Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Dokumentation im ambulanten Bereich, Fassung vom 24.05.2016

§ 0

Langtitel

Verordnung des Bundesministers für Gesundheit zur Dokumentation im ambulanten Bereich
StF: BGBl. II Nr. 305/2013

Präambel/Promulgationsklausel

Gemäß § 4 Abs. 2, § 5a Abs. 2 und § 6g des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen, BGBl. Nr. 745/1996, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 81/2013, wird verordnet:

§ 1

Text

1. Abschnitt

Allgemeines

§ 1. (1) Diese Verordnung gilt für die Datenübermittlungen zum ambulanten Bereich gemäß Hauptstück B des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen. Sie ist auf

1.

die Datenübermittlungen im intramuralen ambulanten Bereich

a)

zwischen landesfondsfinanzierten Krankenanstalten (Krankenanstaltenträgern), den SV-Trägern, dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (im folgenden Hauptverband) und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie

b)

zwischen Krankenanstaltenträgern, den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie

2.

die Datenübermittlungen im extramuralen ambulanten Bereich zwischen den SV-Trägern, dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit

anzuwenden.

(2) Diese Verordnung gilt nicht für die Datenübermittlungen zwischen Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich und den SV-Trägern.

§ 2

Text

2. Abschnitt

Datenübermittlung und Gliederung der Merkmale

§ 2. Sämtliche Datenübermittlungen haben verschlüsselt zu erfolgen. Darüber hinaus hat die Datenübermittlung zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit über eine vom Bundesministerium für Gesundheit betriebene Internet-Applikation und die Datenübermittlung zwischen dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger (Hauptverband) sowie der beim Hauptverband eingerichteten Pseudonymisierungsstelle und dem Bundesministerium für Gesundheit über die SV-Datendrehscheibe zu erfolgen.

§ 3

Text

§ 3. Die Datenübermittlungen haben den Vorschriften der Anlage 1 zu entsprechen.

§ 4

Text

§ 4. (1) Die Datenübermittlungen setzen sich nach Maßgabe der Abs. 2 bis 5 aus den nachfolgenden Satzarten gemäß Anlage 2 und den darin festgelegten Inhalten (Merkmalen) zusammen:

1.

Satzart A01: Kontakt-Basisdaten,

2.

Satzart A02: Diagnosen, sofern dies im Rahmen von Modellprojekten der Bundesgesundheitsagentur vorgesehen ist und diese auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht sind,

3.

Satzart A03: Leistungen,

4.

Satzart L01: Stammdaten Leistungserbringer/Leistungserbringerin,

5.

Satzart P01: Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin,

6.

Satzart P02: Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin und

7.

Satzart S01: Prüf- und Summensatz.

Die Ausprägung der Inhalte (Merkmale) hat den Vorschriften der Anlage 3 zu entsprechen.

(2) Die Datenübermittlung zwischen den Trägern von Krankenanstalten, die über Landesgesundheitsfonds abgerechnet werden (Fonds-KA), und den Landesgesundheitsfonds gemäß § 6a des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen hat die Satzarten A01, A02, A03 und S01 jedenfalls für alle Kontakte von nicht-stationären Leistungsempfängern/Leistungsempfängerinnen zu umfassen.

(3) Die Datenübermittlung zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit gemäß § 6b des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen hat die Satzarten A01, A02, A03 und S01 jedenfalls für alle Kontakte von nicht-stationären Leistungsempfängern/Leistungsempfängerinnen zu umfassen.

(4) Die Datenübermittlung zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit gemäß § 6c des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen hat für den extramuralen ambulanten Bereich die Satzarten A01, A02, A03, L01 und S01 zu umfassen.

(5) Die Datenübermittlung zwischen der beim Hauptverband eingerichteten Pseudonymisierungsstelle und dem Bundesministerium für Gesundheit gemäß § 6c des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen hat für den extramuralen ambulanten Bereich die Satzarten P01, P02 sowie S01 und für den intramuralen ambulanten Bereich die Satzarten P02 sowie S01 zu umfassen.

§ 5

Text

§ 5. (1) Im Fall von fehlenden Daten eines Quartals sind diese zum nächstmöglichen Termin zusammen mit einer der nachfolgenden Quartalsmeldungen zu übermitteln.

(2) Im Fall von nachträglich zu korrigierenden Daten eines Quartals ist die entsprechende Quartalsmeldung zu korrigieren und umgehend in vollständigem Umfang nochmals zu übermitteln.

(3) Im Fall von nachträglich zu löschenden Daten eines Quartals ist die entsprechende Quartalsmeldung zu bereinigen und umgehend in vollständigem Umfang nochmals zu übermitteln.

§ 6

Text

3. Abschnitt

Generierung der Pseudonyme sowie technische und organisatorische Rahmenbedingungen für die Pseudonymisierungen

§ 6. (1) Das Pseudonym des/der Leistungserbringers/Leistungserbringerin ist mittels HMAC-Algorithmus aus der Vertragspartnerkennung des/der Leistungserbringers/Leistungserbringerin bei der Sozialversicherung innerhalb eines Hardware Security Moduls (HSM) zu bilden und anschließend innerhalb des HSM zu verschlüsseln.

(2) Das Pseudonym des/der Leistungsempfängers/Leistungsempfängerin ist mittels HMAC-Algorithmus aus dem bereichsspezifischen Personenkennzeichen (bPK) für den Bereich Gesundheitsdokumentation (GH-GD) innerhalb eines Hardware Security Moduls (HSM) zu bilden und anschließend innerhalb des HSM zu verschlüsseln.

