entscheidungstext OGH 13.10.2011 6 Ob 216/11z
      Vgl
    • 6 Ob 162/12k
      Entscheidungstext OGH 15.10.2012 6 Ob 162/12k
      Vgl; Beisatz: Im Sinne der angeführten Grundsätze müssen auch Medieninhaber, Herausgeber und Chefredakteure des die Kritik provozierenden Mediums sich einen höheren Grad an Toleranz gegenüber der Kritik des angegriffenen politischen Gegners zurechnen lassen. (T18); Beisatz: Art 10 MRK schützt nicht nur stilistisch hochwertige, sachlich vorgebrachte und niveauvoll ausgeführte Bewertungen, sondern jedwedes Unwerturteil, dass nicht in einem Wertungsexzess gipfelt. (T19); Beisatz: Hier: „journalistischer Bettnässer“. (T20)
    • 4 Ob 166/12h
      Entscheidungstext OGH 15.01.2013 4 Ob 166/12h
      nur T8; Beis wie T14; Beis wie T15; Beisatz: Mit Ausführungen zum Verhältnis zu § 1 UWG iSd Fallgruppe „Ausnützen fremden Vertragsbruchs“. (T21)
    Im RIS seit
    15.06.1997
    Zuletzt aktualisiert am
    11.03.2013
    Dokumentnummer
    JJR_19940628_OGH0002_0040OB00075_9400000_001
  • Verweis auf diesen Rechtssatz: RIS - Justiz - Rechtssatz für 4Ob138/99v
    4Ob55/00t
    6O...
    Gericht
    OGH
    Dokumenttyp
    Rechtssatz
    Rechtssatznummer
    RS0112211
    Geschäftszahl
    4Ob138/99v; 4Ob55/00t; 6Ob114/00h; 6Ob266/00m; 6Ob197/02t; 6Ob95/03v; 6Ob14/03g; 6Ob209/04k; 6Ob41/05p; 4Ob105/06d; 6Ob197/05x; 4Ob97/07d; 6Ob239/07a; 6Ob236/09p
    Entscheidungsdatum
    13.07.1999
    Norm
    ABGB §1330 BII
    UWG §7 C
    Rechtssatz

    Je weniger die zu beurteilende Rechtsfolgenbehauptung nicht einfach aus dem Gesetz abzulesen ist, sondern auf einem Vorgang der persönlichen Erkenntnisgewinnung beruht, je eingehender die Grundlagen dieses Erkenntnisprozesses dargestellt werden, und je deutlicher zum Ausdruck kommt, dass eine subjektive Überzeugung im geistigen Meinungsstreit vertreten wird, umso eher wird ein reines Werturteil vorliegen.

    Entscheidungstexte
    • 4 Ob 138/99v
      Entscheidungstext OGH 13.07.1999 4 Ob 138/99v
      Veröff: SZ 72/118
    • 4 Ob 55/00t
      Entscheidungstext OGH 14.03.2000 4 Ob 55/00t
    • 6 Ob 114/00h
      Entscheidungstext OGH 13.07.2000 6 Ob 114/00h
      Vgl; Beisatz: Hat der der Äußerung zugrundeliegende Sachverhalt das Tatbestandselement des Vorsatzes nicht indiziert, kann die Bezeichnung "Verbrecher" nicht als bloße juristische Wertung abgetan werden, sondern ist bei der gebotenen ungünstigsten Auslegung als Tatsachenbehauptung zu qualifizieren. (T1); Veröff: SZ 73/117
    • 6 Ob 266/00m
      Entscheidungstext OGH 23.10.2000 6 Ob 266/00m
      Beisatz: Hier: Vorwurf "Rechtsbrecher". (T2)
    • 6 Ob 197/02t
      Entscheidungstext OGH 24.04.2003 6 Ob 197/02t
    • 6 Ob 95/03v
      Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 95/03v
    • 6 Ob 14/03g
      Entscheidungstext OGH 26.06.2003 6 Ob 14/03g
    • 6 Ob 209/04k
      Entscheidungstext OGH 17.03.2005 6 Ob 209/04k
    • 6 Ob 41/05p
      Entscheidungstext OGH 19.05.2005 6 Ob 41/05p
    • 4 Ob 105/06d
      Entscheidungstext OGH 28.09.2006 4 Ob 105/06d
      Beisatz: Hier: Behauptungen „Sollte der Geschäftsführer der Klägerin seine Tätigkeit als ÖSV-Präsident auch zum Nutzen seiner Unternehmen einsetzen, wäre dies nach dem Gutachten rechtlich bedenklich." und „Das Zusammenspiel zweier Firmen sowie die Funktion als Ehrenpräsident des ÖSV ermögliche Praktiken, die wettbewerbsschädigend und damit unzulässig sein könnten." sind in unmittelbarem räumlichen und inhaltlichen Zusammenhang mit dem Rechtsgutachten eines namentlich genannten Autors Werturteile. (T3)
    • 6 Ob 197/05x
      Entscheidungstext OGH 30.11.2006 6 Ob 197/05x
      Beisatz: Hier: Artikel in einer Studentenzeitung über ein von der Hochschülerschaft durchgeführtes Vergabeverfahren. (T4); Beisatz: Ob ein Verhalten in einem Vergabeverfahren wettbewerbswidrig ist oder eine Kontaktaufnahme auf Erlangung wettbewerbswidriger Vorteile gerichtet ist, kann nicht einfach aus dem Gesetz abgeleitet werden; eine Aussage darüber beruht daher auf einem Vorgang der persönlichen Erkenntnisgewinnung und gibt eine subjektive Überzeugung wieder, die nicht wahr oder unwahr sein kann. (T5); Beisatz: Ob ein Verhalten eines Geschädigten dessen Mitverschulden begründet und ob die Rechtskraft eines Zwischenurteiles, das über einen Mitverschuldenseinwand nicht ausdrücklich abspricht, die Prüfung dieses Einwands ausschließt, kann nicht einfach aus dem Gesetz abgelesen werden; eine Aussage darüber beruht daher auf einem Vorgang der persönlichen Erkenntnisgewinnung und gibt eine subjektive Überzeugung wieder, auch wenn diese mangels Kenntnis irrig ist. (T6)
    • 4 Ob 97/07d
      Entscheidungstext OGH 10.07.2007 4 Ob 97/07d
    • 6 Ob 239/07a
      Entscheidungstext OGH 12.12.2007 6 Ob 239/07a
      Beis wie T2
    • 6 Ob 236/09p
      Entscheidungstext OGH 15.04.2010 6 Ob 236/09p
    Im RIS seit
    12.08.1999
    Zuletzt aktualisiert am
    27.05.2010
    Dokumentnummer
    JJR_19990713_OGH0002_0040OB00138_99V0000_002
Verweis auf diesen Entscheidungstext: RIS - Justiz - Entscheidungstext 6Ob266/00m
Gericht
OGH
Dokumenttyp
Entscheidungstext
Geschäftszahl
6Ob266/00m
Entscheidungsdatum
23.10.2000
Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr. Schiemer als Vorsitzenden sowie die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Prückner, Dr. Schenk und Dr. Fellinger als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden und gefährdeten Partei Mag. Hilmar K*****, vertreten durch Mag. Martin Machold, Rechtsanwalt in Wien, gegen den Beklagten und Gegner der gefährdeten Partei Mag. Werner S*****, wegen Unterlassung, Widerruf und Veröffentlichung des Widerrufs (hier: wegen einstweiliger Verfügung) über den außerordentlichen Revisionsrekurs der klagenden und gefährdeten Partei gegen den Beschluss des Oberlandesgerichtes Wien als Rekursgericht vom 8. August 2000, GZ 4 R 123/00p-8, den

