Landesrecht konsolidiert Kärnten: Gesamte Rechtsvorschrift für Nationalpark Hohe Tauern, Fassung vom 15.10.2018

§ 0

Langtitel

Verordnung der Landesregierung vom 4. November 1986 über den
Nationalpark Hohe Tauern
StF: LGBl Nr 74/1986

Änderung

LGBl Nr 66/1991

LGBl Nr 5/1993

LGBl Nr 96/1996

LGBl Nr 84/2001

LGBl Nr 39/2005

LGBl Nr 73/2011

LGBl Nr 43/2012 (DFB)

Sonstige Textteile

Inhaltsverzeichnis

I. Abschnitt - Nationalpark Hohe Tauern

§ 1 Nationalparkgebiete

§ 2 Nationalparkregionen

§ 3 Zielsetzungen

§ 4 Geltungsbereich

 

II. Abschnitt - Kernzone

§ 5 Grenzen

§ 6 Schutzbestimmungen

§ 7 Ausnahmebewilligungen

 

III. Abschnitt - Sonderschutzgebiete

§ 8 Sonderschutzgebiet “Großglockner-Pasterze”

§ 9 Sonderschutzgebiet “Gamsgrube”

 

IV. Abschnitt - Außenzone

§ 10 Grenzen

§ 11 Verbote

§ 12 Bewilligungspflicht

§ 13 Inkrafttreten

 

Anlagen 1-5

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 1 bis 8 des Kärntner Nationalparkgesetzes, LGBl Nr 55/1983, wird verordnet:

§ 1

Text

I. Abschnitt

Nationalpark Hohe Tauern

§ 1

Nationalparkgebiete

(1) Gebietsteile der Hohen Tauern in den Gemeinden Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach und Winklern (Großglockner- und Schobergruppe) und in den Gemeinden Mallnitz, Obervellach und Malta (Ankogel- und Reißeckgruppe), alle im politischen Bezirk Spittal an der Drau, werden zum “Nationalpark Hohe Tauern” erklärt und ist innerhalb der im Abs. 2 umschriebenen Grenzen in den Katastralgemeinden Apriach, Döllach, Dornbach, Dösen, Mallnitz, Malta, Mitten, Mörtschach, Pfaffenberg, Putschall, Rojach, Stranach, Winkel Sagritz, Winklern, Zlapp und Hof, gelegen.

(2) Die Grenzen des Nationalparks Hohe Tauern inklusive der Außengrenzen, Außenzone, Kernzone, des Sonderschutzgebietes Gamsgrube und des Sonderschutzgebietes Groß­glockner Pasterze sind in der planlichen Darstellung der Abteilung 8 – Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser u. Naturschutz des Amtes der Kärntner Landesregierung vom Mai 2011(Datum Bearbeitungsstand) im Maßstab 1:200.000 samt Detailplänen

4022-5101

              4022-5103              4023-5303 4120-5101 4121-5001 4121-5003 4121-5100

              4121-5101              4121-5102 4121-5103 4121-5201 4121-5300 4121-5301

              4121-5302              4121-5303 4122-5000 4122-5001 4122-5002 4122-5003

              4122-5100              4122-5101 4122-5102 4122-5103 4122-5200 4122-5201

              4122-5203              4122-5300 4122-5301 4122-5302 4122-5303 4123-5202

              4123-5203              4220-5000 4220-5001 4220-5002 4220-5003 4220-5102

              4220-5200              4220-5201 4221-5000 4221-5001 4221-5002 4221-5003

              4221-5100              4221-5101 4221-5102 4221-5103 4221-5200 4221-5201

              4221-5202              4221-5203 4221-5300 4221-5301 4221-5302 4222-5000

              4222-5002              4222-5003 4222-5102 4222-5103 4222-5200 4222-5201

              4222-5202              4222-5203 4222-5300 4222-5301 4222-5302 4222-5303

              4321-5000              4321-5001 4321-5002 4321-5003 4321-5100 4321-5102

              4321-5200              4321-5201 4322-5200 4322-5202 4322-5203 4421-5000

              4421-5001              4421-5002 4421-5003 4421-5100 4421-5101 4421-5102

              4421-5103              4421-5200 4421-5201 4421-5300 4421-5301 4422-5203

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              4521-5200              4521-5201 4521-5202 4521-5203 4521-5300 4521-5301

