Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Ausbildungsvorschriften für Lehrberufe, Fassung vom 17.07.2018

§ 1

Text

§ 1. Für die nachstehend genannten Lehrberufe werden die in den jeweils angeführten Anlagen enthaltenen Ausbildungsvorschriften festgelegt:

1.

für den Lehrberuf Bonbon- und Konfektmacher in der Anlage 1;

2.

für den Lehrberuf Destillateur in der Anlage 2;

3.

für den Lehrberuf Fahrzeugtapezierer (Fahrzeugsattler) in der Anlage 3 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 190/2010 mit Ablauf des 30. Juni 2010 aufgehoben);

4.

für den Lehrberuf Feinoptiker in der Anlage 4 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 187/2000, mit Ablauf des 30. Juni 2000 aufgehoben);

5.

für den Lehrberuf Fußpfleger in der Anlage 5 (Anm.: durch V, BGBl. Nr. 637/1996, mit Ablauf des 31. Dezember 1996 aufgehoben);

6.

für den Lehrberuf Galvaniseur in der Anlage 6 (Anm.: durch V, BGBl. Nr. 215/1988, mit Ablauf des 30. Juni 1988 aufgehoben);

7.

für den Lehrberuf Kartonagewarenerzeuger in der Anlage 7;

8.

für den Lehrberuf Ledergalanteriewarenerzeuger und Taschner in der Anlage 8 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 190/2010 mit Ablauf des 30. Juni 2010 aufgehoben);

9.

für den Lehrberuf Metall- und Eisengießer in der Anlage 9;

10.

für den Lehrberuf Präzisionsschleifer in der Anlage 10 (Anm.: durch V, BGBl. Nr. 291/1979, mit Ablauf des 30. Juni 1979 aufgehoben);

11.

für den Lehrberuf Metall- und Stahlschleifer und Galvaniseur in der Anlage 11 (Anm.: durch V, BGBl. Nr. 216/1988, mit Ablauf des 30. Juni 1988 aufgehoben);

12.

für den Lehrberuf Papiermacher in der Anlage 12 (Anm.: durch V, BGBl. Nr. 329/1992, mit Ablauf des 30. Juni 1992 aufgehoben);

13.

für den Lehrberuf Präparator in der Anlage 13;

14.

für den Lehrberuf Rotgerber in der Anlage 14 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 305/2000, mit Ablauf des 30. Juni 2001 aufgehoben);

15.

für den Lehrberuf Lederbekleidungserzeuger (Säckler) in der Anlage 15 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 191/2010 mit Ablauf des 31. Juli 2013 aufgehoben);

16.

für den Lehrberuf Schönheitspfleger (Kosmetiker) in der Anlage 16 (Anm.: durch V, BGBl. Nr. 638/1996, mit Ablauf des 31. Dezember 1996 aufgehoben);

17.

für den Lehrberuf Leichtflugzeugbauer in der Anlage 17;

18.

für den Lehrberuf Stoffdrucker in der Anlage 18 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 142/2013, mit Ablauf des 31. Mai 2013 aufgehoben);

19.

für den Lehrberuf Waagenhersteller in der Anlage 19;

20.

für den Lehrberuf Weiß- und Sämischgerber in der Anlage 20 (Anm.: durch V, BGBl. II Nr. 305/2000, mit Ablauf des 30. Juni 2001 aufgehoben).

§ 2

Text

§ 2. Diese Verordnung tritt mit 1. Jänner 1975 in Kraft.