 

Beschluss

 

gefasst:

Spruch

 

Der außerordentliche Revisionsrekurs wird gemäß § 78 EO, § 402 Abs 4 EO iVm § 526 Abs 2 erster Satz ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).

Text

 

Begründung:

Rechtliche Beurteilung

 

Bei der Beurteilung, ob ein Werturteil oder eine Tatsachenbehauptung vorliegt, kommt es insbesondere auch auf den Zusammenhang an, in den die Äußerung gestellt wurde (4 Ob 462/89 = SZ 62/208 ua; RIS-Justiz RS0031815). Je weniger die zu beurteilende Rechtsfolgenbehauptung nicht einfach aus dem Gesetz abzulesen ist, sondern auf einem Vorgang der persönlichen Erkenntnisgewinnung beruht, je eingehender die Grundlagen dieses Erkenntnisprozesses dargestellt werden und je deutlicher zum Ausdruck kommt, dass eine subjektive Überzeugung im Meinungsstreit vertreten wird, umso eher wird ein reines Werturteil vorliegen (4 Ob 138/99v = EvBl 1999/211 ua; RIS-Justiz RS0112211). Ob im vorliegenden Fall die Bezeichnung des Klägers als "Rechtsbrecher" im unmittelbaren Zusammenhang mit der Darstellung eines konkreten, vom Kläger gesetzten Verhaltens und der deshalb gegen ihn erwirkten, auf Unterlassung bestimmter Äußerungen lautenden einstweiligen Verfügung ein - zulässiges - Werturteil darstellt, berührt keine über diesen Rechtsstreit hinausgehende Rechtsfrage. In der Ansicht des Rekursgerichtes, dass sich der Vorwurf, der Kläger sei ein "Rechtsbrecher", nach dem Verständnis eines Durchschnittslesers nur auf die vom Kläger zu Unrecht ausgesprochene Verdächtigung beziehe, C*****Heime seien vielleicht Keimstätten des illegalen Drogenhandels und dass dem Kläger damit keine Straftaten im Sinne des Strafgesetzbuches oder gar verbrecherische Handlungen vorgeworfen werden und auch kein zusätzliches Sachverhaltselement in die Darstellung der Ereignisse hineingetragen wird, kann eine krasse Fehlbeurteilung nicht erblickt werden. Auch bietet die Frage, ob mit dieser Bezeichnung die Grenze zulässiger Kritik, die bei Politikern nach ständiger Rechtsprechung weiter zu ziehen ist als bei Privatpersonen (4 Ob 75/94 = SZ 67/114 ua; RIS-Justiz RS0075552), überschritten wurde, in Folge ihrer Einzelfallbezogenheit zu einer näheren Befassung keinen hinreichenden Anlass.

 

Einer weiteren Begründung bedarf dieser Beschluss nicht (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).

Anmerkung
E59602 06A02660
Dokumentnummer
JJT_20001023_OGH0002_0060OB00266_00M0000_000