Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Namhaftmachung von Sachwaltern, Patientenanwälten und Bewohnervertretern, Fassung vom 19.10.2017

§ 0

Langtitel

Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Feststellung der Eignung von Vereinen, zum Sachwalter bestellt zu werden sowie Patientenanwälte und Bewohnervertreter namhaft zu machen
StF: BGBl. II Nr. 117/2007

Präambel/Promulgationsklausel

Auf Grund der §§ 1 und 2 des Vereinssachwalter-, Patientenanwalts- und Bewohnervertretergesetzes, BGBl. Nr. 156/1990, zuletzt geändert durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 92/2006, wird verordnet:

§ 1

Text

Eignung

§ 1. (1) Die Eignung nachstehender Vereine, gemäß § 279 Abs. 3 und 4 ABGB zum Sachwalter bestellt zu werden sowie gemäß § 8 Abs. 3 HeimAufG Bewohnervertreter namhaft zu machen, wird festgestellt:

1.

Verein VertretungsNetz – Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung,

2.

Niederösterreichischer Landesverein für Sachwalterschaft und Bewohnervertretung,

3.

Hilfswerk Salzburg – Sachwalterschaft und Bewohnervertretung,

4.

Institut für Sozialdienste – Sachwalterschaft, Bewohnervertretung und Patientenanwaltschaft.

(2) Die Eignung nachstehender Vereine, Patientenanwälte gemäß § 13 Abs. 1 UbG namhaft zu machen, wird festgestellt:

1.

Verein VertretungsNetz – Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung,

2.

Institut für Sozialdienste – Sachwalterschaft, Bewohnervertretung und Patientenanwaltschaft.

§ 2

Text

Wirkungsbereich Sachwalterschaft und Bewohnervertretung

§ 2. Hinsichtlich der Bekanntgabe von Vereinssachwaltern und der Namhaftmachung von Bewohnervertretern hat gemäß § 3 VSPBG

1.

der Verein VertretungsNetz – Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung in den Gebieten der Bundesländer Burgenland, Kärnten, Oberösterreich, Steiermark, Tirol und Wien sowie in den Sprengeln der Bezirksgerichte Gänserndorf, Hollabrunn, Klosterneuburg, Korneuburg, Mistelbach, Tulln, Neumarkt bei Salzburg, Oberndorf, Salzburg und Thalgau,

2.

der Niederösterreichische Landesverein für Sachwalterschaft und Bewohnervertretung in den Sprengeln der Bezirksgerichte Amstetten, Baden, Bruck an der Leitha, Gmünd in Niederösterreich, Horn, Krems an der Donau, Lilienfeld, Melk, Mödling, Neulengbach, Neunkirchen, Scheibbs, Schwechat, St. Pölten, Waidhofen an der Thaya, Wiener Neustadt und Zwettl,

3.

Hilfswerk Salzburg – Sachwalterschaft und Bewohnervertretung in den Sprengeln der Bezirksgerichte Hallein, Saalfelden, St. Johann im Pongau, Tamsweg und Zell am See sowie

4.

das Institut für Sozialdienste – Sachwalterschaft, Bewohnervertretung und Patientenanwaltschaft im Bundesland Vorarlberg

tätig zu werden.

§ 3

Text

Wirkungsbereich Patientenanwaltschaft

§ 3. (1) Hinsichtlich der Namhaftmachung von Patientenanwälten hat gemäß § 3 VSPBG

1.

der Verein VertretungsNetz – Sachwalterschaft, Patientenanwaltschaft, Bewohnervertretung in den Bundesländern Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Tirol und Wien sowie

2.

das Institut für Sozialdienste – Sachwalterschaft, Bewohnervertretung und Patientenanwaltschaft im Bundesland Vorarlberg

tätig zu werden.

§ 4

Text

In-Kraft-Treten

§ 4. (1) Diese Verordnung tritt mit 1. Juli 2007 in Kraft.

(2) Die Verordnung der Bundesministerin für Justiz über die Feststellung der Eignung von Vereinen zur Namhaftmachung von Sachwaltern und Patientenanwälten, BGBl. II Nr. 155/2005, tritt mit Ablauf des 30. Juni 2007 außer Kraft.