Fundstelle
LGBl. Nr. 12/2007 7. StückLandesgesetzblatt Nr. 12 aus 2007, 7. Stück
Text
12.
Verordnung
der Landesregierung über eine Änderung der Naturschutzverordnung*)
Auf Grund der §§ 15 Abs. 4 und 26 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung, LGBl. Nr. 22/1997, wird verordnet: Auf Grund der Paragraphen 15, Absatz 4 und 26 des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung, Landesgesetzblatt Nr. 22 aus 1997,, wird verordnet:
Die Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung (Naturschutzverordnung), LGBl. Nr. 8/1998, in der Fassung LGBl. Nr. 8/2001, Nr. 60/2001 und Nr. 36/ 2003, wird wie folgt geändert: Die Verordnung zur Durchführung des Gesetzes über Naturschutz und Landschaftsentwicklung (Naturschutzverordnung), Landesgesetzblatt Nr. 8 aus 1998,, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 8 aus 2001,, Nr. 60 aus 2001, und Nr. 36/ 2003, wird wie folgt geändert:
In der Anlage wird die Aufzählung der Vogelschutzgebiete wie folgt ergänzt:
Soren, Gleggen – Köblern, Schweizer Ried und Birken –
Schwarzes Zeug
Schutzstatus: bestimmte Streuwiesenflächen sind
nach der Verordnung der Landesregierung über den „Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau", LGBl. Nr. 61/1995, in der Fassung LGBl. Nr. 35/1998, Nr. 56/2000 und Nr. 47/2005, geschützt; bestimmte Gebietsteile sind durch die Verordnung der Landesregierung über das Naturschutzgebiet „Birken – Schwarzes Zeug – Mäander der Dornbirnerach" in Dornbirn und Wolfurt, LGBl. Nr. 42/1992, Naturschutzgebietnach der Verordnung der Landesregierung über den „Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau", Landesgesetzblatt Nr. 61 aus 1995,, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 35 aus 1998,, Nr. 56 aus 2000, und Nr. 47 aus 2005,, geschützt; bestimmte Gebietsteile sind durch die Verordnung der Landesregierung über das Naturschutzgebiet „Birken – Schwarzes Zeug – Mäander der Dornbirnerach" in Dornbirn und Wolfurt, Landesgesetzblatt Nr. 42 aus 1992,, Naturschutzgebiet
Gebiet: Zeichnerische Darstellung des Amtes der Landesregierung vom 23.11.2006, Ausgabe 24.11.2006, IVe-131.50
Für die Erklärung zum Vogelschutzgebiet maßgeblich: Brutvorkommen der Arten des Anhanges I der Vogelschutzrichtlinie: Wachtelkönig, Schwarzmilan; regelmäßig vorkommende Zugvögel, die nicht in Anhang I der Vogelschutzrichtlinie aufgelistet sind: Bekassine, Baumpieper, Schwarzkehlchen, Braunkehlchen, Feldschwirl, Grauammer, Kuckuck, Kiebitz, Brachvogel, Uferschnepfe, ZwergschnepfeFür die Erklärung zum Vogelschutzgebiet maßgeblich: Brutvorkommen der Arten des Anhanges römisch eins der Vogelschutzrichtlinie: Wachtelkönig, Schwarzmilan; regelmäßig vorkommende Zugvögel, die nicht in Anhang römisch eins der Vogelschutzrichtlinie aufgelistet sind: Bekassine, Baumpieper, Schwarzkehlchen, Braunkehlchen, Feldschwirl, Grauammer, Kuckuck, Kiebitz, Brachvogel, Uferschnepfe, Zwergschnepfe
Betroffene Gemeinden: Dornbirn, Lauterach, Lustenau, Wolfurt"
In der Anlage wird die Aufzählung der FFH-Schutzgebiete wie folgt ergänzt:
Soren, Gleggen – Köblern, Schweizer Ried und Birken –
Schwarzes Zeug
Schutzstatus: bestimmte Streuwiesenflächen sind nach der Verordnung der Landesregierung über den „Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau", LGBl. Nr. 61/1995, in der Fassung LGBl. Nr. 35/1998, Nr. 56/2000 und Nr. 47/2005, geschützt; bestimmte Gebietsteile sind durch die Verordnung der Landesregierung über das Naturschutzgebiet „Birken – Schwarzes Zeug – Mäander der Dornbirnerach" in Dornbirn und Wolfurt, LGBl. Nr. 42/1992, NaturschutzgebietSchutzstatus: bestimmte Streuwiesenflächen sind nach der Verordnung der Landesregierung über den „Streuewiesenbiotopverbund Rheintal – Walgau", Landesgesetzblatt Nr. 61 aus 1995,, in der Fassung Landesgesetzblatt Nr. 35 aus 1998,, Nr. 56 aus 2000, und Nr. 47 aus 2005,, geschützt; bestimmte Gebietsteile sind durch die Verordnung der Landesregierung über das Naturschutzgebiet „Birken – Schwarzes Zeug – Mäander der Dornbirnerach" in Dornbirn und Wolfurt, Landesgesetzblatt Nr. 42 aus 1992,, Naturschutzgebiet
Gebiet: Zeichnerische Darstellung des Amtes der Landesregierung vom 23.11.2006, Ausgabe 24.11.2006, IVe-131.50
Für die Nominierung als FFH-Schutzgebiet maßgeblich: Vorkommen von Lebensraumtypen und Arten der Anhänge I und II der FFH-Richtlinie:Für die Nominierung als FFH-Schutzgebiet maßgeblich: Vorkommen von Lebensraumtypen und Arten der Anhänge römisch eins und römisch zwei der FFH-Richtlinie:
Pfeifengraswiesen auf kalkreichem Boden, torfigen und tonigschluffigen Böden (Molinion caeruleae)
Übergangs- und Schwingrasenmoore
feuchte Hochstaudenfluren der planaren und montanen bis alpinen Stufe
Magere Flachland-Mähwiesen (Alopecurus pratensis, Sanguisorba officinalis)
Niederungen mit Torfmoorsubstraten (Rhynchosporion)
Glanzstendel (Liparis loesellii)
Kammmolch (Triturus cristatus)
Gelbbauchunke (Bombina variegata)
Heller Moorbläuling (Maculinea teleius)
Dunkler Moorbläuling (Maculinea nausithous)
Betroffene Gemeinden: Dornbirn, Lauterach, Lustenau, Wolfurt"