              4521-5302              4521-5303 4522-5003 4522-5102 4522-5103 4522-5201

              4522-5202              4522-5203 4522-5300 4522-5301 4522-5302 4522-5303

               4621-5000               4621-5001 4621-5002 4621-5003 4621-5200 4622-5002

4622-5200 4622-5202 4622-5203

 

jeweils im Maßstab 1:10.000 – DIN A3 vom Mai 2011 (Datum Bearbeitungsstand) festgelegt. Diese planlichen Darstellungen sind wesentlicher Bestandteil dieser Verordnung und liegen bei der für rechtliche Angelegenheiten des Naturschutzes zuständigen Abteilung des Amtes der Kärntner Landesregierung, den Gemeindeämtern Großkirchheim, Heiligenblut, Mallnitz, Malta, Mörtschach, Obervellach, Winklern, der Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau und der Nationalparkverwaltung „Nationalpark Hohe Tauern Kärnten“ während der für den Parteienverkehr bestimmten Amtsstunden sowie digital unter www.kagis.ktn.gv.at zur allgemeinen Einsicht auf (§ 5 Abs 3 K-NBG, LGBl. Nr. 55/1983 idgF) (Anlage 1).

§ 2

Text

§ 2

Nationalparkregionen

 

(1) Die Gebiete der Gemeinden Heiligenblut, Großkirchheim, Mörtschach und Winklern bilden zusammen die "Nationalparkregion Oberes Mölltal".

 

(2) Die Gebiete der Gemeinden Mallnitz und Malta sowie der sich nördlich der Möll befindliche Teil der Gemeinde Obervellach bilden zusammen die "Nationalparkregion Mallnitz-Hochalmspitze".

§ 3

Text

§ 3

Zielsetzungen

 

1.

Der Nationalpark soll in seiner völligen oder weitgehenden Ursprünglichkeit zum Wohle der Bevölkerung der Regionen und der Republik Österreich, zum Nutzen der Wissenschaft und zur Förderung der regionalen Wirtschaft erhalten werden.

2.

Die für den Nationalpark charakteristische Tier- und Pflanzenwelt einschließlich ihrer Lebensräume und seine historisch bedeutsamen Objekte und Landschaftsteile sollen bewahrt werden.

3.

Der Nationalpark soll einem möglichst großen Kreis von Menschen auch in aller Zukunft ein eindrucksvolles Naturerlebnis ermöglichen.

§ 4

Text

§ 4

Geltungsbereich

Dieser Verordnung unterliegen nicht:

a)

Maßnahmen zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Gefahr für das Leben oder die Gesundheit von Menschen oder zur unmittelbaren Abwehr von Elementarereignissen und Maßnahmen im Zuge von Aufräumungsarbeiten im direkten Zusammenhang mit Elementarereignissen;

b)

Maßnahmen im Rahmen von Einsätzen der Organe der öffentlichen Sicherheit, der Bergwacht und von Rettungsorganisationen einschließlich der Maßnahmen zur Vorbereitung solcher Einsätze;

c)

Maßnahmen im Zuge eines Einsatzes des Bundesheeres in den Fällen des § 2 Abs 1 lit. a bis c des Wehrgesetzes 2001, BGBl. I Nr. 146/2001, zuletzt geändert durch BGBl. I Nr. 111/2010, einschließlich der Maßnahmen zur Vorbereitung solcher Einsätze.

§ 5

Text

II. Abschnitt

Kernzone

§ 5

Grenzen

Die Grenzen der Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern sind in den im § 1 Abs 2 angeführten planlichen Darstellungen festgelegt.

§ 6

Text

§ 6

Schutzbestimmungen

(1) In der Kernzone ist, unbeschadet der Bestimmungen des Abs. 3 und des § 7 jeder Eingriff in die Natur und in den Naturhaushalt sowie jede Beeinträchtigung des Landschaftsbildes verboten.

(2) In der Kernzone ist jedenfalls auch verboten:

a)

die Verwendung von Fahrzeugen;

b)

die Durchführung von Außenlandungen zu touristischen oder sportlichen Zwecken;

c)

die Verwendung von Luftfahrzeugen in einer Flughöhe von weniger als 5000 m Seehöhe zu touristischen oder sportlichen Zwecken;

d)

die Ausübung des Modellflugsports, des Drachenfliegens oder Paragleitens;

e)

das freie Laufenlassen von Hunden.

(3) In den als Winterruhezone (Anlage 4) festgelegten Bereichen der Kernzone ist das Ausüben des Tourenschilaufes in der Zeit vom 1. Dezember bis 30. April untersagt. Die Ausnahmen nach Abs. 4 lit. a, b und d gelten sinngemäß.

(4) Von den Verboten nach Abs. 1 und 2 sind ausgenommen:

a)

Tätigkeiten im Rahmen einer zeitgemäßen, auf die naturräumlichen Voraussetzungen abgestimmten land- und forstwirtschaftlichen Nutzung;

b)

die Ausübung der Jagd und Fischerei unter Einhaltung der jagd- und fischereirechtlichen Vorschriften;

c)

Maßnahmen, die beim Bergsteigen, Wandern und beim Tourenschilauf herkömmlich üblich sind sowie dafür erforderliche Sicherheitseinrichtungen;

d)

Maßnahmen zum Zwecke der Wartung und Instandsetzung behördlich genehmigter Anlagen;

e)

Maßnahmen im Rahmen der Ver- und Entsorgung von Schutz- und Almhütten.