Anl. 1

Beachte für folgende Bestimmung

Vgl. auch Art. XVI d. V BGBl. Nr. 277/1980

Text

Anlage 1

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Bonbon- und Konfektmacher

Berufsbild

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Geräte und Arbeitsbehelfe

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Geräte und Arbeitsbehelfe

Grundkenntnisse über die Funktion der im Betrieb verwendeten Maschinen

-

Kenntnis der Roh- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Lagerungs- und Verwendungsmöglichkeiten

-

Lagern und Behandeln aller Rohund Hilfsstoffe für die Herstellung von Bonbon- und Konfektmassen

Beurteilen, Lagern und Behandeln aller Roh- und Hilfsstoffe für die Herstellung von Bonbon- und Konfektmassen

Herstellen und Weiterverarbeiten dieser Massen von Hand oder maschinell bis zum Endprokukt

Herstellen von Füllungen

Herstellen von Füllungen

-

Ausfertigen der Produkte, wie Glasieren, Tunken, Dekorieren, Doublieren

-

Lagern der Fertigprodukte unter Berücksichtigung der Haltbarkeitsgrenzen

Kenntnis der Herstellung von Schokoladen und Tunkmassen

-

-

Erzeugen von Creme-Schokoladen, Behandeln der Tunkmassen, Gießen von Hohl- und Vollware

-

Herstellen von Konfekt, gefüllt und ungefüllt

Herstellen von Bonbons, gefüllt und ungefüllt

Herstellen von Marzipan, Grillage, Nougat und Trüffelmassen

-

-

Kenntnis der Drageeherstellung

-

Kenntnis der Verpackung (einzeln oder sortiert) der Endprodukte in verschiedenen Verpackungsmaterialien

Kenntnis der einschlägigen Hygienevorschriften

-

Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen des Lebensmittelgesetzes und des Codex alimentarius austriacus

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften

Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.

 

Verhältniszahlen

(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 177/2005)

Anl. 2

Beachte für folgende Bestimmung

Vgl. auch Art. VI und Art. VII d. V BGBl. Nr.435/1983.

Text

Anlage 2

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Destillateur

Berufsbild

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Apparate und Geräte

Kenntnis der Rohwaren, Hilfs- und Zusatzstoffe, ihrer Eigenschaften, Verarbeitungsmöglichkeiten und Lagerung

-

Mazerieren

-

Digerieren

-

Perkolieren

Destillieren

-

Herstellen von Spritwassergemischen mit vorgeschriebenem Alkoholgehalt

Ermitteln des Alkoholgehaltes nach Volums- und Gewichtsprozenten

-

-

Erhöhen und Herabsetzen des Alkoholgehaltes auf eine vorgeschriebene Stärke unter Berücksichtigung der Kontraktion

-

Feststellen grober Geruchs- und Geschmacksfehler der zu verarbeitenden Rohstoffe und Fertigprodukte

Herstellen und Spindeln von Zuckerlösungen

-

Zusammenstellen nach einfachen Rezepturen

Zusammenstellen nach Rezepturen

-

Filtern, Klären und Schönen

Umfüllen

Umfüllen und Mischen

-

Kenntnis des Abfüllens, des Verschließens und Etikettierens

-

-

Behandeln der Lager- und Transportgefäße

-

-

Kenntnis der Herstellung von Destillaten und Likören verschiedener Art

Grundkenntnisse verschiedener Auszüge und Typagen

Kenntnis verschiedener Auszüge und Typagen

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften

Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.

 

Verhältniszahlen

(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 177/2005)

Anl. 7

Beachte für folgende Bestimmung

Vgl. auch Art. VII und Art. VIII d. V BGBl. Nr. 253/1983

Text

Anlage 7

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Kartonagewarenerzeuger

Berufsbild

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Vorrichtungen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe

Kenntnis einfacher, mechanischer, pneumatischer, hydraulischer und elektrischer Vorgänge an Maschinen und Geräten

Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Verarbeitungs- und Verwendungsmöglichkeiten

Kenntnis der wichtigsten Erzeugnisse der Kartonagewarenerzeugung

-

-

-

Kenntnis komplizierter Verpackungsgrundrisse von aus mehreren Materialien zusammengesetzten Erzeugnissen

