Kurztitel

Übereinkommen zur Bekämpfung des Mädchenhandels samt Abkommen

Kundmachungsorgan

RGBl. Nr. 26/1913

Inkrafttretensdatum

08.02.1913

Langtitel

Internationales Übereinkommen vom 4. Mai 1910 zur Bekämpfung des Mädchenhandels samt Abkommen

StF: RGBl. Nr. 26/1913

Änderung

StGBl. Nr. 304/1920

BGBl. Nr. 5/1934 (K – Geltungsbereich Ü, A)

BGBl. Nr. 249/1934 (K – Geltungsbereich Ü, A)

BGBl. Nr. 336/1935 (K – Geltungsbereich Ü, A)

BGBl. Nr. 375/1935 (K – Geltungsbereich Ü, A)

BGBl. Nr. 153/1937 (K – Geltungsbereich Ü, A)

BGBl. Nr. 8/1950 (K – Geltungsbereich Ü)

BGBl. Nr. 203/1950 (P)

BGBl. Nr. 10/1957 (K – Geltungsbereich P)

BGBl. Nr. 9/1959 (K – Geltungsbereich P)

BGBl. Nr. 18/1959 (K – Geltungsbereich Ü, A, P)

BGBl. Nr. 35/1961 (K – Geltungsbereich P)

BGBl. Nr. 166/1967 (K – Geltungsbereich Ü, A, P)

BGBl. Nr. 53/1974 (K – Geltungsbereich Ü, A, P)

Sonstige Textteile

Unterzeichnet in Paris am 28. Juni 1910, von seiner k. und k. Apostolischen Majestät ratifiziert in Wien am 1. Juli 1912, die Ratifikationsurkunde hinterlegt in Paris am 8. August 1912.

Ratifikationstext

Vorstehendes Übereinkommen wird mit Wirksamkeit für die im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder mit dem Beifügen kundgemacht, daß das Übereinkommen von allen Mächten, die es unterzeichnet haben, mit Ausnahme Belgiens, Brasiliens, Dänemarks, Italiens, Portugals und Schwedens ratifiziert wurde.

Wien, am 17. Februar 1913.

Deutschland:

unter Vorbehalt des Artikels 6.

Brasilien:

unter Vorbehalt des Artikels 5.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Herrscher, Staatshäupter und Regierungen der nachstehed bezeichneten Mächte,

gleichmäßig von dem Wunsche geleitet, die Bekämpfung des unter dem Namen „Mädchenhandel“ bekannten Handels so wirksam wie möglich zu gestalten, haben beschlossen, zu diesem Zwecke ein Übereinkommen zu treffen und haben, nachdem in einer ersten, vom 15. bis zum 25. Juli 1902 in Paris abgehaltenen Konferenz ein Entwurf aufgestellt worden war, ihre Bevollmächtigten ernannt, die vom 18. April bis zum 4. Mai 1910 zu einer zweiten Konferenz in Paris vereinigt waren und sich auf die folgenden Bestimmungen geeinigt haben: