Kurztitel

Satzung des Europarates

Kundmachungsorgan

BGBl. Nr. 121/1956

Inkrafttretensdatum

16.04.1956

Langtitel

(Übersetzung)

Satzung des Europarates

StF: BGBl. Nr. 121/1956 (NR: GP VII AB 770 S. 95. BR: S. 114.)

Änderung

BGBl. Nr. 213/1958

BGBl. Nr. 198/1961 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 150/1963 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 151/1963

BGBl. Nr. 252/1965 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 253/1965

BGBl. Nr. 40/1971

BGBl. Nr. 324/1970 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 150/1971

BGBl. Nr. 110/1975 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 111/1975

BGBl. Nr. 618/1976 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 619/1976

BGBl. Nr. 86/1978 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 16/1979 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 17/1979

BGBl. Nr. 274/1989 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 275/1989

BGBl. Nr. 743/1990 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 745/1990

BGBl. Nr. 148/1991 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 32/1992 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 285/1992 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 286/1992

BGBl. Nr. 181/1993

BGBl. Nr. 427/1993 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 428/1993

BGBl. Nr. 547/1993 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 548/1993

BGBl. Nr. 782/1993 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 783/1993

BGBl. Nr. 984/1994 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 985/1994

BGBl. Nr. 169/1995 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 170/1995

BGBl. Nr. 535/1995 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 536/1995

BGBl. Nr. 838/1995 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 839/1995

BGBl. Nr. 160/1996 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 161/1996

BGBl. Nr. 681/1996 (K - Geltungsbereich)

BGBl. Nr. 682/1996

BGBl. III Nr. 123/1999 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 124/1999

BGBl. III Nr. 46/2001 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 47/2001

BGBl. III Nr. 128/2002 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 129/2002

BGBl. III Nr. 53/2003 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 54/2003

BGBl. III Nr. 151/2004 idF BGBl. III Nr. 95/2005 (VFB)

BGBl. III Nr. 152/2004 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 142/2006

BGBl. III Nr. 143/2006 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 68/2007 (K - Geltungsbereich)

BGBl. III Nr. 69/2007

BGBl. III Nr. 89/2015

Sonstige Textteile

Nachdem der Nationalrat seine Zustimmung zu dem Beitritt der Republik Österreich zum Europarat erteilt und die Satzung des Europarates verfassungsmäßig genehmigt hat, erklärt der Bundespräsident der Republik Österreich, dieser Satzung namens der Republik Österreich beizutreten, und verspricht in deren Namen die gewissenhafte Erfüllung der in der Satzung enthaltenen Bestimmungen.

Die Satzung des Europarates lautet: …

Zu Urkund dessen ist die vorliegende Beitrittsurkunde vom Bundespräsidenten unterzeichnet, vom Bundeskanzler und vom Bundesminister für die Auswärtigen Angelegenheiten gegengezeichnet und mit dem Staatssiegel der Republik Österreich versehen worden.

Geschehen zu Wien, den 10. April 1956.

Ratifikationstext

Da die österreichische Beitrittsurkunde am 16. April 1956 beim Generalsekretär des Europarates hinterlegt wurde, ist Österreich gemäß Artikel 4 der Satzung des Europarates mit diesem Tage Vollmitglied des Europarates geworden.

Mitgliedstaaten des Europarates mit dem Stand vom 16. April 1956 sind:

a)

als Vollmitglieder:

Belgien, Bundesrepublik Deutschland, Dänemark, Frankreich, Griechenland, Irland, Island, Italien, Luxemburg, Niederlande, Norwegen, Österreich, Schweden, Türkei, Vereinigtes Königreich von Großbritannien und Nordirland;

b)

als assoziiertes Mitglied:

die Saar.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Regierungen des Königreichs Belgien, des Königreichs Dänemark, der Französischen Republik, der Republik Irland, der Italienischen Republik, des Großherzogtums Luxemburg, des Königreichs der Niederlande, des Königreichs Norwegen, des Königreichs Schweden und des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Nordirland haben,

in der Überzeugung, daß die Festigung des Friedens auf den Grundlagen der Gerechtigkeit und internationalen Zusammenarbeit für die Erhaltung der menschlichen Gesellschaft und der Zivilisation von lebenswichtigem Interesse ist;

in unerschütterlicher Verbundenheit mit den geistigen und sittlichen Werten, die das gemeinsame Erbe ihrer Völker sind und der persönlichen Freiheit, der politischen Freiheit und der Herrschaft des Rechtes zugrunde liegen, auf denen jede wahre Demokratie beruht;

in der Überzeugung, daß zum Schutze und zur fortschreitenden Verwirklichung dieses Ideals und zur Förderung des sozialen und wirtschaftlichen Fortschritts zwischen den europäischen Ländern, die von demselben Geiste beseelt sind, eine engere Verbindung hergestellt werden muß;

in der Erwägung, daß, um diesem Bedürfnis und den offenkundigen Bestrebungen ihrer Völker Rechnung zu tragen, schon jetzt eine Organisation errichtet werden muß, in der die europäischen Staaten enger zusammengeschlossen werden,

beschlossen, einen Europarat zu gründen, der aus einem Komitee von Vertretern der Regierungen und einer Beratenden Versammlung besteht, und zu diesem Zweck diese Satzung angenommen.