BUNDESGESETZBLATT

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2011

Ausgegeben am 3. November 2011

Teil I

95. Kundmachung:

Aufhebung der Absätze 1 und 1a des § 26 des Gerichtsgebührengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

95. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung der Absätze 1 und 1a des § 26 des Gerichtsgebührengesetzes durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 21. September 2011, G 34, 35/11-10, dem Bundeskanzler zugestellt am 27. Oktober 2011, zu Recht erkannt:

„I.

Die Absätze 1 und 1a des § 26 des Bundesgesetzes vom 27. November 1984 über die Gerichts- und Justizverwaltungsgebühren (Gerichtsgebührengesetz – GGG), BGBl. Nr. 501 idF BGBl. I Nr. 131/2001, werden als verfassungswidrig aufgehoben.

II.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Dezember 2012 in Kraft.

III.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Faymann