§ 7

Text

§ 7

Ausnahmebewilligungen

(1) In der Kernzone bedürfen folgende Maßnahmen der Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde:

a)

Maßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung;

b)

Maßnahmen zur Sicherung des Schutzzweckes des Nationalparks;

c)

Maßnahmen, die der wissenschaftlichen Forschung dienen;

d)

die Errichtung und Änderung von Alm-, Jagd- und Schutzhütten, soweit die Maßnahmen nach außen hin sichtbar sind;

e)

die Errichtung von Wegen, alpinen Steigen, Klettersteigen, Klettergärten, Sicherungseinrichtungen, Notunterkünften und sonstige, mit den herkömmlichen Formen des Alpinismus zusammenhängende Maßnahmen;

f)

die Errichtung von Anlagen zum Zwecke der Ver- und Entsorgung von Schutz- und Almhütten.

(2) Eine Bewilligung nach Abs. 1 ist zu erteilen, wenn durch die beantragte Maßnahme die mit der Festlegung des Gebietes als Kernzone verfolgten Ziele (§ 6 Abs. 1 Kärntner Nationalparkgesetz) weder abträglich beeinflußt, noch gefährdet werden.

§ 8

Text

III. Abschnitt

Sonderschutzgebiete

§ 8

Sonderschutzgebiet

“Großglockner-Pasterze”

(1) Der Bereich, der innerhalb der in der Anlage 2 festgelegten Grenzen liegt, wird mit Zustimmung des Österreichischen Alpenvereines als Grundeigentümer zum Sonderschutzgebiet “Großglockner-Pasterze” erklärt (siehe § 1 Abs. 2).

(2) Im Sonderschutzgebiet Großglockner-Pasterze ist jeder Eingriff in die Natur und in den Naturhaushalt sowie jede Beeinträchtigung des Landschaftsbildes einschließlich der im § 6 Abs. 2 genannten Maßnahmen verboten. Von diesen Verboten sind ausgenommen:

a)

das herkömmliche Wandern, Bergsteigen und der Tourenschilauf sowie Maßnahmen, die der Orientierung dienen;

b)

die Ver- und Entsorgung von Schutzhütten nach Maßgabe des für die einzelnen Hütten festgelegten Ver- und Entsorgungskonzeptes;

c)

eine kontrollierte Bestandsregelung des Wildes.

(3) Im Bereich des Sonderschutzgebietes Großglockner-Pasterze sind folgende Maßnahmen nur mit Bewilligung der Bezirksverwaltungsbehörde zulässig:

a)

Maßnahmen zur Sicherung des Schutzzweckes des Nationalparkes;

b)

Maßnahmen, die der wissenschaftlichen Forschung dienen;

c)

die Errichtung oder die nach außen sichtbare Änderung von Schutzhütten;

d)

die Errichtung von alpinen Steigen, Sicherungseinrichtungen, Notunterkünften und sonstige, mit den herkömmlichen Formen des Alpinismus zusammenhängende Maßnahmen;

e)

die Durchführung sportlicher Veranstaltungen.

(4) Bewilligungen im Sinne des Abs. 3 dürfen von der Landesregierung erteilt werden, wenn die beantragte Maßnahme mit den mit der Unterschutzstellung verfolgten Zielen (§ 7 Abs. 1 des Kärntner Nationalparkgesetzes) zu vereinbaren ist.

§ 9

Text

§ 9

Sonderschutzgebiet

“Gamsgrube”

(1) Der Bereich, der innerhalb der in der Anlage 3 festgelegten Grenzen liegt, wird mit Zustimmung des Österreichischen Alpenvereines als Grundeigentümer zum Sonderschutzgebiet “Gamsgrube” erklärt (siehe § 1 Abs. 2).

(2) Im Sonderschutzgebiet Gamsgrube ist jeder Eingriff in die Natur und in den Naturhaushalt sowie jede Beeinträchtigung des Landschaftsbildes einschließlich der im § 6 Abs. 2 genannten Maßnahmen verboten. Der Bereich des Sonderschutzgebietes darf nur auf dem Gamsgrubenweg und den beiden im östlichen und westlichen Grenzbereich angelegten und markierten Alpinsteigen begangen werden. Das Verlassen dieser Wege, das Beweiden und das freie Laufenlassen von Hunden ist verboten.