(3) Die erstmalige Konfiguration des HSM hat in den Räumlichkeiten der beim Hauptverband eingerichteten Pseudonymisierungsstelle (als datenschutzrechtliche Dienstleisterin) unter Anwesenheit einer Vertreterin/ eines Vertreters des Bundesministeriums für Gesundheit (als datenschutzrechtlicher Auftraggeber) und unter der Aufsicht einer Bestätigungsstelle gemäß § 19 des Signaturgesetzes zu erfolgen. Der gesamte Vorgang ist zu protokollieren.

(4) Nach der erstmaligen Konfiguration gemäß Abs. 3 ist die Sicherungskopie der verwendeten kryptografischen Schlüssel an eine Bestätigungsstelle gemäß § 19 des Signaturgesetzes zu übergeben und von dieser sicher und geheim zu verwahren. Die Sicherungskopie darf ausschließlich im Auftrag der Bundesministerin/ des Bundesministers für Gesundheit und zu folgenden Zwecken verwendet werden:

1.

für die Wiederherstellung der Konfiguration eines HSM im Störungsfall sowie

2.

für Konfigurationen zusätzlicher erforderlicher HSM (Erweiterungsfall).

Diese Konfigurationen haben in den Räumlichkeiten der beim Hauptverband eingerichteten Pseudonymisierungsstelle unter Anwesenheit eines/einer Vertreters/Vertreterin des Bundesministeriums für Gesundheit und unter der Aufsicht einer Bestätigungsstelle gemäß § 19 des Signaturgesetzes zu erfolgen. Der gesamte Vorgang ist zu protokollieren.

§ 7

Text

§ 7. (1) Die Einhaltung des Datenschutzes im Rahmen der Pseudonymisierung und der damit zusammenhängenden Prozesse muss durch einen/eine unabhängigen/unabhängige externen/externe Gutachter/Gutachterin bei regelmäßigen Audits geprüft und bestätigt werden.

(2) Ein Audit ist erstmalig vor Beginn der Pseudonymisierungen gemäß § 6 und in weiterer Folge regelmäßig, zumindest aber alle zwei Jahre durchzuführen.

(3) Die beim Hauptverband eingerichtete Pseudonymisierungsstelle hat die Durchführung der Audits durch eigenes Personal zu unterstützen und dafür Sorge zu tragen, dass der/die externe Gutachter/Gutachterin Zugriff auf alle für die Durchführung der Audits notwendigen Informationen erhält.

(4) Die Auswahl und die Beauftragung des/der externen Gutachters/Gutachterin erfolgen durch das Bundesministerium für Gesundheit.

§ 8

Text

4. Abschnitt

Einweg-Ableitung (Hash-Ableitung) der Datensatz-ID

§ 8. Als Algorithmus zur Einweg-Ableitung (Hash-Ableitung) der nicht rückrechenbaren Datensatz-ID aus der Aufnahmezahl bzw. der Laufnummer gemäß §§ 6b und 6c des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen ist die kryptologische Hash-Funktion SHA-256 anzuwenden.

§ 9

Text

5. Abschnitt

Datensicherheitsmaßnahmen

§ 9. (1) Alle am Berichtswesen über den ambulanten Bereich beteiligten Institutionen haben auf Basis eines IT-Sicherheitskonzeptes alle gemäß § 14 DSG 2000 und den Bestimmungen dieses Bundesgesetzes getroffenen Datensicherheitsmaßnahmen zu dokumentieren. Aus dieser Dokumentation muss hervorgehen, dass sowohl der Zugriff als auch die Weitergabe der Daten ordnungsgemäß erfolgt und die Daten Unbefugten nicht zugänglich sind.

(2) Die Vertraulichkeit bei der elektronischen Weitergabe von Gesundheitsdaten ist dadurch sicherzustellen, dass die elektronische Weitergabe von Gesundheitsdaten über Netzwerke durchgeführt wird, die entsprechend dem Stand der Technik in der Netzwerksicherheit gegenüber unbefugten Zugriffen abgesichert sind, indem sie zumindest

1.

die Absicherung des Datenverkehrs durch kryptographische oder bauliche Maßnahmen,

2.

den Netzzugang ausschließlich für eine geschlossene oder abgrenzbare Benutzer-/Benutzerinnen-Gruppe sowie

3.

die Authentifizierung der Benutzer/Benutzerinnen

vorsehen.

(3) Der Zugriff auf die im Data Warehouse DIAG (§ 4 Abs. 3 des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen) enthaltenen Rohdaten, einschließlich der gespeicherten Pseudonyme gemäß § 5a Abs. 1 Z 1 und § 6c Abs. 1 Z 2 des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen, ist ausschließlich für die im Bundesministerium für Gesundheit unmittelbar mit der Erstellung und Wartung des DIAG beschäftigten Personen zulässig. Die zur Nutzung des DIAG für Analysezwecke autorisierten Personen haben keinen Zugang zu den enthaltenen Rohdaten und zu den gespeicherten Pseudonymen gemäß § 5a Abs. 1 Z 1 und § 6c Abs. 1 Z 2 des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen.

(4) Jede am Berichtswesen über den ambulanten Bereich beteiligte Institution hat nachweislich sicherzustellen, dass jede/jeder zugriffsberechtigte Mitarbeiterin/Mitarbeiter vor dem Zugriff auf die Daten bzw. vor der Nutzung des DIAG eine Verschwiegenheitserklärung abgegeben hat.

§ 10

Text

6. Abschnitt

Inkrafttretens- und Übergangsbestimmungen

§ 10. (1) Diese Verordnung ist erstmals auf die Datenmeldungen für das Berichtsjahr 2014 anzuwenden.

