ABÄNDERUNGSPROTOKOLL Anläßlich von Verhandlungen, die am 13. März 1970 zwischen den Luftfahrtbehörden des Großherzogtums Luxemburg und der Republik Österreich in Wien stattfanden, wurde gemäß Art. X lit. c des Luftverkehrsabkommens zwischen Österreich und Luxemburg vereinbart: 1. Abschnitt C des Anhanges zu diesem Abkommen wie folgt zu ergänzen: „e) Die namhaft gemachten Luftverkehrsunternehmungen haben zum Zwecke des Betriebes der vereinbarten Fluglinien die Frequenz der Flüge, die Flugzeugtypen und die Flugpläne, einschließlich der Flugtage sowie der An- und Abflugzeiten zeitgerecht zu vereinbaren. Diese Vereinbarung bedarf der Bewilligung der Luftfahrebehörden der beiden vertragschließenden Teile. Falls die namhaft gemachten Luftverkehrsunternehmungen kein Einvernehmen erzielen, haben sie dies unverzüglich ihren Luftfahrtbehörden bekanntzugeben, die sich bemühen werden, eine zufriedenstellende Regelung zu erreichen." 2. Abschnitt D des Anhanges zu diesem Abkommen durch folgenden Wortlaut zu ersetzen: „D. a) Fluglinie, die von der von Österreich namhaft gemachten Luftverkehrsunternehmung beflogen werden kann: Wien über Zwischenpunkte nach Luxemburg und darüber hinaus in beiden Richtungen. b) Fluglinie, die von der von Luxemburg namhaft gemachten Luftverkehrsunternehmung beflogen werden kann: Luxemburg über Zwischenpunkte nach Wien und darüber hinaus in beiden Richtungen. c) Die beiden namhaft gemachten Luftverkehrsunternehmungen sind zur Ausübung von vollen Verkehrsrechten zwischen den Punkten Luxemburg und Wien in beiden Richtungen berechtigt. d) Hinsichtlich weitergehender Verkehrsrechte nehmen die beiden Luftfahrtbehörden Verhandlungen in Aussicht, die über Ersuchen einer der beiden Luftfahrtbehörden stattfinden werden." 3. Diese Änderungen treten mit 1. April 1970 in Kraft. Wien, am 13. März 1970 Für die österreichische Oberste Zivilluftfahrtbehörde: Dr. Otto Jettmar m. p. Für die luxemburgische Zivilluftfahrtbehörde: Hamer m. p.

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