BUNDESGESETZBLATT

FÜR DIE REPUBLIK ÖSTERREICH

Jahrgang 2007

Ausgegeben am 4. Juli 2007

Teil I

39. Kundmachung:

Aufhebung des § 1 Abs. 1 Z 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955 durch den Verfassungsgerichtshof

39. Kundmachung des Bundeskanzlers über die Aufhebung des § 1 Abs. 1 Z 2 des Erbschafts- und Schenkungssteuergesetzes 1955 durch den Verfassungsgerichtshof

Gemäß Art. 140 Abs. 5, 6 und 7 B-VG und gemäß § 64 Abs. 2 und § 65 des Verfassungsgerichtshofgesetzes 1953, BGBl. Nr. 85, wird kundgemacht:

Der Verfassungsgerichtshof hat mit Erkenntnis vom 15. Juni 2007, G 23/07 – 7, G 28/07 – 6, G 29/07 – 6, G 30/07 – 6, G 31/07 – 6, G 32/07 – 6, G 33/07 – 6, G 34/07 – 6, G 35/07 – 6, G 36/07 – 6, G 37/07 – 6, G 38/07 – 6, G 39/07 – 6, G 45/07 – 6, G 46/07 – 6, dem Bundeskanzler zugestellt am 22. Juni 2007, zu Recht erkannt:

㤠1 Abs. 1 Z 2 des Bundesgesetzes vom 30. Juni 1955, betreffend die Erhebung einer Erbschafts- und Schenkungssteuer (Erbschafts- und Schenkungssteuergesetz 1955), BGBl. Nr. 141, wird als verfassungswidrig aufgehoben.

Die Aufhebung tritt mit Ablauf des 31. Juli 2008 in Kraft.

Frühere gesetzliche Bestimmungen treten nicht wieder in Kraft.“

Gusenbauer