(2) Abweichend von Abs. 1 ist diese Verordnung auf Datenmeldungen im Rahmen von Modellprojekten der Bundesgesundheitsagentur bereits für das Berichtsjahr 2013 anzuwenden. Dabei sind die zur Datenmeldung zum 1. Quartal 2013 gehörigen Satzarten P01 (Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin) und P02 (Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin) von der beim Hauptverband eingerichteten Pseudonymisierungsstelle spätestens gemeinsam mit der Datenmeldung zum 2. Quartal 2013 an das Bundesministerium für Gesundheit zu übermitteln.

(3) Mit Inkrafttreten dieser Verordnung tritt die Verordnung des Bundesministers für Gesundheit über die Durchführung der §§ 6 und 9 des Bundesgesetzes über die Dokumentation im Gesundheitswesen (Gesundheitsdokumentationsgesetz-Durchführungsverordnung, BGBl. II Nr. 202/2010) außer Kraft.

Anl. 1

Text

Anlage 1

Häufigkeit der Datenübermittlung

Für die Datenübermittlungen zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit sind alle Datensätze, die in den einzelnen Satzarten das jeweilige Quartal betreffen, zusammenzufassen und gesammelt zu übermitteln.

Namenskonvention für Satzarten-Dateien

Für die Datenübermittlungen zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit ist jede Satzart je Krankenanstalt, je Träger der Sozialversicherung bzw. je Träger der Krankenfürsorgeanstalten in einer einzelnen physischen Datei zu übermitteln. Für diese Datei gilt folgende Namenskonvention:

-

für reguläre Datenmeldungen aus dem intramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Krankenanstaltennummer (4-stellig), Jahr (4-stellig), Quartalsnummer (1-stellig) und Satzart (3-stellig), mit der Dateiendung "txt" (z.B. "K99920131A01.txt"),

-

für reguläre Datenmeldungen aus dem extramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Code des Trägers (2-stellig), Jahr (4-stellig), Quartalsnummer (1-stellig) und Satzart (3-stellig), mit der Dateiendung "txt" (z.B. "9920131A01.txt"),

-

für Korrektur-Datenmeldungen aus dem intramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Krankenanstaltennummer (4-stellig), Jahr (4-stellig), Quartalsnummer (1-stellig) und Satzart (3-stellig), mit der Dateiendung "kor" (z.B. "K99920131A01.kor"),

-

für Korrektur-Datenmeldungen aus dem extramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Code des Trägers (2-stellig), Jahr (4-stellig), Quartalsnummer (1-stellig) und Satzart (3-stellig), mit der Dateiendung "kor" (z.B. "9920131A01.kor").

Alternativ ist es auch zulässig, die Satzarten A01, A02, A03 sowie S01 je Krankenanstalt, je Träger der Sozialversicherung bzw. je Träger der Krankenfürsorgeanstalten innerhalb einer einzelnen physischen Datei zu übermitteln. Für diese Datei gilt folgende Namenskonvention:

-

für reguläre Datenmeldungen aus dem intramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Krankenanstaltennummer, Jahr (4-stellig) und Quartalsnummer (1-stellig), mit der Dateiendung "txt" (z.B. "K99920131.txt"),

-

für reguläre Datenmeldungen aus dem extramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Code des Trägers (2-stellig), Jahr (4-stellig) und Quartalsnummer (1-stellig), mit der Dateiendung "txt" (z.B. "9920131.txt"),

-

für Korrektur-Datenmeldungen aus dem intramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Krankenanstaltennummer, Jahr (4-stellig) und Quartalsnummer (1-stellig), mit der Dateiendung "kor" (z.B. "K99920131.kor"),

-

für Korrektur-Datenmeldungen aus dem extramuralen ambulanten Bereich: Kombination aus Code des Trägers (2-stellig), Jahr (4-stellig) und Quartalsnummer (1-stellig), mit der Dateiendung "kor" (z.B. "9920131.kor").

Jede Datei kann bei Bedarf auch ZIP-komprimiert übermittelt werden, wobei die beschriebenen Namenskonventionen auch für die Benennung der in der ZIP-Datei enthaltenen Datei/Dateien anzuwenden sind.

Trennzeichen in den Satzarten

Innerhalb jeder Satzart sind die einzelnen Felder zeichensepariert zu übermitteln. Als Trennzeichen ist dafür in allen Satzarten ein Pipe-Symbol ("|")zu verwenden.

Feld-Längen in den Satzarten

Innerhalb der einzelnen Felder sind keine führenden Nullen bzw. führenden oder abschließenden Leerzeichen zu übermitteln. Die jeweils angeführte Anzahl der Zeichen ist als maximal erlaubte Anzahl an Zeichen in diesem Feld zu verstehen.

