BUNDESGESETZBLATT

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2013

Ausgegeben am 2. August 2013

Teil I

167. Kundmachung:

Aufhebung des Wortes „Poker“ in § 1 Abs. 2, des § 22 samt Überschrift und des § 60 Abs. 24 des Glücksspielgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

167. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des Wortes „Poker“ in § 1 Abs. 2, des § 22 samt Überschrift und des § 60 Abs. 24 des Glücksspielgesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 27. Juni 2013, G 26/2013-11, G 90/2012-14, dem Bundeskanzler zugestellt am 31. Juli 2013, zu Recht erkannt:

1.

„Das Wort "Poker," in § 1 Abs. 2 des Bundesgesetzes zur Regelung des Glücks-spielwesens (Glücksspielgesetz – GSpG), BGBl. Nr. 620/1989 idF BGBl. Nr. I 54/2010, § 22 Glücksspielgesetz samt Überschrift, BGBl. Nr. 620/1989 idF BGBl. Nr. I 73/2010, und § 60 Abs. 24 Glücksspielgesetz, BGBl. Nr. 620/1989 idF BGBl. Nr. I 69/2012, werden als verfassungswidrig aufgehoben.

2.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Faymann