Messen, Schneiden, Rillen, Ritzen, Biegen und Schlitzen

-

-

-

Einstellen und Einrichten von Stanzmaschinen

Stanzen

-

Zuschneiden einschlägiger Materialien

Anfertigen von Skizzen

-

-

Anfertigen von Mustern einfacher Verpackungen von Hand

Anfertigen von Verpackungsmustern

-

-

Einteilen (Flächeneinteilung) einschließlich Flächen- und Nutzenberechnung

-

-

-

Herstellen von neuen Schachtelformen und Darstellung des Produktionsablaufes

-

Kenntnis über die Druckverfahren

-

-

Kenntnis anderer Verpackungsmaterialien und deren Verarbeitung

Kleben mit verschiedenen Klebstoffen

-

-

-

Bogenkaschierungen, Kaschierungen von Werkstücken sowie Überziehen derselben

Heften von Schachteln

Heften

-

Kenntnis über Schmiermittel

-

-

-

Kenntnis der Funktion der verwendeten Maschinen

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften

Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.

 

Verhältniszahlen

(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 177/2005)

Anl. 9

Text

Anlage 9

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Metall- und Eisengießer

Berufsbild

Handhaben und Instandhalten der verwendenden Werkzeuge, Maschinen,

Formeinrichtungen und Arbeitsgeräte

Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften und Verarbeitungsmöglichkeiten

Aufbereiten und Prüfen der Form- und Hilfsstoffe

Formen

Sandverdichten

Anfertigen von Kernstücken bei Hinterschneidungen

Anfertigen und Einbauen von Befestigungen (Gehängen)

Entlüften

Polieren

Ausheben des Modells

Herstellen von Eingußsystemen und Steigern

Ausbessern der Form

Auftragen von Formüberzügen

Trocknen

Herstellen, Einlegen und Entlüften von Kernen

Zusammenbauen und Zurichten von Formen

Gießen

Ausleeren

Gußputzen (wie Meißeln, Schleifen, Sägen, Entgraten)

Gußkontrolle

Ausbessern von Gußfehlern

Anfertigen von Sparhälften aus Gips oder Masse

Grundkenntnisse des Schmelzens und der Ofenführung

Grundkenntnisse der Modellherstellung

Grundkenntnisse der Form- und Gießtechnik weiterer Gußwerkstoffe

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10

Berufsausbildungsgesetz)

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der sonstigen in Betracht kommenden

Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften

 

Verhältniszahlen

Gemäß § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz

1 fachlich einschlägig ausgebildete Person

2 Lehrlinge

2 fachlich einschlägig ausgebildete Personen

3 Lehrlinge

3 fachlich einschlägig ausgebildete Personen

4 Lehrlinge

4 fachlich einschlägig ausgebildete Personen

5 Lehrlinge

5 fachlich einschlägig ausgebildete Personen

6 Lehrlinge

von der 6. bis 50.

fachlich einschlägig ausgebildeten Person

auf jede fachlich einschlägig

ausgebildete Person

1 weiterer Lehrling

von der 51. bis 102.

fachlich einschlägig ausgebildeten Person

auf je 3 fachlich einschlägig

ausgebildete Personen

1 weiterer Lehrling

ab der 103.

fachlich einschlägig ausgebildeten Person

auf je 5 fachlich einschlägig

ausgebildete Personen

1 weiterer Lehrling

Auf die Höchstzahl sind Lehrlinge in den letzten vier Monaten ihrer Lehrzeit nicht zu zählen; ebenso nicht Lehrlinge, denen unter Anwendung der §§ 28 und 29 Berufsausbildungsgesetz mindestens zwei Lehrjahre ersetzt wurden.

Auf die Zahl der fachlich einschlägig ausgebildeten Personen sind Personen nicht anzurechnen, die nur vorübergehend oder aushilfsweise im Betrieb beschäftigt sind.