Anl. 2

Text

Anlage 2

1. Satzarten im Überblick

Satzart A01

Kontakt-Basisdaten

Satzart A02

Diagnosen

Satzart A03

Leistungen

Satzart L01

Stammdaten Leistungserbringer/Leistungserbringerin

Satzart P01

Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin

Satzart P02

Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin

Satzart S01

Prüf- und Summensatz

2. Satzarten im Detail

Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Satzartenkennzeichen

3

alphanumerisch "A01"

 

Krankenanstaltennummer/Leistungserbringer-ID

20

alphanumerisch

 

Abteilungsfunktionscode/Fachgebiet

8

alphanumerisch

 

Kontaktdatum

8

ganzzahlig JJJJMMTT

 

Kontaktuhrzeit

4

ganzzahlig SSMM

1)

Datensatz-ID

64

alphanumerisch

2)

Aufnahmezahl

12

alphanumerisch

3)

Geburtsdatum

8

ganzzahlig JJJJMMTT

3)

Altersgruppe zum Kontaktzeitpunkt

3

ganzzahlig

 

Geschlecht

1

alphanumerisch

 

Staatsbürgerschaft

3

alphanumerisch

 

Wohnsitz – Staat

3

alphanumerisch

 

Wohnsitz – Postleitzahl

6

alphanumerisch

4)

Wohnsitz – Gemeindekennziffer

5

ganzzahlig

5)

Frequenzart

1

alphanumerisch

 

Zugangsart

1

alphanumerisch

6)

Transportart

1

alphanumerisch

6)

Aufnahmeart

1

alphanumerisch

6)

Abgangsart

1

alphanumerisch

6)

Zugewiesen von – Krankenanstaltennummer

6

alphanumerisch

6)

Zugewiesen von – Abteilungsfunktionscode

8

alphanumerisch

6)

Zugewiesen an – Krankenanstaltennummer

6

alphanumerisch

6)

Zugewiesen an – Abteilungsfunktionscode

8

alphanumerisch

6)

Physische Anwesenheit

1

alphanumerisch

6)

Kostenträger – Code

3

alphanumerisch

 

Plausibilitätskennzeichen

1

ganzzahlig

 

Abrechnungsquartal der Sozialversicherung

5

ganzzahlig JJJJQ

7)

Kommentar

200

alphanumerisch

8)

 

 

 

 

1) Dieses Datenfeld ist für den extramuralen ambulanten Bereich ab dem Zeitpunkt verpflichtend zu befüllen, ab dem entsprechende Informationen den Krankenversicherungsträgern vorliegen.

2), 3) Das Datenfeld „Datensatz-ID“ ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit zu befüllen.

Die Datenfelder „Aufnahmezahl“ und „Geburtsdatum“ sind ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen den Fonds-KA und den Landesgesundheitsfonds zu befüllen.

Um die Wiederherstellung eines Personenbezuges vollständig auszuschließen, dürfen die Datenfelder „Datensatz-ID“ und „Aufnahmezahl“ bzw. „Geburtsdatum“ nie gleichzeitig befüllt sein.

4) Dieses Datenfeld ist bei einem/einer Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin mit österreichischem Wohnsitz verpflichtend zu befüllen. Bei einem/einer ausländischen Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin ist dieses Datenfeld dann zu befüllen, wenn die entsprechende Information vorliegt.

5) Dieses Datenfeld ist verpflichtend zu befüllen, sofern diese Informationen systematisch erfasst werden, jedenfalls aber für den extramuralen ambulanten Bereich bei einem/einer Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin mit österreichischem Wohnsitz.

6) Dieses Datenfeld ist verpflichtend zu befüllen, sofern diese Informationen systematisch erfasst werden.

7) Dieses Datenfeld ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit zu befüllen.

8) Dieses Datenfeld ist nicht verpflichtend zu befüllen und darf keine personenbezogenen Daten enthalten.

Satzart A02 – Diagnosen 1)

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Satzartenkennzeichen

3

alphanumerisch "A02"

 

Krankenanstaltennummer/Leistungserbringer-ID

20

alphanumerisch

 

Abteilungsfunktionscode/Fachgebiet

8

alphanumerisch

 

Kontaktdatum

8

ganzzahlig JJJJMMTT

 

Kontaktuhrzeit

4

ganzzahlig SSMM

2)

Datensatz-ID

64

alphanumerisch

3)

Aufnahmezahl

12

alphanumerisch

4)

Diagnose – Code

10

alphanumerisch

 

Diagnose – Typ

1

alphanumerisch

 

Diagnose – Art

1

alphanumerisch

5)

 

 

 

 

1) Diese Satzart ist verpflichtend zu melden, sofern dies im Rahmen von Modellprojekten der Bundesgesundheitsagentur vorgesehen ist und diese auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht sind. Wird die Satzart gemeldet, sind alle Felder entsprechend der angeführten Hinweise zu befüllen.

2) Dieses Datenfeld ist für den extramuralen ambulanten Bereich ab dem Zeitpunkt verpflichtend zu befüllen, ab dem entsprechende Informationen den Krankenversicherungsträgern vorliegen.

3), 4) Das Datenfeld „Datensatz-ID“ ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit zu befüllen.

Das Datenfeld „Aufnahmezahl“ ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen den Fonds-KA und den Landesgesundheitsfonds zu befüllen.

Um die Wiederherstellung eines Personenbezuges vollständig auszuschließen, dürfen die Datenfelder „Datensatz-ID“ und „Aufnahmezahl“ nie gleichzeitig befüllt sein.

5) Dieses Datenfeld ist verpflichtend zu befüllen, sofern diese Informationen systematisch erfasst werden.

Satzart A03 – Leistungen

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Satzartenkennzeichen

3

alphanumerisch "A03"

 

Krankenanstaltennummer/Leistungserbringer-ID

20

alphanumerisch

 

Abteilungsfunktionscode/Fachgebiet

8

alphanumerisch

 

Kontaktdatum

8

ganzzahlig JJJJMMTT

 

Kontaktuhrzeit

4

ganzzahlig SSMM

1)

Datensatz-ID

64

alphanumerisch

2)

Aufnahmezahl

12

alphanumerisch

3)

Ambulante Leistung – Code

10

alphanumerisch

 

Ambulante Leistung – Anzahl

7

Festkommazahl NNNN,NN

 

Ambulante Leistung – Seitenlokalisation

1

alphanumerisch

4)

Ambulante Leistung – Abrechnungsrelevanz

1

ganzzahlig

4)

Behandlungsdatum

8

ganzzahlig JJJJMMTT

 

Behandlungsuhrzeit

4

ganzzahlig SSMM

4)

 

 

 

 

1) Dieses Datenfeld ist für den extramuralen ambulanten Bereich ab dem Zeitpunkt verpflichtend zu befüllen, ab dem entsprechende Informationen den Krankenversicherungsträgern vorliegen.