(3) Die Bezirksverwaltungsbehörde kann für wissenschaftliche Zwecke, zur Sicherung des Schutzzweckes des Nationalparkes sowie zur Vermeidung des Entstehens oder der Verbreitung von Wildseuchen an geeignete Personen Ausnahmebewilligungen von den Verboten nach Abs. 2 erteilen.

§ 10

Text

IV. Abschnitt

Außenzone

§ 10

Grenzen

Die Grenzen der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern sind in den im § 1 Abs 2 angeführten planlichen Darstellungen festgelegt.

§ 11

Text

§ 11

Verbote

 

In der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern sind folgende Maßnahmen untersagt:

 

a)

die Errichtung oder wesentliche Änderung von Anlagen zur Energieerzeugung, soweit sie nicht zur Eigenversorgung von Alm- und Schutzhütten dienen;

b)

die Errichtung von Schleppliften und Seilbahnen für die Personenbeförderung;

c)

die Anlage von Schitrassen;

d)

der Abbau von Stein, Lehm, Sand oder Schotter, ausgenommen für den land- und forstwirtschaftlichen Bedarf, für Maßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung sowie für die Anlage von Wanderwegen und die Erhaltung bestehender Wege;

e)

die Errichtung von lärmerregenden oder sonst die Umwelt beeinträchtigenden Betrieben;

f)

die Durchführung von Außenlandungen zu touristischen oder sportlichen Zwecken;

g)

die Errichtung, Aufstellung oder Anbringung von Werbeanlagen, Anlagen zur Anbringung von Werbematerial sowie die sonstige Anbringung von Werbung.

§ 12

Text

§ 12

Bewilligungspflicht

 

(1) In der Außenzone des Nationalparks Hohe Tauern bedürfen nachstehende Vorhaben einer Bewilligung durch die Bezirksverwaltungsbehörde:

a)

die Errichtung und jede nach außen sichtbare Änderung von Gebäuden sowie die Errichtung und wesentliche Änderung von sonstigen baulichen Anlagen;

b)

die Errichtung und Änderung von Freileitungen;

c)

die Errichtung von Materialseilbahnen, ausgenommen solche, die nur einem vorübergehenden Bedarf dienen;

d)

das Abgraben und Anschütten des Geländes, ausgenommen zur Befestigung oder Ausbesserung bestehender Wege;

e)

jeder Eingriff in stehende oder fließende Gewässer, Moore oder sonstiger Feuchtgebiete;

f)

die Errichtung und wesentliche Änderung von Einfriedungen, soweit sie nicht Weidezwecken oder dem Schutz forstlicher Kulturen dienen;

g)

die Anlage von Ablagerungsplätzen, Materiallagerplätzen und ähnlichem.

 

(2) Eine Bewilligung nach Abs 1 ist zu erteilen, wenn durch die beantragte Maßnahme die mit der Festlegung des Gebietes als Außenzone verfolgten Ziele (§ 8 Abs 2 Nationalparkgesetz) weder abträglich beeinflußt noch gefährdet werden.

§ 13

Text

§ 13

Inkrafttreten

 

(1) Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1987 in Kraft.

 

(2) Mit dem Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung der Kärntner Landesregierung vom 15. September 1981, LGBl Nr 81, außer Kraft.

Anl. 1

Text

Anlage 1

Grenzen des Nationalparks Hohe Tauern

Die Grenzen des Nationalparks Hohe Tauern inklusive der Außengrenzen, Außenzone, Kernzone, des Sonderschutzgebietes Gamsgrube und des Sonderschutzgebietes Großglockner Pasterze sind in der planlichen Darstellung der Abteilung 8 – Kompetenzzentrum Umwelt, Wasser u. Naturschutz des Amtes der Kärntner Landesregierung vom Mai 2011 (Datum Bearbeitungsstand) im Maßstab 1:200.000 samt Detailplänen

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4522-5303 4621-5000 4621-5001 4621-5002 4621-5003 4621-5200

4622-5002 4622-5200 4622-5202 4622-5203

jeweils im Maßstab 1:10.000 – DIN A3 vom Mai 2011 (Datum Bearbeitungsstand) festgelegt. Diese planlichen Darstellungen sind wesentlicher Bestandteil dieser Verordnung und liegen bei der für rechtliche Angelegenheiten des Naturschutzes zuständigen Abteilung des Amtes der Kärntner Landesregierung, den Gemeindeämtern Großkirchheim, Heiligenblut, Mallnitz, Malta, Mörtschach, Obervellach, Winklern, der Bezirkshauptmannschaft Spittal an der Drau und der Nationalparkverwaltung „Nationalpark Hohe Tauern Kärnten“ während der für den Parteienverkehr bestimmten Amtsstunden sowie digital unter www.kagis.ktn.gv.at zur allgemeinen Einsicht auf (§ 5 Abs 3 K-NBG, LGBl. Nr. 55/1983 idgF).

Anl. 2

Text

Anlage 2

 

Kernzonengrenze des Nationalparks Hohe Tauern

 

Die Kernzone des Nationalparks Hohe Tauern liegt innerhalb der nachfolgend beschriebenen Grenzen:

 

1.

Nationalparkregion Oberes Mölltal

 

a)

In der Katastralgemeinde Zlapp und Hof (Gemeinde Heiligenblut):

 

Ausgehend vom Fuscherkarkopf (Kote 3331) an der gemeinsamen Landesgrenze zwischen Kärnten und Salzburg in östlicher Richtung der Landesgrenze entlang der Außengrenze des Nationalparks Hohe Tauern bis zum östlichsten Punkt des Grundstücks 913, weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 913, 917/3, 914/1, 916, 915, 1024/1, 1023/2, weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 1024/1 bis zum Schnittpunkt mit der Außengrenze des Nationalparks; weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 1029/3; von diesem Punkt aus das Grundstück 1029/1 in gerader Linie querend bis zum nordöstlichen Punkt des Grundstückes 1029/4; dann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1029/4, 1039/2, 1039/1, dann weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum nordöstlichen Punkt des Grundstückes 1078/6; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1078/6, 1078/3, 1056, 1055, 1054 bis zum südlichsten Punkt von 1054; von hier das Grundstück 1139/1 querend bis zur Außengrenze des Grundstückes 1139/2; die Kernzone berührt die Außengrenze von 1139/2 in einer Distanz von 175 Metern zur Landesgrenze (gemessen an der Außengrenze von 1139/2); von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 1139/2 bis zu jenem Eckpunkt, wo die Außengrenze des Grundstückes 1139/2 wieder nach Norden führt; von diesem Punkt das Grundstück 1139/2 in gerader Linie querend zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 1139/2, 1142/2, 1143/3; weiter entlang der Außengrenze von 1142/2, 1142/1 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 1142/1, 1139/1, 1183 (Gößnitzbach), dann geradlinig querend das Grundstück 1183 (Gößnitzbach); weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1183 (Gößnitzbach), 1143/1, 1141 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 1141, 1140/1, 1140/2; von diesem Punkt das Grundstück 1140/2 geradlinig querend zum südlichsten Punkt von 1137/2, weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1140/2, 1141.

 

b)

In der Katastralgemeinde Rojach (Gemeinde Heiligenblut):

 

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 178, 179/3, 179/1.

 

c)

In der Katastralgemeinde Zlapp und Hof (Gemeinde Heiligenblut):

 

Weiter entlang der Außengrenze 1134/2, 1134/1, 1122, 1123/2, 1125, 1126, 1132/2, 1132/1.

 

d)

In der Katastralgemeinde Rojach (Gemeinde Heiligenblut):

 

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 461/2.

 

e)

In der Katastralgemeinde Zlapp und Hof (Gemeinde Heiligenblut):

 

Weiter entlang der Außengrenze 1133/2.

 

f)

In der Katastralgemeinde Rojach (Gemeinde Heiligenblut):

 

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 179/1, 175, 174, 179/1,173, 172.

 

g)

In der Katastralgemeinde Putschall (Gemeinde Großkirchheim):

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 162, 161, 162, 163/1, 164, 165, 166, 167, 169, 170/2, 255/1, 271/1 bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 270/2; von hier in gerader Linie die Grundstücke 271/1 und 298 (Innerkarbach) querend; an der orographisch rechten Grenze des Grundstückes 298 bis zur Einmündung in das Grundstück 297 (Gradenbach), geradlinig querend weiter entlang der orographisch rechten Grenze des Grundstückes 297 (Gradenbach) bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 266; weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 265/1 bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 266; von hier das Grundstück 265/2 in gerader Linie querend bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 267/3; weiter an der Außengrenze des Grundstückes 267/2 bis zum östlichsten Punkt von 267/3; das Grundstück 267/2 in gerader Linie querend zum südlichsten Punkt des Grundstückes 267/1 und weiter an der Außengrenze des Grundstückes 267/2 bis zum östlichsten Punkt des Grundstückes 267/1; von diesem Punkt das Grundstück 265/2 in gerader Linie querend zum westlichsten Punkt des Grundstückes 268/2; weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 268/2, 269/1 bis zum östlichsten Punkt des Grundstückes 269/1; von diesem Punkt das Grundstück 299 in gerader Linie querend zum westlichsten Punkt des Grundstückes 261/2; von diesem Punkt weiter an der Außengrenze der Grundstücke 261/2, 260/2, 256/4, 258/2, 258/1.

 

h)

In der Katastralgemeinde Winkl-Sagritz (Gemeinde Großkirchheim):

 

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 330, 331, 341, 343, 341, 331 bis zum gemeinsamen Schnittpunk der Grundstücke 56/2, 56/1 und 331.

 

i)

In der Katastralgemeinde Stranach (Gemeinde Mörtschach):

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 56/2, 46, 44, 42, 50, 51, 52/3, 52/2, 52/1, 51, 31, 30, 29, 28, 26/1, 25, 23, 16/1, 16/4 bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 16/4; von diesem Punkt aus in gerader Linie querend das Grundstück 53/1 und das Grundstück 1190/1 (Wangenitzenbach) bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 807/1 (KG Winklern) und 808 (KG Winklern) und 829.

 

j)

In der Katastralgemeinde Winklern (Marktgemeinde Winklern):

 

Weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 829 und 3/3 (KG Stranach) bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 3/3 (KG Stranach), 809 und 807/1. Von dort aus weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 809, 807/2 bis zur Landesgrenze zu Tirol. Von dort verläuft die Grenze in Richtung Nordwesten entlang der Landesgrenze zu Tirol und Salzburg bis zum Ausgangspunkt dieser Beschreibung.

 

k)

In der Katastralgemeinde Mitten (Gemeinde Großkirchheim):

 

Ausgehend vom gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 153/2 und 153/1 und der Gemeindegrenze zwischen Großkirchheim und Heiligenblut weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 129; von diesem Punkt das Grundstück 129 in gerader Linie querend bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 115; weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 129 und 107/2 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 107/2, 107/9 und 109; weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum Schnittpunkt mit der Außengrenze des Grundstückes 151/1, wo diese 350 Meter vom Eckkopf (Kote 2871) entfernt ist; von diesem Punkt weiter das Grundstück 151/1 in gerader Linie querend bis zum nordöstlichsten Eckpunkt des Grundstückes 139; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 139 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 139, 150, 149 und 151/1; von diesem Punkt die Grundstücke 139 und 666 (Gr. Zirknitz), in gerader Linie querend bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 171/1, 179 und 666 (Gr. Zirknitz); von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze von 171/1,171/2, 171/1, 666 (Gr. Zirknitz) bis zu jenem Punkt an der Außengrenze von 666 (Gr. Zirknitz) von wo das Grundstück 153/1 in gerader Linie und westlicher Richtung zum östlichsten Punkt des Grundstückes 155 gequert wird; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze des Grundstücks 153/1 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 157, von dort aus das Grundstück 153/1 in gerader Linie querend zum nordwestlichsten Punkt des Grundstückes 153/1, weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 153/2 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 153/2 und 153/1 und der Gemeindegrenze zwischen der Gemeinde Großkirchheim und der Gemeinde Heiligenblut (Ausgangspunkt der Beschreibung).

 

2.

Nationalparkregion Mallnitz-Hochalmspitze

 

a)

Woisgen - Tauerntal (Mallnitz-West) in der Katastralgemeinde Mallnitz (Gemeinde Mallnitz):

 

Ausgehend vom Lonzaköpfl (Kote 2317) entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 587; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 575/1, 588, 600, 725, 726, 735 bis zum südwestlichsten Punkt dieses Grundstückes, dann geradlinig querend das Grundstück 915 (Woisgenbach) bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 736; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 736 bis zum östlichsten Punkt dieses Grundstückes; dann querend das Grundstück 915 (Woisgenbach) bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 737, dann weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 737 bis zum südlichsten Punkt dieses Grundstückes; dann querend das Grundstück 915 (Woisgenbach) und dann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 738, 740 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 740, 839/1, 739; von diesem Punkt das Grundstück 839/1 querend zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 816; weiter an der Außengrenze des Grundstückes 839/1 bis zum nordwestlichsten Punkt des Grundstückes 821; von diesem Punkt in gerader Linie das Grundstück 839/1 querend bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 838; von diesem Punkt weiter an der Außengrenze des Grundstückes 839/1 bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 838; von diesem Punkt das Grundstück 839/1 in gerader Linie querend bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 847/1; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 847/1 bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 845; von diesem Punkt das Grundstück 847/1 in gerader Linie querend zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 847/1, 839/1, 850/2; von diesem Punk das Grundstück 850/2 in gerader Linie querend bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 851; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 850/2, 865, 866, 948, 947, 876/1, 947 bis zum Ausgangspunkt der Beschreibung (Lonzaköpfl, Kote 2317).