Werden in einem Betrieb in mehreren Lehrberufen Lehrlinge ausgebildet, sind jene Personen, die als fachlich einschlägig ausgebildet für mehr als einen Lehrberuf gelten, nur jeweils bei der Verhältniszahl eines dieser Lehrberufe anzurechnen; wenn jedoch nur eine einzige im Betrieb beschäftigte Person, die die erforderlichen fachlichen Kenntnisse zur Ausbildung für mehrere Lehrberufe besitzt, Lehrlinge in diesen Lehrberufen ausbilden soll, dürfen - unter Bedachtnahme auf die für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt nicht mehr als 3 Lehrlinge ausgebildet werden.

Besitzt ein Ausbilder die erforderlichen Fachkenntnisse zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so wird er der Ermittlung der Verhältniszahl jeweils in den Lehrberufen zugrunde gelegt, in denen er Lehrlinge ausbilden soll.

Gemäß § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz

Sofern Ausbilder bestellt wurden, die nicht ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 5 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.

Sofern Ausbilder bestellt wurden, die ausschließlich mit Ausbildungsaufgaben betraut sind, auf je 15 Lehrlinge zumindest 1 Ausbilder.

Die Zahl der Lehrlinge darf jedoch die sich aus der Verhältniszahl nach § 8 Abs. 3 lit. a Berufsausbildungsgesetz ergebende Zahl der Lehrlinge nicht überschreiten.

Besitzt ein Ausbilder die fachliche Eignung zur Ausbildung in mehreren Lehrberufen, so darf er - unter Beachtung der für die einzelnen Lehrberufe geltenden Höchstzahlen - insgesamt höchstens so viele Lehrlinge ausbilden, als der Verhältniszahl in jenem dieser Lehrberufe entspricht, dessen Ausbildungsvorschrift die höchste Verhältniszahl im Sinne des § 8 Abs. 3 lit. b Berufsausbildungsgesetz vorsieht.

Anl. 13

Beachte für folgende Bestimmung

Vgl. auch Art. VII und Art. VIII d. V BGBl. Nr. 253/1983

Text

Anlage 13

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Präparator

Berufsbild

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge und Arbeitsbehelfe

Kenntnis der Roh- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften und Verwendungsmöglichkeiten sowie ihrer Bearbeitungsmöglichkeiten

Grundkenntnisse der facheinschlägigen Zoologie

Grundkenntnisse der Anatomie der Tierkörper

Kenntnis der häufigsten zur Verarbeitung gelangenden europäischen und außereuropäischen Tierarten

Kenntnis über die Anwendung von Chemikalien, insbesondere von gifthältigen Stoffen

-

-

-

Vorkonservieren

Abbalgen

Abnehmen der Körpermaße

Waschen, Reinigen, Entfetten

Trocknen der bearbeiteten Bälge

-

-

-

Ansetzen und Verwenden von Konservierungsflüssigkeiten und Trockenchemikalien

-

-

Skelettieren und Bleichen

-

Imprägnieren der Tierbälge gegen Schädlingsbefall

-

Herstellen dermoplastischer Modelle

Auswählen der Drahtstärke

-

-

-

Überziehen der Modelle mit der imprägnierten Haut

-

Zunähen der Haut

-

Korrektur der Präparate auf naturgetreue Stellung

-

-

Feinmodellieren spezifisch anatomischer Merkmale

Auswählen naturgetreuer Augen

-

-

Ausfertigen der Präparate

-

-

Grundkenntnisse der Flüssigkeitspräparation

-

-

Grundkenntnisse der Einbettungsmethoden

-

Präparation und Montieren von Geweihen und Gehörnen

-

-

Fisch- und Trockenpräparation

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften, insbesondere jener über die Verwahrung von gifthältigen Stoffen sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften

Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.

