Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Maßnahmen auf dem Gebiete des Gerichtserlagswesens, Fassung vom 21.10.2017

§ 0

Langtitel

Bundesgesetz vom 22. April 1948 über Maßnahmen auf dem Gebiete des Gerichtserlagswesens.
StF: BGBl. Nr. 110/1948 (NR: GP V RV 551 AB 573 S. 80. BR: S. 31.)

Änderung

§ 1

Beachte für folgende Bestimmung

Zum Inkrafttreten siehe § 3, iVm. § 77 Abs. 1 der Gerichtserlagsverordnung, BGBl. Nr. 186/1948.

Text

§ 1. Folgende Vorschriften werden aufgehoben.

1.

Die Hinterlegungsordnung vom 10. März 1937, Deutsches R. G. Bl. I S. 285, in der geltenden Fassung;

2.

die Verordnung zur Durchführung der Hinterlegungsordnung vom 12. März 1937, Deutsches R. G. Bl. I S. 296;

3.

die Verordnung vom 28. Februar 1939, Deutsches R. G. Bl. I S. 377, zur Einführung hinterlegungsrechtlicher Vorschriften im Lande österreich (G. Bl. f. d. L. Ö. Nr. 325/1939);

4.

die Allgemeinen Verfügungen

a)

vom 15. März 1937, Deutsche Justiz S. 426, in der Fassung der Allgemeinen Verfügungen vom 27. April 1938, Deutsche Justiz S. 696, vom 9. Jänner 1939, Deutsche Justiz S. 94, vom 6. Februar 1939, Deutsche Justiz S. 262, vom 13. März 1939, Deutsche Justiz S. 475, vom 26. Mai 1939, Deutsche Justiz S. 968, vom 7. Oktober 1939, Deutsche Justiz S. 1613 und vom 7. Februar 1944, Deutsche Justiz S. 67, über Ausführungsvorschriften zur Hinterlegungsordnung;

b)

vom 18. Oktober 1941, Deutsche Justiz S. 1006, betreffend Überwachung der Auszahlung amtlich verwahrter Geldbeträge an die Berechtigten,

c)

vom 14. Dezember 1942, Deutsche Justiz S. 16 aus 1943, über Gebühren in Hinterlegungssachen;

d)

vom 28. Februar 1944, Deutsche Justiz S. 121, über Aussonderung und Vernichtung der Hinterlegungsakten;

e)

vom 22. September 1944, Deutsche Justiz S. 250, über Verwaltung hinterlegter Wertpapiere.

§ 2

Text

§ 2. Das Bundesministerium für Justiz wird ermächtigt:

1.

Durch Verordnung Bestimmungen über das gerichtliche Erlagswesen im Sinne der Gerichtserlagsverordnung, B. G. Bl. Nr. 391/1935, unter Anpassung an die geltenden Gesetze zu erlassen, und zwar, soweit hiebei der Wirkungskreis anderer Dienststellen berührt wird, im Einvernehmen mit den beteiligten Bundesministerien;

2.

die in Ausführung dieses Bundesgesetzes getroffenen Bestimmungen in die Geschäftsordnung der Gerichte aufzunehmen und darin noch nähere Bestimmungen zu treffen.

§ 3

Text

§ 3. Der Zeitpunkt des Inkrafttretens des § 1 wird durch Verordnung festgesetzt.

§ 4

Text

§ 4. Mit der Vollziehung dieses Bundesgesetzes ist das Bundesministerium für Justiz im Einvernehmen mit dem Bundesministerium für Finanzen betraut.