Bundesrecht konsolidiert

Vorrechte und Immunitäten des Internationalen Seegerichtshofs § 0

Kurztitel

Vorrechte und Immunitäten des Internationalen Seegerichtshofs

Kundmachungsorgan

BGBl. III Nr. 51/2002

Typ

Vertrag - Multilateral

§/Artikel/Anlage

§ 0

Inkrafttretensdatum

30.12.2001

Außerkrafttretensdatum

Unterzeichnungsdatum

01.07.1997

Index

19/06 Privilegien und Immunitäten

Langtitel

(Übersetzung)
ÜBEREINKOMMEN ÜBER DIE VORRECHTE UND IMMUNITÄTEN DES INTERNATIONALEN SEEGERICHTSHOFS
StF: BGBl. III Nr. 51/2002 (NR: GP XXI RV 538 AB 674 S. 74. BR: AB 6449 S. 679.)

Sprachen

Arabisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Russisch, Spanisch

Vertragsparteien

*Argentinien III 151/2008 *Australien III 51/2002 *Belgien III 151/2008 *Belize III 144/2006 *Bolivien III 144/2006 *Bulgarien III 130/2013 *Chile III 151/2008 *Dänemark III 144/2006 *Deutschland III 151/2008 *Estland III 151/2008 *Finnland III 144/2006 *Frankreich III 130/2013 *Griechenland III 151/2008 *Indien III 144/2006 *Irland III 130/2013 *Italien III 144/2006 *Jamaika III 144/2006 *Kamerun III 51/2002 *Katar III 144/2006 *Korea/R III 144/2006 *Kroatien III 51/2002 *Kuwait III 144/2006 *Libanon III 144/2006 *Liberia III 144/2006 *Litauen III 144/2006 *Malta III 130/2013 *Niederlande III 51/2002, III 130/2013 *Norwegen III 51/2002 *Panama III 144/2006 *Polen III 151/2008 *Portugal III 130/2013 *Russische F III 90/2007 *Saudi-Arabien III 51/2002 *Slowakei III 51/2002 *Slowenien III 144/2006 *Spanien III 51/2002 *Tschechische R III 51/2002 *Uruguay III 144/2006 *Vereinigtes Königreich III 144/2006 *Zypern III 144/2006

Sonstige Textteile

Der Nationalrat hat beschlossen:

1.

Der Abschluss des nachstehenden Staatsvertrages wird genehmigt.

2.

Gemäß Art. 49 Abs. 2 B-VG hat die Kundmachung der arabischen, chinesischen, französischen, russischen und spanischen Fassungen dieses Staatsvertrages durch Auflage zur öffentlichen Einsichtnahme im Bundesministerium für auswärtige Angelegenheiten zu erfolgen.

Ratifikationstext

Die vom Bundespräsidenten unterzeichnete und vom Bundeskanzler gegengezeichnete Ratifikationsurkunde wurde am 1. Oktober 2001 beim Generalsekretär der Vereinten Nationen hinterlegt; das Übereinkommen ist gemäß seinem Art. 30 Abs. 1 mit 30. Dezember 2001 in Kraft getreten.

Nach Mitteilungen des Generalsekretärs haben folgende weitere Staaten das Übereinkommen ratifiziert bzw. sind ihm beigetreten:

Australien, Kamerun, Kroatien, Niederlande (für das Königreich in Europa), Norwegen, Saudi-Arabien, Slowakei, Spanien, Tschechische Republik.

Präambel/Promulgationsklausel

Die Vertragsstaaten dieses Übereinkommens -

in der Erwägung, daß das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen die Errichtung des Internationalen Seegerichtshofs vorsieht,

in der Erkenntnis, daß der Gerichtshof die Rechts- und Geschäftsfähigkeit sowie die Vorrechte und Immunitäten genießen soll, die zur Wahrnehmung seiner Aufgaben erforderlich sind, im Hinblick darauf, daß das Statut des Gerichtshofs in Artikel 10 vorsieht, daß die Mitglieder des Gerichtshofs bei der Ausübung ihres Amtes diplomatische Vorrechte und Immunitäten genießen,

in der Erkenntnis, daß an Verfahren Beteiligte und Bedienstete des Gerichtshofs die Vorrechte und Immunitäten genießen sollen, die zur unabhängigen Wahrnehmung ihrer mit dem Gerichtshof zusammenhängenden Aufgaben erforderlich sind -

sind wie folgt übereingekommen:

Zuletzt aktualisiert am

15.05.2013

Gesetzesnummer

20001911

Dokumentnummer

NOR30002078