 

Verhältniszahlen

(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 177/2005)

Anl. 17

Beachte für folgende Bestimmung

Vgl. auch Art. V der V BGBl. Nr. 305/1981

Text

Anlage 17

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Leichtflugzeugbauer

Berufsbild

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Vorrichtungen und Arbeitsbehelfe

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Vorrichtungen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe

Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Verwendungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten

Messen

Messen

-

Anreißen

Anreißen und Aufreißen

-

Feilen

-

-

Sägen

Sägen von Holz

-

Scharfschleifen

Schleifen

-

Schaben

-

-

Bohren

Bohren

-

-

Senken

-

Gewindeschneiden von Hand

Gewindeschneiden auch mit Leitspindel

-

-

Reiben

-

-

Passen

-

Richten und Biegen

Richten und Biegen

-

Zuschneiden

Zuschneiden

-

-

Stemmen

-

-

Trennen

-

-

Raspeln

-

-

Straaken

Straaken

-

Schäften

-

Hobeln von Hand

Hobeln

-

-

Leimen und Pressen

-

Weichlöten

Hartlöten

-

Warmbehandeln

-

-

-

Einfaches Gasschmelzschweißen

Gasschmelzschweißen

-

Einfaches Längs- und Plandrehen

-

-

Einfaches Fräsen

-

-

Kleben

Kleben

-

!Herstellen von Seilverbindungen

-

-

-

Montieren von Beschlägen

-

Verarbeiten von Kunstharzen unter Verwendung von Fasermaterial

-

Bespannen

Bespannen

-

Cellonieren

Cellonieren

-

Grundieren

Grundieren

-

Spachteln und Schleifen

Spachteln und Schleifen

-

Lackieren

Lackieren

-

Einfaches Messen und Justieren am Flugzeug

Messen und Justieren am Flugzeug

-

-

Montieren der Einzelteile am Flugwerk und am Triebwerk, Montieren und Bordausrüstung

Lesen von einfachen Werkzeichnungen

Lesen von Werkzeichnungen, Wartungsvorschriften, Überhol- und Reparaturanweisungen (auch in Englisch)

Anfertigen einfacher Skizzen

-

Kenntnis einfacher aerodynamischer und flugmechanischer Vorgänge

-

Grundkenntnisse der Bauvorschriften von Leichtflugzeugen

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen arbeitsrechtlichen Vorschriften

Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.

 

Verhältniszahlen

(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 177/2005)

Anl. 19

Beachte für folgende Bestimmung

Vgl. auch Art. XVI der V BGBl. Nr. 277/1980

Text

Anlage 19

Ausbildungsvorschriften

für den Lehrberuf Waagenhersteller

Berufsbild

1. Lehrjahr

2. Lehrjahr

3. Lehrjahr

Handhaben und Instandhalten der zu verwendenden Werkzeuge, Maschinen, Vorrichtungen, Einrichtungen und Arbeitsbehelfe

Kenntnis der Werk- und Hilfsstoffe, ihrer Eigenschaften, Verwendungs- und Bearbeitungsmöglichkeiten

