Bundesrecht konsolidiert: Gesamte Rechtsvorschrift für Kompetenzfeststellung durch den VfGH, Fassung vom 21.10.2017

§ 0

Langtitel

Kundmachung des Bundeskanzleramtes vom 23. August 1963, betreffend die Feststellung des Verfassungsgerichtshofes über die Zuständigkeit zur Erlassung von gesetzlichen Vorschriften zur Durchführung der Genfer Abkommen zum Schutze der Opfer des Krieges vom 12. August 1949 hinsichtlich des Schutzes des Zeichens und des Namens des Roten Kreuzes.
StF: BGBl. Nr. 231/1963

Präambel/Promulgationsklausel

Gemäß § 56 Abs. 4 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird folgender Rechtssatz kundgemacht, in dem der Verfassungsgerichtshof die Feststellung seines Erkenntnisses vom 18. Juni 1963, K II-5/62-16, - dem Bundeskanzleramt am 12. August 1963 zugestellt - zusammengefaßt hat:

Art. 1

Text

„Die Erlassung von Vorschriften zur Durchführung der Genfer Abkommen zum Schutze der Opfer des Krieges vom 12. August 1949, BGBl. Nr. 155/1953, über die Verwendung

a)

des Zeichens des Roten Kreuzes auf weißem Grund, der Worte “Rotes Kreuz” oder “Genfer Kreuz”, des Zeichens des Roten Halbmondes auf weißem Grund, des Zeichens des Roten Löwen mit roter Sonne auf weißem Grund und der Worte “Roter Halbmond” oder “Roter Löwe mit roter Sonne” und

b)

der ihnen ähnlichen Zeichen und Bezeichnungen

ist gemäß Art. 10 Abs. 1 Z 15 B.-VG. in der Fassung von 1929 Bundessache in Gesetzgebung und Vollziehung.”