2), 3) Das Datenfeld „Datensatz-ID“ ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen den Landesgesundheitsfonds und dem Bundesministerium für Gesundheit sowie zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit zu befüllen.

Das Datenfeld „Aufnahmezahl“ ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen den Fonds-KA und den Landesgesundheitsfonds zu befüllen

Um die Wiederherstellung eines Personenbezuges vollständig auszuschließen, dürfen die Datenfelder „Datensatz-ID“ und „Aufnahmezahl“ nie gleichzeitig befüllt sein.

4) Dieses Datenfeld ist verpflichtend zu befüllen, sofern diese Informationen systematisch erfasst werden.

Satzart L01 – Stammdaten Leistungserbringer/Leistungserbringerin 1)

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Leistungserbringer-ID

20

alphanumerisch

 

Gültig von

8

ganzzahlig JJJJMMTT

 

Gültig bis

8

ganzzahlig JJJJMMTT

 

Berufssitz/Dienstort – Postleitzahl

6

alphanumerisch

 

Berufssitz/Dienstort – Gemeindekennziffer

5

ganzzahlig

2)

Organisationsform

1

alphanumerisch

 

 

 

 

 

1) Diese Satzart ist nur für Leistungserbringer/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich zu melden.

2) Dieses Datenfeld ist verpflichtend zu befüllen, sofern diese Informationen systematisch erfasst werden.

Satzart P01 – Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin 1)

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Leistungserbringer-ID

20

alphanumerisch

 

Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin

88

alphanumerisch

 

 

 

 

 

1) Diese Satzart ist nur für Leistungserbringer/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich zu melden.

Satzart P02 – Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Krankenanstaltennummer

20

alphanumerisch

1)

Abteilungsfunktionscode

8

alphanumerisch

1)

Datensatz-ID

64

alphanumerisch

 

Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin

88

alphanumerisch

 

 

 

 

 

1) Dieses Datenfeld ist nur bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich zu befüllen.

Satzart S01 – Prüf- und Summensatz 1)

Feld

max. Anzahl Zeichen

Datenformat

Hinweis

Satzartenkennzeichen

3

alphanumerisch "S01"

 

Krankenanstaltennummer/Kostenträger – Code

20

alphanumerisch

 

Anzahl übermittelte Sätze Satzart A01

10

ganzzahlig

 

Anzahl übermittelte Sätze Satzart A02

10

ganzzahlig

 

Anzahl übermittelte Sätze Satzart A03

10

ganzzahlig

 

Anzahl übermittelte Sätze Satzart L01

10

ganzzahlig

 

Anzahl übermittelte Sätze Satzart P01

10

ganzzahlig

 

Anzahl übermittelte Sätze Satzart P02

10

ganzzahlig

 

 

 

 

 

1) Diese Satzart ist bei jeder Datenübermittlung für jede Krankenanstalt bzw. für jeden Träger der Sozialversicherung und jeden Träger der Krankenfürsorgeanstalten einmal zu melden.

 

Anl. 3

Text

Anlage 3

Detailbeschreibungen zu einzelnen Datenfeldern

Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten

Satzartenkennzeichen:

Das Satzartenkennzeichen dient dazu, einen Datensatz einer bestimmten Satzart zuordnen zu können. Es enthält je Satzart immer eine fixe Zeichenkette mit ihrer Bezeichnung (z.B. „A01“).

Krankenanstaltennummer/Leistungserbringer-ID:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld die jeweilige Krankenanstaltennummer. Die entsprechende Liste wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich wird dieses Feld aus der eindeutigen Kombination aus Jahr, Quartal, Träger-Nr. und einer aufsteigenden Nummer gebildet.

Abteilungsfunktionscode/Fachgebiet:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld den jeweiligen Abteilungsfunktionscode.

Bei Leistungserbringer/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich ist das jeweilige Fachgebiet einzutragen.

Eine Liste an zulässigen Einträgen wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Kontaktdatum:

Das Kontaktdatum ist als Datum des Beginns des Kontakts in der Form Jahr (4-stellig), Monat (2-stellig) und Tag (2-stellig) anzugeben.

Kontaktuhrzeit:

Als Kontaktuhrzeit ist die Uhrzeit des Beginns des Kontakts in der Form Stunde (2-stellig) und Minute (2-stellig) anzugeben. Sie ist für den extramuralen ambulanten Bereich ab dem Zeitpunkt verpflichtend zu befüllen, ab dem entsprechende Informationen den Krankenversicherungsträgern vorliegen.

Datensatz-ID:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich wird die Datensatz-ID als Hash-Ableitung der Aufnahmezahl gebildet, wobei die Aufnahmezahl innerhalb derselben Krankenanstalt niemals erneut für einen anderen Leistungsempfänger/eine andere Leistungsempfängerin vergeben werden darf. Die Vergabe von mehreren unterschiedlichen Aufnahmezahlen im Zeitverlauf zu einem/einer Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin ist jedoch zulässig.

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich erfolgt die Bildung der Datensatz-ID durch Hash-Ableitung der eindeutigen Kombination aus Jahr, Quartal, Träger-Nr. und einer aufsteigenden laufenden Nummer je Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin.

Für alle Hash-Ableitungen ist die kryptologische Hash-Funktion SHA-256 anzuwenden.

Aufnahmezahl:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich ist hier die vergebene Aufnahmezahl des/der behandelten Leistungsempfängers/Leistungsempfängerin anzugeben, die innerhalb derselben Krankenanstalt niemals erneut für einen/eine anderen/andere Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin vergeben werden darf. Die Vergabe von mehreren unterschiedlichen Aufnahmezahlen im Zeitverlauf zu einem/einer Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin ist jedoch zulässig.

Geburtsdatum:

Das Geburtsdatum des/der Leistungsempfängers/Leistungsempfängerin ist in der Form Jahr (4-stellig), Monat (2-stellig) und Tag (2-stellig) anzugeben.

Altersgruppe zum Kontaktzeitpunkt:

Zulässige Ausprägungen, wobei jeweils vollendete Lebensjahre ausschlaggebend sind:

0

0 Jahre

1

1 bis 4 Jahre

5

5 bis 9 Jahre

10

10 bis 14 Jahre

15

15 bis 19 Jahre

20

20 bis 24 Jahre

25

25 bis 29 Jahre

30

30 bis 34 Jahre

35

35 bis 39 Jahre

40

40 bis 44 Jahre

45

45 bis 49 Jahre

50

50 bis 54 Jahre

55

55 bis 59 Jahre

60

60 bis 64 Jahre

65

65 bis 69 Jahre

70

70 bis 74 Jahre

75

75 bis 79 Jahre

80

80 bis 84 Jahre

85

85 bis 89 Jahre

90

90 bis 94 Jahre

95

95 Jahre und älter

Geschlecht:

Zulässige Ausprägungen:

M

Männlich

W

Weiblich

Staatsbürgerschaft:

Hier ist der entsprechende Ländercode nach der vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Ländersystematik einzutragen.

Wohnsitz – Staat:

Hier ist der entsprechende Ländercode nach der vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Ländersystematik einzutragen.

Wohnsitz – Postleitzahl:

Dieses Feld ist bei einem/einer Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin mit österreichischem Wohnsitz verpflichtend gemäß dem vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Postleitzahlenverzeichnis zu befüllen. Bei einem/einer ausländischen Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin ist dieses Feld dann zu befüllen, wenn die entsprechende Information vorliegt.

Wohnsitz – Gemeindekennziffer:

Dieses Datenfeld ist verpflichtend zu befüllen, sofern die Gemeindekennziffer systematisch erfasst wird, jedenfalls aber für den extramuralen ambulanten Bereich bei einem Leistungsempfänger/einer Leistungsempfängerin mit österreichischem Wohnsitz. Es ist die entsprechende Gemeindekennziffer gemäß dem Gemeindeverzeichnis der Statistik Austria einzutragen.

Frequenzart:

Zulässige Ausprägungen:

A

Frequenzen von ambulanten Leistungsempfängern/Leistungsempfängerinnen

S

Frequenzen von stationären Leistungsempfängern/Leistungsempfängerinnen der eigenen Krankenanstalt

K

Frequenzen von stationären Leistungsempfängern/Leistungsempfängerinnen anderer Krankenanstalten

Zugangsart:

Zulässige Ausprägungen:

O

Selbstzuweisung (ohne Einweisungsschein)

A

Fremdzuweisung von einem/einer Allgemeinmediziner/Allgemeinmedizinerin

F

Fremdzuweisung von einem/einer Facharzt/Fachärztin

N

Fremdzuweisung von einem/einer Notarzt/Notärztin

K

Fremdzuweisung von der eigenen/einer anderen Krankenanstalt ohne bestehenden stationären Aufenthalt

B

Fremdzuweisung von der eigener/einer anderen Krankenanstalt mit bestehendem stationären Aufenthalt

W

Wiederbestellung

Z

Sonstige Zuweisung (durch Behörde, Pflegeeinrichtung, etc.)

Transportart:

Zulässige Ausprägungen:

H

Notarzt-Hubschrauber

N

Rettung mit notärztlicher Begleitung

R

Rettung ohne notärztliche Begleitung

S

Selbstanreise des/der Leistungsempfängers/Leistungsempfängerin

Z

Sonstige Transportart

Aufnahmeart:

Zulässige Ausprägungen:

P

Geplante Aufnahme (Zuweisung/Wiederbestellung zu vereinbartem Termin bzw. Wiederbestellung ohne konkreten Termin)

A

Akute Aufnahme (Zuweisung ohne vereinbarten Termin bzw. keine Wiederbestellung)

Abgangsart:

Zulässige Ausprägungen:

A

Zuweisung an einen/eine Allgemeinmediziner/Allgemeinmedizinerin

F

Zuweisung an einen/eine Facharzt/Fachärztin

K

Zuweisung an die eigene/eine andere Krankenanstalt zur ambulanten Weiterbetreuung

B

Zuweisung an die eigene/eine andere Krankenanstalt zur stationären Aufnahme

W

Wiederbestellung

E

Behandlungsende, keine Zuweisung

S

Sterbefall

Z

Sonstige Abgangsart

Zugewiesen von – Krankenanstaltennummer:

Bei einem/einer zuweisenden Leistungserbringer/Leistungserbringerin aus dem intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld die jeweilige Krankenanstaltennummer. Die entsprechende Liste wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Zugewiesen von – Abteilungsfunktionscode:

