BUNDESGESETZBLATT

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2011

Ausgegeben am 19. Juli 2011

Teil I

45. Kundmachung:

Aufhebung des § 91 Abs. 1 bis 3 und 8 des Universitätsgesetzes 2002 durch den Verfassungsgerichtshof sowie Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass § 91 Abs. 4 bis 6 des Universitätsgesetzes 2002 verfassungswidrig war

45. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des § 91 Abs. 1 bis 3 und 8 des Universitätsgesetzes 2002 durch den Verfassungsgerichtshof sowie über den Ausspruch des Verfassungsgerichtshofes, dass § 91 Abs. 4 bis 6 des Universitätsgesetzes 2002 verfassungswidrig war

Gemäß Art. 140 Abs. 5 und 6 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 30. Juni 2011, G 10/11, V 6/11-10, dem Bundeskanzler zugestellt am 7. Juli 2011, zu Recht erkannt:

„1.

§ 91 Abs. 1 bis 3 und 8 des Bundesgesetzes über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002), BGBl. I Nr. 120/2002, in der Fassung BGBl. I Nr. 134/2008 wird als verfassungswidrig aufgehoben.

2.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 29. Februar 2012 in Kraft.

3.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.

4.

§ 91 Abs. 4 bis 6 des Bundesgesetzes über die Organisation der Universitäten und ihre Studien (Universitätsgesetz 2002), BGBl. I Nr. 120/2002, in der Fassung BGBl. I Nr. 134/2008 war verfassungswidrig.“

Faymann