 

b)

Ankogel-Hochalm in der Katastralgemeinde Malta (Gemeinde Malta):

 

Ausgehend vom Schnittpunkt der Grundstücke 1446/1, 1447 und der Landesgrenze zwischen Kärnten und Salzburg; weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1446/1, 1442 und dann weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum gemeinsamen Schnittpunkt des Grundstückes 1419, 399 (KG Dornbach) und der Außengrenze des Nationalparks.

 

c)

In der Katastralgemeinde Dornbach (Gemeinde Malta):

 

Weiter entlang der Grundstücke 1419, 1423 (beide KG Malta), 400, 402, 407 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 407, 410/2 und 410/1; von diesem Punkt in Richtung Westen querend das Grundstück 407 bis zur Höhenkote 2783.

 

d)

In der Katastralgemeinde Pfaffenberg (Gemeinde Obervellach):

In der KG Pfaffenberg weiter entlang der Gemeindegrenze zwischen Obervellach und Malta bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Gemeinde Obervellach, Malta und Reißeck und schließlich weiter entlang der Gemeindegrenze zwischen Obervellach und Reißeck bis zum östlichsten Punkt des Grundstückes 1225/1; dann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1225/1, 1323, 1313/3 bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 1326; von dort aus in südwestliche Richtung entlang des Grundstückes 1354/3 und wieder Richtung Norden entlang der dazwischenliegenden Grundstücke 1351 und 1352; dann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1354/3, 1354/2 und 1354/1 bis zum nordwestlichsten Punkt des angrenzenden Grundstückes 1340; von dort aus das Grundstück 1354/1 geradlinig bis zum nördlichsten Punkt des angrenzenden Grundstückes 1362 querend; wieder entlang der Außengrenze des Grundstückes 1354/1 bis zum westlichsten Punkt folgend und schließlich der Außengrenze des Nationalparks folgend bis zum Schnittpunkt der Grundstücke 1354/1 und 728/5, 728/6 (beide KG Dösen) an der Gemeindegrenze zwischen Mallnitz und Obervellach.

 

e)

In der Katastralgemeinde Dössen (Gemeinde Mallnitz):

 

Weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zur Außengrenze des Grundstückes 728/5; hier 370 Meter weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 728/5 und von diesem Punkt aus geradlinig querend das Grundstück 728/5 in nordöstlicher Richtung bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 737; dann entlang der Außengrenze der Grundstücke 737 und 757/2 bis zum gemeinsamen Schnittpunkt der Grundstücke 757/2, 757/3 und 753/2, weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 757/2 zum südlichsten Punkt des Grundstückes, dann geradlinig querend das Grundstück 753/1 bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 752 und dann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 757/2, 758, 768/2, 844/3 (Dösenbach) bis zum nordöstlichsten Punkt des Grundstückes 765, von dort aus geradlinig querend das Grundstück 844/3 (Dösenbach) zum westlichsten Punkt des Grundstückes 771/1, weiter entlang der Außengrenze 771/3, 805, 816/1 bis zum nordwestlichsten Punkt des Grundstückes 808; dann geradlinig querend das Grundstück 816/1 bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 676, dann entlang der Außengrenze der Grundstücke 676, 677/2 bis zum südlichsten Punkt des Grundstückes 677/2 und dann geradlinig querend das Grundstück 679 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 680; dann 120 Meter entlang der Außengrenze des Grundstückes 816/1 und von diesem Punkt aus in Richtung Westen geradlinig querend das Grundstück 816/1 bis zum nordöstlichsten Punkt des Grundstückes 665, dann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 816/1, 653, 652, 641, 638, 816/1.

 

f)

In der Katastralgemeinde Mallnitz (Gemeinde Mallnitz):

Weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 353, 352, 351, 364/1 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 622 (KG Dössen); dann geradlinig querend das Grundstück 364/1 bis zum östlichsten Punkt des Grundstückes 347/2 und dann entlang der Außengrenze der Grundstücke 364/1, 348, 364/1 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 381; dann genau in Richtung Norden querend das Grundstück 364/1, bis diese Linie die Grundstücksgrenze des Grundstückes 364/1 wieder schneidet, dann entlang der Außengrenze der Grundstücke 364/1, 504, 503, 506, 510, 521 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 521, dann geradlinig querend das Grundstück 510 bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 520, dann entlang der Außengrenze der Grundstücke 520, 571, 572 bis zum östlichsten Punkt von 572.

 

g)

In der Katastralgemeinde Dössen (Gemeinde Mallnitz):

 

Weiter in nördlicher Richtung die Grundstücke 821/2, 845 (Seebach) und 825 querend bis zum südlichsten Punkt des Grundstücks 826; dann weiter entlang der Außengrenze des Grundstückes 826 bis zum westlichsten Punkt des Grundstückes 826 und dann in südwestlicher Richtung querend das Grundstück 825 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 824 und dann entlang der Außengrenze des Grundstückes 574/1 (KG Mallnitz) bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 823/1 (wieder KG Dössen) und dann entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum Ausgangspunkt dieser Beschreibung.

Anl. 2

Text

Anlage 2

Grenzen des Sonderschutzgebietes “Großglockner-Pasterze”

Das Sonderschutzgebiet “Großglockner-Pasterze” liegt innerhalb der nachstehend beschriebenen Grenzen in der KG Zlapp und Hof. Die Grenzbeschreibung beginnt am Fuscherkarkopf (Höhenkote 3331), das ist der Schnittpunkt der Grundstücke 1024/1 und 1027/1 mit der Landesgrenze zwischen Kärnten und Salzburg. Die Grenze verläuft sodann im Uhrzeigersinn von einem gedachten Mittelpunkt des Schutzgebietes, ausgehend vom oben genannten Punkt geradlinig in Richtung Südwesten, querend das Grundstück 1027/1, bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 1025/2; sodann weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1027/1, 1211 (Gamsgrubenweg), 1025/1 und 1027/1 bis zum Schnittpunkt der Außengrenze des Nationalparks mit den Grundstücken 1027/1 und 1024/2; dann weiter entlang der Außengrenze des Nationalparks bis zum Schnittpunkt der Grundstücke 1027/1, 1029/1 und 1029/3; von diesem Punkt weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke 1027/1, 1026/1, 1027/1 bis zur gemeinsamen Landesgrenze mit Tirol und dann in Richtung Norden entlang der gemeinsamen Landesgrenze bis zum Ausgangspunkt dieser Beschreibung.

Anl. 3

Text

Anlage 3

Grenzen des Sonderschutzgebietes “Gamsgrube”

Das Sonderschutzgebiet “Gamsgrube” liegt innerhalb der nachstehend beschriebenen Grenzen der KG Zlapp und Hof. Die Grenzbeschreibung beginnt am Fuscherkarkopf (Höhenkote 3331), das ist der Schnittpunkt der Grundstücke 1024/1 und 1027/1 mit der gemeinsamen Landesgrenze zwischen Kärnten und Salzburg. Die Grenze verläuft sodann im Uhrzeigersinn von einem gedachten Mittelpunkt des Schutzgebietes entlang der Außengrenze der Grundstücke 1027/1, 1025/2, 1025/3 und 1025/2 bis zum nördlichsten Punkt des Grundstückes 1025/2; von diesem Punkt aus geradlinig querend das Grundstück 1027/1 bis zum Ausgangspunkt der Grenzbeschreibung.

Die Grenzbeschreibung erfolgt im Uhrzeigersinn von Westen nach Osten. Betrachtungspunkt der Außengrenzen der Grundstücke ist ein gedachter Mittelpunkt des Schutzgebietes. Ergeben die in der Grenzbeschreibung angeführten Grenzen keine geschlossene Grenzlinie, so gilt jeweils die kürzeste Verbindung zwischen den in der Grenzbeschreibung angeführten angrenzenden Grundstücken und Punkten als Grenze.

Anl. 4

Text

Anlage 4

Winterruhezone “Tauernmähder”

(1) Die Winterruhezone liegt in der KG Mallnitz und wird wie folgt umgrenzt:

Die Grenze verläuft ausgehend vom südwestlichen Punkt des Grundstückes Nr 760 entlang der Außengrenzen der Grundstücke Nr 760 und 758 bis zum nordwestlichsten Punkt des Grundstückes Nr 758, geradlinig weiter in Richtung Norden querend das Grundstück Nr 755 bis zum südöstlichsten Punkt des Grundstückes Nr 807, weiter entlang der Außengrenze der Grundstücke Nr 755, 796, 795, 788 bis zum nördlichen Punkt dieses Grundstückes, dann weiter Richtung Osten entlang der Außengrenzen der Grundstücke Nr 786, 787, 743 bis zum nordöstlichsten Punkt dieses Grundstückes, dann weiter in Richtung Süden entlang der Außengrenze desselben Grundstückes bis zu seinem südlichsten Punkt, hier weiter in Richtung Südwesten entlang der Außengrenzen der Grundstücke Nr 776, 775, 768, 765, 757 und 760 bis zum Ausgangspunkt der Grenzbeschreibung.

(2) Die Grenzbeschreibung (Abs. 1) erfolgt im Uhrzeigersinn. Betrachtungspunkt für die Außengrenzen der Grundstücke ist ein gedachter Mittelpunkt der Winterruhezone.

(3) Die Kennzeichnung der Winterruhezone ist von der Nationalparkverwaltung in geeigneter Weise im Einvernehmen mit dem jeweiligen Grundeigentümer vorzunehmen.