Bei einem/einer zuweisenden Leistungserbringer/Leistungserbringerin aus dem intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld den jeweiligen Abteilungsfunktionscode. Eine Liste an zulässigen Einträgen wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Zugewiesen an – Krankenanstaltennummer:

Bei einem/einer zugewiesenen Leistungserbringer/Leistungserbringerin aus dem intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld die jeweilige Krankenanstaltennummer. Die entsprechende Liste wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Zugewiesen an – Abteilungsfunktionscode:

Bei einem/einer zugewiesenen Leistungserbringer/Leistungserbringerin aus dem intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld den jeweiligen Abteilungsfunktionscode. Eine Liste an zulässigen Einträgen wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Physische Anwesenheit:

Zulässige Ausprägungen:

J

Ja

N

Nein

Kostenträger – Code:

Hier ist der entsprechende Code des Finanzierungsträgers nach der vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Kostenträger-Systematik einzutragen.

Plausibilitätskennzeichen:

Dieses Feld enthält eine Kennzeichnung als Ergebnis der vom Plausibilitätsprüfungsprogramm des Bundesministeriums für Gesundheit vorgenommenen Plausibilitätsprüfung und wird durch das Programm automatisch befüllt.

Abrechnungsquartal der Sozialversicherung:

Das Abrechnungsquartal der Sozialversicherung ist ausschließlich in den Datenübermittlungen zwischen dem Hauptverband und dem Bundesministerium für Gesundheit zu befüllen. Es ist in der Form Jahr (4-stellig) und Quartalsnummer (1-stellig) anzugeben.

Kommentar:

Dieses Feld ist für generelle oder spezifische Anmerkungen zum jeweiligen Datensatz vorgesehen.

Satzart A02 – Diagnosen (optional)

Satzartenkennzeichen:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Krankenanstaltennummer/Leistungserbringer-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Abteilungsfunktionscode/Fachgebiet:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Kontaktdatum:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Kontaktuhrzeit:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Datensatz-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Aufnahmezahl:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Diagnose – Code:

Der Code der Diagnose hat dem vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegebenen Diagnosenkatalog zu entsprechen, der auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht ist.

Diagnose – Typ:

Zulässige Ausprägungen:

H

Hauptdiagnose

Z

Zusatzdiagnose

Diagnose – Art:

Zulässige Ausprägungen:

D

Aktuelle/Behandelte Diagnose

V

Verdachtsdiagnose

Satzart A03 – Ambulante Leistungen

Satzartenkennzeichen:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Krankenanstaltennummer/Leistungserbringer-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Abteilungsfunktionscode/Fachgebiet:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Kontaktdatum:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Kontaktuhrzeit:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Datensatz-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Aufnahmezahl:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Ambulante Leistung – Code:

Der Code der ambulanten Leistung hat dem vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegebenen Leistungskatalog zu entsprechen, der auf der Website des Bundesministeriums für Gesundheit veröffentlicht ist.

Ambulante Leistung – Anzahl:

In diesem Feld ist einzutragen, wie oft die jeweilige Leistung im Rahmen des dazugehörigen Kontakts entsprechend der im vom Bundesministerium für Gesundheit herausgegebenen Leistungskatalog definierten Leistungseinheit erbracht wurde.

Ambulante Leistung – Seitenlokalisation:

In diesem Feld ist die Körperseite anzugeben, an der die Leistung erbracht wurde. Zulässige Ausprägungen:

L

Links

R

Rechts

Z

Nicht anwendbar

Ambulante Leistung – Abrechnungsrelevanz:

In diesem Feld ist anzugeben, ob die Leistung gegenüber der Sozialversicherung abrechnungsrelevant ist. Zulässige Ausprägungen:

J

Ja, abrechnungsrelevant

N

Nein, nicht abrechnungsrelevant

Behandlungsdatum:

Als Behandlungsdatum ist das Datum des Beginns der Behandlung in der Form Jahr (4-stellig), Monat (2-stellig) und Tag (2-stellig) anzugeben. Es entspricht im Normalfall dem Kontaktdatum, außer bei Leistungen, die beispielsweise erst nach Mitternacht durchgeführt werden, obwohl der Kontakt bereits vor Mitternacht stattgefunden hat.

Behandlungsuhrzeit:

Als Behandlungsuhrzeit ist der Beginn der Behandlung in der Form Stunde (2-stellig) und Minute (2-stellig) anzugeben.

Satzart L01 – Stammdaten Leistungserbringer/Leistungserbringerin

Leistungserbringer-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Gültig von:

Das Datum „Gültig von“ ist in der Form Jahr (4-stellig), Monat (2-stellig) und Tag (2-stellig) anzugeben und enthält standardmäßig das Datum des ersten Kalendertags im Quartal der jeweiligen Datenmeldung (z.B. „20130101“ für die Datenmeldung des ersten Quartals 2013).

Das Datum „Gültig von“ grenzt zusammen mit dem Datum „Gültig bis“ jenen Zeitraum ab, für den die zu einem/einer Leistungserbringer/Leistungserbringerin gehörige Berufssitz/Dienstort-Postleitzahl, Berufssitz/Dienstort-Gemeindekennziffer oder Organisationsform gültig sind. Ändert sich also zu einem/einer Leistungserbringer/Leistungserbringerin einer der drei angeführten Feldinhalte, dann ist ein zusätzlicher Datensatz mit neuem Gültigkeitsbereich zu diesem/dieser Leistungserbringer/Leistungserbringerin zu übermitteln.