Messen

Messen

-

Anreißen

Anreißen

-

Stempeln

-

-

Feilen

Feilen

-

Sägen

-

-

Bohren

Bohren

-

Senken

Senken

-

-

Reiben

-

Schaben

-

-

Gewindeschneiden von Hand

-

-

Richten und Biegen

-

-

Tuschieren

Läppen

Einfaches Warmbehandeln

Härten

Härten und Anlassen von Schneiden, Pfannen und Berührungsteilen

Scharfschleifen

Schleifen

Präzisionsschleifen

Weichlöten

Hartlöten

-

Nieten

-

-

-

Einfaches Längs- und Plandrehen

Drehen

-

Einfaches Fräsen

Fräsen

-

Einfaches Gasschmelzschweißen

-

-

Einfaches Elektroschweißen

-

Kenntnis des Hebelgesetzes

Hebelherstellen nach dem Hebelgesetz

-

-

Vorjustieren, Schwerpunktbestimmen

Montieren und Justieren der Waagen bis zur Eichfähigkeit

-

-

Einteilen, Signieren und Kerben der Skalen

-

Herstellen von reibungsarmen Lagerungen

-

Erkennen und Beseitigen von Gewichts- und Wechselfehlern

-

-

Montieren und Einstellen der Steuerungselemente von Waagen

-

Messen mit elektrischen und optischen Geräten

-

Herstellen und Justieren eichfähiger Gewichtsstücke

Lesen von einfachen Fertigungszeichnungen

Lesen von Fertigungszeichnungen

-

Skizzieren

Skizzieren

Kenntnis der Schneidenlinie und der einschlägigen Schwerkraftlehre

-

-

Kenntnis der einschlägigen Bestimmungen für Maß und Gewichte

-

Kenntnis einschlägiger Steuerungen, Gewichtsermittlungen und Auszeichnungen

Grundkenntnisse der sich aus dem Lehrvertrag ergebenden Verpflichtungen (§§ 9 und 10 Berufsausbildungsgesetz)

Kenntnis der einschlägigen Sicherheitsvorschriften sowie der sonstigen in Betracht kommenden Vorschriften zum Schutze des Lebens und der Gesundheit

Grundkenntnisse der aushangpflichtigen, arbeitsrechtlichen Vorschriften

Die angeführten Fertigkeiten und Kenntnisse sind dem Lehrling spätestens in dem jeweils angegebenen Lehrjahr beginnend derart zu vermitteln, daß sie nach einer Einführung erweitert und vertieft und schließlich in der betrieblichen Praxis zur Anwendung gebracht werden.

 

Verhältniszahlen

(Anm.: aufgehoben durch BGBl. II Nr. 177/2005)

Art. 5

Text

Artikel V

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis IV (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 305/1981 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.

Art. 6

Text

Artikel VI

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis V (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 435/1983 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.

Art. 7

Text

Artikel VII

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis VI (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 253/1983 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.

Art. 7

Text

Artikel VII

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

1.

(Anm.: Inkrafttretedatum d. V BGBl. Nr. 435/1983)

2.

Die Bestimmungen der Artikel I bis V (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 435/1983 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf Lehrlinge, deren Ausbildung vor dem 1. September 1982 begonnen hat, nicht anzuwenden; auf diese Lehrlinge finden die am 31. August 1983 geltenden Bestimmungen über Berufsbilder Anwendung.

Art. 8

Text

Artikel VIII

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

1.

(Anm.: Inkrafttretedatum der V BGBl. Nr. 253/1983)

2.

Die Bestimmungen der Artikel I bis VI (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 253/1983 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf Lehrlinge, deren Ausbildung vor dem 1. Mai 1982 begonnen hat, nicht anzuwenden; auf diese Lehrlinge finden die am 30. April 1983 geltenden Bestimmungen über Berufsbilder Anwendung.

Art. 11

Text

Artikel XI

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis X (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 37/1981 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.

Art. 15

Text

Artikel XV

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis XIV (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 15/1980 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.

Art. 16

Text

Artikel XVI

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis XV (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 277/1980 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.

Art. 17

Text

Artikel XVII

(Anm.: Zur V über Ausbildungsvorschriften BGBl. Nr. 696/1974)

Die Bestimmungen der Artikel I bis XVI (Anm.: jeder Artikel der Sammelnovelle BGBl. Nr. 291/1979 ändert die Ausbildungsvorschriften bzw. das Lehrberufsbild eines oder mehrerer Lehrberufe) sind auf die Fälle der gleichzeitigen Ausbildung eines Lehrlings in zwei Lehrberufen sinngemäß mit der Maßgabe anzuwenden, daß dem Lehrling die Inhalte der jeweils in Betracht kommenden beiden Berufsbilder in der in diesen Berufsbildern festgelegten zeitlichen Reihenfolge und unter Bedachtnahme auf die sich in solchen Fällen gemäß § 6 Abs. 2 des Berufsausbildungsgesetzes ergebende Lehrzeitdauer vermittelt werden.