Gültig bis:

Das Datum „Gültig bis“ ist in der Form Jahr (4-stellig), Monat (2-stellig) und Tag (2-stellig) anzugeben und enthält standardmäßig das Datum des letzten Kalendertags im Quartal der jeweiligen Datenmeldung (z.B. „20130331“ für die Datenmeldung des ersten Quartals 2013).

Das Datum „Gültig bis“ grenzt zusammen mit dem Datum „Gültig von“ jenen Zeitraum ab, für den die zu einem/einer Leistungserbringer/Leistungserbringerin gehörige Berufssitz/Dienstort-Postleitzahl, Berufssitz/Dienstort-Gemeindekennziffer oder Organisationsform gültig sind. Ändert sich also zu einem/einer Leistungserbringer/Leistungserbringerin einer der drei angeführten Feldinhalte, dann ist ein zusätzlicher Datensatz mit neuem Gültigkeitsbereich zu diesem/dieser Leistungserbringer/Leistungserbringerin zu übermitteln.

Berufssitz/Dienstort – Postleitzahl:

In dieses Feld ist die Postleitzahl des Berufssitzes/Dienstorts des/der Leistungserbringers/Leistungserbringerin gemäß dem vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Postleitzahlenverzeichnis einzutragen.

Berufssitz/Dienstort – Gemeindekennziffer:

Dieses Feld ist mit der Gemeindekennziffer des Berufssitzes/Dienstorts des/der Leistungserbringers/Leistungserbringerin zu befüllen, sofern die Gemeindekennziffer systematisch erfasst wird. Es ist die entsprechende Gemeindekennziffer gemäß dem Gemeindeverzeichnis der Statistik Austria einzutragen.

Organisationsform:

Zulässige Ausprägungen:

E

Einzelpraxis

G

Gruppenpraxis

K

Bettenführende Krankenanstalt

S

Selbstständiges Ambulatorium

P

Pflegeeinrichtung, Altersheim

Z

Sonstige Organisationsform

Satzart P01 – Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin

Leistungserbringer-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Pseudonym Leistungserbringer/Leistungserbringerin:

Das Pseudonym des/der Leistungserbringers/Leistungserbringerin ist mittels HMAC-Algorithmus aus der Vertragspartnerkennung des/der Leistungserbringers/Leistungserbringerin bei der Sozialversicherung zu bilden.

Satzart P02 – Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin

Krankenanstaltennummer:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld die jeweilige Krankenanstaltennummer. Die entsprechende Liste wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Abteilungsfunktionscode:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld den jeweiligen Abteilungsfunktionscode. Eine Liste an zulässigen Einträgen wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Datensatz-ID:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Pseudonym Leistungsempfänger/Leistungsempfängerin:

Das Pseudonym des/der Leistungsempfängers/Leistungsempfängerin ist mittels HMAC-Algorithmus aus dem bereichsspezifischen Personenkennzeichen (bPK) für den Bereich Gesundheitsdokumentation (GH-GD) zu bilden.

Satzart S01 – Prüf- und Summensatz

Satzartenkennzeichen:

siehe „Satzart A01 – Kontakt-Basisdaten“

Krankenanstaltennummer/Kostenträger – Code:

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im intramuralen ambulanten Bereich enthält dieses Feld die jeweilige Krankenanstaltennummer. Die entsprechende Liste wird vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellt.

Bei Leistungserbringern/Leistungserbringerinnen im extramuralen ambulanten Bereich ist in dieses Feld der entsprechende Code des Finanzierungsträgers nach der vom Bundesministerium für Gesundheit zur Verfügung gestellten Kostenträger-Systematik einzutragen.

Anzahl übermittelte Sätze Satzart A01:

Das Feld enthält bezüglich des/der jeweiligen Leistungserbringers/Leistungserbringerin die Anzahl der in der Datenmeldung enthaltenen Datensätze der Satzart A01. Bei Verwendung des Plausibilitätsprüfungsprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit wird es von diesem automatisch befüllt.

Anzahl übermittelte Sätze Satzart A02:

Das Feld enthält bezüglich des/der jeweiligen Leistungserbringers/Leistungserbringerin die Anzahl der in der Datenmeldung enthaltenen Datensätze der Satzart A02. Bei Verwendung des Plausibilitätsprüfungsprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit wird es von diesem automatisch befüllt.

Anzahl übermittelte Sätze Satzart A03:

Das Feld enthält bezüglich des/der jeweiligen Leistungserbringers/Leistungserbringerin die Anzahl der in der Datenmeldung enthaltenen Datensätze der Satzart A03. Bei Verwendung des Plausibilitätsprüfungsprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit wird es von diesem automatisch befüllt.

Anzahl übermittelte Sätze Satzart L01:

Das Feld enthält bezüglich des/der jeweiligen Leistungserbringers/Leistungserbringerin die Anzahl der in der Datenmeldung enthaltenen Datensätze der Satzart L01. Bei Verwendung des Plausibilitätsprüfungsprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit wird es von diesem automatisch befüllt.

Anzahl übermittelte Sätze Satzart P01:

Das Feld enthält bezüglich des/der jeweiligen Leistungserbringers/Leistungserbringerin die Anzahl der in der Datenmeldung enthaltenen Datensätze der Satzart P01. Bei Verwendung des Plausibilitätsprüfungsprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit wird es von diesem automatisch befüllt.

Anzahl übermittelte Sätze Satzart P02:

Das Feld enthält bezüglich des/der jeweiligen Leistungserbringers/Leistungserbringerin die Anzahl der in der Datenmeldung enthaltenen Datensätze der Satzart P02. Bei Verwendung des Plausibilitätsprüfungsprogramms des Bundesministeriums für Gesundheit wird es von diesem automatisch befüllt.